Ein Arbeiter steht in der Zeche in Essen (1985).

Künstlerin sucht Beschäftigte ehemaliger Kraftwerke

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Die Berliner Künstlerin Jingyun Li ist auf der Suche nach ehemaligen Arbeiterinnen und Arbeitern von Steinkohle- und Heizkraftwerken im Ruhrgebiet.

Mit ihnen will sie für ein Kunstprojekt Gespräche führen - Fotos, Ton- oder Filmaufnahmen davon sollen später in einer Ausstellung gezeigt werden. Als Gastkünstlerin am Kulturzentrum "Urbane Künste Ruhr" erforscht Li – angeregt durch ihre eigene Biografie – das Leben von Arbeitern in China und Deutschland. Li wuchs in der Wohnsiedlung eines chinesischen Kohlekraftwerks auf, in dem ihre Eltern arbeiteten. Durch die Schule wurde sie auf das Ruhrgebiet aufmerksam: Im Unterricht wurde besprochen, wie der Industrieregion die Veränderungen in der Wirtschafts- und Energiestruktur zu schaffen machen.

Die Kulturnachrichten hören Sie in den Sendungen Mosaik und Resonanzen auf WDR 3 sowie Westart auf WDR 3 und WDR 5.