Diese Armut gehört nicht ins reiche Deutschland | MEINUNG
Stand:
Deutschland - die drittgrößte Volkswirtschaft und trotzdem eine Menge Armut. Wie kann das sein? Das geht so nicht, meint Liz Shoo.
Von Liz Shoo
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Zu den Kommentaren [148]"Diskussion um Bettelverbot in Bielefeld", lese ich vergangene Woche in der WDR aktuell App. Das weckt sofort mein Interesse! Ich lese weiter und erfahre, dass es um einen Antrag der CDU und der FDP im Stadtrat geht. Es soll um die Sicherheit gehen, es gebe viele aggressive Bettler. Außerdem - und das ist das Spannende - wolle man durch Bettelverbotszonen die Innenstadt verschönern. Am Ende scheitert der Antrag, doch die Story beschäftigt mich weiter.
Bettler raus, damit unsere Innenstadt schön bleibt. Ja, als Fußgänger angepöbelt zu werden nervt. Aber geht es uns nur darum, oder wollen wir bei unseren Shopping-Trips lieber ausblenden, dass in unserer Stadt auch Menschen leben, die um ihre nächste Mahlzeit betteln müssen? Natürlich gibt es "Berufsbettler" und berüchtigte Banden, die Menschen auf die Straße schicken. Aber eben auch die, die nach kleinen Spenden fragen, weil sie keinen anderen Ausweg sehen.
Für mich als Afrikanerin war es am Anfang ein großer Schock, Bettler in deutschen Innenstädten zu sehen. Damit hatte ich in einem so reichen Land wie Deutschland nicht gerechnet.
Mittlerweile weiß ich, dass dies nur die sichtbarste Form von Armut in Deutschland ist. Die andere, die viel größere Form der Armut ist eine unscheinbare, nicht aufdringliche, leise, versteckte. Es sind die Millionen von Menschen denen wir im Supermarkt, im Bus oder in der Schule begegnen. Nicht aber in Cafés, im Kino oder beim Shopping in Markenläden. Wenn überhaupt reicht das Geld höchstens für den Second-Hand-Laden oder die Kleiderkammer. Oft arbeiten diese Menschen sogar, oder sie haben gearbeitet - nur die Rente ist zu klein.
Überlebensängste gibt’s nicht nur im Krieg
Seit dieser Woche laufen Koalitionsverhandlungen zwischen der Union und der SPD. Es wird viel über die Sicherheit Europas gesprochen, wie viele Milliarden die neue Regierung dafür ausgeben möchte. Das mag alles wichtig sein. Doch für viele Menschen ist nicht Putin die größte Bedrohung in ihrem Leben, sondern die Sorge, dass sie aus ihrer Wohnung fliegen, weil die Miete steigt oder der Eigentanteil für den Zahnersatz sehr hoch wird.
Diese Menschen haben leider keine große Lobby und schämen sich oft dafür, dass sie arm sind. Ihre Themen haben es schwerer auf die politische Agenda zu kommen - auch, weil Menschen in Armut seltener wählen gehen. Gründe gibt es viele: wenig Vertrauen in die Politik, es wird möglicherweise nicht erkannt, dass alltägliche Probleme, wie hohe Lebensmittelpreise und Wohnungsnot auch politisch veränderbar sind.
Private Haushalte so reich wie nie – wo ist das Geld?
Der Staat hat in den vergangenen Jahren immer mehr Einnahmen. Laut Bundesfinanzministerium waren es im vergangenen Jahr gut 861 Milliarden Euro. Doch nicht nur der Staat ist reich, sondern auch viele Privatmenschen. Noch im Januar meldet die DZ Bank, dass die Deutschen unterm Strich so viel Geld auf der hohen Kante haben, wie noch nie - insgesamt 9,3 Billionen Euro.
Dem gegenüber stehen gut 15 Prozent der Menschen im Land, die von Armut bedroht sind. Nimmt man die, die von sozialer Ausgrenzung bedroht sind dazu, sind es ein Fünftel der Bevölkerung. Wie passt das zusammen?
Eine Person gilt in der EU übrigens als von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht, wenn
- ihr Einkommen unter der Armutsgefährdungsgrenze liegt.
- ihr Haushalt von erheblicher materieller und sozialer Entbehrung betroffen ist.
- im Haushalt nur wenige arbeiten.
Viele Ursachen, viele Lösungen
In Deutschland wird Armut leider oft vererbt. Genauso wie Reichtum. Leute mit hohem Abschluss verdienen oft mehr. Wer mehr verdient, kann mehr beiseitelegen, anlegen oder investieren - zum Beispiel in Immobilien, die im Wert tendenziell auch steigen. Heißt: Reiche werden schneller noch reicher und die Lücke zu den Ärmsten im Land noch größer.
Das fängt beim Frühstück an: Es gibt viele Familien, in denen die Kinder ihre erste Mahlzeit des Tages erst in der Schule bekommen. Ein Frühstück können sich die Eltern nicht leisten. Muss der Staat dem Kind ein Frühstück bereitstellen? Nein! Ich finde aber, dass er Bedingungen schaffen muss, dass die Eltern genug in der Tasche haben, um dem Kind ein Frühstücksbrot zu schmieren. Denn dann kann sich dieses Kind auch besser im Unterricht konzentrieren, und mit einer besseren Bildung hat es später die Chance, aus der Armut herauszukommen.
Damit Menschen die Möglichkeit bekommen, mehr für sich und ihre Familien zu erwirtschaften, kann ein Staat viel tun. Ich nenne nur ein paar Ansätze und wünsche mir, dass das auch umgesetzt werden kann, denn es waren alles Wahlversprechen von SPD und Union. Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft ist die wichtigste Waffe gegen Armut Arbeitsplätze. Deshalb muss das Wirtschaftswachstum, das uns die Union versprochen hat, nicht nur irgendwelche Arbeitsplätze schaffen, sondern stabile, gut bezahlte Jobs, damit Menschen nicht im Niedriglohnsektor verharren.
Bürgergeld: Totalverweigerer sind nicht das Hauptproblem der Armut
Beim Stichwort Arbeit oder keine Arbeit landet man schnell bei der aktuellen Bürgergeld-Debatte. Union und SPD wollen das Bürgergeld in Grundsicherung umbenennen und das System reformieren. Dass sie Menschen schnell wieder in Arbeit bringen wollen, finde ich gut. Aber es muss sich auch mehr lohnen zu arbeiten, statt zuhause zu bleiben. Zumindest soll der Mindestlohn 2026 auf 15 Euro steigen. Das ist eine gute Nachricht!
Es ist richtig, dass demnächst Leistungen stärker gekürzt oder ganz gestrichen werden, wenn Menschen, die arbeiten können, Arbeitsangebote ablehnen. Aber das wird kaum Probleme lösen. Denn Fakt ist, dass unter den 5,4 Millionen Bürgergeldempfängern relativ wenige „Totalverweigerer“ sind. Laut der Bundesagentur für Arbeit wurde letztes Jahr 16.000 "Totalverweigerern" der Regelsatz gekürzt. Viele Menschen stocken mit dem Bürgergeld aber lediglich auf – sie haben eine Arbeit, die nicht zum Leben reicht. Deswegen wieder der Apell für besser bezahlte Jobs.
Andere Menschen können kaum oder gar nicht arbeiten, weil sie Angehörige pflegen. Vielleicht würde diesen Menschen bezahlbare Pfleger helfen, damit sie einer Tätigkeit nachgehen können. Dann gibt es noch diejenigen, die nicht die Qualifizierungen haben, die der Arbeitsmarkt benötigt. Hier muss es mehr Qualifizierungsangebote geben.
Wenn die SPD Armut bekämpfen will, muss sie sich in der neuen Regierung ernsthaft für bezahlbares Wohnen und verlässliche Bildung in Kitas und Schulen einsetzen. Wer weniger Miete zahlt hat mehr im Portemonnaie. Wenn eine Frau einen Platz in einer Ganztagsbetreuung in der Schule oder Kita hat, kann sie, wenn sie möchte, länger arbeiten oder überhaupt arbeiten. Das schützt sie vor der Teilzeitfalle und verhindert mögliche Altersarmut, die häufiger Frauen betrifft.
All das sind Stellschrauben, die nicht nur jetzt sondern auch später Menschen aus und vor der Armut retten können. Natürlich kostet das alles Geld. Deshalb finde ich es richtig, dass im "Sondervermögen Infrastruktur" auch Geld in die Kommunen fließen wird. Es ist eine notwendige Investition in die Zukunft.
Denn was passiert, wenn ein Land auf der einen Seite eine Wirtschaftsmacht ist und auf der anderen Seite mit massiver Armut zu kämpfen hat, sieht man in den USA. In der größten Volkswirtschaft der Welt gibt es ein massives Obdachlosigkeitsproblem in den Großstädten. Millionen Menschen haben keine Krankenversicherung und viele halten sich mit Zweit- und Drittjobs über Wasser. So weit darf es in Deutschland nicht kommen.
Ich finde, der Staat sollte ein großes Interesse daran haben, die Armut zu reduzieren. Denn sie ist nicht nur gegen die Menschenwürde, sondern sie gefährdet auch unsere Demokratie. Wenn es "denen da unten" ein bisschen besser geht, gibt es vielleicht auch weniger Neiddebatten, weniger nach unten treten, weniger Spaltung, weil Menschen nicht das Gefühl haben, dass eine andere Gruppe ihnen was wegnimmt. Die Verhandler in Berlin haben jetzt die Chance, uns in eine reichere Zukunft zu führen.
Wo begegnet euch Armut im Alltag und was sagt ihr zur Bürgergeldreform? Lasst uns darüber diskutieren! In den Kommentaren auf WDR.de oder auf Social Media.
148 Kommentare
Kommentar 148: Ruhri schreibt am 19.03.2025, 11:28 Uhr :
WDR 18.03.2025: „Für faire Löhne: DGB fordert Umsetzung eines Tariftreuegesetzes“. Genau da liegt der Knackpunkt bei Armut trotz Arbeit. „Zahlt ein Betrieb Löhne nach Tarifvertrag, sei er oft nicht wettbewerbsfähig - sagt der DGB NRW und fordert das versprochene Tariftreuegesetz.“ Der Staat als Arbeitgeber kann auch nicht mit guten Beispiel vorangehen, wenn Steuereinnahmen aus Lohn- und Verbrauchssteuern von Arbeitnehmern stammen, die dem internationalen Wettbewerb ausgesetzt sind. Der Wettbewerb im gemeinsamen Markt der EU lässt sich national nicht regulieren. So ist aus dem Wettbewerb der EU ein Wettbewerb der niedrigsten Löhne und Renten geworden. Auch wenn alle EU-Länder verpflichtet werden nach nationalen Tarif die Löhne zu zahlen bleibt das Lohngefälle. Sollte es in Polen und Bulgarien so etwas wie nationale Tarifverträge geben sind die Arbeitskosten dort immer noch viel geringer. Daher mein Plädoyer für den DExit.
Kommentar 147: WDR verblödet /verarmt! schreibt am 19.03.2025, 03:59 Uhr :
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Kommentar 146: Hallo Cancel -Shoo ! schreibt am 19.03.2025, 03:51 Uhr :
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Kommentar 145: Tassilo schreibt am 18.03.2025, 21:53 Uhr :
Protestantische Arbeitsethik scheint überholt. Mit Luther gaben Kleinbauern die Allmende auf und begaben sich in Lohnabhängigkeit. Seitdem sind Menschen angehalten, ihre Lebenszeit als Arbeitszeit zu verkaufen. Die Produktivität steigt aber für ewiges Wachstum sind die Ressourcen zu begrenzt. Ulrike Herrmann hat im Ansatz des "Grünen Schrumpfens" in dieser Hinsicht jedenfalls einen berechtigten Punkt.
Kommentar 144: Ruhri schreibt am 18.03.2025, 17:31 Uhr :
Die Superverschuldung ist durch den Bundestag, Arbeit wird weiter ins Ausland verlagert, neue Jobs nur in prekärer Beschäftigung, Sozialausgaben stehen auf der Sparliste aber für Krieg ist immer Geld da. Ich fürchte, die Abwärtsspirale hat den Tiefpunkt noch lange nicht erreicht und für eine andere Bundesregierung werden planmäßig die Wähler erst wieder in 4 Jahren gefragt.
Antwort von Tassilo , geschrieben am 18.03.2025, 21:37 Uhr :
Die vom WDR produzierte ARD-Sendung Monitor begab sich für die letzte Sendung nach Rheydt. Das wahre überfremdete Rheydt wurde nicht dargestellt. Stattdessen wurden in einer Schankwirtschaft als einzige Gäste zwei desillusionierte Wähler interviewt, die Angaben die AFD gewählt zu haben. In Rheydt gibt es aber grundsätzlich kaum noch Betriebe mit deutschen Gästen oder traditioneller Inhaberschaft. Die Tristesse ist überall spürbar. Der ehemals quirlige Ort liegt im Leerstand in letzten Zügen. Die Gesellschaft ist eine Neue. Aber eine neue Hoffnung ist dort noch nicht entstanden. Das bedeutet, dass die migrantische Bevölkerung längst die eigenen Lebensumstände generiert. Die Vielfalt, auch unter den Migranten, verhindert aber einen gemeinsamen neuen Horizont zu entwickeln. Ein Siechtum dessen Abwärtsspirale sich wahrscheinlich fortsetzen wird. Mg-Rheydt ist kein Einzelfall. Die Politik ist "dort" gefordert, nicht in Herstellung von Menschenvernichtungswaffen!!!
Antwort von Stoppt Blöddumm-WDR , geschrieben am 19.03.2025, 03:43 Uhr :
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Antwort von , geschrieben am 19.03.2025, 04:24 Uhr :
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Kommentar 143: 18.03.2025, 12:50 Uhr :
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Kommentar 142: 18.03.2025, 12:05 Uhr :
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Kommentar 141: Olaf Wahnsinn schreibt am 18.03.2025, 10:41 Uhr :
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Kommentar 140: Stimmt ! schreibt am 18.03.2025, 09:05 Uhr :
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Kommentar 139: Schneider schreibt am 18.03.2025, 08:25 Uhr :
Es gibt viele Formen, der Angst vor Armut! Wo keiner drüber spricht, ist z.B. Wirtschaftskriminalität im Mittelstand! Es gibt Anwälte die sich darauf spezialisiert haben, Menschen Ihr Lebenswerk komplett weg zu nehmen oder zu zerstören. Was bleibt ist NICHTS und Angst. Die Kölner Staatsanwaltschaft ist z.B. eine der wenigsten, die Ihre Arbeit macht. Egal wie viel Beweise man Ihnen vorlegt. Sie stellen so gut wie alles einfach ein, Hauptsache vom Tisch! Dazu kommt dann noch, dass die Politik in solchen Fällen komplett unfähig ist in ihrer Handlung, so dass sich die Staatsanwaltschaft keine Gedanken machen muss!
Antwort von KGAL , geschrieben am 18.03.2025, 20:09 Uhr :
Aber sie vergessen die Oberstaatsanwältin Frau Anne Brorhilker aus der Kölner Staatsanwaltschaft im Cum-Ex-Steuerbetrug erlangte sie internationale Bekanntheit. Dabei hat sie sich für das Recht und Gesetz aufgerieben und kämpfte gegen Windmühlen, auch politische. Sie hat ihr Amt und die Ermittlungen aufgegeben, ein Satz von ihr sagt alles:Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen.
Kommentar 138: M. Lechmann schreibt am 18.03.2025, 07:31 Uhr :
Klimageld immer wieder versprochen aber nie verwirklicht. Die Parteien machen doch immer wieder nur Politik für Reichen.
Antwort von KGAL , geschrieben am 18.03.2025, 16:35 Uhr :
Die CO 2 Abgabe zahlt der Bürger schon seit 2021, somit zahlen wir schon im fünften Jahr diese Abgabe. In der Ampel-Koailtion war in der Regierungserklärung ein Klimageld vorgesehen. Aber die Regierung hatte die EEG-Umlage abgeschafft und holt sich jetzt über die CO2 Abgabe das Geld zurück, alles Taschenspielertricks, aus der einen Tasche nehmen und in die andere stecken, ja der Olaf, man denke nur an den Cum-Ex Skandal und die Mrd. Steuerverluste, Herr Scholz konnte sich in den Prozessen an nichts mehr erinnern, somit zahlt der dumme Michel brav weiter die CO2 Abgabe.
Kommentar 137: Martin schreibt am 18.03.2025, 07:06 Uhr :
Was der Kommentar unterschlägt: die Bettler, die aggressiv auftreten, sind nicht die Bettler, die tatsächlich aus Gründen der Entbehrung zum Betteln "gezwungen" sind. Aggressive Bettler(gruppen) sind oft eigentlich tatsächlich irgendwo zwischen Betrügern und - je nach Vehemenz - Nötigern bis Räubern. Mit letzteren Menschen konfrontiert yu sein senkt die Attraktivität der Innenstädte, damit das Auskommen der Einzelhändler (insbesondere der Kleinen), und schließlich den Wohlstand im Land. Skurril finde ich auch die Forderung des Schülerfrühstücks durch den Staat. In meiner Zeit (1990er) hatten Schulen keine Mensen. Du hattest ein Pausenbrot, oder hast den örtlichen Dönermann deine vier Mark gegeben, oder die erste Mahlzeit war das Abendessen zu Hause. Wohlgemerkt: Keiner in meinem Umfeld hätte seine Lebensumstände als "arm" bezeichnet, wir waren alle Mittelstand. Es war einfach normal, und verhungert ist auch niemand.
Antwort von Killt die WDR-Ganoven ! , geschrieben am 19.03.2025, 05:50 Uhr :
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Kommentar 136: Brigitte S, schreibt am 18.03.2025, 06:15 Uhr :
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Kommentar 135: 18.03.2025, 05:59 Uhr :
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Kommentar 134: Tassilo schreibt am 17.03.2025, 23:17 Uhr :
Wieso muss sich denn die drittgrößte Volkswirtschaft mit einer Billion Euro neu verschulden? Das Ranking des BIP berücksichtigt die Kaufkraftparität nicht. Die damalige sinkende Bevölkerungszahl hätte zu mehr sozialer Gerechtigkeit in Deutschland geführt. Problematische Wohnlagen hätten abgerissen werden können. Doch dann hat Merkel 2015 einladend die Grenzen geöffnet. Vorher hat sie Flüchtlingslagern, z.B. in Jordanien, die humanitären Mittel gestrichen. Es waren europäische LKW, die unsere Brücken zerstörten. Die Maut ist viel zu niedrig. Unsere Armut ist hausgemacht. Wir sind eine dekadente Müll- u. Päckchengesellschaft geworden. Diese vermeidbaren Dienstleistungen dienen dem BIP aber zahlen nicht auf die vier Säulen des Bruttonationalglücks ein. Fatal ist das Signal in Rüstung zu investieren. Unsere Politgrößen haben in medialer Präsenz dazu beigetragen, dass Russland uns nicht mehr ernst nimmt u. Trump uns jetzt am langen Arm zappeln lässt. Sorry, tua culpa Germany.
Antwort von Ylander , geschrieben am 18.03.2025, 17:11 Uhr :
Stimmt, doch dabei darf es nicht bleiben. Wir brauchen eine Aufarbeitung, und die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft geogen werden.
Kommentar 133: 17.03.2025, 21:47 Uhr :
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Kommentar 132: 17.03.2025, 14:17 Uhr :
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Kommentar 131: Silke Grobhahn v.T schreibt am 17.03.2025, 14:10 Uhr :
Gerade das Bürgergeld und das Wohngeld kurbeln den Mietspiegel an. Auskömmli he Löhne dürften in Deutschland für viele Branchen illusorisch bleiben. Im EU-Land Bulgarien kommt man mit Mindestlohn auf 477 € im Monat. Auch Obdachlose haben Anspruch auf Bürgergeld und können selbst ohne Bankkonto über Tages- oder Wochenschecks die Auszahlung umsetzen. Irregulär Eingereiste werden im Asylbewerberleistungsgesetz versorgt. Häufig ist Suchtverhalten die Intension für aggressives Betteln. Alkohol aber ist z.B. so billig, dass Alkoholsucht auch mit Bürgergeld finanziert werden kann. Ein Bettelverbot halte ich für sinnvoll, wenn damit gleichzeitig eine interessierte Ansprache und ein Kümmern der Kontrollorgane erfolgt. Viele bedürftige Menschen können gegenüber Behörden die eigenen Ansprüche nicht durchsetzen, weil sie längst in destruktiver Passivität verharren.
Antwort von KGAL , geschrieben am 17.03.2025, 15:35 Uhr :
@Silke Grobhahn v.T: Sie vergleichen Äpfel mit Birnen, wenn sie schreiben, der Mindestlohn in Bulgarien beträgt 477€ mt. ,dazu beträgt der Durchschnittslohn 1.085,00€. In Deutschland gilt ein alleinlebender mit unter 1.378€ mtl. als arm.
Antwort von Anonym , geschrieben am 17.03.2025, 20:42 Uhr :
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Antwort von , geschrieben am 18.03.2025, 11:56 Uhr :
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Antwort von , geschrieben am 18.03.2025, 13:44 Uhr :
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Antwort von Anonym , geschrieben am 18.03.2025, 13:54 Uhr :
Sollen Bürgergeld- und Wohngeldempfänger auf der Straße leben?
Antwort von Silke Grobhahn v.T , geschrieben am 18.03.2025, 20:58 Uhr :
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Antwort von Silke Grobhahn v.T , geschrieben am 19.03.2025, 11:43 Uhr :
@KGAL und Anonym. Hiermit versichere ich, dass ich als Reaktion auf Ihre interessierten Antworten korrekt, argumentativ und angemessen im Kommentar reagiert habe. Ein Netiquetteverstoß meinerseits liegt nicht vor. Der WDR schränkt leider die Meinungsfreiheit ein und konterminiert sein eigenes Forum.
Kommentar 130: 17.03.2025, 12:59 Uhr :
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Kommentar 129: 17.03.2025, 12:26 Uhr :
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Kommentar 128: 17.03.2025, 12:19 Uhr :
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Kommentar 127: 17.03.2025, 12:10 Uhr :
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Kommentar 126: 17.03.2025, 11:23 Uhr :
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Kommentar 125: 17.03.2025, 11:18 Uhr :
Name und Kommentar wg. Netiquette-Verstoßes gesperrt. (die Redaktion)
Kommentar 124: 17.03.2025, 11:02 Uhr :
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Kommentar 123: 17.03.2025, 04:02 Uhr :
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Kommentar 122: 17.03.2025, 03:49 Uhr :
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Kommentar 121: 17.03.2025, 03:28 Uhr :
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Kommentar 120: Bernd Steffens schreibt am 17.03.2025, 01:42 Uhr :
Deutschland ist nicht arm – es wird arm gemacht. Geld ist genug da, aber es versickert in ideologischen Prestigeprojekten, Vetternwirtschaft und ineffizienter Bürokratie. Während Bürger hohe Steuern zahlen, fließen Milliarden in Klimafonds, fragwürdige NGOs und gescheiterte Integrationsprogramme. Anstatt die Wirtschaft zu stärken und echte Anreize für Arbeit zu schaffen, werden Umverteilung und Subventionen priorisiert. So wächst die Abhängigkeit vom Staat, während Leistung immer weniger lohnt. Wer Armut wirklich bekämpfen will, muss Wohlstand ermöglichen – nicht Umverteilung maximieren.
Antwort von Anonym , geschrieben am 17.03.2025, 09:37 Uhr :
Ermöglichen heißt nicht erzeugen.
Antwort von , geschrieben am 17.03.2025, 11:10 Uhr :
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Antwort von Name unterdrückt (Netiquette-Verstoß) , geschrieben am 17.03.2025, 11:42 Uhr :
weltteuerst !
Antwort von Ylander , geschrieben am 17.03.2025, 12:43 Uhr :
Sie haben den Zustand zutreffend dargestellt. Hans-Werner Sinn hätte es nicht besser beschreiben können. Es ist wichtig, dass wir immer wieder deutlich machen, wie die Dinge tatsächlich liegen.
Antwort von , geschrieben am 17.03.2025, 14:22 Uhr :
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Antwort von , geschrieben am 17.03.2025, 14:30 Uhr :
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Kommentar 119: Schorse schreibt am 16.03.2025, 22:21 Uhr :
Die Lebenshaltungskosten sind wirklich böse gestiegen. Es gäbe diverse Stellschrauben, um das abzumildern. Was soll man von der Politik erwarten? Lobbyfilz der Reichen, eigentlich ganz ähnlich wie in den USA. Kann man für beide Länder hoffen, dass es besser wird für Menschen, die wenig haben.
Antwort von Ylander , geschrieben am 17.03.2025, 06:21 Uhr :
Nicht arm ist, der wenig hat, sondern der mehr haben will.
Kommentar 118: Schlägernation Deutschlan schreibt am 16.03.2025, 21:27 Uhr :
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Kommentar 117: Hans Philips schreibt am 16.03.2025, 20:10 Uhr :
Diese Bürger setzen oft die falschen Prioritäten. Rauchen, Alkohol, Drogen und Party. Man muss unbedingt immer entspannen und eine Wasserpfeife rauchen und 2 bis 3x in den Urlaub fliegen. Ich schreibe aus Erfahrungen. Geb. !962
Kommentar 116: Wie doof ist der WDR ? schreibt am 16.03.2025, 19:49 Uhr :
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Kommentar 115: Shoo faselt Alles tot ! schreibt am 16.03.2025, 19:19 Uhr :
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Kommentar 114: edgar schreibt am 16.03.2025, 18:48 Uhr :
Das Leben ist wie eine Lotterie, jeder kann gewinnen aber nicht alle.
Antwort von KGAL , geschrieben am 17.03.2025, 13:56 Uhr :
"Glücksspiel kann süchtig machen." Da sollte man es doch lieber mit ehrlicher Arbeit versuchen, da kommt immer mehr rum, als auf eine Lotterie zu hoffen und vielleicht etwas zu gewinnen.
Antwort von Tassilo , geschrieben am 18.03.2025, 14:09 Uhr :
@KGAL. Bei ehrlicher Arbeit muss der Arbeitnehmer auch noch den Arbeitgeberanteil der Sozialversicherungsabgaben erwirtschaften. Diese wären zum Bruttogehalt noch hinzuzufügen. Alle Lohnabhängigen würden weinen, wenn sie sich der tatsächlichen Belastung bewusst wären.
Antwort von KGAL , geschrieben am 18.03.2025, 17:40 Uhr :
@Tassilo 18.03.2025: Ist das nicht bei allen Sozialversicherungen so? Aus der Arbeitslosen-und Rentenversicherungsbeiträgen,sowie bei der Pflegeversicherung wird Geld aus den Versicherungen für sachfremde Leitungen genommen dadurch sind immer andere Belastungen, die man mit bezahlt. Von der Benzin - und Kraftfahrzeug Steuer werden auch nicht nur Straßen gebaut. Aber wir leben in einem Sozialstaat, da sollte gelten, einer für alle,alle für einen,obwohl das nach meinem Gefühl noch nie vorgekommen ist.
Antwort von Tassilo , geschrieben am 18.03.2025, 20:22 Uhr :
@KGAL. Sie schrieben doch, dass mit "ehrlicher Arbeit immer mehr rum käme". Ich habe darauf aufmerksam gemacht, dass sämtliche Lohnnebenkosten "ausschließlich" vom Arbeitnehmer erwirtschaftet werden müssen. Den Arbeitgeberanteil gibt es in Wirklichkeit nicht. Fazit: Ehrliche Arbeit lohnt sich für viele nicht. Den Zusammenhang mit der von Ihnen erwähnten Kraftfahrzeugsteuer kann ich nicht herleiten.
Antwort von KGAL , geschrieben am 18.03.2025, 22:07 Uhr :
@Tasslio 18.03.2025: Sie schrieben,ehrliche Arbeit lohnt für viele nicht. Von ehrlicher Arbeit werden vermutlich die wenigsten Millionär, aber sie können in den Spiegel schauen und wissen, das alles was sie haben, " mit ehrlicher Arbeit" erarbeitet wurde,das kann sehr viel wert sein und man hat auch einen ruhigen Schlaf, das lohnt sich doch auch,oder?Wenn alle von Lug und Trug ihr Leben bestreiten würden, hätten wir in Deutschland vielleicht eine Anomie, wer weiß das schon? Übrigens,ich schlafe gut.
Antwort von Tassilo , geschrieben am 19.03.2025, 11:26 Uhr :
@KGAL. Die Menschen, die Sorge haben, dass sie am Ende des Monats ihre Miete oder die Stromrechnung nicht bezahlen können schlafen eben nicht gut und schauen vor Scham auch nicht in den Spiegel. Auf jeder Lohnabrechnung sollte der sogenannte Arbeitgeberanteil im Bruttogehalt des Arbeitnehmers integriert aufgeführt werden. Nur dann würden die geschröpften Menschen ein Bewusstsein entwickeln, wie sehr der Staat in die Taschen greift, weil die Sozialkosten ausufern. Viele würden ihr Wahlverhalten ändern und die Parteien wären gezwungen sich der Problematik anzunehmen. Das ganze System hätte Reformbedarf, weil viele sich gütlich bereichern. Übrigens wird im Ausgangskommentar ironisch die lohnende Lotterie erwähnt. Auch hier wandern 50% der Einsätze in den Staatssack.
Kommentar 113: Matthias schreibt am 16.03.2025, 15:23 Uhr :
Glaube kaum, dass Kinder ohne Frühstück aus dem Haus gehen, weil es an Geld mangelt. Vielleicht sollten die Eltern auch so früh mit aufstehen oder den großen Flachbildschirm mal allein lassen, um eine kleine Mahlzeit in die Tagesstruktur einzubauen. M.E. ist es eher eine soziale Armut, also emotionale Vernachlässigung, die man mit mehr Geld nicht bekämpfen kann.
Kommentar 112: WDR macht arm schreibt am 16.03.2025, 14:31 Uhr :
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Kommentar 111: Ein Berliner schreibt am 16.03.2025, 11:56 Uhr :
Davon, dass man das Märchen der 16.000 Verweigerer wiederholt, wird es nicht wahrer. Das ist nur der Teil davon, der sanktioniert wurde. Ich kenne mehrere Verweigerer, aber keinen einzigen, der Sanktionen bekommen hat. Einer bringt jedesmal ein Attest, wenn ein Brief vom Amt kommt. Das stellt der Arzt am Telefon aus und schickt es sogar zu, wenn er die Karte schon hatte. So geht das seit Jahren, seit Ende der Schulzeit, hat noch nie legal gearbeitet. Derjenige zockt lieber den ganzen Tag. Jemand anderes sagt zwar immer, dass sie ja gerne Maßnahmen machen würde, aber jetzt kommen die Ferien, da geht es nicht wegen der Kinder, jetzt habe ich ein Wehwehchen, so läuft das ebenfalls seit Jahren. Eine Familie schaut, dass sie gerade so viele Stunden machen, dass sie noch Aufstocker sind, weil dann vieles übernommen wird, z.B. für die Kinder. Das sind ja die armen Aufstocker. Die Reporter kennen offenbar niemanden persönlich. Wenn jemand Fremdes fragt, stellen sie es natürlich anders dar...
Kommentar 110: Matthias Jung schreibt am 16.03.2025, 10:48 Uhr :
Bravo liebe Liz Shoo Liebe Grüße Matthias
Kommentar 109: Alibaba schreibt am 16.03.2025, 10:45 Uhr :
Ob die Bürger bei ihnen einen Kommentar abgeben oder nicht, unangenehme Kommentare werde hier einfach gesperrt.
Antwort von , geschrieben am 17.03.2025, 01:45 Uhr :
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Antwort von , geschrieben am 17.03.2025, 08:00 Uhr :
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Antwort von , geschrieben am 18.03.2025, 18:30 Uhr :
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Kommentar 108: Elmar Baumann schreibt am 16.03.2025, 10:23 Uhr :
Wir sind NICHT Reich!
Antwort von , geschrieben am 17.03.2025, 01:50 Uhr :
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Antwort von , geschrieben am 17.03.2025, 08:02 Uhr :
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Antwort von KGAL , geschrieben am 17.03.2025, 12:10 Uhr :
Damit sind sie nicht alleine,13,1 Mio. Menschen (15,5%) sind in Deutschland von Armut bedroht oder leben in Armut. Deshalb höre ich den Satz:" DEUTSCHLAND IST EIN REICHES LAND" immer wieder gerne und glaube ihn aber nicht, weil die Armut sichtbar ist, vielleicht nur nicht in Berlin, im Elfenbeinturm, hoch oben über den Wolken ist die Sicht nach unten sehr schlecht.
Antwort von Ylander , geschrieben am 18.03.2025, 15:06 Uhr :
Q KGAL @ KGAL Ich hatte in meiner Jugend einen Lebensstandard, der war weit niedriger als derjenige derjeniger, welche Sie als arm bezeichnen. Mein Eltern waren beide Akademiker und gehörten Bildungselite. Wir lebten gleichwohl bescheidenen Verhältnissen, doch als arm haben wir uns nie angesehen. Armut ist eben immer eine Frage der Ansrpüche. Man bekommen eben nie genug, und vergleichen sich mit anderen, Armut ist also nicht nur eine materielle Angelegenheit. Arm ist, wer weniger hat, als er gerne hätte.
Antwort von Ylander , geschrieben am 18.03.2025, 17:14 Uhr :
Ich hatte in meiner Jugend einen Lebensstandard, der war weit niedriger als derjenige derjeniger, welche Sie als arm bezeichnen. Meine Eltern waren beide Akademiker und gehörten zur Bildungselite. Wir lebten gleichwohl in bescheidenen Verhältnissen, doch als arm haben wir uns nie angesehen. Armut ist eben immer eine Frage der Ansprüche. Manche bekommen eben nie genug, und vergleichen sich mit anderen. Armut ist also nicht nur eine materielle Angelegenheit. Arm ist, wer weniger hat, als er gerne hätte.
Antwort von , geschrieben am 18.03.2025, 18:32 Uhr :
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Antwort von ABER shoo mit WDR-Rolex ! , geschrieben am 19.03.2025, 08:28 Uhr :
Von unserem abgepresstem Geld !
Kommentar 107: Peter Schr. schreibt am 16.03.2025, 10:15 Uhr :
Aus meinem Umfeld kann ich die Kernaussage so nicht bestätigen. Wichtiger als Reichtum ist dass sich die Eltern um einen kümmern. Und das wird oft bei solchen Berichten/ Studien unterschlagen. In einem guten Elternhaus werden die Wichtigkeit von Bildung und Eigenmotivation vermittelt. Wenn man sich anstrengt und sich um Bildung kümmert, bringt man es im Leben zu etwas. Wer unmotiviert ist schafft es meist nicht.
Kommentar 106: Ilona schreibt am 16.03.2025, 10:13 Uhr :
Ich bin für Jobprogramme und Einrichtungen, die Menschen integrieren, statt 16.000 Menschen mit sozialen Anpassungsproblemen die Existenzgrundlage zu entziehen.
Antwort von M. Lechmann , geschrieben am 17.03.2025, 07:57 Uhr :
Der Staat muß doch irgendwie die Verluste durch Cum-Ex und ähnliches ausgleichen. Da müssen die 16.000 und alle andern schon mal den Gürtel enger schnallen.
Kommentar 105: Peter O. schreibt am 16.03.2025, 09:10 Uhr :
Kompliment, ein gut erstellter Text der weder übertrieben noch naiv ist. Bei Ihrer Beschreibung der Wirklichkeit möchte ich noch die steigende Aggressivität hinzufügen. Diese entsteht aus dem Nichtwahrnehmen des Einzelnen der sich in seiner Würde attackiert sieht. Leider ist der Umgang der politischen Eliten kein gutes Beispiel und entfremdet Menschen und Gruppen noch weiter. Auch Höflichkeit und Freundlichkeit weicht der Einteilung in Loser und Winner. Gestern war ich spazieren und eine mir unbekannte Dame kam mir entgegen und sagte "Hallo, ist es nicht toll mit der Sonne. Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit". Noch heute Morgen fühle ich mich happy. Ich wünsche allen, dass die Angst vor der Zuversicht weicht und der Autorin, dass sie am Thema dran bleibt. Meine erfreute
Kommentar 104: Lothar Herzog schreibt am 16.03.2025, 09:08 Uhr :
Der Staat mischt sich überall ein. Er übernimmt für viele die Funktion einer Mutter. Was er aber nicht macht: Er kümmert sich um die Falschen. Die Familien müssen stärker über Steuererleichterungen gefördert werden. Die Asyl-Zahlen müssen runter. Wir können nicht das Welt - Sozialamt sein. Lohnerhöhungen bewirken oft, dass alles andere nach Steuern ja auch teurer wird.
Kommentar 103: Stephan Kaula schreibt am 16.03.2025, 08:57 Uhr :
Deutschland entwickelt sich immer weiter weg von der sozialen Marktwirtschaft hin zu reinem nacktem Kapitalismus, in dem die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergehen. Das hat auch mit der Alterspyramide zu tun, vor allem jedoch mit einer abstrusen grünen Energiepolitik deren Kosten explodieren und die dennoch im Klimaschutz weitestgehend versagt und inzwischen alle unsere Sozialsysteme massiv belastet. Deshalb macht uns NIEMAND auf der Welt diesen Irrweg nach. Bei uns hat sich über dreißig Jahre Energiewende hinweg ein Öko-industrieller Komplex gebildet, der so machtvoll geworden ist, dass er über die Leichen der Reste unseres Wohlfahrtstaates geht. Entweder man glaubt an seine Propaganda oder man ist selbst Profiteur davon.
Antwort von KGAL , geschrieben am 17.03.2025, 12:22 Uhr :
Laut BMAS hat Deutschland i.J. 2023 insgesamt 1.249 Mrd. Euro für soziale Leistungen ausgegeben, da kann man wirklich nicht vom reinen nackten Kapitalismus sprechen. Wir sind trotz aller Widrigkeiten immer noch ein soziales Land und sollten stolz sein, das es noch soooo ist und hoffentlich auch bleibt.
Kommentar 102: Wolf-i schreibt am 16.03.2025, 08:49 Uhr :
Wäre Deutschland tatsächlich so reich wie es der Bevölkerung suggeriert wird, gäbe es keine Armut, beste Infrastuktur, glänzendes Wirtschaftswachstum etc., etc. Fazit: Deutschland ist nur auf dem Papier reich.
Kommentar 101: M. Lechmann schreibt am 16.03.2025, 08:40 Uhr :
Die Sozialkassen auch die Rentenkasse wurden durch die Liberalisierung des Arbeitsmarktes ruiniert. Lohndumping sorgt dafür, daß die gezahlten Beiträge sinken. Bei Leiharbeit wird ein Teil der Arbeitskosten zu Profiten der Leiharbeitsfirmen und damit den Sozialkassen entzogen. Ausweitung der Minijobs vermeidet ebenfalls Zahlungen an Sozialkassen. Plattformökonomie vermeidet Steuern und Sozialabgeben. Plattformunternehmen zahlen keine oder nur geringe Steuern weil sie in Steuerparadisen sitzen oder Verlustbilanzen vorlegen. Scheinselbständigkeit und Minijobs sind typisch für Plattformökonmie. Steuer- Sozialbetrug werden da leicht gemacht. Wir brauchen mehr Regulierung des Arbeitsmarktes. Auch eine Bürgerversicherung in die JEDER Bürger einzahlt könnte die großen Probleme der Sozialkassen lösen.
Antwort von Jörg Kumpfer , geschrieben am 17.03.2025, 01:58 Uhr :
Sozialkassen werden besonders ruiniert durch Wirtschaftsmigranten, die zuvor noch niemals öffentl. Abgaben gezahlt haben im Unterschied zu Biodeutschen mit dekadenlanger Einzahlung, die im Alter bestohlen mit Almosenrenten maximal in Höhe von Bürgergeld abgespeist werden .
Antwort von Ylander , geschrieben am 17.03.2025, 06:25 Uhr :
Durch ständige Wiederholung werden unzutreffende Aussagen nicht wahr.
Antwort von Anonym , geschrieben am 17.03.2025, 17:55 Uhr :
@M. Lechmann: Richtige Analyse, gute Vorschläge. @J. Kumpfer: Keine Analyse! Auch Migranten haben jahrzehntelang Beiträge entrichtet. Zählen Sie die nicht? Wann ist jemand "Biodeutscher" (Unwort des Jahres 2024)? @Ylander: Volle Zustimmung. Gilt vor allen für Ihre eigenen meistens unzutreffenden Aussagen
Kommentar 100: Mira schreibt am 16.03.2025, 07:32 Uhr :
Es kann in Deutschland sehr schnell gehen, in die Armut abzurutschen. Einsparungen werden meist bei denen gemacht, die eh wenig haben. Ich arbeite z.B. trotz Frührente in Teilzeit weiter. Nun hatte ich eine größere OP und war länger krankgeschrieben. Krankengeld von der Krankenkasse erhalte ich keines, da ich ja einen ermäßigten Beitrag zahle (14 % statt 14,6 %!). Beim Arbeitslosengeld ist es noch besser. Ich bezahle bis zum Erreichen der Regelarbeitszeit von meinem Gehalt (aufgrund von Schwerbehinderung Frührentner) Beiträge zur Arbeitslosenversicherung. Würde ich arbeitslos, würde ich jedoch kein Arbeitslosengeld erhalten. Glücklicherweise komme ich auch so über die Runden. Hätte ich nur eine kleine Rente und wäre gezwungen weiterzuarbeiten sähe das schon anders aus.
Kommentar 99: Jürgen schreibt am 16.03.2025, 07:18 Uhr :
Als Bielefelder kann ich nur aus eigener Sicht sagen: Die Stadt hat Sicht extrem verändert. Es gibt geduldete Verelendung an vielen Stellen. Jeder macht gefühlt, was er will. Einrichtung von Schlafplätzen in Pappkartons in Einkaufszonen, nichts könnende selbsternannte "Musikanten", die mit per AccuLautsprechern dröhnend schlechten Lärm erzeugen nerven ganze Straßenzüge, sichtbar zugedrehte Drogensüchtige betteln aggressiv jeden an. Das muß man nicht dulden und ertragen. Bürgergeld kriegen die obendrauf. Andere, zum Beispiel ältere Menschen, trauen sich nicht mehr in die Innenstadt. Sie fehlen.Ganze Käuferschichten meiden Bielefeld und weichen in andere Städte aus.Immer mehr Einzelhändler machen zu. Eine Textileinzelhändlerin sagte mir: Die Leute wollen ungestört ein wenig Schaufensterbummel machen, einkaufen, ihre Tüten ins Auto stellen und irgendwo noch gut essen. Dann kommen die wieder. Aber niemand mag sich durch ein Heer von Berufsbettlern zu uns "kämpfen".Daher: Schluss damit!
Antwort von Anonym , geschrieben am 17.03.2025, 02:02 Uhr :
Ein schlauer ARD Korrespondent namens Scholl-Latour sagte mal: Wer halb Kalkutta aufnimmt, wird selbst Kalkutta ! Aber erzähl das mal den Berliner Wunderluschen !z
Antwort von Im WDR ist alles doof ! , geschrieben am 19.03.2025, 09:41 Uhr :
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Kommentar 98: Anonym schreibt am 16.03.2025, 07:09 Uhr :
Angesichts der aktuellen Wirtschaftssituation, viele Insolvenzen, viele Firmen kündigen Stellenabbau an. Was macht eine Bürgergeldreform mit den Menschen, die noch nicht von Armut betroffen sind? Ein Jahr Arbeitslosengeld ist schnell vorbei.