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ARD Infonacht
Reichstag mit hell erleuchteter Kuppel im nächtlichen Berlin
22.03 - 06.00 Uhr ARD Infonacht
Nachbildung eines Neandertalers im Neanderthal-Museum in Mettmann (Aufnahme von 2022)

Im August 1856: Der erste Neandertaler-Fossiliensatz wird entdeckt

1856 finden Arbeiter im Neandertal rätselhafte Knochen. Erst Jahre später wird klar, wie bedeutend ihr Fund ist.


In diesem Zeitzeichen erzählt Uwe Schulz:

  • warum der Neandertaler viel intelligenter und sozialer ist als lange angenommen,
  • welche neuen Erkenntnisse unser Bild von ihm grundlegend verändert haben,
  • weshalb bis heute ein Teil des Neandertalers in uns weiterlebt.

"Du Neandertaler!" – bis heute gilt das oft als Schimpfwort. Dabei zeichnet die Wissenschaft inzwischen ein ganz anderes Bild unseres nächsten evolutionären Verwandten. Archäologie und Genforschung zeigen, dass Neandertaler vermutlich sprechen können, raffinierte Werkzeuge entwickeln und sich um Kranke und Alte kümmern.

Das Bild vom primitiven Höhlenmenschen gilt längst als überholt – und der Neandertaler ist uns näher, als viele lange glauben. Denn bis heute finden sich Spuren von ihm in unserem Erbgut.

Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:

  • Dustin Welper, Paläoanthropologe
  • Svante Pääbo, Paläogenetiker
  • Metin Eren, Experimentalarchäologe, Kent State University Ohio
  • Hoimar von Ditfurth, Wissenschaftsjournalist

Weiterführende Links:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Uwe Schulz
Redaktion: Jakob Schiffer und Sefa Inci Suvak