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Wie sah unser Land um 1900 aus? Wie lebte man damals? Vieles, was für uns heute selbstverständlich ist, hat seine Wurzeln in der Zeit vor hundert Jahren.
Wie lebte man 1913 zwischen Aachen und Paderborn? Martin von Mauschwitz wagt im WDR Fernsehen das Experiment - im strengen Mehrteiler und im Herren-Badeanzug. | mehr mit Video
Die Eisenbahn war vor hundert Jahren der Motor des Fortschritts, eine der ersten und wichtigsten Strecken war die von Minden nach Köln. Auf dieser Strecke fährt auch Martin von Mauschwitz auf den Spuren der Vergangenheit, durchs ländliche Westfalen ins Ruhrgebiet und dann weiter an den Rhein, natürlich stilecht mit Dampf.
Für viele Menschen im Rheinland und in Westfalen wurde die Welt vor hundert Jahren bunter und abwechslungsreicher, der Horizont weiter. Der Fortschritt veränderte nicht nur die Arbeitswelt. Plötzlich gab es auch für Arbeiter so etwas wie Freizeit und Möglichkeiten sie zu genießen.
Unternehmer und Arbeiter, Militär und Adelige, Männer und Frauen, die Welt vor hundert Jahren war klar geordnet. Alle hatten ihre festen Rollen, aber viele träumten von Veränderung. Martin von Mauschwitz nimmt uns mit auf die Reise zu Orten, an denen man diesen Träume noch begegnen kann.
Martin von Mauschwitz erlebt in der Rolle eines Schülers der Kaiserzeit eine Kostprobe des streng konservativen Unterrichts, der treue Untertanen produzieren sollte, die aber immerhin fast alle lesen und schreiben konnten.
Die Welt vor hundert Jahren geriet immer mehr in Bewegung. Egal ob Unternehmer oder Arbeiter, alle wollten sich schneller fortbewegen. Martin von Mauschwitz zeigt uns den damaligen High-Tech-Standort NRW mit der höchsten Eisenbahnbrücke der Welt, einem Aufzug für Schiffe, schnellen Autos und riesigen Maschinenhallen, Elektrizität und Motorkraft.