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Bekannt wurde er im Kontext von Cream, berühmt wurde er als Grenzgänger zwischen Rock, Blues und Jazz. Legendenstatus erlangte der 2014 verstorbene Jack Bruce, weil er dem E-Bass im Bandgefüge einen eigenen Charakter mit markantem Ton verpasste. Am 14. Mai 2023 wäre er 80 Jahre alt geworden.
Anlässlich seines 50. Geburtstags machte Jack Bruce 1993 im Kölner E-Werk sich und seinen Fans ein ganz besonderes Geschenk. Mit zwei Konzertabenden, an denen er mit zahlreichen langjährigen Weggefährt*innen einen ausführlichen und wilden Ritt durch sein musikalisches Schaffen unternahm.
Bei diesem Gig hat die Erwartungshaltung Pause: In der Kölner Live Music Hall lässt Jack Bruce seinen Bass in der Ecke stehen und gibt so konsequent wie leidenschaftlich am Bösendorfer-Flügel den Piano-Man: solo, charismatisch und mit intensivem Gesang. Außerdem dabei: Rory Gallagher, Living Colour uvm | mehr mit Video
Dass Jack Bruce ein kreativer Freigeist war, ist hinlänglich bekannt. Beim Konzert in der Zeche Bochum gehörten Reggae, Blues- und Psychedelic-Rock zu den musikalischen Stationen, die er im Trio-Format ansteuerte. | mehr mit Video
Im Oktober 1980 traten mit Graham Parker & The Rumour, The Police und Jack Bruce and Friends drei hochkarätige britische Live-Acts jener Ära in Essen auf. Rockpalast hatte zum Tanz gebeten und bot mit New Wave, Rock und Rhythm and Blues eine bunte Palette für die Fans. | mehr mit Video
Wim van der Linden stellt in dieser Sendung den Bassisten und Sänger Jack Bruce vor, der Mitglied der berühmten Beat-Gruppe "Cream" war, bis diese sich auflöste. Inzwischen hat Jack Bruce eine neue Gruppe gegründet, mit der er bereits drei Langspielplatten aufgenommen hat. Bei diesen Aufnahmen werden die Wurzeln seiner Musik sichtbar: Rockender Rhythmus und jazz-orientierte Bläser-Phrasierungen, dazu die Stimme von Jack Bruce, die sich mühelos in oder auf der Musik bewegt. | video mit Video
Der Lyriker, Songtexter und Bandleader Pete Brown war in den Sechzigern ein wichtiger Teil der britischen Rockszene. Durch die enge Freundschaft zu Jack Bruce war er an vielen Kompositionen für Cream beteiligt.
1968 gegründet, etablierte sich Colosseum schnell zu einer der beliebtesten britischen Jazzrock-Bands. Bereits 1969 wurden sie gemeinsam mit Jack Bruce, Led Zeppelin, Eric Clapton und vielen weiteren Musikgrößen zu einer 2-tägigen Supershow eingeladen, die im Fernsehen übertragen wurde.
Er sang bei den Thunderbirds, bei Colosseum und Atomic Rooster – über Nacht berühmt wurde der Brite CHRIS FARLOWE allerdings durch die von Mick Jagger produzierte Aufnahme von „Out Of Time“, eine der besten Coverversion dieses Rolling Stones-Titels. Er ist langjähriger Weggefährte von Jack Bruce, mit dem er bei zahlreichen Konzerten auf der Bühne stand.
Mit 115 Millionen Albumverkäufen, zahlreichen Preisen und der viermaligen Aufnahme in die Grammy Hall of Fame gilt Eric Clapton als einer der bedeutendsten Rock- und Bluesgitarristen überhaupt. Zwischen 1966 und 1968 war er gemeinsam mit Ginger Baker und Jack Bruce Mitglied der ersten Rock-Supergroup Cream.
Ihre Karriere nahm schnell Fahrt auf. Als Mountain beim Woodstock-Festival spielten, war das in dieser Konstellation erst ihr vierter Live-Auftritt. Vor allem wegen des rauen Gesangs von Leslie West und seinem druckvollen Gitarrenspiel wirkt dieser Gig bis heute nach. Zusammen mit Jack Bruce gründete Leslie West und Corky Lain die Gruppe West Bruce and Lain.
Erste Erfolge konnte Bill Evans bereits als junger Musiker einfahren. Der Tenor- und Sopransaxofonist war Anfang 20, als er zusammen mit Miles Davis auf der Bühne stand und mit ihm mehrere Welttourneen absolvierte. Es folgten Autritte mit Stars wie Jack Bruce, John McLaughlin, John Scofield, Randy Brecker u.v.m. Bei den Spy Killers spielt er nun zusammen mit Wolfgang Haffner (Drums), Simon Oslender (Keyboard) und Gary Grainger (Bass).
Mick Taylor ist einer der filigransten Bluesrock-Gitarristen der Musikgeschichte. Nachdem er von 1969 bis 1974 Mitglied der Rolling Stones war, gründete er 1975 gemeinsam mit Jack Bruce, Bruce Gary, Carla Bley, Ronnie Leahy die Jack Bruce Band, die allerdings nur kurz in dieser Formation bestand.
Robin Trowers Karriere ist mehr als vier Dekaden lang. Bereits in den frühen sechziger Jahren galt er als einer der virtuosesten Gitarristen der damals blühenden Londoner Clubszene. Weltweiten Erfolg heimste er etwas später mit Procol Harum ein. Gemeinsam mit Jack Bruce spielte er die Alben B.L.T. und Truce ein.
Insgesamt fünf Mal war er im Rockpalast: Der 1948 in Irland geborene Rory Gallagher veröffentlichte insgesamt elf Studioalben zu Lebzeiten, und bekam dafür zahlreiche goldene Schallplatten. Sein im Blues verwurzelter Rock prägte nicht nur den Beginn des Rockpalast, sondern eine ganze Generation junger Rockfans. 1990 stand er gemeinsam mit Jack Bruce bei Rocklife in der Live Music Hall in Köln auf der Bühne.
In sein Schlagzeugspiel packt er stets eine ausgewogene Mischung aus Präzision, Intensität und Emotion. Und zwar unabhängig davon, ob er in Sachen Jazz, Fusion, Rock, Pop oder World Music hinter dem Drumkit sitzt. Das beweist er auch auf Jack Bruce's Album How's Tricks aus dem Jahre 1977.