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Die A40 bleibt sich beim "Still-Leben Ruhrschnellweg" treu und produziert das, was sie am besten kann: Stau. Doch dieser Stau ist prall gefüllt mit guter Laune, Spontaneität und erstaunlich viel Ruhe und Gelassenheit.
Wenn am 18. Juli 2010 die A40 für einen Tag lang gesperrt wird, präsentieren sich ungewöhnliche Gruppen entlang der Strecke. Wie etwa Feuerwehr-Frauen, Star Wars-Fans oder die Multi-Kulti-Clique "Bosporuhrus". Das Motto ist Alltags- statt Hochkultur.
Seit Montagmorgen (19.07.2010) fahren wieder Autos, Lkw und Motorräder über die A40. In der Nacht waren 60 THW-Teams im Einsatz, um aus dem Still-Leben wieder den Ruhrschnellweg zu machen. WDR.de war dabei.
Was treibt drei Millionen Menschen auf eine Straße, die sie aus stundenlangen Staus in- und auswendig kennen? Und taugt die A40 als verbindendes Symbol für das Ruhrgebiet? Fragen an den Dortmunder Kabarettisten Fritz Eckenga, der gestern auch auf dem Ruhrschnellweg unterwegs war - trotz anfänglicher Skepsis.
Ein "Still-Leben" mitten auf der Autobahn: Am 18. Juli feiert die Ruhr 2010 auf der A40 ein Fest - ein logistisches Mammutprojekt. Für den autofreien Sonntag müssen dort 20.000 Tische, 2.000 mobile Klos und 96 Kühlwagen auf- und abgebaut werden.
Sie wuchten schwitzend hunderte Tische von einem Gabelstapler. Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) bilden im Akkord eine kilometerlange Tischreihe und bauen alles wieder ab. Generalprobe für ein Picknickspektakel auf der A40.
Lange Tischreihen statt Blechkolonnen - im Kulturhauptstadtjahr 2010 wird die A40 von Duisburg bis Dortmund einen Tag lang für ein Massenpicknick gesperrt. Wer eine Tischkarte bekommt, entscheidet das Los.