Ausstellung "Smile! Wie das Lächeln in die Fotografie kam" im Museum Ludwig in Köln

Westart 15.11.2025 03:14 Min. UT Verfügbar bis 15.11.2027 WDR Von Max Burk

"Smile! Wie das Lächeln in die Fotografie kam" im Museum Ludwig

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Schon 1927 schrieb der Soziologe Siegfried Kracauer davon, dass sich die Welt – und damit auch der Mensch darin – ein "Photographiergesicht" zugelegt habe. Eine neue Ausstellung im Museum Ludwig in Köln will nun zeigen, dass sich daran bis heute nichts verändert hat.

Ob wir lächeln, wenn wir wissen, dass wir fotografiert werden, ob wir dabei Zähne zeigen, hängt von gesellschaftlichen Konventionen und der Entwicklung der Fototechnik ab. Für den Einzug des Lächelns in die Porträts des 20. Jahrhunderts spielte die Entwicklung des Stummfilms eine bedeutende Rolle. Die Mimik war es, über die Regungen erzählt wurden. Dafür zoomte die Kamera immer näher an das Gesicht heran. Später dann kommt die Werbung hinzu, in der das Glücksversprechen eines Produkts durch das Strahlen der dargestellten Personen kommuniziert wird. Im Museum Ludwig kann man nun noch bis zum 22. März 2026 sehen: Das Lächeln hat eine Geschichte.

Autor des TV-Beitrags: Max Burk

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