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10 Jahre Reeperbahn Festival! Die Junggesellenhorden und einsamen Herzen auf der Reeperbahn mussten im September ein bisschen zur Seite rücken, denn mit dem Reeperbahn Festival ging das größte Clubfestival Deutschlands in die nächste Runde. Etablierte Bands und hoffnungsvolle internationale Newcomer, Künstler und Vertreter der Medienbranche gaben sich an vier Tagen in stimmungsvollen Spielstätten die Klinke in die Hand - und das dieses Jahr bereits zum zehnten Mal. | mehr mit Video
Reeperbahn Festival - 25. September 2015 | video mit Video
Reeperbahn Festival - 26. September 2015 | video mit Video
Interview auf dem Reeperbahn Festival 2015 | video mit Video
Fotos Reeperbahn Festival 2015 | bilder mit Fotostrecke
Adam Angst spielen treibenden, zeitgemäßen Punkrock mit deutschen Texten. In ihren immer wieder recht bissigen Songs geht es vor allem um sozialkritische und politische Themen, oft serviert mit einer ordentlichen Prise Humor oder Sarkasmus.
Frank Carter ist Vollblut-Punk, will sich nichts sagen lassen – von niemandem. Aufgewachsen in Watford, unweit der Punk-Metropole London, startete seine musikalische Laufbahn im Jahr 2005.
Kim Churchill fing ihm heimischen Australien an, Musik zu machen und sang erstmal von seiner großen Leidenschaft, dem Surfen. Aber bevor er zum neuen Jack Johnson wurde, zog der blonde Wuschelkopf nach Vancouver in Kanada, wo es regnerisch und oft kalt ist, und wo man eher Wale beobachtet als auf die nächste Welle zu warten.
Die Hamburgerin Leslie Clio brachte 2013 ihr Debüt „Gladys“ heraus und wurde von der Musikpresse fix in die Soulpop-Schublade gesteckt. Das passte dem blonden Energiebündel nicht, gleich mit ihrer zweiten Platte beweist sie, dass sie vielseitiger ist.
Indie / Folk Rock aus den USA
Ghetto Pop aus Dänemark
Eigentlich hat sich der Wahlhamburger Tom Klose als Jugendlicher immer am meisten für Punkrock begeistert. Eine Australienreise hat ihm aber die Ohren für weichere Klänge eröffnet und die Akustikgitarre wurde sein neues Steckenpferd.
Indie Rock / Garage Rock aus England
Spidergawd servieren brachialen Rock, der gleichzeitig groovt. In ihrer Heimat gehören die Norweger, die 2013 als Nebenprojekt zweier Mitglieder der legendären Band Motorpsycho starteten, schon lange zu den wichtigen Rockgrößen.
Manchmal klingen Bandgründungsmythen zu schön, um wahr zu sein: Schlagzeuger Jed Laidlaw hing gerade gemütlich in der Strandbar „Le Surfing“ im südwestfranzösischen Soorts-Hossegor ab, als die dortige Küchenhilfe, der englische Sänger und Pianist Rory Williams damit anfing, besoffen Coversongs zu singen.
Bevor die beiden Brüder Michael und Leigh Brown 2004 im australischen Adelaide Tracer gründeten, waren sie eigentlich eine Blues-Band. Aber zusammen mit Drummer Andre Wise hieß die neue Marschrichtung Stoner-Rock.
Bei Von Brücken handelt es sich keineswegs um traurigen Singer/Songwriter-Sound, sondern um eine poppige Kampfansage. Live treten Nicholas Müller und Tobias Schmitz mit einer großen Band an Multiinstrumentalisten auf und machen laut Müller „ordentlich Bambule“.
Mit ihrem Überhit „Bologna“ lösten die lederbejackten Strizis von Wanda eine so große Begeisterungswelle aus, dass sie auf ihrer ersten Deutschlandtour gleich dreimal vor ausverkauftem Haus in Berlin spielen durften.