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Monitor vom 26.02.2015

Langzeitarbeitslose: Wer sich engagiert, wird bestraft | Deutsche Dschihadisten: Dererste Rückkehrer erzählt seine Geschichte | Die OSZE-Mission in der Ukraine: DasFeigenblatt westlicher Friedenspolitik

Langzeitarbeitslose: Wer sich engagiert, wird bestraft

Mehr als die Hälfte der Langzeitarbeitslosen in Deutschland hat keine abgeschlossene Berufsausbildung. Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind denkbar schlecht. Doch ausgerechnet ihnen legt das Gesetz Steine in den Weg. Wer eine qualifizierte Ausbildung machen will, bei dem werden staatliche Leistungen gekürzt oder bei älteren Betroffenen sogar gestrichen. Hartz IV verhindert so die Ausbildung etlicher Langzeitarbeitsloser, kritisieren Experten. Eine absurde Regelung, die am Ende keinem nutzt. Denn sie zementiert die Situation der Betroffenen - auf Kosten der Steuerzahler.

Deutsche Dschihadisten: Der erste Rückkehrer erzählt seine Geschichte

Fast 200 Deutsche sind bislang aus den Kampfgebiet des „Islamischen Staats“, aus Syrien und dem Irak, zurückgekehrt. Sie gelten als Gefahr für die innere Sicherheit, als potentielle Attentäter und tickende Zeitbomben. Innenminister de Maizière spricht von einer "konkreten tödlichen Gefahr". MONITOR-Reportern ist es nun erstmals gelungen, mit einem deutschen Rückkehrer zu sprechen. Ein 18-Jähriger, der ein Flugticket in den Dschihad löste, zurückkehrte und nun darum kämpft, wieder in Deutschland anzukommen. Was hat er gesehen, was hat er erlebt und wie geht man hier mit ihm um? Ein ungefilterter Blick in das Innenleben des weltweiten IS-Rekrutierungsapparates.

Die OSZE-Mission in der Ukraine: Das Feigenblatt westlicher Friedenspolitik

Nach dem Friedensplan von Minsk spielt sie eine zentrale Rolle: Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, kurz OSZE, soll die Waffenruhe und den Abzug der schweren Waffen in der Ostukraine überwachen. Aber ist sie dazu überhaupt in der Lage? Es fehlt an Personal, Ausrüstung, Expertise und Befugnissen. Kein Wunder, denn die OSZE wurde in den letzten zwei Jahrzehnten zur Bedeutungslosigkeit verdammt. Anstatt die einzige Plattform zu stärken, die von allen Konfliktparteien akzeptiert werden könnte, setzte der Westen auf die NATO-Erweiterung als Garant für Sicherheit in Europa. Ein folgenschwerer Fehler - der sich nun in der Ostukraine rächt.

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