Westdeutscher RundfunkLaden im Store
Mit starken Bildern und Lust auf Kultur sei das Ruhrgebiet im Kulturhauptstadtjahr seinem veralteten Image entgegengetreten, bilanzieren die Macher der Ruhr 2010 nach einem knapp einjährigen Kulturfest und fordern: Unbedingt weitermachen. | mehr mit Audio
Ein Jahr lang mietfrei wohnen, an einem Buch mitschreiben und durch kreative Ideen die Nachbarschaft verändern - so lautete der Auftrag des Projektes "2-3 Straßen" an seine 78 Teilnehmer. Nun geht das Jahr dem Ende zu. Was hat sich bewegt?
Was verbindet das Ruhrgebiet mit der finnischen Hafenstadt Turku? Beide tragen den Titel Kulturhauptstadt Europas und tauschen sich eifrig darüber aus. Die Erfahrungen der Ruhr 2010 machen längst auch bei künftigen Titelträgern wie Marseille oder Košice die Runde.
Ein Jahr lang hat sich das Ruhrgebiet nun selbst gefeiert - mit spektakulären Großaktionen, Projekten und tausenden Einzelveranstaltungen. Was hat das Jahr einzelnen Kommunen gebracht? Drei Kulturdezernenten ziehen Bilanz.
78 Menschen durften ein Jahr lang mietfrei in Duisburg, Mülheim und Dortmund wohnen. Allerdings mussten sie an einem Buch mitzuschreiben. Mit frischem Wind sollten die neuen Mieter die Nachbarschaft verändern. Die Idee hatte der Künstler Jochen Gerz. Entstanden ist ein 3.000-Seiten-Wälzer, 2,1 Kilo schwer.
Seit sechs Monaten überrascht die Ruhr 2010 Gäste und Einheimische gleichermaßen mit Kulturkanälen, singenden Städten oder fliegenden Schachtzeichen. Bis jetzt wollten 4,8 Millionen Besucher beim kulturellen Aufbruch des Ruhrgebiets dabei sein.
Die Kulturhauptstadt war für das Ruhrgebiet ein ganz besonderes Erlebnis. In einer Rückschau präsentieren wir die besten Ausschnitte aus den Berichten unserer WDR-Reporter und Moderatoren und die schönsten Fotos.