Westdeutscher RundfunkLaden im Store
Zum achten Mal fand im Juli 2013 das größte Open Air-Festival Ostwestfalens statt - Rockpalast war zum ersten Mal mit seinen Kameras dabei. Im ersten von drei Teilen zeigen wir Ausschnitte von Skindred, Broilers, Karamelo Santo und The Black Seeds.
Mit Ausnahme einer kurzen Unterbrechung Mitte der Neunziger sind Suicidal Tendencies seit 1982 eine feste Größe in der Hardcore Punk- und Thrash Metal-Szene. Von Anfang an stand die Band mit ihrem Sound und den gesellschaftskritischen Texten von Sänger Mike Muir für musikalische und ideologische Kompromisslosigkeit – Ausverkauf war den Jungs stets fremd. | video mit Video
Seit 1993 beweisen die Jungs von Karamelo Santo, dass argentinische Musik weit mehr kann, als die Klischees von Tango und Melancholie zu bedienen. Mit ihrem schweißtreibenden Mix aus Ska, Cumbia und allem, was irgendwie mit Off-Beat zu tun hat, hat das „heilige Lutschbonbon“ (so die deutsche Übersetzung ihres Bandnamens) zuerst den halben Kontinent von Mexiko bis Chile erobert. Dann zogen sie das goldene Los und wurden als Supportband für die argentinischen Gigs des World Music Superstar Manu Chao gebucht und alles ging ganz schnell: Chao revanchierte sich mit zwei Gastauftritten auf ihrem darauffolgenden Album, und schon waren die Jungs auch jenseits des Atlantiks gefragt. | video mit Video
Sie kommen nicht aus Jamaika, sondern aus Neuseeland. Dennoch beschrieb der Rolling Stone die Black Seeds kürzlich als „die momentan beste Reggae-Band der Welt“. Auf mittlerweile sechs LPs überzeugen die neun Jungs aus Wellington mit einem Sound, der Funk- und Dub-Elemente mit Afrobeat und Soul verbindet. Die Texte der beiden Frontmänner Barnaby Weir und Daniel Weetman sind im Vergleich zu den Lyrics vieler anderer Reggae-Künstler ungewöhnlich persönlich und introspektiv. Sie handeln von den alltäglichen Triumphen und Misserfolgen, der Liebe und der Angst vor dem Tod, stets unterlegt von einem unerschütterlichen Optimismus. | video mit Video
Es kommt nicht oft vor, aber deutschsprachiger Punkrock funktioniert hin und wieder auch international. Den Beweis dafür erbringt seit 2003 die Hamburger Band Montreal. Benannt nach dem Geburtsort ihres Schlagzeugers tragen Hirsch, Jonas und Max Power den hiesigen Punk hinaus in die Welt. | video mit Video
Schon mit ihrem Debütalbum „No Association“ erregt das Punkrock-Trio Templeton Pek aus dem englischen Birmingham eine Menge Aufsehen. Selbst Iron Maiden-Sänger Bruce Dickinson outet sich als Fan, und die Szene-Medien berichten eifrig über die Band, die sich, ähnlich wie ihre Waliser Kollegen von Funeral For A Friend, dem riffbasierten, von Hardcore und Powerpop beeinflussten Punksound amerikanischer Prägung verschrieben hat. | video mit Video
Sie kommen aus Heidelberg, singen auf Deutsch und Französisch und haben aus Reggae, Dancehall, Ska, Punk und HipHop ihren eigenen Stil kreiert: Irie Révoltés. Die neun Mann starke Combo aus Nordbaden hat seit ihrer Gründung im Jahr 2000 vier Studioalben veröffentlicht und die Hauptbühnen der großen Festivals in ganz Mitteleuropa bespielt. Die „fröhlichen Rebellen“, was ihr Name in etwa bedeutet, haben besonders seit ihrem 2010er-Longplayer „Mouvement Mondial“ viele Elemente aus Synth-Pop und Rock in ihren Sound einfließen lassen, was sie bereits rein musikalisch von zahlreichen Mitstreitern aus ihrem Genre unterscheidet. | video mit Video
Drei Mann, drei Instrumente, ein bizarrer Bandname und kein Talent: So begann 2001 nach eigenen Aussagen die Geschichte der Punkrocker von Itchy Poopzkid. Die Band kommt aus Eislingen an der Fils, einem kleinen Ort zwischen Stuttgart und Ulm im tiefsten schwäbischen Hinterland. Denkbar schlechte Voraussetzungen für eine internationale Karriere, möchte man meinen. Das Trio hat im Laufe der Zeit jedoch weder seinen von Pennälerhumor strotzenden Bandnamen geändert noch seine Herkunft geleugnet und es trotzdem mit jedem Album weiter nach vorne in den deutschen Charts geschafft. | video mit Video
Sie kommen zwar aus dem idyllischen Wales, ihr Sound klingt aber ganz und gar nicht gemütlich: Funeral For A Friend lassen es lieber ordentlich krachen und orientieren sich seit ihrer Gründung im Jahr 2002 am Sound amerikanischer Post-Hardcore und Emo-Bands. Nach der Veröffentlichung ihres Debüts touren die Jungs zunächst ein Jahr mit der britischen Heavy Metal-Legende Iron Maiden durch die Lande. Nach dem zweiten Album folgt dann die Taste of Chaos-Tour gemeinsam mit den lauten Kollegen von The Used, Killswitch Engage, Rise Against und Story Of The Year. | video mit Video
Eigentlich sollten sie im Rahmen des Hamburger Rockspektakels 2003 einzeln auftreten, stattdessen stellten sie spontan Bierbänke auf die Bühne und performten gemeinsam, bis das Publikum sie nicht mehr von der Bühne lassen wollte. Die Monsters of Liedermaching sind ein Kollektiv aus sechs Liedermachern, die allesamt ihre eigenen Solo- und Bandprojekte haben, sich aber gegenseitig so sympathisch fanden, dass sie an jenem denkwürdigen Tag eine gemeinsame Band gründeten. | video mit Video
3 Mann, 3 Instrumente, ein bizarrer Bandname und kein Talent: so hat 2001 alles für die Punkrocker Sibbi,Tobi und Dani begonnen. Die Band kommt aus Eislingen an der Fils, einem Kaff zwischen Stuttgart und Ulm. Bis heute haben sie über 200 Konzerte gespielt und sind dabei quer durch Deutschland, Österreich und die Schweiz getourt. | video mit Video
Sie kommen aus Heidelberg, singen auf Deutsch und Französisch und haben aus Reggae, Dancehall, Ska, Punk und HipHop ihren eigenen Stil kreiert: Irie Révoltés. Die neun Mann starke Combo aus Nordbaden hat seit ihrer Gründung im Jahr 2000 vier Studioalben veröffentlicht und die Hauptbühnen der großen Festivals in ganz Mitteleuropa bespielt. | video mit Video
Die elfköpfige Formation Hoffmaestro aus Stockholm gilt als einer der explosivsten Live-Acts ihrer Heimat. Schon in den späten Neunzigern machten sie sich einen Namen in der Underground-Szene ihres Stadtbezirks Södermalm, indem sie an verschiedenen Orten karnevaleske Partys veranstalteten, wo sie ihre Songs performten und gemeinsam mit befreundeten Künstlern in wilden Shows darboten. Dabei entwickelten sie ihren unverwechselbaren Live-Stil, der einem organisierten Chaos gleicht. | video mit Video
1999 lernen sich die beiden Londoner Drum & Bass-Fans Saul „Chase“ Milton und Will „Status“ Kennard über gemeinsame Freunde kennen und beginnen sofort damit, die Londoner Clubszene als DJs aufzumischen. Ihr Erfolgsrezept: eine zwingend tanzbare Mischung aus Drum & Bass, Elektronik und Dubstep. | video mit Video
Eine Punkband mit Keyboard? Gibt es. 1992 legten die beiden Schulfreunde Sammy Amara und Andi Brügge aus Düsseldorf den Grundstein für die Broilers, wobei das "Oi" im Namen wichtig war, da sie neben Punkrock-Roots besonders in ihren Anfängen auch Einflüsse der traditionellen, antirassistischen Skinhead- und Rudeboy- Szene in ihren Sound integrierten. | video mit Video
Skunk Anansie treten Mitte der Neunziger in London auf den Plan, um die Crossover-Welt noch einmal richtig wachzurütteln – mit einem dynamischen Rocksound voller Gitarrenbretter, die sich mit zarten Melodien abwechseln. | video mit Video
1998 gründen die drei ehemaligen Dub War-Mitglieder Benji Webbe (Gesang), Jeff Rose (Gitarre) und Martin Ford (Drums) gemeinsam mit Daniel Pugsley (Bass) im englischen Newport ihre neue Band Skindred. Ihren Stil bezeichnen die Jungs treffend als "Ragga Metal", denn ähnlich wie bei Dub War verbinden die Vier Reggae- und Dancehall-Elemente mit Metal, HipHop und Punk. | video mit Video
Es kommt nicht oft vor, aber deutschsprachiger Punk-Rock funktioniert hin und wieder auch international. Den Beweis dafür erbringt seit 2003 die Hamburger Band Montreal. Benannt nach dem Geburtsort ihres Schlagzeugers tragen Hirsch, Jonas und Max Power den hiesigen Punk hinaus in die Welt. | video mit Video
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Sie kommen nicht aus Jamaika, sondern aus Neuseeland. Dennoch beschrieb der Rolling Stone die Black Seeds kürzlich als „die momentan beste Reggae-Band der Welt“. Auf mittlerweile sechs LPs überzeugen die neun Jungs aus Wellington mit einem Sound, der Funk- und Dub-Elemente mit Afrobeat und Soul verbindet.
Seit 1993 beweisen die Jungs von Karamelo Santo, dass argentinische Musik weit mehr kann, als die Klischees von Tango und Melancholie zu bedienen. Mit ihrem schweißtreibenden Mix aus Ska, Cumbia und allem, was irgendwie mit Off-Beat zu tun hat, hat das „heilige Lutschbonbon“ (so die deutsche Übersetzung ihres Bandnamens) zuerst den halben Kontinent von Mexiko bis Chile erobert.
Es kommt nicht oft vor, aber deutschsprachiger Punk-Rock funktioniert hin und wieder auch international. Den Beweis dafür erbringt seit 2003 die Hamburger Band Montreal. Benannt nach dem Geburtsort ihres Schlagzeugers tragen Hirsch, Jonas und Max Power den hiesigen Punk hinaus in die Welt.
Schon mit ihrem Debütalbum „No Association“ erregt das Punkrock-Trio Templeton Pek aus dem englischen Birmingham eine Menge Aufsehen. Selbst Iron Maiden-Sänger Bruce Dickinson outet sich als Fan und die Szene-Medien berichten eifrig über die Band.
Eine Punkband mit Keyboard? Gibt es. 1992 legten die beiden Schulfreunde Sammy Amara und Andi Brügge aus Düsseldorf den Grundstein für die Broilers, wobei das "Oi" im Namen wichtig war, da sie neben Punkrock-Roots besonders in ihren Anfängen auch Einflüsse der traditionellen, antirassistischen Skinhead- und Rudeboy- Szene in ihren Sound integrierten.
Irie Révoltés kommen aus Heidelberg, singen auf Deutsch und Französisch und haben aus Reggae, Dancehall, Ska, Punk und HipHop ihren eigenen Stil kreiert. Die neun Mann starke Combo aus Nordbaden hat von 2000 bis 2017 fünf Studio- und ein Livealbum veröffentlicht und Festivalbühnen in ganz Europa bespielt. Seit 2025 sind sie unter dem Motto „Irieunion“ wieder live unterwegs.
Das kanadische Trio um Namensgeber und Frontmann Danko Jones hat sich mit Leib und Seele dem Rock’n’Roll verschrieben. Auf mittlerweile zwölf Studioalben und mehreren EPs brennen Sänger und Gitarrist Jones, Bassist John Calabrese und Drummer Atom Willard ein Feuerwerk aus blueslastigem Garagenrock und Powerpop ab, das sich hinter dem High Energy-Sound von Vorbildern wie AC/DC oder Motörhead nicht zu verstecken braucht.
3 Mann, 3 Instrumente, ein bizarrer Bandname und kein Talent: so hat 2001 alles für die Punkrocker Sibbi,Tobi und Dani begonnen. Die Band kommt aus Eislingen an der Fils, einem Kaff zwischen Stuttgart und Ulm. Bis heute haben sie über 200 Konzerte gespielt und sind dabei quer durch Deutschland, Österreich und die Schweiz getourt.
Wer denkt, Reggae und Metal gehen nicht zusammen, der hat sich getäuscht: Die Bandmitglieder von Skindred beweisen nicht erst seit der Entstehung ihrer Truppe das Gegenteil.