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Die Bauarbeiten an der neuen Kölner Zentralmoschee können weitergehen. Nach monatelangem Streit haben Bauherrin und Architekt des Gotteshauses heute eine eingeschränkte Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit vereinbart.
Der türkisch-islamische Verband Ditib will am Mittwoch (22.08.2007) den aktuellen Stand seiner Pläne für eine große neue Moschee in Köln öffentlich vorstellen - wenige Tage nachdem die CDU der Stadt gravierende Änderungen an dem Bau verlangte. Was macht den Kölner Moschee-Streit so kompliziert? WDR.de sprach darüber mit dem Journalisten Ahmet Senyurt, der seit Jahren den Islam in Deutschland beobachtet und kürzlich einen Film über die Auseinandersetzung in Köln drehte.
Die Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib) hat die Zusammenarbeit mit dem Architekten der Kölner Zentralmoschee, Paul Böhm, gekündigt. Der Architekt hatte jedoch selbst schon mit einer Kündigung des Vertrags gedroht.
Kleiner werden die Minarette der geplanten Moschee in Köln nicht, aber filigraner - so will es der türkisch- islamische Verband Ditib. Sie soll moderner wirken. Die Läden beim Gotteshaus dürfen zudem auch Deutsche mieten.
In Duisburg ist eine große Moschee im Bau und kaum jemand regt sich auf. In Köln wird eine große Moschee erst geplant. Aber hier läuft schon ein Informationsabend fast aus dem Ruder.
Der Moscheebau in Köln wird kontrovers diskutiert - entsprechend breit gefächert sind die Demonstrationen, die für und gegen den Bau stattfanden: DGB, Parteien und Schüler haben am Samstag (16.06.2007) dafür, Rechte dagegen demonstriert.
Die Kölner Stadtverwaltung hat die Baugenehmigung für die geplante repräsentative Moschee im Stadtteil Ehrenfeld vorbereitet. Zuvor hatte der Kölner Stadtrat am Donnerstagabend (28.08.2008) mit deutlicher Mehrheit für den umstrittenen Bau gestimmt.