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Seit seiner Geburt im Jahr 1998 hat das Highfield Festival einige Veränderungen mitgemacht. Anfangs stand es noch für Punk- und Indie-Rock der härteren Gangart. Im Lauf der Jahre wanderte es von Thüringen nach Sachsen, und es kamen immer mehr Genres und Besucher hinzu. Rockpalast hat wieder aufgezeichnet!
Highfield Festival - 19. August 2016: Sum 41 gründeten sich in Ajax in der Nähe der kanadischen Metropole Toronto Mitte der Neunziger – nach eigenen Angaben aus Langeweile. Aus der NOFX-Coverband wurde mit der Zeit eine ernstzunehmende Crossover-Combo. 2001 hatten Sum 41 ihren ersten großen Hit mit „Fat Lip“. Der teils gerappte, teils gesungene Song ist typisch für seine Zeit und hätte so oder so ähnlich auch von US-Kollegen wie blink-182 kommen können. | video mit Video
Highfield Festival - 20. August 2016: Wenn man die Musik der Emil Bulls hört, kommt man nicht gerade auf die Idee, dass die Gründungsmitglieder der Band zwei ehemalige Klosterschüler und ein Kirchenchormitglied waren. 1995 im oberbayerischen Hohenschäftlarn gegründet, wird die Band schnell zu einer festen Größe in der deutschen Alternative Rock-Szene. | video mit Video
Highfield Festival - 20. August 2016: (Guter) Punk hält jung. Zu dieser Erkenntnis kommt man jedenfalls, wenn man die Jungs von NOFX auf der Bühne sieht. Seit dreißig Jahren stehen die Spaßvögel aus Los Angeles gemeinsam im Rampenlicht und rebellieren mit ihren Songs gegen alles, was ihnen nicht passt. Trotz ihres großen Erfolgs ist es den Jungs von NOFX gelungen, mit den Füßen auf dem Boden und ihren Fans und den eigenen Überzeugungen treu zu bleiben. In ihren Texten behandeln sie Themen wie Sexismus, Rassismus, Homophobie sowie den Einfluss von Politik, Religion und der Medien. Ihre Musik ist mindestens ebenso vielschichtig und reicht von Punk Rock über Melodic Hardcore bis hin zu Ska-, Jazz- und Reggae-Elementen. | video mit Video
Highfield Festival - 20. August 2016 | video mit Video
Highfield Festival - 21. August 2016 | video mit Video
Highfield Festival - 19. August 2016 | video mit Video
Fotos von Scooter, Heaven Shall Burn, Skunk Anansie und Sum 41 | bilder mit Fotostrecke
Fotos von Rammstein, NOFX, Airbourne, Royal Republic, Caliban und Skinny Lister | bilder mit Fotostrecke
Fotos von Wolfmother, Madsen, Emil Bulls, Bloc Party und Thrice | bilder mit Fotostrecke
Rock and Roll für Ruhm und Ehre! Getreu diesem Motto kämpft die Formation Airbourne an vorderster Front der boomenden Musikszene Australiens und zeigt, dass der fünfte Kontinent nach AC/DC, Rose Tattoo, Jet und Wolfmother sein Hard-Rock Pulver noch längst nicht verschossen hat.
Auf eine Nummer 1 Chartsplatzierung warten Bloc Party noch immer. Auch ihr aktuelles, viertes Album „Four“ schaffte es in Großbritannien nur auf Platz Drei. Aber Musik ist ja kein sportlicher Wettstreit, wo es nur um Zahlen und Rekorde geht.
Caliban aus der Nähe von Bochum sind neben Heaven Shall Burn eine der einflussreichsten und bedeutendsten Hardcore-Bands Deutschlands. Schon früh überzeugten sie mit ihrer Mischung aus melancholischen Texten und einem kompromisslosen, knackigen Metalcore-Sound und spielten auf Festivals in ganz Europa mit Legenden wie Slayer und Pantera.
Wenn man die Musik der Emil Bulls hört, kommt man nicht gerade auf die Idee, dass die Gründungsmitglieder der Band zwei ehemalige Klosterschüler und ein Kirchenchormitglied waren. 1995 im oberbayerischen Hohenschäftlarn gegründet, wird die Band schnell zu einer festen Größe in der deutschen Alternative Rock-Szene.
Die Thüringer Heaven Shall Burn sind Deutschlands wohl bekannteste Metalcore-Band. In ihrem Sound verbinden sie Hardcore mit extrem hartem Death und Thrash Metal, darüber liegen immer wieder sehr melodische Hooklines.
Madsen haben ihre Wurzeln im Punkrock und machen eigentlich schon seit Mitte der Neunziger zusammen Musik. Ihren großen Durchbruch hat die Band um die drei Madsen-Brüder aber erst im Jahr 2005, als sie - massiv von Thees Uhlmann, dem Hans Dampf in allen deutschen Indie-Gassen, unterstützt - die Republik erobert. Mit Gitarrenmusik norddeutscher Prägung, intelligenten Texten und jeder Menge Live-Energie.
(Guter) Punk hält jung. Zu dieser Erkenntnis kommt man jedenfalls, wenn man die Jungs von NOFX auf der Bühne sieht. Seit dreißig Jahren stehen die Spaßvögel aus Los Angeles gemeinsam im Rampenlicht und rebellieren mit ihren Songs gegen alles, was ihnen nicht passt.
Die sechsköpfige Rockband Rammstein wurde 1994 in Berlin gegründet und ist immer noch der erfolgreichste deutsche Musikexport. Mit brachialem Sound, provokanten Texten und Musikvideos sowie ihren aufwändigen Liveshows voller Pyro-Effekte und Körpereinsatz haben Rammstein über die Jahre den internationalen Rock-Olymp erklommen.
Vom Garagenrock ihrer Anfangstage über Funk, Britpop, Punk und Rock'n'Roll kippen Royal Republic alles in ein Reagenzglas, um am Ende fein destillierte Tanzwut herauszukriegen. Die Konzerte der vier Schweden aus Malmö gleichen großen Partys.
Viele Jahre lang belegte die Band um Frontmann und Shouter H.P. Baxxter mit ihrem charakteristischen technoiden Dance-Sound und ihren teils absurden, teils unfreiwillig komischen Lyrics („Hyper Hyper“) eine eigene, selbst geschaffene Nische.
Die 6-köpfige Band aus London steht für ausgelassene Live-Auftritte. Sie sind bekannt für ihre ungewöhnlichen Auftrittsorte. Konzerte finden nicht nur in Clubs oder Hallen statt, sondern sie haben auch schon in einem Landrover oder ähnlich schrägen Locations gerockt.
Skunk Anansie treten Mitte der Neunziger in London auf den Plan, um die Crossover-Welt noch einmal richtig wachzurütteln – mit einem dynamischen Rocksound voller Gitarrenbretter, die sich mit zarten Melodien abwechseln. Ihren Erfolg hat die Gruppe vor allem ihrer kahl geschorenen Frontfrau Skin zu verdanken, die vor lauter Energie zu bersten scheint und dabei auch noch singen kann wie kaum eine andere im alternativen Rockbusiness.
Sum 41 gründeten sich in Ajax in der Nähe der kanadischen Metropole Toronto Mitte der Neunziger – nach eigenen Angaben aus Langeweile. Aus der NOFX-Coverband wurde mit der Zeit eine ernstzunehmende Crossover-Combo.
Schon im zarten Teenager-Alter kam die Formation Thrice um Sänger Dustin Kensrue im sonnigen Kalifornien zusammen, um sich anschließend mit rauschendem Skatepunk und energetischem Post-Hardcore durch die Staaten zu rocken.
Eigentlich machen Wolfmother nicht viel anders als ihre Vorbilder. Wenn die Band um Sänger und Gitarrist Andrew Stockdale allerdings ihre Helden huldigt und für Bands wie Black Sabbath, Aerosmith, Led Zeppelin und AC/DC den roten Songteppich ausrollt, zeichnet sie allerhand aus. Frisch wie der junge Morgen pumpen Wolfmother viel Energie in traditionelle Klangkessel.
Ihr habt Euch beim Highfield Festival 2016 fotografieren lassen? Eure Bilder findet Ihr hier! | bilder mit Fotostrecke