Westdeutscher RundfunkLaden im Store
Die Rocknächte haben im Rockpalast eine lange Tradition: Seit Mitte der Siebziger laden wir in die großen Hallen in NRW, um gemeinsam mit anderen Musikbegeisterten die Bands der Stunde zu genießen und aufzuzeichnen.
Oster-Rocknacht 1998: Mit wunderschöner Zwei-Gitarren-Arbeit und Rock'n'Roll-Piano erfanden The Hellacopters als eine der ersten Bands der Skandinavien-Welle Mitte der Neunziger den Rock'n'Roll zwar nicht neu, gaben ihm aber die Kraft zurück, um wieder erdig und kraftstrotzend seinen angestammten Platz beim jüngeren Publikum einzunehmen. | video mit Video
Die 1998er Rocknacht fand in der Biskuithalle in Bonn statt. Als Headliner des Abend stand Anne Clark auf dem Programm. | bilder mit Fotostrecke
Wolkenverhangener, stakkatohafter Sprechgesang: Anne Clark, seit den 1980er-Jahren mit düsterem Synthie-Pop und Dark Wave unterwegs, ist eine Fürstin der Finsternis.
Zuckersüß über die Abgründe des menschlichen Daseins singen: Das kann Cerys Matthews, ehemals Sängerin von Catatonia, verdammt gut. Womöglich auch, weil sie selbst ein paar hatte unter anderem eine Heroin- und Alkoholsucht. In den 1990er-Jahren gehörte ihre Band Catatonia zu den populärsten Bands Großbritanniens.
Ben Harper komponiert ungewöhnlich ruhige, blues- und folklastige Rock-Songs, die von Bottleneck-Gitarrenspiel und einer intensiven, gleichzeitig zerbrechlich wirkenden Stimme geprägt sind.
Seit mehr als dreißig Jahren sind Die Sterne eine Institution des deutschsprachigen Indie-Pops – und Protagonisten der immer wieder diskurs-umflorten „Hamburger Schule“. Frank Spilker, Sänger, Gitarrist, Gründungsmitglied und Fixpunkt, bezeichnet die derzeitige Konstellation der Sterne als „weniger Band, mehr Kollaboration“.
So geht locker, leicht und lässig. G. Love & Special Sauce stapeln auf dem Fundament von Blues eine Portion Rap und setzen noch ein Soul-Krönchen oben drauf. Dabei hat die Band aus Philadelphia seit 1992 immer eins: die Ruhe weg.
The Hellacopters - die Band um Sänger und Gitarrist Nicke Andersson - schafft es wie kaum eine andere, harten Garagenrock mit Soul und jeder Menge Groove und Pop-Appeal zu interpretieren.
Techno-Fans kennen Junkie XL schon lange. Einen größeren Wirkungsradius hatten jedoch seine Beiträge als Filmkomponist zu Blockbustern wie "Inception" (2010) oder "The Dark Knight Rises" (2012), für die er gemeinsam mit Hans Zimmer die Soundtracks schrieb.
Er hat die Architektur des Bassspiels nicht erfunden. Aber als Langzeitforscher dieses Instruments hat Mike Watt sie seit Jahrzehnten immer wieder neu definiert. Ob mit eigenen Bands oder als Live-Musiker für zahlreiche Größen quer durch die Genres: Der Amerikaner ist ein Meister der elektrischen vier Saiten.
Vom Ska-Punk über Rock bis hin zum Sunshine-Pop und jeder Menge Coverversionen: Smash Mouth können mit ihrem Gute-Laune-Sound so manche Party bespaßen.