Wir stellen dir einige Spar-Tricks für deine Urlaubsplanung vor, die du bestimmt noch nicht kennst. Außerdem erfährst du, wie du deinen Urlaub 2026 so legst, dass du möglichst viel aus deinen wertvollen Urlaubstagen rausholst.

1. Mietwagen oder Camper ab 1 Euro

Du hast Lust auf einen Roadtrip und bist spontan? Dann kannst du eine Überführungsfahrt für einen Mietwagen übernehmen, ihn also von seinem aktuellen Standort zurück zum Verleihstandort bringen. Dafür zahlst du ab 1 Euro. Start- und Zielort sind dabei festgelegt und du musst das Auto innerhalb eines bestimmten Zeitraums abholen und wieder abgeben.

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Ein ähnliches Angebot gibt es auch für Camper: Über sogenannte Relocation Rentals kannst du sie innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu einer Vermietungsfirma fahren und zahlst ab 1 Euro pro Nacht. Je nach Entfernung variiert die Anzahl der Tage, die du für die Überführungsfahrt hast. Wenn du den Camper länger fahren möchtest, kannst du zusätzliche Nächte buchen, die dann aber mehr kosten.

Autovermietungen sparen so Personalkosten und es werden keine Fahrzeuge “sinnlos“ herumgefahren. Allerdings werden die Angebote nur kurzfristig eingestellt und die Kilometerlimits sind meist eher knapp bemessen, sodass Umwege teuer werden können. Für deine Rückreise bist du selbst verantwortlich. Es gibt häufig ein Mindestalter, für die Miete und für Sprit oder eine Absicherung im Schadensfall können Zusatzkosten entstehen.

Solche Überführungsfahrten findest du auf verschiedenen Plattformen, die Strecken von unterschiedlichen Viermietungsfirmen mit Zielen in Deutschland und Europa sammeln, beispielsweise auf “Movacar”, “Ugoki” oder “Starcar”. Du kannst dich über die Apps der Anbieter auch benachrichtigen lassen, wenn eine für dich interessante Strecke verfügbar ist.

2. Reisen mit dem City Pass 

Lust auf einen Städtetrip? Dann könnte der City Pass interessant für dich sein – das ist quasi ein All-in-one-Ticket. Nach dem Kauf kannst du kostenlos oder vergünstigt verschiedene Angebote in der jeweiligen Stadt wahrnehmen: Museen besuchen, Stadtrundfahrten machen oder den Nahverkehr nutzen. Du musst dich damit vor Ort nicht mehr um die einzelnen Tickets kümmern und brauchst teilweise nicht mehr so lange anzustehen.

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Vor allem, wenn du eine Stadt das erste Mal besuchst, Lust auf eine Menge Sightseeing und kein Problem damit hast, dass deine Aktivitäten im Voraus schon ziemlich genau festgelegt sind, kann sich der City Pass für dich lohnen. Denn wenn du ihn viel nutzt, zahlst du weniger als die Aktivitäten ohne gekostet hätten. Du bekommst den Pass über verschiedene Portale im Netz.

Für Amsterdam, Hamburg und Florenz haben unsere Kolleg:innen von ARD Reisen den City Pass mal ausprobiert:

3. Kostenlose Führungen mit Einheimischen

Wenn du dich bei einem Städtetrip gerne abseits der klassischen Touri-Spots in kleinen Gruppen bewegen möchtest, kannst du an Spaziergängen mit sogenannten "Greeters“ teilnehmen. Das sind keine ausgebildeten Tour-Guides, sondern Einheimische, die in über 150 Städten weltweit kostenlose Spaziergänge anbieten.

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Die Einheimischen zeigen dir nicht die üblichen Attraktionen, sondern ihre persönlichen Lieblingsorte der Stadt. Einen solchen Spaziergang kannst du über die Website der gemeinnützigen Organisation “Greeters“ anfragen. Die Führungen sind nur für einzelne Personen oder Gruppen von bis zu sechs Teilnehmer:innen gedacht. Ein Trinkgeld wird am Ende nicht erwartet.

4. Kostenlose Rangertouren durch die Natur 

Wanderungen durch die Natur sind voll dein Ding, aber dein Budget ist nicht so groß? In einigen Nationalparks in Deutschland kannst du das ganze Jahr über nicht nur auf eigene Faust wandern, sondern auch an geführten Wanderungen teilnehmen – und zwar kostenlos. Dabei erfährst du von den Ranger:innen vieles über die Pflanzen- und Tierwelt.

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Solche Touren werden beispielsweise im Nationalpark Eifel, im Nationalpark Hunsrück oder im Biosphärengebiet Schwarzwald regelmäßig angeboten. Es gibt jeweils verschiedene Routen und Schwierigkeitsgrade. Die Ranger:innen sind geprüfte Natur- und Landschaftspfleger:innen.

5. Günstigere Unterkunft: Housesitting, Häusertausch oder Couchsurfing

Um bei der Unterkunft Geld zu sparen, gibt es verschiedene Konzepte: Beim Housesitting kannst du weltweit auf ein Haus, den Garten und die Tiere von Menschen aufpassen, die gerade selbst verreist sind. Die Unterkunft ist dann für dich kostenlos – du trägst aber auch Verantwortung und musst bestimmte Aufgaben erledigen. Verschiedene Portale im Netz wie "nomador“, "Workaway“ oder "Trusted Housesitters“ bringen Hausbesitzer:innen und Housesitter:innen zusammen.

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Wenn du selbst kein Problem damit hast, dass Fremde in deinem Bett schlafen, kannst du deine Wohnung oder dein Haus für den Urlaub auch mit anderen tauschen. Dann zahlen beide kein Geld für die jeweilige Unterkunft. Damit dein Tausch-Urlaub entspannt wird, solltest du aber ein gewisses Grundvertrauen in andere Menschen mitbringen. Auch dafür gibt es verschiedene Tauschportale, die teilweise auch Service-Hotlines anbieten, wie "Home Exchange“, "Home Link“ oder "intervac“.

Du möchtest dein Zuhause nicht zum Tausch anbieten und auch nicht auf das von anderen aufpassen, aber trotzdem günstig unterkommen? Dann ist Couchsurfing vielleicht das Richtige für dich. Dabei schläfst du bei anderen, die selbst auch zu Hause sind. Damit du von fremden Menschen aufgenommen wirst, musst du auf den entsprechenden Portalen wie "couchsurfing.com“ oder "bewelcome.org“ aber recht viel über dich preisgeben. So können deine potenziellen Gastgeber:innen und du besser einschätzen, ob ihr zueinanderpasst.

Die Portale für Housesitting, Häusertausch oder Couchsurfing sind allerdings häufig kostenpflichtig.

6. Urlaub 2026: So holst du am meisten aus deinen Urlaubstagen raus

Durch Brückentage kannst du deine Urlaubszeit so planen, dass du möglichst viel freie Zeit damit rausholst. Im März und April bekommst du mit nur 8 Urlaubstagen sogar 17 freie Tage raus!

Das Bild zeigt zwei illustrierte Kalender mit den vorgeschlagenen Urlaubstagen.

Wie du deine Urlaubstage geschickt legst

  • März und April: frei vom 27. März bis einschließlich 06. April (11 Tage, über Ostern) 
  • Anzahl Urlaubstage: 4 
  • Urlaub auf folgende Daten legen: 30. März bis 02. April 
  • März und April: frei vom 27. März bis einschließlich 12. April (17 Tage, über Ostern) 
  • Anzahl Urlaubstage: 8
  • Urlaub auf folgende Daten legen: 30. März bis 02. April, 07. bis 10. April
  • April und Mai: frei vom 27. April bis einschließlich 03. Mai (7 Tage, über den Tag der Arbeit) 
  • Anzahl Urlaubstage: 4
  • Auf folgende Daten legen: 27. bis 30. April 
  • Mai: frei vom 14. Mai bis einschließlich 25. Mai (12 Tage, über Christi-Himmelfahrt und Pfingsten) 
  • Anzahl Urlaubstage: 6 
  • Auf folgende Daten legen: 15. Mai, 18. bis 22. Mai

Bist du Arbeitnehmer:in in einem Bundesland außer Sachsen und Bayern und nicht verbeamtet? Dann hast du einen gesetzlichen Anspruch auf Bildungsurlaub. Das sind bis zu fünf Tage für Weiterbildung, in denen das Gehalt weitergezahlt wird. Du musst dann nur die Kosten für die Weiterbildung selbst übernehmen. Es gibt tausende Veranstaltungen, die als Bildungsurlaub anerkannt sind – du kannst dir eine aussuchen und sie von deinem Arbeitgeber bestätigen lassen. Darunter fallen beispielsweise auch Sprachbildungsurlaube im Ausland.

Ob Mietwagen, Unterkunft oder Unternehmungen, es gibt viele Möglichkeiten, im Urlaub Geld zu sparen. Zwar sind einige der Tricks etwas ausgefallen, aber vielleicht inspirieren sie dich ja auch dazu, im Urlaub etwas Neues zu wagen!

Erstveröffentlichung am 12.01.2025

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