In diesem Zeitzeichen erzählt Rüdiger Weidenfeld-Kramer:
- warum David Bowie und Iggy Pop 1976 ausgerechnet ins geteilte West-Berlin ziehen,
- wie aus einer Wohngemeinschaft eine der berühmtesten Künstlerfreundschaften der Popgeschichte entsteht,
- wie Berlin für die beiden Musiker zum Rückzugsort und kreativen Labor wird.
1976 ziehen David Bowie und Iggy Pop nach West-Berlin – auf der Flucht vor Drogen, Erfolgsdruck und den Schatten ihres Rockstar-Lebens. In der geteilten Stadt finden sie einen Ort, an dem sie weitgehend unbehelligt leben und künstlerisch neu anfangen können.
Inspiriert von der Atmosphäre Berlins, der deutschen Elektronikmusik und dem Expressionismus entstehen Werke, die bis heute nachwirken. Bowie entwickelt seinen unverwechselbaren Sound weiter, während Iggy Pop Songs aufnimmt, die bis heute zu seinen bekanntesten gehören.
Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:
- Thilo Schmied, Musikexperte, Tontechniker, Veranstalter der „Berlin Musictouren“
- Eduard Meyer, ehemaliger Tontechniker in den Hansa-Studios
- Tobias Rüther: Helden. David Bowie und Berlin, Berlin 2011
- Andrea Halter: Erlebte Geschichten mit Eduard Meyer, WDR 2017
Weiterführende Links:
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Die Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Rüdiger Weidenfeld-Kramer
Redaktion: Frank Zirpins