Westdeutscher RundfunkLaden im Store
Emil Svanängen ist schon mehrfach beim Haldern Pop aufgetreten. Und er passt sehr gut zu dem Festival. Auf mehreren Alben zelebriert der schwedische Multiinstrumentalist die Schönheit der Melancholie – mit akustischer Instrumentierung und zuckersüßen Gesangsmelodien. Nachdem er sein erstes Album am Computer auf CD-R und mithilfe eines Minidisk-Mikros aufgenommen hatte, wurde Loney Dear 2006 für sein viertes Werk vom bekannten US-Indielabel Sub Pop gesignt. Spätestens seitdem ist Svanängen eine feste Größe im internationalen Indiepop-Zirkus.
Haldern Pop ist nicht nur ein Festival, sondern auch eine Haltung. 1981 feierten 13 Ministranten aus Rees-Haldern am Niederrhein eine Party. Schon drei Jahre später wurde aus der Sause ein Festival mit Livemusik. Es war der Beginn einer Erfolgsstory, die bis heute anhält.
Maisfelder, Wiesen, Kühe - und weit und breit keine nennenswerte Erhebung. So sieht es am Niederrhein aus. In diesem Landstrich gibt es den kleinen Ort Haldern. Ohne die 5.000 musikbegeisterten Menschen, die hier Jahr für Jahr ihre Zelte aufbauen, würde man Haldern vermutlich schon einige Kilometer weiter nicht kennen. Doch das Haldern Pop Festival ist in der internationalen Indie-Szene keine kleine Nummer – obwohl und gerade weil es hier nicht um die großen Namen geht, um Popstars und Glamour, sondern einzig und allein um die Musik. | mehr mit Video
Mit The Waterboys, Spiritualized, The Magic Numbers, Jamie T, The View, Paul Steel, Polarkreis 18, Gabriel Rios, Ripchord, Jan Delay & Disko No.1, Shout Out Louds, Loney Dear, Architecture in Helsinki, Malajube, Johnossi, Voxtrot, Friska Viljor, Serena Maneesh und Navel. | mehr mit Video