Touristen müssen bald Eintritt für Kölner Dom bezahlen

01:29 Min. Verfügbar bis 05.03.2028

Kölner Dom verlangt Eintritt: Touristen müssen bald zahlen

Stand:

Der Kölner Dom kostet ab Juli Eintritt. Das gab Dompropst Guido Assmann bekannt.

Das Domkapitel plant konkret eine touristische Besichtigungsgebühr. Ab Juli müssen Besucher des Kölner Doms außerhalb der Gottesdienstzeiten Eintritt für den Zugang zum Dom zahlen. Wie hoch die Eintrittspreise sein werden, wurde zunächst nicht bekannt gegeben.

Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass die Besucherzahlen durch die Gebühren sinken werden. Das Domkapitel will möglichst zeitnah über die Höhe des Eintrittspreises informieren.

Kölner Dom Eintrittspreise: Höhe steht noch nicht fest

Hintergrund der Einführung sind gestiegene Kosten für die Erhaltung des Doms. Dazu kommen gestiegene Personalkosten für die insgesamt rund 170 Mitarbeitenden am Dom.

Erste Maßnahmen im vergangenen Jahr, wie die Erhöhung des Preises für die Turmbesteigung und die Domschatzkammer hatten offenbar nicht genug Geld eingebracht. Auch die Öffnungszeiten des Hauptportals wurden angepasst, um Personal zu sparen.

Rücklagen des Domkapitels sind aufgebraucht

Vier Männer sitzen am Tisch mit Bildern des Kölner Doms im Hintergrund.

Pressekonferenz zu Eintrittspreisen

Das Erzbistum Köln hat durch stetig sinkende Gläubigenzahlen immer weniger Geld zur Verfügung. Der Kölner Dom wird mit 4,2 Millionen Euro pro Jahr durch den Zentralen Dombauverein erhalten. Dazu kommen die Zuwendungen des Erzbistums Köln mit 4,7 Millionen Euro jährlich, Zuschüsse des Landes NRW und Spenden.

Vor allem die Coronazeit habe das Domkapitel vor eine große Herausforderung gestellt, sagte Dompropst Guido Assmann am Donnerstag. Die Rücklagen zur Finanzierung des Betriebs am Kölner Dom seien auch durch die Pandemie aufgebraucht worden.

Kehrtwende in der Ausrichtung des Domkapitels

Zum Wochenbeginn hatten sich die Verantwortlichen des Kölner Domkapitels zu einer zweitätigen Klausurtagung getroffen und über die Finanzlage der Kathedrale gesprochen. Dabei ging es um die Frage, wie das Domkapitel die Pflege, den Schutz und den laufenden Betrieb des Domes in Zukunft sicherstellen möchte.

Eintritt für den Kölner Dom ab zweiter Jahreshälfte

WDR Studios NRW 05.03.2026 00:21 Min. Verfügbar bis 04.03.2028 WDR Online


Bislang hatte das Domkapitel Eintrittspreise strikt abgelehnt. Der Dom solle als Gotteshaus grundsätzlich für jedermann offenbleiben. In anderen Weltkirchen, wie in Berlin oder Mailand, ist ein Eintrittspreis bereits üblich.

"Wenn das zur Restauration und Erhaltung des Kölner Doms fließt, ist das eine gute Idee", sagte ein Passant in der Kölner Innenstadt dem WDR.

"Es muss im Rahmen bleiben, finde ich. Das heißt, man sollte keine Familien damit ausnehmen. Und vor allem auch Schüler und Studenten sollten das Ganze vergünstigt bekommen", so ein anderer Passant.

Verständnis in Aachen

Die Kuppel des Aachener Doms

Die Kuppel des Aachener Doms

Die Pläne seines Kölner Amtskollegen kann der Aachener Dompropst Rolf-Peter Cremer gut verstehen. Es sei eine enorme finanzielle Herausforderung, einen Dom zu unterhalten, sagte Cremer auf WDR-Anfrage. Und da müsse man schauen, wo das das Geld herkommt. In Aachen gebe es ähnliche Pläne aber nicht. Der Dom - das erste Unesco Welterbe in Deutschland - wird jährlich von rund 1,3 Millionen Menschen besucht - und das auch weiter ohne Eintritt.

Unsere Quellen:

  • Domkapitel Köln
  • Pressekonferenz mit Dompropst Guido Assmann
  • Nachrichtenagentur KNA
  • Gespräch mit dem Aachener Dompropst Rolf-Peter Cremer

Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit Köln, 05.03.2026, 19:30 Uhr

Kommentare zum Thema

87 Kommentare

  • 87 Tassilo 07.03.2026, 20:07 Uhr

    Wie unverkäuflich ist eigentlich der Colonius? Dieser könnte dann als Minarett die neue religiöse Kraft in Köln werden. Der Dom ist dann nur noch Museum mit Eintritt.

  • 86 Petra Fischbäck 07.03.2026, 18:40 Uhr

    NICHT cool! Ich will den Dom ja nicht besichtigen. Ich will auch keinen ganzen Gottesdienst besuchen, sondern nur eine Kerze anzünden. In London (St. Paul's) geht das zum Glück noch kostenlos, abgesehen vom Preis für die Kerze (empfohlen sind 70 Pence).

  • 85 Snake86 07.03.2026, 18:06 Uhr

    Tja. Die Kirche bettelt schon länger darum. Das ist der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Soeben den Termin gemacht um auszutreten.

  • 84 Maximilian 07.03.2026, 18:00 Uhr

    Der Dom muss erfahrbar bleiben, auch ohne Eintritt und Liturgie. Der Dom braucht aber ein Sicherheitskonzept, denn die Terrorgefahr scheint mir nicht gebannt.

  • 83 Düsseldorfer 07.03.2026, 15:56 Uhr

    Sorry…schlecht gezapftes Glas Kölsch….

    Antworten (2)
    • Rumpelstilz 07.03.2026, 17:21 Uhr

      Dann trink lieber richtiges Bier

    • Vera Aloe Spüli 07.03.2026, 17:25 Uhr

      Sorry, Sie trinken Nudelwasser!

  • 82 Düsseldorfer 07.03.2026, 14:29 Uhr

    Ich zahle gerne Eintrittsgeld für den Erhalt des Kölner Doms als 3€ für ein schlecht schmeckendes Glas Kölsch am Hauptbahnhof gegenüber.

  • 81 Schwester Gloria Maria 07.03.2026, 13:46 Uhr

    Verheissungsglaube Aber der Herr wird die Geldschneider davonfegen. Er tat es einmal, er kann es noch einmal! Sodann glaubt ein jeder Kölner, dass der Martin Luther ihr gesandter Apostel war von Gottes Gnaden. Nehmt mich, es wiederum zu glauben! Schwester Gloria Maria Bremen, 5. 3. 2026

  • 80 Sternsinger 07.03.2026, 13:36 Uhr

    Am Textanfang steht doch "... AUßERHALB der Gottesdienstzeiten...". Sehe da jetzt kein besonders großes Problem.

  • 79 Wüstenfähe 07.03.2026, 13:35 Uhr

    Ich bin der Ansicht, dass die Stadt Köln den Dom in seiner Wertigkeit für die Stadt allgemein unterschätzt. Die Geschäftsleute und Gastronomen ebenfalls. Teilt man die veranschlagten Unterhaltskosten des Domes durch die Anzahl der Besucher, kostet der Dom nur den Gegenwert von 2 Opferlichtern pro Eintritt. Das müsste doch zu stemmen sein. Oder bin ich hier das Milchmädchen? Wenn, dann kauf ich mir im Umfeld des Domes eine Schwarzwälder-Kuckucksuhr aus Plastik.

  • 78 A.Trinklein 07.03.2026, 12:39 Uhr

    Warum genau unterstützt der reichste Verein der Welt, die Kirche, hier nicht finanziell?

  • 77 Marina Schweikert 07.03.2026, 11:52 Uhr

    Wem ein kleiner Eintrittspreis für dieses phantastische Bauwerk zuviel ist, sollte sich überlegen wie der Erhalt finanziert werden kann. Nur meckern ist nicht hilfreich.

  • 76 Insa V. 07.03.2026, 11:05 Uhr

    Die Argumente für den Eintritt sind für mich nicht ganz nachvollziehbar. Weshalb die vermögende Kirche Menschen dadurch noch weiter von sich weg treibt ist nicht verständlich.

  • 75 lästermaul 07.03.2026, 10:41 Uhr

    sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt

  • 74 Eintritt ist Mist 07.03.2026, 10:27 Uhr

    Wenn es an Geld fehlt, dann muss einfach mal daran gedreht werden, wer wo welche Dom-Andenken verkauft/kauft. Innovation ist das Stichwort. Andere machen es vor. Wenn schon so viele Touristen kommen, dann lässt sich das fehlende Geld doch da gut nebenbei verdienen. Wer einmal Eintritt bezahlt hat, der spart dann daran. Was fehlt ist nicht Eintritt, sondern eine gute Vermarktung mit Produkten die den Menschen gefallen und im Einklang mit der Nutzung als Kirche stehen.

  • 73 Regina Key 07.03.2026, 10:10 Uhr

    Es tut mir in der Seele weh. Kirchen und Kathedralen sollten für jeden frei zugänglich sein. Der reiche Vatikan hätte sicherlich Möglichkeiten den bedeutenden Dom zu Köln finanziell zu unterstützen. Auch ein paar Euro sind für manche Menschen schon zuviel in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten. Zwischen Kirche und Mensch sollte es keine finanzielle Barriere geben. Ich hoffe die verantwortlichen Instanzen überdenken diesen Plan nochmal.

  • 72 Ungläubiger 07.03.2026, 08:24 Uhr

    Na und? - Wenn man im Pascha nur mal gucken will, muss man ja auch Eintritt zahlen ...

    Antworten (1)
    • Maximilian 07.03.2026, 10:08 Uhr

      Geschmackloser Vergleich. Vielleicht wünschen Sie sich etwas, dass Sie ohne Bezahlung nicht bekommen können.

  • 71 Bischof zu Limburg 06.03.2026, 23:34 Uhr

    Die Zahlung von Kirchensteuer müsste als Ticket reichen. Arme Kirche, Kredit beim Vatikan aufnehmen , jetzt Eintrittzoll. Traurig

  • 70 Kordula Meixner 06.03.2026, 23:07 Uhr

    Die Einnahmen der Kirche gehen zurück. Die Erhaltung des Domes verschlingt sehr viel Geld.Die Kirchensteuer darf nicht alleine für den Dom verwendet werden. Dennoch finde ich Eintrittsgeld von 5€ sehr viel.. 1-2 € könnte ich mir vorstellen Oder eine Spende für den Eintritt.

  • 69 Thorbjörn 06.03.2026, 21:25 Uhr

    Das Erzbistum Köln verfügt über mind. 3 Milliarden Euro, mehr wurde 2015 nicht offengelegt. Die Kirche entfernt sich von Ihren Anhängern, vertuscht Skandale und verhält mehr wie ein Konzern und dann beschwert man sich über sinkende Einnahmen. Um einen Glauben auszuüben, braucht man kein Bodenpersonal !

  • 68 Pia 06.03.2026, 21:12 Uhr

    Ich kann es nicht glauben was die jetzt machen ( Eintrittsgeld ). Dann wundert man sich das immer mehr aus der Kirche austreten.🤔 Die Katholische Kirche ist nicht mehr das was sie mal war. Es werden immer mehr Kirchen , Schulen, Kindergarten und Altenheime geschlossen.

  • 67 Ex-Messdiener 06.03.2026, 20:57 Uhr

    Von außen gefällt mir der Dom eh besser als von innen. Und außerdem könnte man eventuell auch mal darüber nachdenken, ob der Herr Kardinal vielleicht auf 80% seines monatlichen Gehalts verzichtet. Das Geld könnte man doch gut verwenden, anstatt Eintritte im Dom zu erheben.

  • 66 Lisa 06.03.2026, 20:49 Uhr

    In einem ersten Bericht stand, daß, wer zum Beten oder Kerze anzünden in den Dom möchte, keinen Eintritt zahlen muß. Ich war kürzlich im Dom, mache ich fast immer, wenn ich in Köln bin, da wurden die Besucher Schulwesen eingelassen entsprechend, wie andere den Dom verließen. Der Mittelgang war gesperrt, so daß man relativ unbehelligt von den umherwandernden Menschen beten und inne halten konnte. Danach gehe ich aber auch gerne durch den Dom, um an einigen Stationen inne zu halten. Ist das dann touristisch, so daß ich zahlen müßte? Wie will man das abgrenzen und kontrollieren? Ich finde, Kirchen sollten für alle ohne Eintrittsgeld betretbar sein, zumindest hier bei uns, wo es die Kirchensteuer gibt und - völlig unverständlich - der Staat die teils üppigen Gehälter zahlt. Das so viele Menchen austreten, darüber sollten sich stattdessen die Kirchenoberen mal Gedanken machen.

    Antworten (1)
    • Jutta Untrieser 07.03.2026, 14:00 Uhr

      Ja, Sie haben recht, denn an j e d e n Gotteshausbesucher, ergeht ein Gottesruf aus dem Himmel selbst. Die Eintrittsgelder vertreiben sie, besonders die Armen, die es nötig haben.

  • 65 Anonym 06.03.2026, 20:05 Uhr

    Finde ich vollkommen in Ordnung.Ausserhalb der Messen kommen viele Touristen, die für viele andere Sachen auch an anderen Orten Eintritt bezahlen.Drücken Sie lange auf ein Element in der Zwischenablage, um es anzupinnen. Nicht angepinnte Elemente werden nach einer Stunde gelöscht.

  • 64 Maximilian 06.03.2026, 18:47 Uhr

    Viele halten den Dom nicht mehr für einen religiösen Raum, sondern nur noch für ein Wahrzeichen. Man bestaunt vielleicht die Baukunst. Der Dompropst gibt Hinweis, wenn Leute vergessen die Mütze auszuziehen. Kopftuch und Vollverschleierung wird aber wegsehend geduldet. Wer im Dom noch Ruhe findet, muss Blitzlichtgewitter gewöhnt sein. Kontemplative Gebetsstille finde ich dort nicht mehr. Meister Gerhard war das dein Ansinnen?

  • 63 a-theist 06.03.2026, 18:45 Uhr

    dann sollten im gegenzug die sog. staatsleistungen nach dem wiener kongress von 1815 sofort ersatzlos eingestellt werden.

    Antworten (1)
    • Flo 06.03.2026, 21:33 Uhr

      Das sollten sie, bin auch dafür. Eintritt ist eine Form von ausuferndem Kreativinkasso.

  • 62 Bernd Schmitz 06.03.2026, 18:28 Uhr

    Typisch Kirche. Erstickt im Geld, bekommt aber den Hals nicht voll.

  • 61 Willy 06.03.2026, 17:37 Uhr

    Der WDR hat unterstes Niveau erreicht.

  • 60 Lampert Guido 06.03.2026, 14:52 Uhr

    Wenn ich als Kirchensteuerzahler demnächst Eintritt in den Dom zahlen soll werde ich aus der Kirche austreten.

    Antworten (3)
    • Britta 06.03.2026, 17:13 Uhr

      Gut so! Ich hoffe, das da viele Menschen folgen werden! Als meine Schwiegermutter beerdigt wurde , ist ein Gebühr von 500€ für die Friedhofskapelle erhoben worden. Für 10 Stühle extra, nochmal 50€.

    • Fair 06.03.2026, 19:23 Uhr

      Lampert, auf nimmer Wiedersehen,

    • Maximilian 07.03.2026, 09:53 Uhr

      @Britta. Das könnten auch städtische Gebühren gewesen sein. Die Städte sind auch nicht zimperlich.

  • 59 Britta 06.03.2026, 14:30 Uhr

    Klar, und dann werden noch mehr Menschen aus der Kirche austreten! Darüber wird sich dann aber hoffentlich die Kirche nicht wundern! Eigentlich will doch die Kirche wieder mehr Zulauf haben…… Was ein Schwachsinn, zumal die Kirche über ein Unfaßbares Vermögen verfügt. Offentsichtlich regiert nicht nur in der freien Wirtschaft das Geld!

  • 58 Rumpelstilz 06.03.2026, 13:56 Uhr

    Da fällt mir doch glatt Hans Scheibner ein: Herr S. und die Kirchensteuer .... bald zahle ich nur, ich allein ... Mensch Gott musst Du mir dankbar sein ....

  • 57 Miss Marple 06.03.2026, 13:23 Uhr

    Ich finde es schlichtweg unmöglich, für ein Gotteshaus Eintritt zu verlangen! Dies ist ein Haus der Zuflucht, wo jeder Ruhe und Frieden finden sollte, der danach verlangt! Dafür kann ich doch kein Geld nehmen! Im TV wurde sogar von 12 Euro pro Person gesprochen! Absolut unmöglich, finde ich das! Darüber hinaus bin ich z. B. katholisch und zahle Kirchensteuer. Und um dann in den Dom zu kommen, muss ich erst noch mal extra zahlen? Das hat mit einem Gotteshaus nichts mehr zu tun und mit der Lehre Jesu schonmal gleich gar nicht.

    Antworten (1)
    • Käthe 06.03.2026, 19:56 Uhr

      Im Dom hat man schon lange keine Ruhe und keinen Frieden mehr, weil viel zu viele, i.d.R. nicht christliche Menschen dieses Haus als Museum betrachten und extremen Lärm machen. Ich begrüße es sehr, wenn ich dort demnächst wieder in Ruhe beten kann und in die Sakramentskapelle komme, ohne mich durch Menschenmassen drängen zu müssen. Man könnte ja eine Regelung finden, daß Kölner Kirchensteuerzahler oder Mitglieder des Dombauvereins weiter gratis reinkommen. Aber Menschen, die in Missachtung des eigentlichen Zweckes eines Gotteshauses dort toutistisch unterwegs sein wollen, die mögen das dann auch bitte bezahlen.

  • 56 Nobby 06.03.2026, 12:40 Uhr

    Dann werde ich aus der Kirche austreten!

  • 55 Anonym 06.03.2026, 11:27 Uhr

    Einfach ein paar im Eigentum der Kirche befindliche Ladenimmobilienhäuser in der Kölner Innenstadt verkaufen

  • 54 Anonym 06.03.2026, 10:49 Uhr

    Ich finde es eine Unverschämtheit für ein Gotteshaus Eintritt zu verlangen. Für Ausstellungen oder den Turm wird doch schon Eintritt verlangt, was auch in Ordnung ist. Wie soll den unterschieden werden, ob jemand zum Beten kommt oder zum Fotografieren?

  • 53 Rainer Kluge 06.03.2026, 10:36 Uhr

    Eine bodenlose Unverschämtheit. Mit der Kirchensteuer sollte das abgegolten sein. Und was kommt danach? Popcorn-Shop, Andenkenladen neben dem Altar oder gar ein neuer Ablasshandel? Wenn es um Geld geht, ist die Kirche schon immer sehr erfindungsreich gewesen. Für die Beichte schlage ich vor: Einfach Sünden 20 Euro, heftige Sünden 100 Euro und böse, böse Dinge ab 500 Euro zur Vergebung angeboten.

    Antworten (1)
    • Klaus Becker 06.03.2026, 16:15 Uhr

      Man muss sich halt neue Methoden des Ablasshandels einfallen lassen. Irgendwann merkt auch der letzte Katholik, dass die Kirche nur ein kommerziell orientiertes Unternehmen ist und nichts anderes. Mit Gott und Glauben hat das alles nichts zu tun.

  • 52 Rainer Kluge 06.03.2026, 10:31 Uhr

    Eine bodenlose Unverschämtheit. Mit der Kirchensteuer sollte das abgegolten sein.

  • 51 Gregor 06.03.2026, 09:53 Uhr

    Meine Frage ist: wenn ich als Eifeler und Kirchensteuern zahlender Katholik einmal im Jahr nach Köln komme, soll ich wenn ich für die meinen Kerzen anmache und Bete dann bezahlen. Wann das so ist und auch noch 15€ pro Person, trete ich aus der Kirche aus. Gruß die Eifel, hart aber herzlich und gläubig.

  • 50 Haselnuss 06.03.2026, 08:58 Uhr

    Ich empfehle Notre Dame (kostenlos) anstelle von Notre Dom.

  • 49 Maximilian 06.03.2026, 08:55 Uhr

    Der Dom sollte eine Pilgerstätte für Gläubige bleiben. Es ist schon schlimm genug, dass das Umfeld des Domes derart kommerzialisiert wurde. So standen doch früher Bäume auf dem Vorplatz. Auch die Verkehrsführung um den Dom ist städtebauliche Schande. Die Kölner Silvesternacht 2015 im Schatten des Domes war der Gipfel der Respektlosigkeit.

  • 48 Andrea 06.03.2026, 08:36 Uhr

    Es handelt sich bei dem Kölner Dom um ein Weltkulturerbe welches Instandgehalten werden muss, daher finde ich einen kleinen Eintrittspreis für gerechtfertigt, der sollte aber ausschließlich für die Instandhaltung und nicht für die Gier benutzt werden. In anderen Ländern sind die Menschen auch bereit für besondere Bauwerke Eintritt zu bezahlen. Ich finde es wichtig, gerade in den heutigen Zeiten, dass solche Bauwerke im Sinne unserer christlichen Kultur einen besonderen Stellenwert haben und erhalten und gepflegt werden.

  • 47 Nobby 06.03.2026, 08:19 Uhr

    Wenn das kommt, trete ich aus der Kirche aus. Bezahle ja schon jeden Monat Kirchensteuer 😒.

  • 46 Benedikt Fohr 06.03.2026, 08:07 Uhr

    Wir kämpfen zum Beispiel darum Kindergärten und Schulen in kirchlicher Trägerschaft zu erhalten, da Gelder an vielen Stellen wegbrechen und fehlen. Es gibt diverse Projekte und Verantwortlichkeiten, die wichtiger sind als Touristen zu unterstützen. Ich denke ein kleiner Obolus ist durchaus richtig, sodass sich der Dom selber tragen kann und nicht in der sozialen Hängematte der Kirchenmitglieder verweilt. Eine zufriedenstellende Lösung für die Teilnehmer von Gottesdiensten etc. wird sicherlich gefunden werden können.

  • 45 ärgerlich 06.03.2026, 07:57 Uhr

    Beim Vorbeikommen am Kölner Hauptbahnhof wenn noch Zeit ist mal kurz (in) den Dom schauen ist dann vorbei - wie doof. Hätte es das nicht gegeben, wäre ich niemals drin gewesen. Solche prägenden Gebäude die Eintritt kosten, wärmen nicht mehr das Herz, das wird nach hinten raus erst richtig teuer, wenn es keinen mehr kratzt, was mit dem Dom ist.

  • 44 Sandra 06.03.2026, 07:34 Uhr

    Es wird argumentiert, dass in anderen Ländern auch Eintritt in Gotteshäuser verlangt wird. Der feine Unterschied liegt allerdings darin, dass in anderen Ländern auch keine Kirchensteuer erhoben wird und somit darüber Einnahmen generiert werden. Ich finde Eintrittsgeld okay, wenn parallel dazu die Kirchensteuer abgeschafft wird. Das die „Mittel“ aufgebracht sind wundert mich nicht, wenn damit goldene Badewannen oder Schadenszahlungen für Kindesmissbrauch finanziert werden müssen.

  • 43 Katholik 06.03.2026, 07:18 Uhr

    Ich zahle den Betrag gerne, dient er doch einem guten Zweck. Wir müssen doch auch alle die Zwangsabgabe für ARD und ZDF leisten.

  • 42 Andreas 06.03.2026, 06:31 Uhr

    Guten Morgen Ich selber bin auch Küster im Kloster Kamp, in Kamp-Lintfort. Wir haben als berühmte Erstabtei der Zisterzienser im Deutschen Sprachraum, jährlich viele Touristen. Normalerweise könnten wir auch Eintritt nehmen. Aber ein Gotteshaus soll für jeden Menschen ohne Entgeld offen sein. Zum Gebet und innerer Einkehr. Die Menschen die in Köln nicht nur zum gucken kommen, sondern die zum Gebet kommen und Kerzen anzünden, sollten auch weiterhin hinein kommen. Ohne Eintritt. Das Geld anders verteilen. Muss ein Priester nach Beamtenrecht besoldet werden? Im Vergleich. Andere Kirchenangestellte bekommen einen Hungerlohn. Aber der Herr ist gerecht. Das tröstet. Der Dom ist immer noch in erster Linie ein Haus Gottes, zum Genet und Gottesdienst.

  • 41 Roger 06.03.2026, 05:18 Uhr

    Berechtigt der monatliche Mitgliedsbeitrag, der auf meiner Abrechnung erscheint, etwa nicht zum kostenlosen Betreten?

  • 40 Andreas S. 06.03.2026, 04:49 Uhr

    Die deutsche katholische Kirche hat - zumindest aus meiner Sicht - viel zu oft Grenzen überschritten und statt dringend notwendige Reformen umzusetzen lieber auf fragwürdige Führungskräfte und „Jetzt erst recht"-Parolen gesetzt. Trotzdem bin ich bisher nicht ausgetreten. Nun aber Eintritt für ein Gotteshaus zu verlangen, anstatt endlich mal ehrlich zu hinterfragen, warum so viele Menschen dieser Institution den Rücken kehren - das ist die völlig falsche Antwort. Mit Betonköpfen wie Woelki & Co. hat man die Jugend längst verloren, nie einen offenen und aufrichtigen Dialog gesucht und sich hinter überheblicher Arroganz mit üppigen Bezügen verschanzt. Mit Ende 50 werde ich die Kirche nun endgültig auch verlassen. Was wohl Jesus zu alldem sagen würde?

  • 39 A.Schneider 06.03.2026, 04:02 Uhr

    Eintritt?? Für was bezahle ich Kirchensteuer??

  • 38 Joachim P. 06.03.2026, 03:56 Uhr

    Ist Kirchenrechtlich garnicht erlaubt das für den Dom Eintritt verlangt erden kann. Da wird aber Rom noch Theather schlagen deswegen. Denn wie sagt man so schön in der Biebel:DAS HAUS DES VATERS BEDARF KEINEN EINTRITT!!!

  • 37 Hans 06.03.2026, 02:28 Uhr

    They should consider how to improve the management but not increase their income in such a simple way. The feeling is not so good

  • 36 Thomas Rudy 06.03.2026, 01:09 Uhr

    In Italien ist dies normal aber reden wir von 3,— € nicht von 12,—€, Bitte lasst die Kirche Kirche sein und kein Museum!!!

  • 35 Anonym 06.03.2026, 00:18 Uhr

    Dass die Erhaltung des Domes enorme Summen verschlingt, wird jedem klar sein. Wer in ein Museum geht, der zahlt selbstverständlich Eintritt. Aber dann denke ich einmal nur an mich. Ob jetzt in Köln oder auch im Trubel einer lauten Stadt habe ich das Bedürfnis, innezuhalten, ein stilles Gebet, eine Kerze anzuzünden und die Gedanken zu ordnen. Und dafür muss ich dann zahlen? Ich habe es in meiner Heimatstadt selbst erlebt. Die Sorgen und Ängste übergroß, der Gedanke an ein Zurückziehen - ganz schnell - und dann vergeblich an der großen Kirchentür ziehen. Ich bin weinend weggegangen. Dann die nächste Kirche. Die Tür ließ sich öffnen- für den kleinen Vorraum. Dort konnte ich eine Kerze anzünden und durch die verschlossene Glastür in den Kirchenraum schauen. Ich habe mich so alleingelassen und zurückgewiesen gefühlt. Es hat geschmerzt. Das ist die andere Seite.

  • 34 Maximilian 06.03.2026, 00:10 Uhr

    Der Eintritt kommt einer Entweihung gleich. Nun ist der Dom nur noch touristische Stätte. In profaner Funktion wird diese Stätte an Bedeutung verlieren. Das ist das Ende des Katholizismus.

  • 33 Johann Moritz 05.03.2026, 23:47 Uhr

    Im Stephansdom in Wien gibt es frei betretbare Bereiche, in denen man in Ruhe beten oder Kerzen aufstellen kann. Wer die Kunstwerke im inneren Bereich aus der Nähe betrachten möchte, muß ein paar € zahlen. Dafür darf man dann auch unbegrenzt photo- und videographieren, darf gegenüber ins Dommuseum, und für einen kleinen Aufpreis auch noch in die Katakomben. Während der Gottesdienste darf man das nicht, dafür kommt man aber umsonst in den inneren Bereich, darf aber dann eben nicht durch die Gegend wandern. Ich finde es durchaus gerechtfertigt, für den touristischen Zugang einer Kirche einen Obolus zu verlangen, solange das im Rahmen bleibt (vor 40 Jahren wollte man in London schon 4 Britische Pfund für Westminster Abbey, das war mir deutlich zu viel). Vielleicht schieben sich dann auch nicht mehr ganz so große Menschenmassen tagtäglich durch den Dom.

  • 32 Meixner Kordula 05.03.2026, 23:05 Uhr

    Ich finde es traurig, wenn der Besuch unseres Wahrzeichens nur noch gegen Bezahlung geht. Ob das in Zeiten wo die Kirche kriselt der richtige Weg ist???? Eine Kirche die Eintritt nimmt ? Nein Danke. Kommunalabgaben und Kirchensteuer und dann noch Eintritt ?? Wie wäre es mit der Bitte um eine Spende beim Besuch des Doms.

  • 31 Marie 05.03.2026, 22:50 Uhr

    Richtig so! Unabhängig davon ob man religiös/Christ ist: der Dom und viele andere Kirchen verkommen zu Touristenattraktionen, in denen Besucher sich benehmen wie auf der Schinkenstrasse: laut, leicht bekleidet und respektlos! Ich wäre dafür, dass Christen einen Ausweis bekommen, um kostenlos weltweit Kirchen besuchen zu können. Ich zahle dann im Gegenzug auch gerne Eintritt in Moscheen, Tempel etc. In eine Synagoge kommt man btw auch nicht so einfach rein (auch wenn das natürlich vor allem einen anderen - traurigen - Hintergrund hat!). Kirchen sind Orte der religiösen Einkehr und Kulturzeugnisse. Kein billiger Rummel!

  • 30 W. Denter 05.03.2026, 22:37 Uhr

    Es stimmt mich traurig, wenn ich Geld für einen kurzen Dombesuch zahlen müsste. Wenn immer ich dort hinein gehe, bin ich von diesem Dom beeindruckt. Gut, wenn es zwei oder drei € sein sollen, würde ich es akzeptieren, die kostet der Trevibrunnen jetzt auch. Eintritt in große historische Gebäude hat halt Konjunktur… Man könnte jetzt ganze Abhandlungen über das Warum, das Für und Wider verfassen. Bisher hatte ich Verständnis, wenn in Ländern, die keine Kirchensteuer erheben, hier und da Eintritt nehmen. Für Köln ist ja noch nicht entschieden, wer wann, wieviel und unter welchen Umständen dieser Eintritt erhoben werden soll. Ich warte mal ab, was das Domkapitel sich einfallen lässt.

  • 29 Anonym 05.03.2026, 21:23 Uhr

    Wie kann sichergestellt werden, dass während der Gottesdienste die Gläubigen nicht im Gebet gestört werden? Wenn der Zutritt während der Gottesdienste frei ist, zieht das doch Leute an, die eigentlich nicht zum Gebet erscheinen, sondern nur ein paar Fotos machen wollen.

    Antworten (3)
    • Meixner Kordula 05.03.2026, 23:10 Uhr

      Die Domschweizer werden bei so etwas einschreiten. Allerdings würde ich mich auch in den Gottesdienst kurz setzen um dann mögl leise zu besichtigen.

    • Maximilian 06.03.2026, 09:01 Uhr

      Man könnte vielleicht über Zugangsbeschränkungen nachdenken. Im Kölner Dom sollten die Menschen auch Ruhe finden können. Ein Eintrittsmodell lehne ich ab. Der Kölner Dom ist ja nicht irgendein Museum. Schatzkammer und Dach wird doch schon vermarktet

    • Domfreund 06.03.2026, 12:44 Uhr

      Wenn da 500 Leute in der Kirche hocken, wer soll dann da stören?

  • 28 Hugo aus R. 05.03.2026, 21:19 Uhr

    Vielleicht sollte man erstmal Herrn Woelki aus dem Amt jagen und sein Gehalt zum Erhalt der Kathedrale verwenden. Eintritt für den Besuch einer Kirche zahlen? Nein. Die Kirche hat in ihrer Geschichte den Menschen genug weggenommen und ist immer noch reich genug (Immobilien, Ländereien usw).

    Antworten (6)
    • greeny 05.03.2026, 22:37 Uhr

      Unterschreibe ich sofort :)

    • Anonym 05.03.2026, 22:40 Uhr

      Danke für diese typische Antwort dessen, der offensichtlich noch viel Ahnung hat von diesen internen Dingen, aber Hauptsache polemisch dagegen sein.

    • Harald aus B. 06.03.2026, 04:31 Uhr

      100% Zustimmung

    • Petra Benz 06.03.2026, 11:07 Uhr

      Und Erbpacht nicht zu vergessen, ist gewaltig gestiegen.

    • Woelki-Fan 06.03.2026, 12:20 Uhr

      und dir sollte der Eintritt in den Dom verboten werden.

    • Annette aus E 06.03.2026, 12:37 Uhr

      Das sehe ich genauso. Mich macht diese Idee fassungslos.

  • 27 Verena jung 05.03.2026, 21:11 Uhr

    Das ist gut so ,der Dom ist teuer !venedig nimmt ja auch EIntritt .33

    Antworten (2)
    • Anonym 06.03.2026, 07:34 Uhr

      Ich finde es bei richtiger Umsetzung in Ordnung. Zum einen zahlt man für die Besichtigung solcher Bauwerke auf der ganzen Welt Eintritt und wenn ein Tourist nach Köln kommt wird er es auch für den Dom tun. Wenn es dem Erhalt des Dom´s dient finde ich es richtig. Falls das Geld für andere Bereiche der Kirche verwendet wird nicht! Es sollte aber Ermäßigung für Kinder, Senioren und Familien geben und der Eintritt sollte nicht überzogen hoch sein. Zudem sollte jeder Kölner weiterhin freien Eintritt haben, denn wir sind so eng mit ihm verbunden, somit unsere Heimat und das sollte berücksichtigt werden.

    • Rumpelstilz 06.03.2026, 12:14 Uhr

      Ich hörte, Fantasialand nimmt auch Eintritt ...

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