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Monitor vom 03.12.2015

Uneingeschränkte Solidarität: Kriegseinsatz in Syrien völkerrechtswidrig? | Die Terroristen von Paris: Alles unter den Augen der Behörden? | Bonn-Tannenbusch - das deutsche Molenbeek? | Jetzt auch Opel? Deutlich überhöhte Abgaswerte bei Opel Zafira

Gefährlicher Aktionismus - Deutschlands Kriegseinsatz in Syrien

Uneingeschränkte Solidarität im Krieg gegen den Terrorismus: Die deutsche Bundesregierung hat sich quasi über Nacht entschlossen, gemeinsam mit Frankreich in den Krieg nach Syrien zu ziehen – ohne UN-Mandat und ohne einen genauen Plan, wessen Krieg die Bundesregierung in Syrien eigentlich unterstützen will. Wiederholen sich jetzt die Fehler des Afghanistan-Einsatzes in Syrien?

Die Terroristen von Paris: Alles unter den Augen der Behörden?

Der Drahtzieher der Paris-Attentate konnte sich monatelang vor den Anschlägen erstaunlich frei innerhalb Europas bewegen, seine radikalen Ansichten waren den Behörden zum großen Teil bekannt. Trotzdem griff niemand ein. Drei Wochen nach den Anschlägen verdichtet sich der Eindruck eines Versagens der Sicherheitsbehörden, an dem auch verschärfte Überwachungsgesetze nichts geändert hätten.

Bonn-Tannenbusch – das deutsche Molenbeek?

Problemviertel wie in Belgien oder Frankreich, Nährboden für Terrorismus - gibt es in Deutschland nicht, so der Eindruck, den die Politik hier erweckt. Doch ganz so stimmt das nicht. MONITOR war in Bonn unterwegs, allein dort sollen nach Behördenangaben um die 20 Gefährder leben, gewaltbereite, islamisierte Jugendliche. Ihr Nährboden: Chancenlosigkeit, Vernachlässigung, Ghettoisierung. Aber nicht alle radikalisieren sich. Warum das so ist, zeigt eine Reportage an der Peripherie der ehemaligen Bundeshauptstadt.

Jetzt auch Opel? Deutlich überhöhte Abgaswerte bei Opel Zafira

Droht nach VW jetzt auch Opel Ungemach? MONITOR hat monatelang recherchiert, getestet, nachgemessen, noch einmal getestet. Das Resultat: Nach unseren Recherchen weist ein Dieselmodell des Opel-Zafira zum Teil deutlich überhöhte Werte bei Stickoxiden und dem klimaschädlichen CO2 auf. Opel bestreitet die Ergebnisse – Erklärungen dafür nennt der Autohersteller aber nicht.

ONLINE EXKLUSIV: Wird die Braunkohlereserve noch eine Milliarde Euro teurer?

1,6 Milliarden Euro bezahlt die Bundesregierung an die Energieunternehmen, damit sie acht Braunkohlekraftwerke als Sicherheitsreserve am Netz lassen. Die Konstruktion ist von Lobbyisten erdacht worden, die offenbar am Gesetz mitgeschrieben haben. Das Resultat: 10 Millionen Tonnen CO2 Mehrausstoß und höhere Stromrechnungen. MONITOR-Recherchen zeigen: Die Energiekonzerne könnten für diesen Unsinn noch einmal mindestens eine Milliarde Euro mehr erhalten.

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