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Die Loveparade in Duisburg im Sommer 2010 endete in einer Katastrophe. 21 Menschen starben, Hunderte wurden verletzt, Tausende traumatisiert. Eine Chronologie der politischen und juristischen Aufarbeitung des Ereignisses.
Zwischen der Stadt Duisburg und Loveparade-Veranstalter Lopavent gab es massive Differenzen hinsichtlich der Sicherheit auf dem Gelände am Duisburger Güterbahnhof. Dies geht aus 150 Seiten Aktenvermerken, Gesprächsprotokollen und Anträgen zur Genehmigung der Loveparade hervor, die dem WDR vorliegen.
Jahrelang warteten Öffentlichkeit und Hinterbliebene auf den Loveparade-Prozess. Doch das Duisburger Landgericht hat heute die Eröffnung eines Strafprozesses abgelehnt. Nicht nur in den sozialen Medien reagieren viele empört und verwundert.
Nach der Loveparade-Katastrophe steht Adolf Sauerland besonders in der Kritik, der als Bürgermeister das Spektakel in nach Duisburg geholt hat. Eine Chronologie.
Schon vor dem katastrophalen Ende der Loveparade in Duisburg gab es viele Stimmen, die Bedenken geäußert hatten. Experten von Feuerwehr und Polizei kritisierten das Veranstaltungskonzept. Doch ihre Warnungen wurden nicht beachtet. Eine Chronologie.
Unzählige Videos, Fotos und Beschreibungen der Loveparade-Katastrophe finden sich im Internet. Die Auswertung all dieser Quellen ist eine Mammutaufgabe für die Ermittler.
21 Menschen starben 2010 bei der Duisburger Loveparade-Katastrophe, mindestens 652 wurden verletzt. Sechs Mitarbeiter der Stadt und vier des Veranstalters sollen sich dafür vor Gericht verantworten - wegen fahrlässiger Tötung.
Die Loveparade-Katastrophe war vorhersehbar: Zu diesem Ergebnis kommt das Gutachten, das dem WDR vorliegt und das ein britischer Wissenschaftler im Auftrag der Duisburger Staatsanwaltschaft erstellt hat.