- Sendehinweis: Hier und heute | 27. Juli 2026, 16.15 - 18.00 Uhr | WDR
Gelbe Blühpflanzen liegen voll im Trend: Als Farbe der Sonne bringen sie Fröhlichkeit und leuchtende Akzente in Garten und Balkonkübel. Gleichzeitig sind sie eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Denn deren Sehsinn ist besonders auf leuchtende Gelbtöne eingestellt – sie erkennen darin zuverlässig Nektar- und Pollenquellen.
Gerade im Hochsommer schließen gelbe Blühstauden eine Lücke im Blühkalender. Während viele heimische Pflanzen bereits verblüht sind und die Herbstblüher noch auf sich warten lassen, sorgen Sonnenbraut, Sonnenhut, Mädchenauge und Sonnenblumen bis in den Oktober für Farbe und reichlich Nahrung für Insekten.
Sonnenblumen
Gelbe Sonnenblumen ziehen Bienen magisch an.
Sonnenblumen (Helianthus) sind der Inbegriff des Hochsommers. Neben den bekannten einjährigen Sorten gibt es auch winterharte, mehrjährige Staudensonnenblumen. Einjährige werden nach dem letzten Frost ausgesät und sterben nach der Samenbildung ab. Mehrjährige Pflanzen treiben jedes Frühjahr aus ihrem Wurzelstock neu aus. Im Winter sollten die abgestorbenen Stängel stehen bleiben – sie schützen die Pflanze und bieten Nützlingen Unterschlupf.
Gelbe Blühpflanzen
Hier und heute. 27.07.2026. 08:12 Min.. Verfügbar bis 27.07.2028. WDR.
Sonnenbraut und Sonnenhut
Sonnenbraut (Helenium) und Sonnenhut (Rudbeckia) stammen ursprünglich aus Nordamerika und blühen je nach Sorte in leuchtendem Gelb, Orange oder Rot. Sie schließen die sommerliche Blühlücke und bieten Insekten reichlich Nektar. Beide Arten bevorzugen einen sonnigen Standort sowie einen nährstoffreichen, tiefgründigen Boden, der nicht austrocknet.
Pflanztipps
Vor dem Pflanzen den Wurzelballen gründlich wässern. Stark durchwurzelte Ballen an den Seiten leicht auflockern, damit die Pflanzen besser anwachsen. Ein tiefgründiger, gut wasserspeichernder Boden sorgt dafür, dass Sonnenbraut, Sonnenhut und Co. auch an heißen Sommertagen vital bleiben.