Natur und Lost Places – "Hike-Seeing" auf den neuen "Urban-Trails"

"Hike Seeing" nennt man diese Art der Wanderung: Eine Mischung aus Hiking=Wandern und Sightseeing=Besichtigung. Genau dieses besondere Stadtwander-Erlebnis bieten die neuen "Urban Trails"; in Hagen, Mülheim, Oberhausen und Dortmund gibt es sie schon. Bis 2028 werden dann insgesamt in 15 Ruhrgebiets-Städten solche Routen eingerichtet und ausgeschildert sein.

"Hike-Seeing" auf den neuen "Urban-Trails": Aussichtsbank am Waldrand mit Blick über die Stadt im Tal.

Hoch über der Stadt Hagen geht es durch ein Waldgebiet, immer wieder mit tollen Ausblicken. Der Urban Trail kreuzt hier den "Drei-Türme-Weg", der gleich drei historische Aussichtstürme passiert; neben dem Bismarck-Turm sind das der Kaiser-Friedrich-Turm und der Eugen-Richter-Turm. Diese Ruhebank zeigt die Bauwerke im Miniaturformat.

Wir waren auf dem etwa 10 Kilometer langen Urban Trail in Hagen unterwegs – eine urbane Entdeckungstour, die Street Art, Kultur, Geschichte und Natur auf gelungene Weise verknüpft.

Gelbe Hinweisschilder weisen den Weg – der Rundkurs beginnt am Hagener Hauptbahnhof und führt zunächst durch die Innenstadt, vorbei am Stadttheater und einem alten Bunker, der heute Museum ist.

Der Urban Trail führt auch durch den Hagener Stadtpark, eine grüne Oase mitten in der Stadt.

Weiter geht es durch Kleingarten-Anlagen ziemlich steil bergauf zum Bismarck-Turm – ein Aussichtsturm aus Ruhrsandstein, um 1900 zur Erinnerung an Reichskanzler Otto von Bismarck errichtet. An Wochenenden kann man den Turm besteigen und einen traumhaften Rundum-Blick über Ruhrgebiet, Sauerland und die Stadt Hagen genießen.

Hoch über der Stadt Hagen geht es durch ein Waldgebiet, immer wieder mit tollen Ausblicken. Der Urban Trail kreuzt hier den "Drei-Türme-Weg", der gleich drei historische Aussichtstürme passiert; neben dem Bismarck-Turm sind das der Kaiser-Friedrich-Turm und der Eugen-Richter-Turm. Diese Ruhebank zeigt die Bauwerke im Miniaturformat.

Aus dem Stadtwald geht es schließlich bergab zur ehemaligen "Kampfbahn Klutert" – einst beliebtes Stadion, heute verlassen, verwaist und allmählich von der Natur zurückerobert. Ein Lost Place, der an vergangene Zeiten erinnert.

Der Weg führt von hier wieder zurück Richtung Stadt – zunächst ins kreative Kunst- und Szeneviertel Wehringhausen, mit hippen Cafes, Geschäften und Künstler-Ateliers. Selbst unscheinbare Hinterhöfe entpuppen sich hier als Open-Air-Galerie - wie dieser Garagenhof, in dem es gleich mehrere riesige Street Art-Gemälde zu entdecken gibt.

Stand: 29.07.2026, 09:51 Uhr