Diese Armut gehört nicht ins reiche Deutschland | MEINUNG
Stand:
Deutschland - die drittgrößte Volkswirtschaft und trotzdem eine Menge Armut. Wie kann das sein? Das geht so nicht, meint Liz Shoo.
Von Liz Shoo
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Zu den Kommentaren [148]"Diskussion um Bettelverbot in Bielefeld", lese ich vergangene Woche in der WDR aktuell App. Das weckt sofort mein Interesse! Ich lese weiter und erfahre, dass es um einen Antrag der CDU und der FDP im Stadtrat geht. Es soll um die Sicherheit gehen, es gebe viele aggressive Bettler. Außerdem - und das ist das Spannende - wolle man durch Bettelverbotszonen die Innenstadt verschönern. Am Ende scheitert der Antrag, doch die Story beschäftigt mich weiter.
Bettler raus, damit unsere Innenstadt schön bleibt. Ja, als Fußgänger angepöbelt zu werden nervt. Aber geht es uns nur darum, oder wollen wir bei unseren Shopping-Trips lieber ausblenden, dass in unserer Stadt auch Menschen leben, die um ihre nächste Mahlzeit betteln müssen? Natürlich gibt es "Berufsbettler" und berüchtigte Banden, die Menschen auf die Straße schicken. Aber eben auch die, die nach kleinen Spenden fragen, weil sie keinen anderen Ausweg sehen.
Für mich als Afrikanerin war es am Anfang ein großer Schock, Bettler in deutschen Innenstädten zu sehen. Damit hatte ich in einem so reichen Land wie Deutschland nicht gerechnet.
Mittlerweile weiß ich, dass dies nur die sichtbarste Form von Armut in Deutschland ist. Die andere, die viel größere Form der Armut ist eine unscheinbare, nicht aufdringliche, leise, versteckte. Es sind die Millionen von Menschen denen wir im Supermarkt, im Bus oder in der Schule begegnen. Nicht aber in Cafés, im Kino oder beim Shopping in Markenläden. Wenn überhaupt reicht das Geld höchstens für den Second-Hand-Laden oder die Kleiderkammer. Oft arbeiten diese Menschen sogar, oder sie haben gearbeitet - nur die Rente ist zu klein.
Überlebensängste gibt’s nicht nur im Krieg
Seit dieser Woche laufen Koalitionsverhandlungen zwischen der Union und der SPD. Es wird viel über die Sicherheit Europas gesprochen, wie viele Milliarden die neue Regierung dafür ausgeben möchte. Das mag alles wichtig sein. Doch für viele Menschen ist nicht Putin die größte Bedrohung in ihrem Leben, sondern die Sorge, dass sie aus ihrer Wohnung fliegen, weil die Miete steigt oder der Eigentanteil für den Zahnersatz sehr hoch wird.
Diese Menschen haben leider keine große Lobby und schämen sich oft dafür, dass sie arm sind. Ihre Themen haben es schwerer auf die politische Agenda zu kommen - auch, weil Menschen in Armut seltener wählen gehen. Gründe gibt es viele: wenig Vertrauen in die Politik, es wird möglicherweise nicht erkannt, dass alltägliche Probleme, wie hohe Lebensmittelpreise und Wohnungsnot auch politisch veränderbar sind.
Private Haushalte so reich wie nie – wo ist das Geld?
Der Staat hat in den vergangenen Jahren immer mehr Einnahmen. Laut Bundesfinanzministerium waren es im vergangenen Jahr gut 861 Milliarden Euro. Doch nicht nur der Staat ist reich, sondern auch viele Privatmenschen. Noch im Januar meldet die DZ Bank, dass die Deutschen unterm Strich so viel Geld auf der hohen Kante haben, wie noch nie - insgesamt 9,3 Billionen Euro.
Dem gegenüber stehen gut 15 Prozent der Menschen im Land, die von Armut bedroht sind. Nimmt man die, die von sozialer Ausgrenzung bedroht sind dazu, sind es ein Fünftel der Bevölkerung. Wie passt das zusammen?
Eine Person gilt in der EU übrigens als von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht, wenn
- ihr Einkommen unter der Armutsgefährdungsgrenze liegt.
- ihr Haushalt von erheblicher materieller und sozialer Entbehrung betroffen ist.
- im Haushalt nur wenige arbeiten.
Viele Ursachen, viele Lösungen
In Deutschland wird Armut leider oft vererbt. Genauso wie Reichtum. Leute mit hohem Abschluss verdienen oft mehr. Wer mehr verdient, kann mehr beiseitelegen, anlegen oder investieren - zum Beispiel in Immobilien, die im Wert tendenziell auch steigen. Heißt: Reiche werden schneller noch reicher und die Lücke zu den Ärmsten im Land noch größer.
Das fängt beim Frühstück an: Es gibt viele Familien, in denen die Kinder ihre erste Mahlzeit des Tages erst in der Schule bekommen. Ein Frühstück können sich die Eltern nicht leisten. Muss der Staat dem Kind ein Frühstück bereitstellen? Nein! Ich finde aber, dass er Bedingungen schaffen muss, dass die Eltern genug in der Tasche haben, um dem Kind ein Frühstücksbrot zu schmieren. Denn dann kann sich dieses Kind auch besser im Unterricht konzentrieren, und mit einer besseren Bildung hat es später die Chance, aus der Armut herauszukommen.
Damit Menschen die Möglichkeit bekommen, mehr für sich und ihre Familien zu erwirtschaften, kann ein Staat viel tun. Ich nenne nur ein paar Ansätze und wünsche mir, dass das auch umgesetzt werden kann, denn es waren alles Wahlversprechen von SPD und Union. Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft ist die wichtigste Waffe gegen Armut Arbeitsplätze. Deshalb muss das Wirtschaftswachstum, das uns die Union versprochen hat, nicht nur irgendwelche Arbeitsplätze schaffen, sondern stabile, gut bezahlte Jobs, damit Menschen nicht im Niedriglohnsektor verharren.
Bürgergeld: Totalverweigerer sind nicht das Hauptproblem der Armut
Beim Stichwort Arbeit oder keine Arbeit landet man schnell bei der aktuellen Bürgergeld-Debatte. Union und SPD wollen das Bürgergeld in Grundsicherung umbenennen und das System reformieren. Dass sie Menschen schnell wieder in Arbeit bringen wollen, finde ich gut. Aber es muss sich auch mehr lohnen zu arbeiten, statt zuhause zu bleiben. Zumindest soll der Mindestlohn 2026 auf 15 Euro steigen. Das ist eine gute Nachricht!
Es ist richtig, dass demnächst Leistungen stärker gekürzt oder ganz gestrichen werden, wenn Menschen, die arbeiten können, Arbeitsangebote ablehnen. Aber das wird kaum Probleme lösen. Denn Fakt ist, dass unter den 5,4 Millionen Bürgergeldempfängern relativ wenige „Totalverweigerer“ sind. Laut der Bundesagentur für Arbeit wurde letztes Jahr 16.000 "Totalverweigerern" der Regelsatz gekürzt. Viele Menschen stocken mit dem Bürgergeld aber lediglich auf – sie haben eine Arbeit, die nicht zum Leben reicht. Deswegen wieder der Apell für besser bezahlte Jobs.
Andere Menschen können kaum oder gar nicht arbeiten, weil sie Angehörige pflegen. Vielleicht würde diesen Menschen bezahlbare Pfleger helfen, damit sie einer Tätigkeit nachgehen können. Dann gibt es noch diejenigen, die nicht die Qualifizierungen haben, die der Arbeitsmarkt benötigt. Hier muss es mehr Qualifizierungsangebote geben.
Wenn die SPD Armut bekämpfen will, muss sie sich in der neuen Regierung ernsthaft für bezahlbares Wohnen und verlässliche Bildung in Kitas und Schulen einsetzen. Wer weniger Miete zahlt hat mehr im Portemonnaie. Wenn eine Frau einen Platz in einer Ganztagsbetreuung in der Schule oder Kita hat, kann sie, wenn sie möchte, länger arbeiten oder überhaupt arbeiten. Das schützt sie vor der Teilzeitfalle und verhindert mögliche Altersarmut, die häufiger Frauen betrifft.
All das sind Stellschrauben, die nicht nur jetzt sondern auch später Menschen aus und vor der Armut retten können. Natürlich kostet das alles Geld. Deshalb finde ich es richtig, dass im "Sondervermögen Infrastruktur" auch Geld in die Kommunen fließen wird. Es ist eine notwendige Investition in die Zukunft.
Denn was passiert, wenn ein Land auf der einen Seite eine Wirtschaftsmacht ist und auf der anderen Seite mit massiver Armut zu kämpfen hat, sieht man in den USA. In der größten Volkswirtschaft der Welt gibt es ein massives Obdachlosigkeitsproblem in den Großstädten. Millionen Menschen haben keine Krankenversicherung und viele halten sich mit Zweit- und Drittjobs über Wasser. So weit darf es in Deutschland nicht kommen.
Ich finde, der Staat sollte ein großes Interesse daran haben, die Armut zu reduzieren. Denn sie ist nicht nur gegen die Menschenwürde, sondern sie gefährdet auch unsere Demokratie. Wenn es "denen da unten" ein bisschen besser geht, gibt es vielleicht auch weniger Neiddebatten, weniger nach unten treten, weniger Spaltung, weil Menschen nicht das Gefühl haben, dass eine andere Gruppe ihnen was wegnimmt. Die Verhandler in Berlin haben jetzt die Chance, uns in eine reichere Zukunft zu führen.
Wo begegnet euch Armut im Alltag und was sagt ihr zur Bürgergeldreform? Lasst uns darüber diskutieren! In den Kommentaren auf WDR.de oder auf Social Media.
148 Kommentare
Kommentar 148: Ruhri schreibt am 19.03.2025, 11:28 Uhr :
WDR 18.03.2025: „Für faire Löhne: DGB fordert Umsetzung eines Tariftreuegesetzes“. Genau da liegt der Knackpunkt bei Armut trotz Arbeit. „Zahlt ein Betrieb Löhne nach Tarifvertrag, sei er oft nicht wettbewerbsfähig - sagt der DGB NRW und fordert das versprochene Tariftreuegesetz.“ Der Staat als Arbeitgeber kann auch nicht mit guten Beispiel vorangehen, wenn Steuereinnahmen aus Lohn- und Verbrauchssteuern von Arbeitnehmern stammen, die dem internationalen Wettbewerb ausgesetzt sind. Der Wettbewerb im gemeinsamen Markt der EU lässt sich national nicht regulieren. So ist aus dem Wettbewerb der EU ein Wettbewerb der niedrigsten Löhne und Renten geworden. Auch wenn alle EU-Länder verpflichtet werden nach nationalen Tarif die Löhne zu zahlen bleibt das Lohngefälle. Sollte es in Polen und Bulgarien so etwas wie nationale Tarifverträge geben sind die Arbeitskosten dort immer noch viel geringer. Daher mein Plädoyer für den DExit.
Kommentar 147: WDR verblödet /verarmt! schreibt am 19.03.2025, 03:59 Uhr :
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Kommentar 146: Hallo Cancel -Shoo ! schreibt am 19.03.2025, 03:51 Uhr :
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Kommentar 145: Tassilo schreibt am 18.03.2025, 21:53 Uhr :
Protestantische Arbeitsethik scheint überholt. Mit Luther gaben Kleinbauern die Allmende auf und begaben sich in Lohnabhängigkeit. Seitdem sind Menschen angehalten, ihre Lebenszeit als Arbeitszeit zu verkaufen. Die Produktivität steigt aber für ewiges Wachstum sind die Ressourcen zu begrenzt. Ulrike Herrmann hat im Ansatz des "Grünen Schrumpfens" in dieser Hinsicht jedenfalls einen berechtigten Punkt.
Kommentar 144: Ruhri schreibt am 18.03.2025, 17:31 Uhr :
Die Superverschuldung ist durch den Bundestag, Arbeit wird weiter ins Ausland verlagert, neue Jobs nur in prekärer Beschäftigung, Sozialausgaben stehen auf der Sparliste aber für Krieg ist immer Geld da. Ich fürchte, die Abwärtsspirale hat den Tiefpunkt noch lange nicht erreicht und für eine andere Bundesregierung werden planmäßig die Wähler erst wieder in 4 Jahren gefragt.
Antwort von Tassilo , geschrieben am 18.03.2025, 21:37 Uhr :
Die vom WDR produzierte ARD-Sendung Monitor begab sich für die letzte Sendung nach Rheydt. Das wahre überfremdete Rheydt wurde nicht dargestellt. Stattdessen wurden in einer Schankwirtschaft als einzige Gäste zwei desillusionierte Wähler interviewt, die Angaben die AFD gewählt zu haben. In Rheydt gibt es aber grundsätzlich kaum noch Betriebe mit deutschen Gästen oder traditioneller Inhaberschaft. Die Tristesse ist überall spürbar. Der ehemals quirlige Ort liegt im Leerstand in letzten Zügen. Die Gesellschaft ist eine Neue. Aber eine neue Hoffnung ist dort noch nicht entstanden. Das bedeutet, dass die migrantische Bevölkerung längst die eigenen Lebensumstände generiert. Die Vielfalt, auch unter den Migranten, verhindert aber einen gemeinsamen neuen Horizont zu entwickeln. Ein Siechtum dessen Abwärtsspirale sich wahrscheinlich fortsetzen wird. Mg-Rheydt ist kein Einzelfall. Die Politik ist "dort" gefordert, nicht in Herstellung von Menschenvernichtungswaffen!!!
Antwort von Stoppt Blöddumm-WDR , geschrieben am 19.03.2025, 03:43 Uhr :
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Antwort von , geschrieben am 19.03.2025, 04:24 Uhr :
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Kommentar 143: 18.03.2025, 12:50 Uhr :
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Kommentar 142: 18.03.2025, 12:05 Uhr :
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Kommentar 141: Olaf Wahnsinn schreibt am 18.03.2025, 10:41 Uhr :
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Kommentar 140: Stimmt ! schreibt am 18.03.2025, 09:05 Uhr :
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Kommentar 139: Schneider schreibt am 18.03.2025, 08:25 Uhr :
Es gibt viele Formen, der Angst vor Armut! Wo keiner drüber spricht, ist z.B. Wirtschaftskriminalität im Mittelstand! Es gibt Anwälte die sich darauf spezialisiert haben, Menschen Ihr Lebenswerk komplett weg zu nehmen oder zu zerstören. Was bleibt ist NICHTS und Angst. Die Kölner Staatsanwaltschaft ist z.B. eine der wenigsten, die Ihre Arbeit macht. Egal wie viel Beweise man Ihnen vorlegt. Sie stellen so gut wie alles einfach ein, Hauptsache vom Tisch! Dazu kommt dann noch, dass die Politik in solchen Fällen komplett unfähig ist in ihrer Handlung, so dass sich die Staatsanwaltschaft keine Gedanken machen muss!
Antwort von KGAL , geschrieben am 18.03.2025, 20:09 Uhr :
Aber sie vergessen die Oberstaatsanwältin Frau Anne Brorhilker aus der Kölner Staatsanwaltschaft im Cum-Ex-Steuerbetrug erlangte sie internationale Bekanntheit. Dabei hat sie sich für das Recht und Gesetz aufgerieben und kämpfte gegen Windmühlen, auch politische. Sie hat ihr Amt und die Ermittlungen aufgegeben, ein Satz von ihr sagt alles:Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen.
Kommentar 138: M. Lechmann schreibt am 18.03.2025, 07:31 Uhr :
Klimageld immer wieder versprochen aber nie verwirklicht. Die Parteien machen doch immer wieder nur Politik für Reichen.
Antwort von KGAL , geschrieben am 18.03.2025, 16:35 Uhr :
Die CO 2 Abgabe zahlt der Bürger schon seit 2021, somit zahlen wir schon im fünften Jahr diese Abgabe. In der Ampel-Koailtion war in der Regierungserklärung ein Klimageld vorgesehen. Aber die Regierung hatte die EEG-Umlage abgeschafft und holt sich jetzt über die CO2 Abgabe das Geld zurück, alles Taschenspielertricks, aus der einen Tasche nehmen und in die andere stecken, ja der Olaf, man denke nur an den Cum-Ex Skandal und die Mrd. Steuerverluste, Herr Scholz konnte sich in den Prozessen an nichts mehr erinnern, somit zahlt der dumme Michel brav weiter die CO2 Abgabe.
Kommentar 137: Martin schreibt am 18.03.2025, 07:06 Uhr :
Was der Kommentar unterschlägt: die Bettler, die aggressiv auftreten, sind nicht die Bettler, die tatsächlich aus Gründen der Entbehrung zum Betteln "gezwungen" sind. Aggressive Bettler(gruppen) sind oft eigentlich tatsächlich irgendwo zwischen Betrügern und - je nach Vehemenz - Nötigern bis Räubern. Mit letzteren Menschen konfrontiert yu sein senkt die Attraktivität der Innenstädte, damit das Auskommen der Einzelhändler (insbesondere der Kleinen), und schließlich den Wohlstand im Land. Skurril finde ich auch die Forderung des Schülerfrühstücks durch den Staat. In meiner Zeit (1990er) hatten Schulen keine Mensen. Du hattest ein Pausenbrot, oder hast den örtlichen Dönermann deine vier Mark gegeben, oder die erste Mahlzeit war das Abendessen zu Hause. Wohlgemerkt: Keiner in meinem Umfeld hätte seine Lebensumstände als "arm" bezeichnet, wir waren alle Mittelstand. Es war einfach normal, und verhungert ist auch niemand.
Antwort von Killt die WDR-Ganoven ! , geschrieben am 19.03.2025, 05:50 Uhr :
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Kommentar 136: Brigitte S, schreibt am 18.03.2025, 06:15 Uhr :
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Kommentar 135: 18.03.2025, 05:59 Uhr :
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Kommentar 134: Tassilo schreibt am 17.03.2025, 23:17 Uhr :
Wieso muss sich denn die drittgrößte Volkswirtschaft mit einer Billion Euro neu verschulden? Das Ranking des BIP berücksichtigt die Kaufkraftparität nicht. Die damalige sinkende Bevölkerungszahl hätte zu mehr sozialer Gerechtigkeit in Deutschland geführt. Problematische Wohnlagen hätten abgerissen werden können. Doch dann hat Merkel 2015 einladend die Grenzen geöffnet. Vorher hat sie Flüchtlingslagern, z.B. in Jordanien, die humanitären Mittel gestrichen. Es waren europäische LKW, die unsere Brücken zerstörten. Die Maut ist viel zu niedrig. Unsere Armut ist hausgemacht. Wir sind eine dekadente Müll- u. Päckchengesellschaft geworden. Diese vermeidbaren Dienstleistungen dienen dem BIP aber zahlen nicht auf die vier Säulen des Bruttonationalglücks ein. Fatal ist das Signal in Rüstung zu investieren. Unsere Politgrößen haben in medialer Präsenz dazu beigetragen, dass Russland uns nicht mehr ernst nimmt u. Trump uns jetzt am langen Arm zappeln lässt. Sorry, tua culpa Germany.
Antwort von Ylander , geschrieben am 18.03.2025, 17:11 Uhr :
Stimmt, doch dabei darf es nicht bleiben. Wir brauchen eine Aufarbeitung, und die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft geogen werden.
Kommentar 133: 17.03.2025, 21:47 Uhr :
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Kommentar 132: 17.03.2025, 14:17 Uhr :
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Kommentar 131: Silke Grobhahn v.T schreibt am 17.03.2025, 14:10 Uhr :
Gerade das Bürgergeld und das Wohngeld kurbeln den Mietspiegel an. Auskömmli he Löhne dürften in Deutschland für viele Branchen illusorisch bleiben. Im EU-Land Bulgarien kommt man mit Mindestlohn auf 477 € im Monat. Auch Obdachlose haben Anspruch auf Bürgergeld und können selbst ohne Bankkonto über Tages- oder Wochenschecks die Auszahlung umsetzen. Irregulär Eingereiste werden im Asylbewerberleistungsgesetz versorgt. Häufig ist Suchtverhalten die Intension für aggressives Betteln. Alkohol aber ist z.B. so billig, dass Alkoholsucht auch mit Bürgergeld finanziert werden kann. Ein Bettelverbot halte ich für sinnvoll, wenn damit gleichzeitig eine interessierte Ansprache und ein Kümmern der Kontrollorgane erfolgt. Viele bedürftige Menschen können gegenüber Behörden die eigenen Ansprüche nicht durchsetzen, weil sie längst in destruktiver Passivität verharren.
Antwort von KGAL , geschrieben am 17.03.2025, 15:35 Uhr :
@Silke Grobhahn v.T: Sie vergleichen Äpfel mit Birnen, wenn sie schreiben, der Mindestlohn in Bulgarien beträgt 477€ mt. ,dazu beträgt der Durchschnittslohn 1.085,00€. In Deutschland gilt ein alleinlebender mit unter 1.378€ mtl. als arm.
Antwort von Anonym , geschrieben am 17.03.2025, 20:42 Uhr :
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Antwort von , geschrieben am 18.03.2025, 11:56 Uhr :
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Antwort von , geschrieben am 18.03.2025, 13:44 Uhr :
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Antwort von Anonym , geschrieben am 18.03.2025, 13:54 Uhr :
Sollen Bürgergeld- und Wohngeldempfänger auf der Straße leben?
Antwort von Silke Grobhahn v.T , geschrieben am 18.03.2025, 20:58 Uhr :
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Antwort von Silke Grobhahn v.T , geschrieben am 19.03.2025, 11:43 Uhr :
@KGAL und Anonym. Hiermit versichere ich, dass ich als Reaktion auf Ihre interessierten Antworten korrekt, argumentativ und angemessen im Kommentar reagiert habe. Ein Netiquetteverstoß meinerseits liegt nicht vor. Der WDR schränkt leider die Meinungsfreiheit ein und konterminiert sein eigenes Forum.
Kommentar 130: 17.03.2025, 12:59 Uhr :
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Kommentar 129: 17.03.2025, 12:26 Uhr :
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Kommentar 128: 17.03.2025, 12:19 Uhr :
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Kommentar 127: 17.03.2025, 12:10 Uhr :
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Kommentar 126: 17.03.2025, 11:23 Uhr :
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Kommentar 125: 17.03.2025, 11:18 Uhr :
Name und Kommentar wg. Netiquette-Verstoßes gesperrt. (die Redaktion)
Kommentar 124: 17.03.2025, 11:02 Uhr :
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Kommentar 123: 17.03.2025, 04:02 Uhr :
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Kommentar 122: 17.03.2025, 03:49 Uhr :
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Kommentar 121: 17.03.2025, 03:28 Uhr :
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Kommentar 120: Bernd Steffens schreibt am 17.03.2025, 01:42 Uhr :
Deutschland ist nicht arm – es wird arm gemacht. Geld ist genug da, aber es versickert in ideologischen Prestigeprojekten, Vetternwirtschaft und ineffizienter Bürokratie. Während Bürger hohe Steuern zahlen, fließen Milliarden in Klimafonds, fragwürdige NGOs und gescheiterte Integrationsprogramme. Anstatt die Wirtschaft zu stärken und echte Anreize für Arbeit zu schaffen, werden Umverteilung und Subventionen priorisiert. So wächst die Abhängigkeit vom Staat, während Leistung immer weniger lohnt. Wer Armut wirklich bekämpfen will, muss Wohlstand ermöglichen – nicht Umverteilung maximieren.
Antwort von Anonym , geschrieben am 17.03.2025, 09:37 Uhr :
Ermöglichen heißt nicht erzeugen.
Antwort von , geschrieben am 17.03.2025, 11:10 Uhr :
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Antwort von Name unterdrückt (Netiquette-Verstoß) , geschrieben am 17.03.2025, 11:42 Uhr :
weltteuerst !
Antwort von Ylander , geschrieben am 17.03.2025, 12:43 Uhr :
Sie haben den Zustand zutreffend dargestellt. Hans-Werner Sinn hätte es nicht besser beschreiben können. Es ist wichtig, dass wir immer wieder deutlich machen, wie die Dinge tatsächlich liegen.
Antwort von , geschrieben am 17.03.2025, 14:22 Uhr :
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Antwort von , geschrieben am 17.03.2025, 14:30 Uhr :
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Kommentar 119: Schorse schreibt am 16.03.2025, 22:21 Uhr :
Die Lebenshaltungskosten sind wirklich böse gestiegen. Es gäbe diverse Stellschrauben, um das abzumildern. Was soll man von der Politik erwarten? Lobbyfilz der Reichen, eigentlich ganz ähnlich wie in den USA. Kann man für beide Länder hoffen, dass es besser wird für Menschen, die wenig haben.
Antwort von Ylander , geschrieben am 17.03.2025, 06:21 Uhr :
Nicht arm ist, der wenig hat, sondern der mehr haben will.
Kommentar 118: Schlägernation Deutschlan schreibt am 16.03.2025, 21:27 Uhr :
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Kommentar 117: Hans Philips schreibt am 16.03.2025, 20:10 Uhr :
Diese Bürger setzen oft die falschen Prioritäten. Rauchen, Alkohol, Drogen und Party. Man muss unbedingt immer entspannen und eine Wasserpfeife rauchen und 2 bis 3x in den Urlaub fliegen. Ich schreibe aus Erfahrungen. Geb. !962
Kommentar 116: Wie doof ist der WDR ? schreibt am 16.03.2025, 19:49 Uhr :
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Kommentar 115: Shoo faselt Alles tot ! schreibt am 16.03.2025, 19:19 Uhr :
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Kommentar 114: edgar schreibt am 16.03.2025, 18:48 Uhr :
Das Leben ist wie eine Lotterie, jeder kann gewinnen aber nicht alle.
Antwort von KGAL , geschrieben am 17.03.2025, 13:56 Uhr :
"Glücksspiel kann süchtig machen." Da sollte man es doch lieber mit ehrlicher Arbeit versuchen, da kommt immer mehr rum, als auf eine Lotterie zu hoffen und vielleicht etwas zu gewinnen.
Antwort von Tassilo , geschrieben am 18.03.2025, 14:09 Uhr :
@KGAL. Bei ehrlicher Arbeit muss der Arbeitnehmer auch noch den Arbeitgeberanteil der Sozialversicherungsabgaben erwirtschaften. Diese wären zum Bruttogehalt noch hinzuzufügen. Alle Lohnabhängigen würden weinen, wenn sie sich der tatsächlichen Belastung bewusst wären.
Antwort von KGAL , geschrieben am 18.03.2025, 17:40 Uhr :
@Tassilo 18.03.2025: Ist das nicht bei allen Sozialversicherungen so? Aus der Arbeitslosen-und Rentenversicherungsbeiträgen,sowie bei der Pflegeversicherung wird Geld aus den Versicherungen für sachfremde Leitungen genommen dadurch sind immer andere Belastungen, die man mit bezahlt. Von der Benzin - und Kraftfahrzeug Steuer werden auch nicht nur Straßen gebaut. Aber wir leben in einem Sozialstaat, da sollte gelten, einer für alle,alle für einen,obwohl das nach meinem Gefühl noch nie vorgekommen ist.
Antwort von Tassilo , geschrieben am 18.03.2025, 20:22 Uhr :
@KGAL. Sie schrieben doch, dass mit "ehrlicher Arbeit immer mehr rum käme". Ich habe darauf aufmerksam gemacht, dass sämtliche Lohnnebenkosten "ausschließlich" vom Arbeitnehmer erwirtschaftet werden müssen. Den Arbeitgeberanteil gibt es in Wirklichkeit nicht. Fazit: Ehrliche Arbeit lohnt sich für viele nicht. Den Zusammenhang mit der von Ihnen erwähnten Kraftfahrzeugsteuer kann ich nicht herleiten.
Antwort von KGAL , geschrieben am 18.03.2025, 22:07 Uhr :
@Tasslio 18.03.2025: Sie schrieben,ehrliche Arbeit lohnt für viele nicht. Von ehrlicher Arbeit werden vermutlich die wenigsten Millionär, aber sie können in den Spiegel schauen und wissen, das alles was sie haben, " mit ehrlicher Arbeit" erarbeitet wurde,das kann sehr viel wert sein und man hat auch einen ruhigen Schlaf, das lohnt sich doch auch,oder?Wenn alle von Lug und Trug ihr Leben bestreiten würden, hätten wir in Deutschland vielleicht eine Anomie, wer weiß das schon? Übrigens,ich schlafe gut.
Antwort von Tassilo , geschrieben am 19.03.2025, 11:26 Uhr :
@KGAL. Die Menschen, die Sorge haben, dass sie am Ende des Monats ihre Miete oder die Stromrechnung nicht bezahlen können schlafen eben nicht gut und schauen vor Scham auch nicht in den Spiegel. Auf jeder Lohnabrechnung sollte der sogenannte Arbeitgeberanteil im Bruttogehalt des Arbeitnehmers integriert aufgeführt werden. Nur dann würden die geschröpften Menschen ein Bewusstsein entwickeln, wie sehr der Staat in die Taschen greift, weil die Sozialkosten ausufern. Viele würden ihr Wahlverhalten ändern und die Parteien wären gezwungen sich der Problematik anzunehmen. Das ganze System hätte Reformbedarf, weil viele sich gütlich bereichern. Übrigens wird im Ausgangskommentar ironisch die lohnende Lotterie erwähnt. Auch hier wandern 50% der Einsätze in den Staatssack.
Kommentar 113: Matthias schreibt am 16.03.2025, 15:23 Uhr :
Glaube kaum, dass Kinder ohne Frühstück aus dem Haus gehen, weil es an Geld mangelt. Vielleicht sollten die Eltern auch so früh mit aufstehen oder den großen Flachbildschirm mal allein lassen, um eine kleine Mahlzeit in die Tagesstruktur einzubauen. M.E. ist es eher eine soziale Armut, also emotionale Vernachlässigung, die man mit mehr Geld nicht bekämpfen kann.
Kommentar 112: WDR macht arm schreibt am 16.03.2025, 14:31 Uhr :
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Kommentar 111: Ein Berliner schreibt am 16.03.2025, 11:56 Uhr :
Davon, dass man das Märchen der 16.000 Verweigerer wiederholt, wird es nicht wahrer. Das ist nur der Teil davon, der sanktioniert wurde. Ich kenne mehrere Verweigerer, aber keinen einzigen, der Sanktionen bekommen hat. Einer bringt jedesmal ein Attest, wenn ein Brief vom Amt kommt. Das stellt der Arzt am Telefon aus und schickt es sogar zu, wenn er die Karte schon hatte. So geht das seit Jahren, seit Ende der Schulzeit, hat noch nie legal gearbeitet. Derjenige zockt lieber den ganzen Tag. Jemand anderes sagt zwar immer, dass sie ja gerne Maßnahmen machen würde, aber jetzt kommen die Ferien, da geht es nicht wegen der Kinder, jetzt habe ich ein Wehwehchen, so läuft das ebenfalls seit Jahren. Eine Familie schaut, dass sie gerade so viele Stunden machen, dass sie noch Aufstocker sind, weil dann vieles übernommen wird, z.B. für die Kinder. Das sind ja die armen Aufstocker. Die Reporter kennen offenbar niemanden persönlich. Wenn jemand Fremdes fragt, stellen sie es natürlich anders dar...
Kommentar 110: Matthias Jung schreibt am 16.03.2025, 10:48 Uhr :
Bravo liebe Liz Shoo Liebe Grüße Matthias
Kommentar 109: Alibaba schreibt am 16.03.2025, 10:45 Uhr :
Ob die Bürger bei ihnen einen Kommentar abgeben oder nicht, unangenehme Kommentare werde hier einfach gesperrt.
Antwort von , geschrieben am 17.03.2025, 01:45 Uhr :
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Antwort von , geschrieben am 17.03.2025, 08:00 Uhr :
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Antwort von , geschrieben am 18.03.2025, 18:30 Uhr :
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Kommentar 108: Elmar Baumann schreibt am 16.03.2025, 10:23 Uhr :
Wir sind NICHT Reich!
Antwort von , geschrieben am 17.03.2025, 01:50 Uhr :
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Antwort von , geschrieben am 17.03.2025, 08:02 Uhr :
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Antwort von KGAL , geschrieben am 17.03.2025, 12:10 Uhr :
Damit sind sie nicht alleine,13,1 Mio. Menschen (15,5%) sind in Deutschland von Armut bedroht oder leben in Armut. Deshalb höre ich den Satz:" DEUTSCHLAND IST EIN REICHES LAND" immer wieder gerne und glaube ihn aber nicht, weil die Armut sichtbar ist, vielleicht nur nicht in Berlin, im Elfenbeinturm, hoch oben über den Wolken ist die Sicht nach unten sehr schlecht.
Antwort von Ylander , geschrieben am 18.03.2025, 15:06 Uhr :
Q KGAL @ KGAL Ich hatte in meiner Jugend einen Lebensstandard, der war weit niedriger als derjenige derjeniger, welche Sie als arm bezeichnen. Mein Eltern waren beide Akademiker und gehörten Bildungselite. Wir lebten gleichwohl bescheidenen Verhältnissen, doch als arm haben wir uns nie angesehen. Armut ist eben immer eine Frage der Ansrpüche. Man bekommen eben nie genug, und vergleichen sich mit anderen, Armut ist also nicht nur eine materielle Angelegenheit. Arm ist, wer weniger hat, als er gerne hätte.
Antwort von Ylander , geschrieben am 18.03.2025, 17:14 Uhr :
Ich hatte in meiner Jugend einen Lebensstandard, der war weit niedriger als derjenige derjeniger, welche Sie als arm bezeichnen. Meine Eltern waren beide Akademiker und gehörten zur Bildungselite. Wir lebten gleichwohl in bescheidenen Verhältnissen, doch als arm haben wir uns nie angesehen. Armut ist eben immer eine Frage der Ansprüche. Manche bekommen eben nie genug, und vergleichen sich mit anderen. Armut ist also nicht nur eine materielle Angelegenheit. Arm ist, wer weniger hat, als er gerne hätte.
Antwort von , geschrieben am 18.03.2025, 18:32 Uhr :
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Antwort von ABER shoo mit WDR-Rolex ! , geschrieben am 19.03.2025, 08:28 Uhr :
Von unserem abgepresstem Geld !
Kommentar 107: Peter Schr. schreibt am 16.03.2025, 10:15 Uhr :
Aus meinem Umfeld kann ich die Kernaussage so nicht bestätigen. Wichtiger als Reichtum ist dass sich die Eltern um einen kümmern. Und das wird oft bei solchen Berichten/ Studien unterschlagen. In einem guten Elternhaus werden die Wichtigkeit von Bildung und Eigenmotivation vermittelt. Wenn man sich anstrengt und sich um Bildung kümmert, bringt man es im Leben zu etwas. Wer unmotiviert ist schafft es meist nicht.
Kommentar 106: Ilona schreibt am 16.03.2025, 10:13 Uhr :
Ich bin für Jobprogramme und Einrichtungen, die Menschen integrieren, statt 16.000 Menschen mit sozialen Anpassungsproblemen die Existenzgrundlage zu entziehen.
Antwort von M. Lechmann , geschrieben am 17.03.2025, 07:57 Uhr :
Der Staat muß doch irgendwie die Verluste durch Cum-Ex und ähnliches ausgleichen. Da müssen die 16.000 und alle andern schon mal den Gürtel enger schnallen.
Kommentar 105: Peter O. schreibt am 16.03.2025, 09:10 Uhr :
Kompliment, ein gut erstellter Text der weder übertrieben noch naiv ist. Bei Ihrer Beschreibung der Wirklichkeit möchte ich noch die steigende Aggressivität hinzufügen. Diese entsteht aus dem Nichtwahrnehmen des Einzelnen der sich in seiner Würde attackiert sieht. Leider ist der Umgang der politischen Eliten kein gutes Beispiel und entfremdet Menschen und Gruppen noch weiter. Auch Höflichkeit und Freundlichkeit weicht der Einteilung in Loser und Winner. Gestern war ich spazieren und eine mir unbekannte Dame kam mir entgegen und sagte "Hallo, ist es nicht toll mit der Sonne. Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit". Noch heute Morgen fühle ich mich happy. Ich wünsche allen, dass die Angst vor der Zuversicht weicht und der Autorin, dass sie am Thema dran bleibt. Meine erfreute
Kommentar 104: Lothar Herzog schreibt am 16.03.2025, 09:08 Uhr :
Der Staat mischt sich überall ein. Er übernimmt für viele die Funktion einer Mutter. Was er aber nicht macht: Er kümmert sich um die Falschen. Die Familien müssen stärker über Steuererleichterungen gefördert werden. Die Asyl-Zahlen müssen runter. Wir können nicht das Welt - Sozialamt sein. Lohnerhöhungen bewirken oft, dass alles andere nach Steuern ja auch teurer wird.
Kommentar 103: Stephan Kaula schreibt am 16.03.2025, 08:57 Uhr :
Deutschland entwickelt sich immer weiter weg von der sozialen Marktwirtschaft hin zu reinem nacktem Kapitalismus, in dem die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergehen. Das hat auch mit der Alterspyramide zu tun, vor allem jedoch mit einer abstrusen grünen Energiepolitik deren Kosten explodieren und die dennoch im Klimaschutz weitestgehend versagt und inzwischen alle unsere Sozialsysteme massiv belastet. Deshalb macht uns NIEMAND auf der Welt diesen Irrweg nach. Bei uns hat sich über dreißig Jahre Energiewende hinweg ein Öko-industrieller Komplex gebildet, der so machtvoll geworden ist, dass er über die Leichen der Reste unseres Wohlfahrtstaates geht. Entweder man glaubt an seine Propaganda oder man ist selbst Profiteur davon.
Antwort von KGAL , geschrieben am 17.03.2025, 12:22 Uhr :
Laut BMAS hat Deutschland i.J. 2023 insgesamt 1.249 Mrd. Euro für soziale Leistungen ausgegeben, da kann man wirklich nicht vom reinen nackten Kapitalismus sprechen. Wir sind trotz aller Widrigkeiten immer noch ein soziales Land und sollten stolz sein, das es noch soooo ist und hoffentlich auch bleibt.
Kommentar 102: Wolf-i schreibt am 16.03.2025, 08:49 Uhr :
Wäre Deutschland tatsächlich so reich wie es der Bevölkerung suggeriert wird, gäbe es keine Armut, beste Infrastuktur, glänzendes Wirtschaftswachstum etc., etc. Fazit: Deutschland ist nur auf dem Papier reich.
Kommentar 101: M. Lechmann schreibt am 16.03.2025, 08:40 Uhr :
Die Sozialkassen auch die Rentenkasse wurden durch die Liberalisierung des Arbeitsmarktes ruiniert. Lohndumping sorgt dafür, daß die gezahlten Beiträge sinken. Bei Leiharbeit wird ein Teil der Arbeitskosten zu Profiten der Leiharbeitsfirmen und damit den Sozialkassen entzogen. Ausweitung der Minijobs vermeidet ebenfalls Zahlungen an Sozialkassen. Plattformökonomie vermeidet Steuern und Sozialabgeben. Plattformunternehmen zahlen keine oder nur geringe Steuern weil sie in Steuerparadisen sitzen oder Verlustbilanzen vorlegen. Scheinselbständigkeit und Minijobs sind typisch für Plattformökonmie. Steuer- Sozialbetrug werden da leicht gemacht. Wir brauchen mehr Regulierung des Arbeitsmarktes. Auch eine Bürgerversicherung in die JEDER Bürger einzahlt könnte die großen Probleme der Sozialkassen lösen.
Antwort von Jörg Kumpfer , geschrieben am 17.03.2025, 01:58 Uhr :
Sozialkassen werden besonders ruiniert durch Wirtschaftsmigranten, die zuvor noch niemals öffentl. Abgaben gezahlt haben im Unterschied zu Biodeutschen mit dekadenlanger Einzahlung, die im Alter bestohlen mit Almosenrenten maximal in Höhe von Bürgergeld abgespeist werden .
Antwort von Ylander , geschrieben am 17.03.2025, 06:25 Uhr :
Durch ständige Wiederholung werden unzutreffende Aussagen nicht wahr.
Antwort von Anonym , geschrieben am 17.03.2025, 17:55 Uhr :
@M. Lechmann: Richtige Analyse, gute Vorschläge. @J. Kumpfer: Keine Analyse! Auch Migranten haben jahrzehntelang Beiträge entrichtet. Zählen Sie die nicht? Wann ist jemand "Biodeutscher" (Unwort des Jahres 2024)? @Ylander: Volle Zustimmung. Gilt vor allen für Ihre eigenen meistens unzutreffenden Aussagen
Kommentar 100: Mira schreibt am 16.03.2025, 07:32 Uhr :
Es kann in Deutschland sehr schnell gehen, in die Armut abzurutschen. Einsparungen werden meist bei denen gemacht, die eh wenig haben. Ich arbeite z.B. trotz Frührente in Teilzeit weiter. Nun hatte ich eine größere OP und war länger krankgeschrieben. Krankengeld von der Krankenkasse erhalte ich keines, da ich ja einen ermäßigten Beitrag zahle (14 % statt 14,6 %!). Beim Arbeitslosengeld ist es noch besser. Ich bezahle bis zum Erreichen der Regelarbeitszeit von meinem Gehalt (aufgrund von Schwerbehinderung Frührentner) Beiträge zur Arbeitslosenversicherung. Würde ich arbeitslos, würde ich jedoch kein Arbeitslosengeld erhalten. Glücklicherweise komme ich auch so über die Runden. Hätte ich nur eine kleine Rente und wäre gezwungen weiterzuarbeiten sähe das schon anders aus.
Kommentar 99: Jürgen schreibt am 16.03.2025, 07:18 Uhr :
Als Bielefelder kann ich nur aus eigener Sicht sagen: Die Stadt hat Sicht extrem verändert. Es gibt geduldete Verelendung an vielen Stellen. Jeder macht gefühlt, was er will. Einrichtung von Schlafplätzen in Pappkartons in Einkaufszonen, nichts könnende selbsternannte "Musikanten", die mit per AccuLautsprechern dröhnend schlechten Lärm erzeugen nerven ganze Straßenzüge, sichtbar zugedrehte Drogensüchtige betteln aggressiv jeden an. Das muß man nicht dulden und ertragen. Bürgergeld kriegen die obendrauf. Andere, zum Beispiel ältere Menschen, trauen sich nicht mehr in die Innenstadt. Sie fehlen.Ganze Käuferschichten meiden Bielefeld und weichen in andere Städte aus.Immer mehr Einzelhändler machen zu. Eine Textileinzelhändlerin sagte mir: Die Leute wollen ungestört ein wenig Schaufensterbummel machen, einkaufen, ihre Tüten ins Auto stellen und irgendwo noch gut essen. Dann kommen die wieder. Aber niemand mag sich durch ein Heer von Berufsbettlern zu uns "kämpfen".Daher: Schluss damit!
Antwort von Anonym , geschrieben am 17.03.2025, 02:02 Uhr :
Ein schlauer ARD Korrespondent namens Scholl-Latour sagte mal: Wer halb Kalkutta aufnimmt, wird selbst Kalkutta ! Aber erzähl das mal den Berliner Wunderluschen !z
Antwort von Im WDR ist alles doof ! , geschrieben am 19.03.2025, 09:41 Uhr :
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Kommentar 98: Anonym schreibt am 16.03.2025, 07:09 Uhr :
Angesichts der aktuellen Wirtschaftssituation, viele Insolvenzen, viele Firmen kündigen Stellenabbau an. Was macht eine Bürgergeldreform mit den Menschen, die noch nicht von Armut betroffen sind? Ein Jahr Arbeitslosengeld ist schnell vorbei.
Kommentar 97: MeineMeinung schreibt am 16.03.2025, 06:40 Uhr :
"Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft ist die wichtigste Waffe gegen Armut Arbeitsplätze." Abeitsplätze werden nicht vom Staat "erzeugt" sondern von Unternehmen erwirtschaftet. Trotz erheblicher "Zuwanderung" aus aller Herren Länder von "arbeitswilligen" Mitmenschen, klagt die Wirtschaft über Arbeitskräfte (aka "Fachkräfte") - Mangel. Stell' Dir vor es gibt Arbeit und keiner geht hin ! Auch die zitierten EU-Annahmen sind konsequenter Ausfluss aus dieser Tatsache. Ich empfehle den Vorschlag von JFK zu verinnerlichen: " Ask not what your country can do for you — ask what you can do for your country." aus seiner Antrittsrede "https://www.ushistory.org/documents/ask-not.htm"
Antwort von Ylander , geschrieben am 17.03.2025, 06:28 Uhr :
Auch der Staat schafft viele - überflüssig und überbezahlte- Arbeitsplätze auf Kosten des Steuerzahlers, und dies bis hin zur Ebene von Staatssekretären.
Kommentar 96: christoph26 schreibt am 16.03.2025, 05:34 Uhr :
"Die Verhandler in Berlin haben jetzt die Chance, uns in eine reichere Zukunft zu führen." Die Sonderschulden führen in eine ärmere Zukunft für uns alle. Die (nur die keine Tilgung) Zinszahlungen werden mit 102 Millarden pro Jahr die nächste Generation belasten. Bereits im Vorfeld sind die KreditZinsen für die Sonderschulden in die Höhe geschnellt. Genau genommen ist Meldung der DZ nicht richtig. Es handelt sich um das Geld der Menschen in Deutschland und nicht um das Geld der Deutschen. Blätter wie Handelsblatt haben die Meldung richtig gebracht. Die schnelle Lösung ist immer diejenigen das Geld verdient und die Steuern zahlen - ärmer zu machen . Es ist ziemlich unbestritten - dass das Bürgergeld die Leistungsbereitschaft von Leuten nicht erhöht hat. Das was wir wirklich brauchen sind Reformen aber kein Geld mit der Gieskanne verteilen.
Antwort von KGAL , geschrieben am 17.03.2025, 17:39 Uhr :
Die Kredit Zinsen sind gestiegen, weil sich der Kapitalmarkt und die Schuldenaufnahme des Bundes geändert haben. 2019 zahlte der Bund noch 12 Mrd. € Zinsen, 2024 waren es schon 37 Mrd.€ Zinsen, damit wäre der Bund von ihren vorgegebenen Zinszahlungen von 102 Mrd. € weit entfernt. Wenn die Zinsen mittelfristig um 1 Prozent steigen, würden die Zinskosten für den Bund um 17 Mrd. Euro pro Jahr steigen, Ende 2024 lag der Zinssatz bei 2,22 Prozentpunkte. Verschuldungsquote in der EU:Griechenland 172,6%, Italien 141,7%,Portugal 112,4 %, Frankreich 111,8 %, Spanien 111,6 %, Belgien 104,3 % vom BIP, Deutschland liegt bei 66,2% vom BIP, das sind keine Vorbilder, aber so schlecht stehen wir auch nicht da, vielleicht hatte die schwarze Null auch Einfluss auf die Verschuldung, wer weiß das schon ?
Kommentar 95: Alfred schreibt am 16.03.2025, 05:28 Uhr :
Das Rentenalter hat man erhöht. Es gibt viele ältere Bürgergeldempfänger, von denen viele gearbeitet oder sogar selbständig waren. Sehr viele Bewerbungen dieser Altersgruppe werden abgelehnt, weil diese für Arbeitgeber ein Unsicherheitsrisiko darstellen und somit nicht planbar sind, auch wenn sie das Gegenteil behaupten. Zudem sind entweder die Qualifkationen älterer Mitbürger nicht mehr gefragt bzw, unzureichend. Diese Vermittlungshemmnisse sind den Arbeitsvermittlern bekannt und werden von der Politik ignoriert, denn jedes Jobangebot sei zumutbar, sonst werden Leistungen gekürzt, d.h. man kann auch mit Wadenkrämpfen in einen Stehberuf tätig sein. Übrigens zahlen auch arme Mitbürger Steuern, nämlich die indirekten Steuern. Meine älteren Nachbarn, die in dieser Situation geraten sind, beklagen, dass sie sich gegängelt und vom Staat fühlen und vom Staat übergangen fühlen. Besonders bitter, wenn keine Rentenpunkte angerechnet werden. Immherhin kümmern sich so manche um die Enkelkinder
Kommentar 94: Marry schreibt am 16.03.2025, 01:54 Uhr :
"Bei großen Einkommen hatten wir in Zeiten vom Wirtschaftswunder einen Steuersatz von 95% für alles über 250.000 DM im Jahr. Es hat funktioniert. " Ja, es hat funktioniert. Allerdings ist das reine Zitieren der Zahl ziemlich irreführend. Zum einen handelt es sich hier um den Spitzensteuersatz, ähnlich der heutigen "Reichensteuer", und dieser Steuersatz galt, um es noch einmal zu verdeutlichen, nicht für das komplette Einkommen, sondern nur für den Teil, der oberhalb des genannten Betrags lag. Und vor allem darf man bei solch langen Zeiträumen die Inflation nicht vergessen! Berücksichtigt man diese, entspricht ein Einkommen von 250.000 DM in 1953 nämlich einem Einkommen von ungefähr 1,22 Mio Euro in 2023 ! Nach heutigem Maßstab betraf das also nicht mal alle Einkommensmillionäre, von denen es in 2023 etwas mehr als 24.700 gab.
Kommentar 93: Ikita schreibt am 16.03.2025, 01:44 Uhr :
Ich finde es beschämend das viele Rentner die ihr Leben lang schwer auf den Bau gearbeitet haben und diesen Staat aufgebaut haben, im Alter für ihre schweren Arbeit mit einer Mini - Rente abgespeist werden, diese Menschen müssen aus der Not heraus leergut aus dem Müll heraus sammeln um über die Runden zu kommen. Die Politiker müssten sich für diese Moni-Rente schämen.. Wo gegen Beamte die sicherlich keine schwere Arbeit geleistet haben, mit einer fürstlichen Pension belohnt werden.
Antwort von Durchschnittsotto Peter , geschrieben am 17.03.2025, 16:02 Uhr :
Beamte erhalten 70 % der letzten Besoldung ; bei Rentnern sind nur 48 % davon gesichert , obwohl ihre Rente nach 38 Jahren Maloche schon auf Bürgergeldniveau erodiert ist. Zum Vergleich Talk-Show-Laber-Queen KGE wird als BT-Vize gem. Gruppe 11,B BesG besoldet erhält also ca. 25.000 p.M , ohne abgeschlossene Berufsausbildung , praktisch bestenfalls auf einem Halbtagsjob im BT. Sofort nach Beendigung ihrer Tätigkeit als BT-Vize sprudeln dann gleich lebenslang ca.70 % davon, also nach Adam Riese ca. 17. 000 Euro p.M. aus Bankkonto, obwohl sie in Talk-Shows immer noch jung, fesch und hübsch ausschaut und lustig ist, im Unterschied zu einem Rentner, der mit 68 Jahren erstmalig Rente maximal in Höhe Bürgergeld bekommt , dann auch gewöhnlich völlig kaputt von der ganzen dekadenlangen Maloche ist und daher vorsorglich schon mal seinen letzten Wille zu Papier bringen sollte. Fazit: Was gibt es Schöneres auf Erden, als Poltiker zu werden ?
Kommentar 92: Peter schreibt am 15.03.2025, 16:24 Uhr :
Es klingt so einfach und ist doch so unendlich schwierig. Viel zu viele Menschen sind unzufrieden mit dem, was derzeit politisch passiert. Ich habe zwei Systeme kennengelernt. Das eine hat die Freiheit der Menschen beschränkt, aber dafür gesorgt, dass jeder ein geordnetes Leben führen konnte. Das andere, jetzige, gibt allen jede Freiheit aber Null Sicherheit! Ich bin untere Mittelschicht und gehe bald in Rente. Mein Sohn, gerade 18, hat die Hürden, die dieses Schulsystem hat, mit ach und Krach geschafft. Aber ich habe Angst um seine Zukunft. Zuviele Reiche und/oder Wirklichkeitsfremde ,,versuchen" dieses Land zu regieren. Ich bin jenseits davon: Nach mir die Sinflut - aber ich habe Angst. Meine Welt der der Zukunft war damals eine geeinte Menschheit im Bestreben nach Wissen und Fortschritt zum Wohle aller. Diese Zukunft sehe ich heute leider nicht mehr!
Kommentar 91: Shoo ist nur naiv ! schreibt am 15.03.2025, 16:22 Uhr :
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Kommentar 90: Roland Mohr schreibt am 15.03.2025, 15:35 Uhr :
Sehr geehrte Frau Shao, ich habe Ihren Artikel mit Interesse gelesen, ich wollte eigentlich auch wissen, wieso Sie sich für das Thema interessiert haben. Im Wesentlichen schildern Sie die realen Probleme einiger Gruppen, haben aber auch kein anderes Lösungsrezept als das, dass man mehr Geld in das Sozialsystem pumpt. Vielleicht hängen Sie auch dem Gerücht nach, dass Deutschland ein reiches Land sei. Nun: Die Reichen im Lande gibt es, die Armen gibt es und den Rest. Wenn Sie wissen möchten, was Reichtum bedeutet, so können Sie sich gerne klar machen, wie dieser Staat mit Familien umgeht, die Pflege organisieren. Dafür gibt es steuerliche Absetzungsmöglichkeiten, die bis zu 3000 netto erbringen, wenn man mehr als 8000 Kosten hat, trotz Pflegeversicherung. WiDie Menschen in den Pflegebetten werden sie nicht auf der Straße antreffen und chronisch Kranke auch nicht. Chronische Krankheit ist real Verarmung und dies für die Familie. Die Politik fokussiert auf Einzelpersonen.
Antwort von Shoo rafft das nicht, , geschrieben am 16.03.2025, 13:30 Uhr :
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Kommentar 89: Ylander schreibt am 15.03.2025, 15:32 Uhr :
Deutschland teilt sich in zwei Lager: 1. Diejengen, welche etwas leisten und dafür Geld bekommen und dabei keine Ansprüche an andere stellen 2. Diejenigen, die nichts leisten, aber von denjenigen, die etwas leisten, viel fordern und auch qua Umverteilung bekommen. Das kann man hier in den Kommentaren gut erkennen. Und es ist eine Schlussfolgerung möglich: Arm ist nicht, der nichts hat, sondern der ggü. anderen viel fordert.
Antwort von Stimmt Ylander ! , geschrieben am 15.03.2025, 15:59 Uhr :
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Antwort von DcPS , geschrieben am 16.03.2025, 16:53 Uhr :
Wer arbeiten kann, viel leistet, bekommt doch nicht adäquaten Anteil am Geschaffenen. Liegt wohl auch daran, daß Kinder Unsummen kosten. Kinderlosen mit Arbeit bleibt trotz Urlaub etwas zur privaten Vorsorge übrig. Mit vier Kindern sieht das anders aus, selbst in der gehobenen Mitelschicht. Wer dann Opfer der Gesundheitswesenökonomie wird und dadurch nicht mehr arbeiten kann, landet schnell ganz unten. Unwürdige Renten, weil sich die Kinnderlosen ihre Rente durch die Kinder der Anderen erarbeiten lassen, und zusätzlich vorsorgen konnten - so etwas ist ungerecht. Zwei Kinder und durchschnittlicher Verdienst rechtfertig eine durchnittliche Rente, ohne Kinder nur die halbe. Das wäre für's Umlagesystem Rentengerechtigkeit, auch ohne Subvention für 3 Jahre Kindererziehung. Das Siebenfache dauert es, ein Kind selbsständig werden zu lassen - das erzeugt Kinderarmut auch für die Eltern. Ihrer Aussage fehlt jeglicher sachliche Hintergrund, sie beschreiben seltene Ausnahmen, keine Realität.
Antwort von Ylander , geschrieben am 17.03.2025, 19:49 Uhr :
@ DcPS: Ihre Darstellung ist unzutreffend. Tatsächlich finanzieren die Kinderklosen anderer Leute Kinder, Renten und Krankenversicherung. Udn das muss enden, weil genau das ungerecht ist. Die familienpolitischen Lesitungen sind zu streichen.
Kommentar 88: N. Bau schreibt am 15.03.2025, 15:29 Uhr :
Die "Bettler" stammen zu mehr 80 % aus Osteuropa und der überwiegende Teil hiervon sind "Berufsbettler", die organisiert einreisen. Auch von den sog. Armen sind mind. 50 % in den letzten 25 Jahren eingewandert. In einigen Bundesländern haben bereits mehr als 2/3 der Bürgergeldempfänger Migrationshintergrund. Das sind halt die Folgen der Armutszuwanderung. Wenn ich eine große Gruppe von Leuten ohne Ausbildung und weit unterdurchschnittlicher Schulbildung einwandern lasse (großer Anteil an Analphabeten bzw. funktionalen Analphabeten), dann kann es zu keinem anderen Ergebnis kommen. Diese Zuwanderer sind in der Mehrzahl gar nicht zu Facharbeitern ausbildungsfähig. Ein Teil schafft es, die überwiegende Masse eben nicht.
Antwort von Stoppt Shoo beim labern ! , geschrieben am 15.03.2025, 16:06 Uhr :
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Antwort von KGAL , geschrieben am 15.03.2025, 17:36 Uhr :
Ist ihnen bekannt, das 24,9 Mio. Bürger Migrationshintergrund haben, knapp 30%? Somit Deutsche sind und damit nicht zu Asylanten oder Flüchtlingen zählen. Haben Sie bei den Zahlen auch die ukrainischen Staatsbürger berücksichtigt, wovon 716.979 Menschen Bürgergeld beziehen, was aber von der Politik so gewollt war. Es kommen immer wieder andere Zahlen ins Bild, es kommt dabei auf den Blickwinkel an.
Antwort von Demokrates , geschrieben am 16.03.2025, 10:51 Uhr :
@ KGAL: Wie kommen Sie auf diese Zahl? Was sind die Kriteirien? Die erscheint mir jedenfalls deutlich zu niedrig. Ich gehe von deutlich über 50% aus, wobie ich alle Menschen zähle, die ab 1945 nach Deutschland in den heutigen Grenzen eingewandert sind, und sämtliche Nachkömmlinge. Im Übrigen unterscheiden Sie nicht zwischen Bürgern und sonstigen Einwohnern.
Antwort von Shoo verblödet ! , geschrieben am 16.03.2025, 14:36 Uhr :
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Antwort von Liz will verarschen ! , geschrieben am 16.03.2025, 14:57 Uhr :
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Antwort von KGAL , geschrieben am 17.03.2025, 14:35 Uhr :
@ Demokrates: am 24. 05.1949 entstand die Bundesrepublik,am 30.01.1933 endete die Weimarer-Republik, wie weit möchten sie noch zurück gehen? Es geht in meinen Schreiben um Migrationshintergrund und nicht um Einwanderung. Nach dieser Definition sind 1950-2021 ca.19 Mio. Menschen eingewandert und haben eine Einwanderungsgeschichte. Ihr letzter Satz irritiert etwas bei der Unterscheidung zwischen Bürger und sonstige Einwohner? Wie bitte, soll ich die unterscheiden, oder möchten sie eine Selektion?
Kommentar 87: Anonym schreibt am 15.03.2025, 13:56 Uhr :
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Kommentar 86: Name unterdrückt (Netiquette-Verstoß) schreibt am 15.03.2025, 13:55 Uhr :
Abschaffen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Kommentar 85: 15.03.2025, 13:51 Uhr :
Name und Kommentar wg. Netiquette-Verstoßes gesperrt. (die Redaktion)
Kommentar 84: Die wahren Gründe schreibt am 15.03.2025, 13:48 Uhr :
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Kommentar 83: 15.03.2025, 13:34 Uhr :
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Kommentar 82: 15.03.2025, 13:31 Uhr :
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Kommentar 81: 15.03.2025, 13:27 Uhr :
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Kommentar 80: XC. schreibt am 15.03.2025, 12:56 Uhr :
Üblicher Jammer,: kaum/nichts Konkretes:zB ein Frühstücksbrot für Kinder kann für << 1 € bereitet werden - wie leicht kann 1 € an überflüssiger Stelle eingespart werden! übrigens wird Armut konkret def.: < 60% des durchschnittlichen EK.
Antwort von , geschrieben am 17.03.2025, 02:16 Uhr :
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Kommentar 79: AFD Wähler schreibt am 15.03.2025, 12:41 Uhr :
raus aus der Innenstadt mit den Gammlern!!
Antwort von lebensfremde Kolumne ! , geschrieben am 15.03.2025, 13:46 Uhr :
Das ist in den Citis die ausländische sog, Bettelmafia , die auf schwerbehindert pseudomimt, meist mit Krüken und schmerzverzerrtem Gesicht und nach "Arbeitsende" mit dem Daimler abgeholt wird .
Antwort von KGAL , geschrieben am 15.03.2025, 16:58 Uhr :
Gammler sind : besonders in den 1960er-Jahren) Jugendlicher, der alle Formen des Etabliertseins ablehnt, daher keinen Wert auf ein den gesellschaftlichen Normen entsprechendes Äußeres legt und keiner geregelten Arbeit nachgeht. Somit Menschen, die eine andere Art zu leben für sich beanspruchen, was haben Sie dagegen?
Antwort von I.Christmann , geschrieben am 16.03.2025, 11:38 Uhr :
Sie haben recht mit der Bettel Mafia. Mir hatte man meinen Kommentar als diskriminierend gesperrt weil ich wagte noch hinzuzufügen, wo sie meistens herkommen.
Kommentar 78: i.christmann schreibt am 15.03.2025, 11:10 Uhr :
Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er diskriminierend ist. (die Redaktion)
Kommentar 77: detlef kobold schreibt am 15.03.2025, 10:30 Uhr :
danke, das war richtig, was kann man machen?
Kommentar 76: Jiddu Kahn schreibt am 15.03.2025, 09:57 Uhr :
Zu Verdeutlichung: Wer nichts hat, ist pleite. Wer nichts kann, ist arm.
Antwort von M. Lechmann , geschrieben am 15.03.2025, 10:37 Uhr :
So rein statistisch: Wer nichts erbt ist arm
Antwort von Name unterdrückt (Netiquette-Verstoß) , geschrieben am 17.03.2025, 02:23 Uhr :
oder Wirt !
Kommentar 75: Michael Hoffmann schreibt am 15.03.2025, 09:37 Uhr :
In dem Sinne, in dem Deutschland ein reiches Land ist, als im internationalen Vergleich, ist hierzulande niemand arm. Im Vergleich zu den meisten Menschen auf der Welt, z.B. in Indien, Bangladesh, Afrika, ist auch eine alleinerziehende Bürgergeld-Empfängerin reich.
Antwort von Karl Jäger , geschrieben am 15.03.2025, 10:26 Uhr :
👍
Antwort von Thorsten , geschrieben am 16.03.2025, 08:25 Uhr :
Stimmt! Mit der angewendeten Definition von Armut (x% unter einem mittleren Einkommen) werden wir immer Arme haben. Transferleistungen lösen dieses Problem NICHT. Und sicher gibt es Menschen die unterstützt werden müssen, aber Eigeninitiative muss stärker gefördert werden. Das Leistungsprinzip hat dieses Land einst "reich" gemacht Mt Umverteilung werden wir die Menschen nicht retten, ohne das etwas erarbeitet wird gibt es immer weniger zum Umverteilen.
Kommentar 74: Andy schreibt am 15.03.2025, 09:26 Uhr :
Wir alle sollten ein Interesse daran haben, dass es keine Armut gibt. Weder hier noch sonstwo. Dafür müssten aber mal diejenigen, die leistungsfreies Einkommen beziehen (Erbschaft und Vermögen - ich meine hier nicht Bürgergeld) und diejenigen, die hohe Einkommen haben (so ab 15.000 Euro/Monat) stärker beteiligt werden.
Antwort von Demokrates , geschrieben am 16.03.2025, 22:32 Uhr :
Wie wäre es, wenn Sie Ihr eigenes Geld verdienten? Vielleicht kämen Sie dann auch noch Sozialneid aus, und Sie wüssten auch noch, dass Vermögen - andere als Bürgergeld - keinesfalls leistungslos ist?
Kommentar 73: Sambucus schreibt am 15.03.2025, 09:24 Uhr :
Vielen Dank für die Darstellung! Sozialneid hat die falsche Richtung und dieses Armenbashing entbehrt jeder Faktengrundlage.
Kommentar 72: 15.03.2025, 08:22 Uhr :
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Kommentar 71: 15.03.2025, 08:17 Uhr :
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Kommentar 70: Ylander schreibt am 15.03.2025, 07:45 Uhr :
Wer hat wohl die Zustände zu vertreten, werte Frau Shoo, die Sie beklagen? Wissen Sie die Antwort? Die Antwort wäre bitter, nicht wahr? Doch es sieht so aus, als würde die nächsten vier Jahre diese verheerende Politik fortgeführt. Wozu hat sich die FDP geopfert? Damit wir danach so weiter machen wie bisher? Merz ist umgefallen, Hauptsache er wird Bundeskanzler, und RotGrün bestimmt weiterhin die Geschicke unseres Landes. In vier Jahren wird es damit der Bevölkerung noch viel schlechter gehen, das prophezeie ich.
Antwort von Andy , geschrieben am 15.03.2025, 09:29 Uhr :
"Wer hat wohl die Zustände zu vertreten" Eine komplett falsche Verteilung? Wenn ich ohne einen Finger zu krümmen erbe oder von Vermögen lebe, dann kann und muss ich mehr davon abgeben als heute. Wenn wir Aufgaben vor uns haben, die uns als Gesellschaft fordern, dann müssen die leistungsfähigen auch leisten. Denn sie beziehen Geld ohne Leistung. Bei großen Einkommen hatten wir in Zeiten vom Wirtschaftswunder einen Steuersatz von 95% für alles über 250.000 DM im Jahr. Es hat funktioniert.
Antwort von Gerald , geschrieben am 15.03.2025, 12:13 Uhr :
Die Party geht also weiter – Freibier für ALLE. Wer hat noch nicht, wer will nochmal? Und der WDR stimmt natürlich mit ein, gibt es doch was zu verteilen. Jedoch wird der Kater umso schlimmer, ein Prophet muss man dafür nicht sein.
Antwort von Heiko Stehmeier , geschrieben am 15.03.2025, 12:14 Uhr :
Sie haben ja so Recht...wer nicht zu dämlich ist - und die meisten sind es leider - kann an den anteiligen Staatsausgaben aus dem BIP sofort erkennen, das es in Deutschland die ausufernden Sozialausgaben nach dem Gieskannenprinzip sind - erzwungen durch RotGrün und toleriert von einem nur stets dazu nur dämlich grinsenden Scholz - die, parallel zu sinkenden Staatseinnahmen wegen der kränkelnden Wirtschaft (Stichwort Lehrling Harbeck) und ihre überbordende Behinderung durch eine völlig unfähige Bürokratie in Berlin und Brüssel - zu einem kaum noch aufzuhaltenden wirtschaftlichen Niedergang hierzulande führen! Leider Gottes wird es wohl so weitergehen weil auch Leute wie Merz, Söder und Genossen das Partei- und Eigenwohl vor das Staatsinteresse stellen...und weil sie im Vergleich zu vielen unserer Politikern aus der Vergangenheit keine "Staatsmänner" sondern eben nur drittklassige Verwalter sind! Der mit Merkel begonnene Absturz setzt sich ungebremst fort, leider, armes deutschland!
Antwort von Ylander , geschrieben am 15.03.2025, 13:56 Uhr :
@ Andy Ihre Ausführungen beruhen offenbar auf grundlegende Fehlannahmen. Auf dieser Bais kann keine ausgewogene Politik gemacht werden. Kommen Sie einmal auf dem Boden der Realität an. Das wäre wirklich hilfreich. P.S.: Welchen Beitrag leisten Sie für die Gesellschaft?
Antwort von Systemator , geschrieben am 15.03.2025, 14:03 Uhr :
Wer bezieht denn Geld ohne Leistung bzw. Gegenleistung? Doch wohl die zalreiche Empfänger staatlicher Leistungen. Das ist ein Zustand, der nicht hinnehmbar ist. Es wird Zeit für einen Systemwechsel.
Kommentar 69: M. Lechmann schreibt am 15.03.2025, 07:40 Uhr :
Mit der Einigung auf das Schuldenpaket, genannt Sondervermögen, und der Ausnahme der Militärausgaben aus der Schuldenbremse, sehe ich schwarz für eine zukünftige Sozial- und Infrastrukturpolitik. Für die 4 Jährige Kanzlerschaft von Merz werden die Sonderschulden (Sondervermögen) frei gegeben. Aber Die Schuldenbremse bleibt mit Ausnahme der Militärausgaben weiter gültig. Falls danach die CDU in die Opposition gewählt wird, steht die folgende Regierung spätesten nach einem Jahr Regierungszeit, vor den gleichen Finanzierungsproblemen wie die Ampel. Eine CDU in Totalverweigerung gegen eine vernünftige Infrastruktur- und Sozialpolitik. Die jetzt geplante Änderung des Grundgesetz ist ein Gesetz zur Ermächtigung der CDU. Die Chance auf eine sinnvolle Änderung der Schuldenbremse wird so vertan.
Antwort von KGAL , geschrieben am 15.03.2025, 16:46 Uhr :
Das Geld für das Sondervermögen i.H.v. 500 Mrd. € nimmt der Staat auf den Kapitalmarkt auf. Der Anleger kauft diese Staatsanleihen und bekommt dafür Zinsen. Die Rückzahlung fängt nach 10 Jahren an. Deutschland hatte eine Top-Bonität und ein AAA-Rating, somit könnten sich die Zinsen noch im Rahmen halten. Damit steht nicht nur CDU / SPD die 500 Mrd. € für voraus gesetzt sie besteht solange (4 J.)diese Summe zur Verfügung, sondern 10 J. jährlich 42 Mrd. €. Die Schuldenbremse wird gelockert, und zwar nicht nur für Verteidigungsausgaben auch für Ausgaben in Cybersicherheit Zivil- und Bevölkerungsschutz sowie Nachrichtendienste.Ausgaben für Verteidigung sollen bis zu 1% des BIP etwa 44 Mrd. € unter die Schuldenbremse fallen. Alles darüber wird über Kredite finanziert. Auch der Spielraum für die Länder wird größer, zusammen dürfen die Länder Kredite bis 0,35 % des BIP aufnehmen. Damit ist ihre Aussage zu Merz und der CDU nicht korrekt.
Kommentar 68: Plattfuß schreibt am 15.03.2025, 07:27 Uhr :
wer hat uns denn die scheiße eingebraucht ? die bekommen soviel von unseren steuern,das ist der hammer,für die scheiße die sie gebaut haben bekommen die auch noch geld und dann so eine bekloppte frage hier drinnen,da platzt einen doch der kragen,die sollen die gelder kürtzen von den alten bundeskanzlern/in und wenigstens die hälfte raus auch dem bundestag,wer braucht den 600 sitze,weg damit,alles steuergelder,so dann geht's weiter,scheiß erhöhungen, wie lange soll das gut gehen,auch bei den mieten,hab gestern erst wieder eine anzeige gelsen,da hab ich gedacht ich bin im falschen film,ein haus zu vermieten (ausbau)für 190€,aufpassen,im der beschreibung dann,190€ + 50€ nebenkosten, mich schlecht,dachte ich,jetzt kommt der hammer,der macht staffelmiete auf drei monate und verlangt am ende 690€,man steckt haufen geld da rein und dann sowas,in meinen augen einfach dummfrech,solchen leuten sollte man alles weg nehmen
Kommentar 67: Alpenrose schreibt am 15.03.2025, 06:50 Uhr :
Das ist der allerbeste und total zutreffendste Report, den ich über "Diese Armut" in Deutschland gelesen habe. Die Politiker sollten sich in Grund und Boden schämen, dass nichts dagegen getan wird, dafür aber für so viele andere, die es in keinster Weise so so sehr nötig hätten. Eine riesengrosse Schande für Deutschland!
Kommentar 66: 15.03.2025, 04:59 Uhr :
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Kommentar 65: 15.03.2025, 01:31 Uhr :
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Kommentar 64: 15.03.2025, 01:25 Uhr :
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Kommentar 63: Gerald Bauer schreibt am 14.03.2025, 23:13 Uhr :
Zu den genannten Zahlen gehört auf jeden Fall auch noch: Innerhalb eines Jahres ist das Geldvermögen um über 800 Milliarden gewachsen (zwischen Quartal 3, 2023 und Quartal 3, 2024 - Quelle: Deutsche Bundesbank). Wenn man dabei bedenkt, dass inzwischen ca. 70 % des Vermögens sich bei 10 % der Bevölkerung befindet - so bedeutet das, daß ca. 500 Milliarden (innerhalb eines Jahres) bei denen gelandet ist, die eigentlich schon weitaus mehr haben als sie zum Leben brauchen und verbrauchen können. Man muss sich da nicht wundern, dass die Probleme für einen Großteil der Bevölkerung, und vor allem für diejenigen die große Mühe haben zurecht zu kommen, größer und größer werden. Politik müßte dringend dafür sorgen, dass die Schere nicht immer weiter auseinandergeht.
Antwort von Ylander , geschrieben am 15.03.2025, 09:31 Uhr :
Ihre Schlussfolgerungen sind mehrmals unzutreffend und entbehren der Logik. Wer zu den obersten 10% gehört, ist noch lange nicht reich. Der weitaus größte Teil der oberste zehn Prozent hat netto tatsächlich nicht viel mehr zur Verfügung, als alle darunter, oft sogar groteskerweise dank der gignatischen Transferleistungen weniger. Auch die Schere wird nicht größer, sondern kleiner, wegen des gigantischen Umverteilungsapparates. Und schließlich ist es nicht richtig, davon auszugehen, dass eins zu eins die absolute Vermehrung der Geldmenge verhältnismäßig entpsrechend verteilt werde. Sie polarisieren auf Basis unzutreffender Annahmen.
Antwort von @Ylander , geschrieben am 15.03.2025, 15:57 Uhr :
Es gibt noch eine Tatsache, die so unbestreitbar ist wie Ihre obige Argumentation: Die Erde ist eine Scheibe.
Kommentar 62: Gerhard Jacobs schreibt am 14.03.2025, 20:42 Uhr :
Ich gebe Bettlern eigentlich immer etwas, insbesondere wenn sie nach Essen fragen, bezahle ich eine Mahlzeit. Offensichtlich schwer Drogenabhängigen biete ich Essen an, dann drehen sie ab, weil sie Geld für Drogen haben wollen. Gerade das Drogenproblem der absolut am unteren Ende stehenden Personen bedrückt mich schwer. Ich denke man sollte diese Menschen -auch mit Druck- zum Entzug zwingen, da sie den Drogen ausgeliefert einfach nicht geschäftsfähig sind. Dass Eltern ihren Kindern kein Frühstück machen können, glaube ich nicht. Absolut jeder kann seinem Kind aus finanziellen Gründen ein Frühstücksbrot machen, kein Kind soll und darf hungrig aus dem Haus gehen. Hier sind aber die Eltern gefordert, die wenn sie dies nicht mal schaffen Fehl am Platze sind. Dann muss man die Kinder in Obhut nehmen. Auf jeden Fall sollte eine gesunde Mittagsmahlzeit in den Kitas und Schulen angeboten werden und aus dem Bildungsetat bezahlt werden.
Kommentar 61: Heiko Wagener schreibt am 14.03.2025, 20:14 Uhr :
Sehr wichtiges Thema gut auf den Punkt gebracht, rund und differenziert, gut recherchiert und präsentiert. Danke. Mehr von dieser Autorin!
Kommentar 60: Vieweger schreibt am 14.03.2025, 20:02 Uhr :
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Kommentar 59: exkurs schreibt am 14.03.2025, 15:00 Uhr :
Wenn wir immer nur auf diejenigen, die xxx sind oder denen wir xxx zuweisen und gefühlt in der Hierarchie unter uns stehen draufhauen und erniedrigen, dann geht es am Ende niemandem besser, sondern vielen schlechter. Am Ende sind wir selber Ziel des nächsten Shitstorms. Gerne können wir uns über den richtigen Weg zum Glück streiten.
Kommentar 58: Glückes Schmied schreibt am 14.03.2025, 14:56 Uhr :
Ich hatte gestern zwei Kommentare sowie eine Antwort zu #19 gepostet. Letzter Stand war dabei #35. Inzwischen sind bis heute 14:20 einger3eichte Kommentare veröffentlicht, meine sind nicht dabei. Wird das noch nachgeholt? Danke
Antwort von , geschrieben am 15.03.2025, 08:53 Uhr :
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Kommentar 57: Kometen-Blick schreibt am 14.03.2025, 14:51 Uhr :
In der Kolumne bezeichnen Sie sich Frau Shoo als Afrikanerin, obwohl Sie in Bergisch Gladbach geboren sind u. die ersten Jahre Ihrer Kindheit in Deutschland verbracht haben. Als Deutsche, Afrodeutsche oder Person of Colour müsste ich Sie wahrscheinlich in Erwartungshaltung des WDR korrekt ansprechen. Deswegen würde mich interessieren, welcher Umstand die innere Distanz erzeugt hat? Was war in Tansania prägend? Welche Erwartungshaltung verknüpfen Sie mit der BRD? Haben Sie eine Mission? Was war in Tansania möglicherweise besser? Wie funktioniert das Zusammenleben der vielen Ethnien oder leben alle für sich? Wie stehen die Religionen zueinander? Welche Rückschlüsse könnten Menschen mit Gestaltungswillen in Deutschland aus den Beschreibungen ziehen? Lässt sich überhaupt ein Vergleich herstellen? Wie ist die Lebensfreude einzuschätzen? Vielleicht könnten Sie ja mal in einer künftigen Kolumne zumindest den einen oder anderen allgemeinen Aspekt aufgreifen. Mein Interesse hätten Sie geweckt.
Antwort von Liz muß shoppen gehen ! , geschrieben am 15.03.2025, 16:15 Uhr :
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Kommentar 56: Gerald schreibt am 14.03.2025, 14:20 Uhr :
Verstehe das Gejaule nicht, das Ziel ist doch erreicht: Klimaschutz durch Deindustrialisierung, der Fachbegriff dafür lautetet „Naiver Realismus“ – und wir erleben gerade die „Nebenprodukte“, meinen Glückwunsch dafür an die Grünen. Wieso die SPD diesen Quark mitgemacht hat wird ihr Geheimnis bleiben. Die Autorin fordert Geld, viel Geld. Meint eigentlich „Alles auf Pump, Darreichungsform: Gießkanne!“ - im Hintergrund ihre kleine Statistik und scheint die Komplexität des Themas kaum zu erahnen. Egal, mich wundert nichts mehr. Zumindest könnte man die nächste Papierflut (Vorschriften aus Brüssel & Berlin) in den Ofen stopfen, denn diese „Flut“ kommt bestimmt. Huch, geht ja gar nicht – die Feuerstättenverordnung, klaro.
Antwort von Helmut Kettinger , geschrieben am 16.03.2025, 22:25 Uhr :
Ohne Klimaschutz können Sie unseren Planeten abschreiben. Was nützt ein hoher Kontostand , wenn die Umwelt am Boden liegt.
Kommentar 55: K. Hellmich schreibt am 14.03.2025, 13:29 Uhr :
Als Rentnerin, die Grundsicherung erhält, empfinde ich es als dreist, dass der Öffentl. Dienst bei mindestens 3.800 EUR jammert, während ich mit 15 Prozent der niedrigsten Gehaltsstufe (!) des Öffentl. Dienstes "menschenwürdig" auskommen muss. Bei Schwerarbeitern sehe ich Ausnahmen, wie Müllarbeiter-innen, wie KITAS, wie Pfleger-innen. Aber Bus-Straßenbahnfahrer-innen? Verwaltung? etc. Nein. Zuschläge noch und nöcher, die regelmäßig verschwiegen werden.
Antwort von KGAL , geschrieben am 14.03.2025, 15:06 Uhr :
Busfahrer ÖPNV in NRW haben im Durchschnitt ein Durchschnittsgehalt i.J. v.35.200 Euro BRUTTO, da kann man wahrlich nicht zu große Sprünge von machen, wenn das Gehalt noch und nöcher wäre, warum will denn kaum noch jemand Busfahrer werden??? Ein Job mit verschiedenen Arbeitszeiten Sonn - und Feiertags, desweiteren Pöbeleien, Gewalt und Bedrohung, das möchten sich viele ersparen, auch bei dem Bombengehalt.
Antwort von Ylander , geschrieben am 14.03.2025, 18:05 Uhr :
Pfleger und KiTa-Mitarbeiter als Schwerstarbeiter? Wie kommen Sie auf diesen steilen Pfad? ansonsten Zustimmung
Antwort von B. Rodmann , geschrieben am 14.03.2025, 21:57 Uhr :
Zwar bekomme ich als Rentner keine Grundsicherung, käme aber ohne Wohngeld auch nicht über die Runden, da ich - trotz 45 Jahren Beitragszahlung - unter dem Bundesrenten-Durschnitt liege. Doch in einem Punkt muss ich Ihnen widersprechen. Bus- und Straßenbahnfahrer haben entgegen landläufiger Meinung keinen Traumberuf, sondern eine hohe Belastung durch teilweise sehr lange Arbeitszeiten, Wechselschichtbelastung, Arbeit zu Zeiten wo andere schlafen, feiern oder ausgehen. Dadurch entstehen auch Gesundheitsprobleme mit Folgen für die Gesellschaft. Ferner leiden familiäre Beziehungen und soziale Kontakte. Diese Defizite müssen wenigstens finanziell entschädigt werden, wer wollte diese Jobs sonst noch machen wollen, wo die Verkehrsbetriebe heute schon mit Personalmangel und Ausfällen zu kämpfen haben? Die Probleme liegen doch eher darin, dass unsere Steuer-, Renten- und Versicherungssysteme ohne überfällige Reformen ständig ungerechter und schwerer beherrschbar werden.
Antwort von SB , geschrieben am 14.03.2025, 22:17 Uhr :
Bedaure, aber es ist Blödsinn zu glauben der öffentliche Dienst hat mindestens 3800€, bitte gerne einmal die Tarifverträge ansehen. Ich arbeite im OD und habe deutlich weniger!
Kommentar 54: Anonym schreibt am 14.03.2025, 11:44 Uhr :
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Kommentar 53: Sylvia Schmidt schreibt am 14.03.2025, 10:41 Uhr :
... danke. Viele, aber nicht alle Punkte ok. Dass sowohl Arbeits- als auch Wohnungsmarkt gesehen werden müssen, steht endlich mal dabei, oder dass es oft Qualifizierung braucht und Totalverweigerer nicht so häufig sind wie bestimmte Kreise erhoffen. Bloß: warum sollten Leute überhaupt noch Kinder kriegen, wenn man sie sowieso schnellstmöglich in eine Ganztagsbetreuung geben müssen? Und warum sollen Arme angeblich nicht wählen, wie kommt Ihre bezahlte Redakteurin darauf? Was noch helfen würde: unkompliziertere Möglichkeit, Praktika oder vielleicht eine Art "Ehrenamt" auch bei Firmen machen zu können, Bekämpfung von Mitnahmementalität bei Lohnzuschüssen und 16i-Stellen, Verzicht auf Überbrückungsdarlehen (das bedeutet, dass man mit Existenzangst in Probezeit + Schulden starten müsste), Reform der Regeln für Anstellung Behinderter, denn Arbeitgeber entlassen gern pünktlich zum Ende der Probezeit weil es dann noch einfacher geht, und ohne dass man Chance zur Korrektur bekam.
Antwort von KGAL , geschrieben am 14.03.2025, 14:53 Uhr :
Arbeitgeber müssen vor der Kündigung von Schwerbehinderten auch innerhalb der Probezeit ein Präventionsverfahren nach § 167 Abs. 1 SGB IX durchführen. Eine Probezeitkündigung ist aber wirksam, wenn der Arbeitgeber beweisen kann, dass er die Kündigung nicht wegen der Schwerbehinderung ausgesprochen hat. Somit ist Kündigung eines Behinderten nicht so einfach, das gilt nicht nur 50 GdB, sondern auch von 30 oder 40 GdB.
Kommentar 52: Riedler schreibt am 14.03.2025, 10:28 Uhr :
Menschen die wenig Geld haben sollten sich mal ihre Ausgabenseite genauer anschauen. Es gibt viel Einsparpotential. Zum Beispiel beim Essen: Döner, Corrywurst, belegte Brötchen lassen sich leicht selber machen. In den Supermärkten gibt es viele Angebote,Waren mit abgelaufenen Haltbarkeitsdatum sind ohne weiteres geniesbar. Preisverbleiche lohnen sich immer.
Antwort von KGAL , geschrieben am 14.03.2025, 16:54 Uhr :
Ich meine, Menschen die wenig Geld haben rechnen schon mit jeden Cent. Einsparpotential gibt es bei jeden, nicht nur bei den Armen. Warum ist denn sonst schon bei vielen der 15 te der erste? Das ständige Kratzen um jeden Euro kann auch an die Psyche gehen, denn warum haben so viele Menschen psychische Symptome? Armut kann auch krank machen.
Antwort von Demokrates , geschrieben am 15.03.2025, 09:39 Uhr :
Es gibt zwei Arten von Armut: Die erste ist fremdverschuldet: Die linke Politik schröpft einen hin zu Armut. Die zweite ist eigenverschuldet und beruht auf geringer Intelligenz, Bildung oder gesundheitlichen Problemen.
Kommentar 51: KGAL schreibt am 14.03.2025, 09:32 Uhr :
Alle Dunkelheit der Welt kann das Licht einer einzigen Kerze auslöschen. Armut trotz fleißiger Arbeit ist Diebstahl am helllichten Tag (...)
Antwort von KGAL-KGAL , geschrieben am 14.03.2025, 14:38 Uhr :
@KGAL Pardon, " kann nicht das Licht einer einzigen Kerze auslöschen" (Schreibteufel).
Kommentar 50: Ewald Emil schreibt am 14.03.2025, 09:28 Uhr :
Meine Frau und ich, wir kennen keine Menschen in Armut. Wohl kennen wir eine Dame, die jenseits der Altersgrenze der Rentenversicherung "nebenbei" arbeitet. Sie hat vier Kinder großgezogen, nie in die Rentenversicherung eingezahlt, erhält Bürgergeld, die Miete und das Übliche vom Staat. Keine Zuzahlungen bei Medikamenten, Krankenversicherungsschutz kostenlos. Seit ewigen Zeiten arbeitet sie als Reinigungskraft, hat ein Auto, geht regelmässig zum Friseur, zur Kosmetik, sieht immer schick aus, die Kinder sind groß, ist lungenkrank, raucht heftig. Irgendwie meistert sie ihr Leben. Aber auf Kosten der Allgemeinheit. Und da sind Andere, die Sozialleistungen erhalten, die allein nicht zum Leben reichen, aber Nebeneinkünfte sind. Gleichzeitig können Sie trotz Beeinträchtigungen jährlich Urlaube im großen Stil machen. Die Pflegeversicherung zahlt ja Zuschüsse. Ich finde, da ist manches im Argen. Auch die Rentenabschläge bei gleichzeitiger häuslicher Pflege von Abgehörigen sind fraglich.
Kommentar 49: M. Lechmann schreibt am 14.03.2025, 09:05 Uhr :
"Muss der Staat dem Kind ein Frühstück bereitstellen? Nein! " - So kann nur jemand reden, der Glück in der Eltern-Lotterie hatte. Diese Einstellung ist ein Schlag ins Gesicht von Kindern mit "überforderten" Eltern.
Antwort von Ewald Emil , geschrieben am 14.03.2025, 09:31 Uhr :
Offensichtlich sind die Eltern nicht in der Lage, für ihre Kinder zu sorgen. Kann man das staatliche Kindergeld nicht dafür in Anspruch nehmen?
Antwort von Anonym , geschrieben am 14.03.2025, 14:33 Uhr :
Es gibt auch einfach Familien, die nicht frühstücken. Die Essen erst etwas später, bei der ersten Pause vielleicht. Ich kenne einige Menschen, die schon seid ihrer Kindheit nicht frühstücken. Das sind nicht immer überforderte Eltern. Aber ich finde die steigende Anzahl von Kinderküchen durchaus bedenklich. Und wenn ich mir dann noch anschaue, was so alles an Industrie-Food in den Einkaufswagen landet, dann finde ich das noch krasser. Eine Schulspeise am Tag wäre für alle Kinder sinnvoll.
Antwort von KGAL , geschrieben am 14.03.2025, 15:33 Uhr :
Man konnte die Tage in den Medien lesen, das in der OGS die Zahlungen ungleich wären und für manche nicht bezahlbar, als Beispiel,Eltern mit 30.000 Euro jährlich nicht die mtl. 39,33 € im Durchschnitt aufbringen können, das wären gerechnet bei 20 Schultagen 1,96 € pro Tag für ein Mittagessen und das Kind wird noch Nachmittags betreut. Für 1,96 € bekommt kein Kind zu Hause jeden Tag ein Mittagessen, da sollten die Eltern doch wo anders mit dem Sparen ansetzen, nur ein kleines Beispiel zur Armut in Deutschland.
Kommentar 48: Ü60 schreibt am 14.03.2025, 08:18 Uhr :
Nach vielen Jahren im gleichen Betrieb bin ich arbeitslos geworden, neuer Chef der nur auf junge, billige und dumme Arbeitskräfte setzt. Dann Gang zum Arbeitsamt, die Stellen die mir angeboten wurden waren so grottenschlecht, das ich sie nur ablehnen konnte, Fortbildungen ohne wirkliche Substanz um wirklich einen neuen Job zu bekommen, einfach nur stupide, blöde Fortbildungen die mit der Wirklichkeit nichts zutun haben. Nach wirklich entwürdigen Monaten habe ich mich von dem "Verein" abgemeldet, mehrere Minijobs angenommen und die Krankenkasse selber bezahlt. Habe mit sehr wenig Geld geschafft über die Runden zu kommen und bin nun in Rente gegangen, als Frau mit sehr wenig Rente, obwohl ich früher gut verdient habe. Meiner Meinung nach wird unser Geld, das von uns hart erarbeitet wurde, im Ausland verschleudert. Es muss hier im Land bleiben und uns Deutschen, die es erarbeitet haben zur Verfügung stehen. Wir können und wollen nicht die ganze Welt retten. Das muss aufhören, sofort.
Antwort von Ruhri ist auch Ü60 , geschrieben am 14.03.2025, 11:07 Uhr :
Statt Probleme zu benenn verschweigen öffentlich rechtliche Medien lieber. Das gilt für Ausländerkriminalität, aber auch für Arbeitsagenturen, deren Machenschaften und die gelogenen Statistik. Heute habe ich zu Arbeitslosen keinen Kontakt mehr, aus der Vergangenheit kenne ich das noch mit den „blöden Fortbildungen“. Zweck ist selten Fortbildung, Arbeitslose in Fortbildung tauchen in der Statistik nicht auf; daher die Schikanen. Arbeitslose über 58 werden auch nicht gezählt. Die Arbeitsagenturen können nur „grottenschlechte“ Stellen anbieten; statt tarifgebundene, unbefristete Vollzeitstellen sind neue Jobs nur noch prekäre Beschäftigung. Wenn bei solchen Erfahrungen „Fachkräftemangel“ wie Hohn klingt, bekommen politische Ränder zwangsläufig mehr Zulauf. Seit ein paar teils tödlich verlaufenden Angriffen gegen Mitarbeiter gibt es keine kritische Berichte über Arbeitsagenturen. Verstehen kann ich den Gedankengang, aber erste Verantwortung von Medien bleibt Darstellung der Realität.
Kommentar 47: Hilfe 110 ! schreibt am 14.03.2025, 07:37 Uhr :
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Kommentar 46: paul schreibt am 14.03.2025, 07:18 Uhr :
Bezahlbare Wohnung und bezahlbare Pflege klingt gut, aber eine Steigerung des Mindestlohns um 20% wird beides um ebenfalls 20% steigern. Betteln zu müssen klingt hart, aber wir haben großzügige Leistungen für Arbeitslose, welche mehr als die nur lebensnotwendigen Ausgaben abdecken. Es war auch noch nie so einfach, einen Job zu finden, weil fast jeder Betrieb Mitarbeiter sucht. Altersarmut klingt hart, aber jeder kann einen Arbeitsplatz bekommen und Mütter sollten sich einen Ausgleich der Rentenpunkte vom Vater holen. Als Erwachsener kann man nicht immer nach dem Staat rufen. Und second hand ist keine Unmenschlichkeit, sondern gelebter Umweltschutz. Mache ich auch, hat sich bewährt.
Kommentar 45: 14.03.2025, 06:44 Uhr :
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Kommentar 44: 14.03.2025, 03:50 Uhr :
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Kommentar 43: 14.03.2025, 03:41 Uhr :
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Antwort von , geschrieben am 14.03.2025, 11:06 Uhr :
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Antwort von Anonym , geschrieben am 14.03.2025, 14:30 Uhr :
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Antwort von , geschrieben am 14.03.2025, 18:15 Uhr :
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Antwort von , geschrieben am 14.03.2025, 18:58 Uhr :
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Kommentar 42: Bundesadler schreibt am 14.03.2025, 01:05 Uhr :
"Es ist richtig, dass demnächst Leistungen stärker gekürzt oder ganz gestrichen werden, wenn Menschen, die arbeiten können, Arbeitsangebote ablehnen." Diese Nazi-Einstellung wird zum Untergang führen!!! Die ständige Propaganda gegen die Grundrechte der Menschenwürde, Berufsfreiheit und Verhaltensfreiheit bekämpft nicht Armut, sondern die Menschen, die durch Armut ohnehin schon benachteiligt sind. Das Bürgergeld hat die eklatant verfassungswidrigen und höchst menschenverachtenden Fehlentwicklungen entschärft. Das ist richtig so. Aber Wege in Richtung Zwangsarbeit, Behördenwillkür sowie Arbeitgeber-Faschismus sind absolut falsch und im Kern extrem verfassungsfeindlich. Grundrechte sind von Staat und politischen Parteien zu schützen und nicht durch ständige verfassungsfeindliche Propaganda anzugreifen, nur weil diese fiese Sündenbockpolitik offenbar Wählerstimmen bringt. Das ist Volksverhetzung, motiviert durch den unguten Filz zwischen Politik und Superreichen.
Antwort von Anonym , geschrieben am 14.03.2025, 10:46 Uhr :
Ja, auch ich finde, dass Arbeitgeber um Arbeitnehmer werben sollten und nicht umgekehrt. Viele Arbeitsplätze dienen in Ausrichtung dem Unternehmen und schaden dem gesellschaftlichen Gesamtgefüge. Umweltstandards oder Gesundheitsaspekte werden profitorientiert vernachlässigt. Es ist sinnvoll, dass potentielle Arbeitnehmer hier Wahlfreiheit haben und auch durch den Staat abgesichert bleiben. Der im Kommentar aufgeführte Vergleich zur Zwangsarbeit in der NS-Zeit ist jedoch unzulässig. Der Begriff des Nazi beschreibt ausschließlich die unsäglich grausam Handelnden dieses Regimes und sollte auch nicht durch unvergleichliche Maßstäbe relativiert werden.
Antwort von KGAL , geschrieben am 16.03.2025, 13:03 Uhr :
In Deutschland leben wir in einer pluralistischen Gesellschaft, in der ihre Begriffe wie Zwangsarbeit,Arbeitgeber-Faschismus,wirklich nicht zum Konsens im mit- und füreinander in unserer Gesellschaft vorkommen. Volksverhetzung zählt genau dazu, nach StGB § 130 wird dieser Straftatbestand mit bis zu 3 Jahre Freiheitsstrafe bestraft werden. Zwangsarbeit ist ein Wort aus der Nazi-Zeit und wurde noch über den Eingang in Auschwitz mit dem Satz bestehend aus drei Worten missbraucht, denn die Menschen darin hatten keine Chance diese Lager zu überleben. Es sollte für alle Bürger gelten, sich von solchen Aussagen zu distanzieren.
Kommentar 41: Pömpel ohne Mandat schreibt am 13.03.2025, 23:34 Uhr :
Sicherlich gibt es im Bürgergeld Personen, die die Eigenverantwortung für ein gemeinschaftliches Staatsgefüge nicht erkennen. Vielleicht sind einige im eigenen Bemühen enttäuscht worden, andere lehnen den Staat aus soziokulturellen oder religiösen Gründen ab. Dennoch leisten viele Menschen im Bürgergeld eine oft ungesehene Arbeit für das Gemeinwohl. Diese Arbeit ist keine Erwerbsarbeit, aber wichtig. Letztendlich erhält der Bundeskanzler, die Verfassungsrichterin oder die Intendantin auch ein Bürgergeld - nämlich das Geld der Bürger. Die Fehler des jeweiligen Verantwortungsbereichs sind jedoch oft viel gravierender für unsere Demokratie, sodass das Vielfache der Bezüge oft nicht gerechtfertigt erscheint. Eine von Zuwanderung hermetisch abgeschiedene Gesellschaft atmet nicht mehr und stirbt. Ein Übermaß an Zuwanderung verfestigt und erweitert jedoch die Strukturen der Ungerechtigkeit, sodass dieses Gesellschaftsmodell ebenfalls den Countdown der Vergänglichkeit einleitet.
Kommentar 40: Stammtisch v.T schreibt am 13.03.2025, 20:41 Uhr :
Die Kommunen u. Städte stellen sich im föderalen System gefährlich in Konkurrenz. Viele unnötige Prestigeobjekte werden finanziert. Die Stadt Köln zum Beispiel finanziert für sich aktuell in Selbstüberschätzung zwei Elbphilharmonien, bekommt im Ergebnis aber keine einzige. Nur einen deplazierten teuer subventionierten renovierten Klotz. Das Sondervermögen Infrastruktur der Bundesregierung ist ein geplanter aber noch vermeidbarer Fehler. Die BRD destabilisiert damit die Fiskalpolitik in ganz Europa. Die resultierende Inflation wird wieder die Ärmsten am stärksten treffen. Gewerkschaften und Mindestlohnforderungen kurbeln diese Entwicklung weiter an. Jeder Lohnzuwachs wird sofort wieder von steigenden Lebenshaltungskosten kassiert. Schulden, die niemand mehr zurückzahlen kann, führen früher oder später zum Crash des Euro. Wir erwarten vom WDR mehr kritische Distanz zu den bequemen Narrativen der Politik.
Kommentar 39: Glückes Schmied schreibt am 13.03.2025, 19:58 Uhr :
Die Armut "gefährdet auch unsere Demokratie." Das stimmt,greift aber zu kurz. Auch die Angst vor dem Abstieg und der Armut sind eine erhebliche Gefahr! Von einer handvoll Ausnahmen abgesehen, waren die Ostländer auf der Karte zur Bundestagswahl komplett blau! Fast alle AfD-Kandidaten haben ihre Wahlkreise gewonnen. Dabei spielt nicht allein Armutsgefährdung sondern auch Ausländerfeindlichkeit eine Rolle. Diesen Prozess aufzuhalten ist neben Bewaffnung, Infrastruktur und Klimawandel ein weiteres, sehr dickes Brett, das die künftige Regierung wird bohren müssen.
Kommentar 38: Glückes Schmied schreibt am 13.03.2025, 19:20 Uhr :
Danke, Frau Shoo, dass Sie das Thema mal wieder aufgreifen. Gerade jetzt, da über sehr große Summen verhandelt wird, ist es wichtig, darüber nachzudenken. Aus den neuen Schulden soll u.a. die Mütterrente erhöht wird. Armut ist nicht auf den Kreis der Bürgergeldempfänger:innen beschränkt aber gerade für diese Mütter bringt die Erhöhung gar nichts, denn sie wird mit dem Bürger:innengeld verrechnet. Wie für alle Rentenerhöhungen gilt: die Armen haben nichts davon. Aber die Union, der Söder-Markus vorneweg lassen sich für die Mogelpackung feiern. Soviel zu Ihrer Anmerkung, die ich teile,der Staat sollte "großes Interesse daran haben, die Armut zu reduzieren." Im übrigen, auch wenn ich meine, dass die Schuldenbremse eine abzuschaffende ist, sollen Renten nicht aus Schulden finanziert werden. Das geht wirklich in die falsche Richtung, ist nicht nachhaltig. Es gibt genügend Vorschläge, die Rente zu stabilisieren, ohne in die neoliberale Kiste zu greifen, zuletzt von Robert Habeck.
Kommentar 37: Klaus Hoffmann schreibt am 13.03.2025, 19:12 Uhr :
Sehr wichtiges Thema, danke für den Meinungsbeitrag, Liz Shoo. Lieder gibt es diese Schere zwischen reich und arm, die immer größer wird. Was ich immer lese ist, dass sich viele Leute zu den Reichen zählen oder denken bald zu den Reichen zu zählen. Deswegen lehnen sie die Reichensteuer oder Vermögensteuer ab. Dabei geht es immer um Reiche mit richtig viel Geld. Mehrfach-Millionär sollte man schon sein, um dazu zu zählen. Für alle anderen sollen solche Steuern nicht erhoben werden, wenn Politiker diese Steuern fordern.
Kommentar 36: Kein X für ein U schreibt am 13.03.2025, 16:44 Uhr :
Seit 2015 migrieren jedes Jahr zwei bis drei Großstädte in die BRD. Es muss doch jedem klar sein, dass dadurch die Mieten und die Sozialausgaben steigen. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit und die ungeregelte Migration generieren Armut in Deutschland. Ein Mindestlohn von 15€ würde noch mehr Zuwanderung befördern. Der größte Teil der EU-Staaten zahlt nicht einmal die Hälfte. Die unterschiedliche Kaufkraft und Lebenshaltungskosten in den einzelnen EU-Staaten verstärken diesen Effekt. Deswegen haben wir auch den Sozialmissbrauch. Scheinehen werden geschlossen, Scheinvaterschaften werden anerkannt, Kinder werden fälschlicherweise als hier lebend angegeben. EU bedeutet die allmähliche Angleichung der Lebensverhältnisse. Für den deutschen Arbeitnehmer bedeutet dies sozialer Abstieg. Aber dieser Umstand wird nicht ehrlich publiziert. Nicht von der Politik und nicht von den meisten Medien.
Antwort von Demokrates , geschrieben am 15.03.2025, 15:42 Uhr :
Vor allem dürfen Zuwanderer keine staatlichen Leistungen erhalten. Dann kommen sie auch nicht mehr, außer den wenigen, die bereit sind, einen namhaften Beitrag zu leisten.
Kommentar 35: Ruhri ist für DExit schreibt am 13.03.2025, 14:19 Uhr :
Problem Nr.1 ist EU; so lange es ein so starkes Lohngefälle im gemeinsamen Markt gibt, aber keinen Zoll der das abfedert, bluten wir aus. Wir zahlen nicht den Mindestlohn den wir brauchen und trotzdem wandert die Wirtschaft ab in EU-Billiglohnländer. Stand 2024 haben wir Mindestlohn 12,41€, direkt hinter der Grenze hat Polen 6,10€, Bulgarien 2,85€. Den höchsten Mindestlohn hat Luxemburg mit 14,86€, aber nur weil es Steuerdumping betreibt, dem nächsten Konstruktionsfehler der EU. Bürger und Wirtschaft werden höher belastet weil in der EU das Abgreifen von Steuern über EU-Steueroasen ganz legal ist. Als EU-Nettozahler subventionieren wir auch noch Länder, die Steuern und Arbeitsplätze abgreifen. Mindestlohn Ukraine 1,07€; wir geben Geld für Krieg weil die EU noch mehr Billiglöhner im gemeinsamen Markt wollte. Die Bettler in Bielefeld bekommen keinen Fuß mehr in den Arbeitsmarkt, ebenso ab einem gewissen Alter. Aber es gibt auch viel Armut trotz Arbeit, und wir verlieren Arbeitsplätze.
Antwort von , geschrieben am 14.03.2025, 08:27 Uhr :
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Kommentar 34: Brigitte W-. schreibt am 13.03.2025, 12:13 Uhr :
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Kommentar 33: Martina schreibt am 13.03.2025, 10:58 Uhr :
Der Artikel scheint wenig differenziert und oberflächlich recherchiert… Ärgerlich finde ich die Suggestion, von Bürgergeld sei kein Frühstück für Kinder finanzierbar! Dass Kinder hungrig zur Schule oder Kita kommen, liegt wohl eher an sozialen und pädagogischen Defiziten der Eltern! Armut ist eben nicht immer pekuniärer Art…
Antwort von Radieschengummi , geschrieben am 13.03.2025, 15:41 Uhr :
Sehe ich auch so. Im Discount gibt es einen ganzen Laib Biobrot mit köstlicher Krume für 2,19€. Pflanzenmargarine mit Vitaminen für 1,49€. Käseaufschnitt für 1,69€. Etwas frische Paprika, eine Tomate dazu, fertig ist die Brotbox. Doch Pizza-Taxis, Dönerläden u. Fast-Food-Restaurants greifen so manchen Euro aus der gebeutelten Haushaltskasse. Capri-Sonne und teuer im Kiosk verkauftes Wassereis komplettieren meine Eindrücke der Frühstückstragödie. Der Müll wird natürlich durch einfaches Fallenlassen entsorgt, auch im Beisein der Super-Nannys. Verallgemeinern möchte ich nicht. Allerdings beobachte ich dieses Verhalten sehr oft. Was läuft hier schief?
Antwort von Dr. Uta , geschrieben am 13.03.2025, 18:16 Uhr :
Das sehe ich genauso. Als Hausärztin sehe ich so gut wie alles. Es ist eher fehlende Struktur, warum auch immer, die Frühstück und Kleidung für Kinder fehlen lässt. Am schwierigsten haben es noch meinem Eindruck Kinder v.a. psychisch kranker Eltern, da diese den Kindern kaum Know-how für die Alltagsbewältigung geben. Und Menschen, die an sich beeinträchtigt sind, aber keine Begutachtung und keine Leistungen bekommen, da sie es nicht schaffen, das zu beantragen. Insgesamt kommt mir zuviel Ent-Täuschung im Kommentar von Frau Shoo vor, zu stark vereinfacht ist das Bild des "reichen " Deutschlands.
Antwort von @Martina , geschrieben am 13.03.2025, 19:02 Uhr :
Mangel ist und bleibt Mangel und heißt Verzicht und Auswählen was gerade finanzierbar ist. Für den Ersatz der kaputten Waschmaschine muss halt woanders gespart werden, manchmal leider auch beim Frühstück/Essen. Da ist im Mangel dann vollkommen egal, welchen hehren sozialen und pädagogischen Zielen die Eltern hinterherlaufen, die Realität setzt da leider Grenzen und ungewollte Prioritäten.
Antwort von Rotgrünopfer , geschrieben am 15.03.2025, 15:45 Uhr :
@ @ Martina wie wär`s mit arbeiten, um eine neue Waschmaschine zu kaufen?
Kommentar 32: 13.03.2025, 09:50 Uhr :
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Kommentar 31: 13.03.2025, 09:21 Uhr :
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Kommentar 30: 13.03.2025, 09:12 Uhr :
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Kommentar 29: 13.03.2025, 09:08 Uhr :
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Kommentar 28: Wo sind meine Beiträge ? schreibt am 13.03.2025, 08:51 Uhr :
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Kommentar 27: 13.03.2025, 08:46 Uhr :
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Kommentar 26: 13.03.2025, 08:42 Uhr :
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Kommentar 25: 13.03.2025, 08:40 Uhr :
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Kommentar 24: Ortrud Raven schreibt am 13.03.2025, 08:37 Uhr :
Genau meine Meinung. Das Thema ist im Wahlkampf komplett untergegangen, auch deshalb, weil die Medien einschließlich des wdr sich am Thema Migration gemeint haben abarbeiten zu müssen. Grüße aus Dortmund
Kommentar 23: 13.03.2025, 08:35 Uhr :
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Kommentar 22: Sandra Schubert schreibt am 13.03.2025, 08:22 Uhr :
Es wurde ja auch kein Problem wirklich gelöst, von den Sonderbegabungen ! - Kurz gesagt, seht doch zu wie ihr klar kommt ! - Ich bestell, als Angsthase, so nur noch im Netz, dann werden die Innenstädte immer mehr veröden, aber das ist dann auch nicht mehr mein Problem !
Kommentar 21: bestohlener Michel ! schreibt am 13.03.2025, 06:50 Uhr :
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Kommentar 20: Anonym schreibt am 13.03.2025, 06:30 Uhr :
Hochqualifiziert und arbeitslos. 40 Jahre fleißig einbezahlt und jetzt gibt es u.a. aufgrund des Alters keinen neuen Arbeitsplatz mehr, da bleibt nur Bürgergeld für die nächsten Monate bis zur (ungewollten) Frührente. Die Ersparnisse wurden erstmal aufgebraucht (= Pflicht bei Bürgergeldbezug!) und jetzt droht die Obdachlosigkeit, da es keine kleineren/günstigeren Mietwohnungen gibt. So produziert man Armut. Währenddessen schwadronieren die Politiker von Totalverweigerern und Schmarotzern. Das, was ich in vierzig Jahren einbezahlt habe, müssen anderer erstmal erreichen! Und dafür stehe ich bald auf der Strasse... Mit den Worten eines italienischen Trainers "'Ich habe fertig" (mit dieser Politik)
Kommentar 19: Egon Schuler schreibt am 12.03.2025, 22:27 Uhr :
Hallo, das ist ein sehr oberflächlicher Beitrag. Die Gründe für Armut haben viele Facetten. Sie liegen oft in den jeweiligen Schicksalen begründet. Sie finden ihren Grund im Bildugungssystem. Sie finden ihren Grund in dem, was man Persönlichkeit nennt. Sie finden ihren Grund in der Frage, woher jemand kommt. Viele kommen einfach aus fernen Landen nach D. und stellen fest, dass das Land kein Paradies ist. Es kommt sicherlich noch mehr hinzu. Der Staat, wir alle also, kann nur die Voraussetzungen schaffen, damit die Armut klein bleibt. Er steht vor der Aufgabe, dass Mittelmaß zwischen Hilfe und Selbstverantwortung zu finden, damit nur denen geholfen wird, die sich nicht selbst helfen können (weil sie krank sind zum Beispiel). Insgesamt finde ich diese Aufbereitung noch unter dem Niviau eines Vonlontärs. Ein bisschen mehr Grips wäre wünschenswert gewesen. So etwas kommt von einem Sender, der vom Staat, von allen, finanziert wird. Eigentlich unwürdig.
Antwort von , geschrieben am 13.03.2025, 08:57 Uhr :
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Antwort von Ylander , geschrieben am 13.03.2025, 12:37 Uhr :
Ich kann Ihnen nur beipflichten
Antwort von Glückes Schmied , geschrieben am 13.03.2025, 15:30 Uhr :
1.) Sie versuchen, Armut zu individualisieren. Damit stehlen Sie sich aus jeder Verantwortung, aber für eine Lösung ist das ein untauglicher Ansatz. Die Forschung ist da auch schon weiter. 2.) Für einen Journalisten ist das mager, was Sie schreiben. Sie sind doch Journalist, oder? Woher wüssten Sie sonst, was das Niveau eines Volontärs ist? Dann müssten Sie aber wissen, dass die öffentlich-rechtlichen Sender nicht vom Staat finanziert wird, sondern aus den Rundfunkgebühren. 3.) Wie hätten Sie den Artikel beurteilt, wenn nicht eine schwarze, migrantische Frau ihn verfasst hätte, sondern ein weißer Mann, dessen Vorfahren seit den Bauernkriegen im Gebiet der heutigen Bundesrepublik gelebt hätten?
Antwort von systemator , geschrieben am 13.03.2025, 16:15 Uhr :
Die Politik der letzten Jahre ist mit verantwortlich für tatsächliche oder vermeintliche Armut, wobei Armut im Grunde nicht finanzieller Natur ist, sondern es geht um Ressourcenschöpfung. Es wäre Aufgabe der Politik gewesen, Menschen darin zu fördern, aus eigener Kraft und in Eigenverantwortung ihren Lebensunterhalt zu erwirtschaften. Doch genau das Gegenteil ist der Fall gewesen. Die Politik hat vielmehr alles getan, genau dies zu verhindern und die Menschen in Abhängigkeit staatlicher Leistungen zu bringen. Die Politik hat die Menschen so in eine Falle hineinmanövriert. Im Beitrag von Frau Shoo wird dies überhaupt nicht beleuchtet. In Sachen Sozialpolitik müssen wir umsteuern. Wir brauchen eine systemische Neuausrichtung.
Antwort von KGAL , geschrieben am 13.03.2025, 22:16 Uhr :
Kann nur zustimmen,sehr oberflächlich, lehnt sich an die Armut der Asylanten und der Bürgergeld Empfänger, das Geld was für Asylanten,Flüchtlinge, Bürgergeld Empfänger, Grundsicherung zur Rente und Entwicklungshilfe ausgegeben wird, muss erst verdient werden, da kann nicht jeder auf Hilfe in allen Bereichen hoffen, Eigeninitiative ist auch erforderlich, Vollkasko Mentalität ist leider in unseren Land auf dem Vormarsch in allen Bereichen, egal wo, leider. Kranke, Behinderte und Alte schließe ich dabei natürlich aus.
Kommentar 18: Ylander schreibt am 12.03.2025, 21:17 Uhr :
Reiches Deutschland? Mitnichten!Wie kommen Sie auf diesen steilen Pfad? Unser Land geht den Bach runter. Reich sind wir sshon lange nicht mehr. Wie auch, wenn fast alle nur nehmen wollen, aber kaum einer noch gibt, sich einbringt.
Antwort von Name unterdrückt (Netiquette-Verstoß) , geschrieben am 13.03.2025, 12:59 Uhr :
Reich sind die obersten Zehntausend , die ca. 80% des Vermögens in D besitzen und besonders arm sind die Renter dran, die nach 40 Jahren mit Armutsrenten in Höhe Bürgergeld abserviert werden, also dem , was ein Migrant ohne Ausbildung, ohne jemals Steuern gezahl hat, gewöhnlich auch. Das habe ich bereits hier mehrfach vorgetragen, aber von der harten WDR-Zensur gnadenlos gecancelt. Die junge fröhlich lustig- Shoo ist für das Thema denkbar ungeeignet. Mehr als Tratsch kommt da einfach nicht !
Antwort von , geschrieben am 13.03.2025, 16:47 Uhr :
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Antwort von KGAL , geschrieben am 14.03.2025, 15:47 Uhr :
Auf ihren letzten Satz:Wie auch, wenn fast alle nur nehmen wollen, aber kaum einer noch gibt, sich einbringt. Annahme das gesamte Welt-Geldvermögen würde auf alle Menschen verteilt werden. Antwort: Es würde kein Geld verdient werden, und es würde keinen Sinn mehr haben zu arbeiten. Menschen, deren Arbeit viel Anstrengung erfordert, und Menschen, deren Arbeit kaum Anstrengung erfordert, würden die gleiche Belohnung erhalten. Ein Hausmeister und ein Herzchirurg würden beispielsweise das gleiche Geld bekommen.