Touristen müssen bald Eintritt für Kölner Dom bezahlen
01:29 Min.. Verfügbar bis 05.03.2028.
Kölner Dom verlangt Eintritt: Touristen müssen bald zahlen
Stand:
Der Kölner Dom kostet ab Juli Eintritt. Das gab Dompropst Guido Assmann bekannt.
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Zu den Kommentaren [87]Das Domkapitel plant konkret eine touristische Besichtigungsgebühr. Ab Juli müssen Besucher des Kölner Doms außerhalb der Gottesdienstzeiten Eintritt für den Zugang zum Dom zahlen. Wie hoch die Eintrittspreise sein werden, wurde zunächst nicht bekannt gegeben.
Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass die Besucherzahlen durch die Gebühren sinken werden. Das Domkapitel will möglichst zeitnah über die Höhe des Eintrittspreises informieren.
Kölner Dom Eintrittspreise: Höhe steht noch nicht fest
Hintergrund der Einführung sind gestiegene Kosten für die Erhaltung des Doms. Dazu kommen gestiegene Personalkosten für die insgesamt rund 170 Mitarbeitenden am Dom.
Erste Maßnahmen im vergangenen Jahr, wie die Erhöhung des Preises für die Turmbesteigung und die Domschatzkammer hatten offenbar nicht genug Geld eingebracht. Auch die Öffnungszeiten des Hauptportals wurden angepasst, um Personal zu sparen.
Rücklagen des Domkapitels sind aufgebraucht
Pressekonferenz zu Eintrittspreisen
Das Erzbistum Köln hat durch stetig sinkende Gläubigenzahlen immer weniger Geld zur Verfügung. Der Kölner Dom wird mit 4,2 Millionen Euro pro Jahr durch den Zentralen Dombauverein erhalten. Dazu kommen die Zuwendungen des Erzbistums Köln mit 4,7 Millionen Euro jährlich, Zuschüsse des Landes NRW und Spenden.
Vor allem die Coronazeit habe das Domkapitel vor eine große Herausforderung gestellt, sagte Dompropst Guido Assmann am Donnerstag. Die Rücklagen zur Finanzierung des Betriebs am Kölner Dom seien auch durch die Pandemie aufgebraucht worden.
Kehrtwende in der Ausrichtung des Domkapitels
Zum Wochenbeginn hatten sich die Verantwortlichen des Kölner Domkapitels zu einer zweitätigen Klausurtagung getroffen und über die Finanzlage der Kathedrale gesprochen. Dabei ging es um die Frage, wie das Domkapitel die Pflege, den Schutz und den laufenden Betrieb des Domes in Zukunft sicherstellen möchte.
Bislang hatte das Domkapitel Eintrittspreise strikt abgelehnt. Der Dom solle als Gotteshaus grundsätzlich für jedermann offenbleiben. In anderen Weltkirchen, wie in Berlin oder Mailand, ist ein Eintrittspreis bereits üblich.
"Wenn das zur Restauration und Erhaltung des Kölner Doms fließt, ist das eine gute Idee", sagte ein Passant in der Kölner Innenstadt dem WDR.
"Es muss im Rahmen bleiben, finde ich. Das heißt, man sollte keine Familien damit ausnehmen. Und vor allem auch Schüler und Studenten sollten das Ganze vergünstigt bekommen", so ein anderer Passant.
Verständnis in Aachen
Die Kuppel des Aachener Doms
Die Pläne seines Kölner Amtskollegen kann der Aachener Dompropst Rolf-Peter Cremer gut verstehen. Es sei eine enorme finanzielle Herausforderung, einen Dom zu unterhalten, sagte Cremer auf WDR-Anfrage. Und da müsse man schauen, wo das das Geld herkommt. In Aachen gebe es ähnliche Pläne aber nicht. Der Dom - das erste Unesco Welterbe in Deutschland - wird jährlich von rund 1,3 Millionen Menschen besucht - und das auch weiter ohne Eintritt.
Unsere Quellen:
- Domkapitel Köln
- Pressekonferenz mit Dompropst Guido Assmann
- Nachrichtenagentur KNA
- Gespräch mit dem Aachener Dompropst Rolf-Peter Cremer
Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit Köln, 05.03.2026, 19:30 Uhr
87 Kommentare
Kommentar 87: Tassilo schreibt am 07.03.2026, 20:07 Uhr :
Wie unverkäuflich ist eigentlich der Colonius? Dieser könnte dann als Minarett die neue religiöse Kraft in Köln werden. Der Dom ist dann nur noch Museum mit Eintritt.
Kommentar 86: Petra Fischbäck schreibt am 07.03.2026, 18:40 Uhr :
NICHT cool! Ich will den Dom ja nicht besichtigen. Ich will auch keinen ganzen Gottesdienst besuchen, sondern nur eine Kerze anzünden. In London (St. Paul's) geht das zum Glück noch kostenlos, abgesehen vom Preis für die Kerze (empfohlen sind 70 Pence).
Kommentar 85: Snake86 schreibt am 07.03.2026, 18:06 Uhr :
Tja. Die Kirche bettelt schon länger darum. Das ist der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Soeben den Termin gemacht um auszutreten.
Kommentar 84: Maximilian schreibt am 07.03.2026, 18:00 Uhr :
Der Dom muss erfahrbar bleiben, auch ohne Eintritt und Liturgie. Der Dom braucht aber ein Sicherheitskonzept, denn die Terrorgefahr scheint mir nicht gebannt.
Kommentar 83: Düsseldorfer schreibt am 07.03.2026, 15:56 Uhr :
Sorry…schlecht gezapftes Glas Kölsch….
Antwort von Rumpelstilz , geschrieben am 07.03.2026, 17:21 Uhr :
Dann trink lieber richtiges Bier
Antwort von Vera Aloe Spüli , geschrieben am 07.03.2026, 17:25 Uhr :
Sorry, Sie trinken Nudelwasser!
Kommentar 82: Düsseldorfer schreibt am 07.03.2026, 14:29 Uhr :
Ich zahle gerne Eintrittsgeld für den Erhalt des Kölner Doms als 3€ für ein schlecht schmeckendes Glas Kölsch am Hauptbahnhof gegenüber.
Kommentar 81: Schwester Gloria Maria schreibt am 07.03.2026, 13:46 Uhr :
Verheissungsglaube Aber der Herr wird die Geldschneider davonfegen. Er tat es einmal, er kann es noch einmal! Sodann glaubt ein jeder Kölner, dass der Martin Luther ihr gesandter Apostel war von Gottes Gnaden. Nehmt mich, es wiederum zu glauben! Schwester Gloria Maria Bremen, 5. 3. 2026
Kommentar 80: Sternsinger schreibt am 07.03.2026, 13:36 Uhr :
Am Textanfang steht doch "... AUßERHALB der Gottesdienstzeiten...". Sehe da jetzt kein besonders großes Problem.
Kommentar 79: Wüstenfähe schreibt am 07.03.2026, 13:35 Uhr :
Ich bin der Ansicht, dass die Stadt Köln den Dom in seiner Wertigkeit für die Stadt allgemein unterschätzt. Die Geschäftsleute und Gastronomen ebenfalls. Teilt man die veranschlagten Unterhaltskosten des Domes durch die Anzahl der Besucher, kostet der Dom nur den Gegenwert von 2 Opferlichtern pro Eintritt. Das müsste doch zu stemmen sein. Oder bin ich hier das Milchmädchen? Wenn, dann kauf ich mir im Umfeld des Domes eine Schwarzwälder-Kuckucksuhr aus Plastik.
Kommentar 78: A.Trinklein schreibt am 07.03.2026, 12:39 Uhr :
Warum genau unterstützt der reichste Verein der Welt, die Kirche, hier nicht finanziell?
Kommentar 77: Marina Schweikert schreibt am 07.03.2026, 11:52 Uhr :
Wem ein kleiner Eintrittspreis für dieses phantastische Bauwerk zuviel ist, sollte sich überlegen wie der Erhalt finanziert werden kann. Nur meckern ist nicht hilfreich.
Kommentar 76: Insa V. schreibt am 07.03.2026, 11:05 Uhr :
Die Argumente für den Eintritt sind für mich nicht ganz nachvollziehbar. Weshalb die vermögende Kirche Menschen dadurch noch weiter von sich weg treibt ist nicht verständlich.
Kommentar 75: lästermaul schreibt am 07.03.2026, 10:41 Uhr :
sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt
Kommentar 74: Eintritt ist Mist schreibt am 07.03.2026, 10:27 Uhr :
Wenn es an Geld fehlt, dann muss einfach mal daran gedreht werden, wer wo welche Dom-Andenken verkauft/kauft. Innovation ist das Stichwort. Andere machen es vor. Wenn schon so viele Touristen kommen, dann lässt sich das fehlende Geld doch da gut nebenbei verdienen. Wer einmal Eintritt bezahlt hat, der spart dann daran. Was fehlt ist nicht Eintritt, sondern eine gute Vermarktung mit Produkten die den Menschen gefallen und im Einklang mit der Nutzung als Kirche stehen.
Kommentar 73: Regina Key schreibt am 07.03.2026, 10:10 Uhr :
Es tut mir in der Seele weh. Kirchen und Kathedralen sollten für jeden frei zugänglich sein. Der reiche Vatikan hätte sicherlich Möglichkeiten den bedeutenden Dom zu Köln finanziell zu unterstützen. Auch ein paar Euro sind für manche Menschen schon zuviel in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten. Zwischen Kirche und Mensch sollte es keine finanzielle Barriere geben. Ich hoffe die verantwortlichen Instanzen überdenken diesen Plan nochmal.
Kommentar 72: Ungläubiger schreibt am 07.03.2026, 08:24 Uhr :
Na und? - Wenn man im Pascha nur mal gucken will, muss man ja auch Eintritt zahlen ...
Antwort von Maximilian , geschrieben am 07.03.2026, 10:08 Uhr :
Geschmackloser Vergleich. Vielleicht wünschen Sie sich etwas, dass Sie ohne Bezahlung nicht bekommen können.
Kommentar 71: Bischof zu Limburg schreibt am 06.03.2026, 23:34 Uhr :
Die Zahlung von Kirchensteuer müsste als Ticket reichen. Arme Kirche, Kredit beim Vatikan aufnehmen , jetzt Eintrittzoll. Traurig
Kommentar 70: Kordula Meixner schreibt am 06.03.2026, 23:07 Uhr :
Die Einnahmen der Kirche gehen zurück. Die Erhaltung des Domes verschlingt sehr viel Geld.Die Kirchensteuer darf nicht alleine für den Dom verwendet werden. Dennoch finde ich Eintrittsgeld von 5€ sehr viel.. 1-2 € könnte ich mir vorstellen Oder eine Spende für den Eintritt.
Kommentar 69: Thorbjörn schreibt am 06.03.2026, 21:25 Uhr :
Das Erzbistum Köln verfügt über mind. 3 Milliarden Euro, mehr wurde 2015 nicht offengelegt. Die Kirche entfernt sich von Ihren Anhängern, vertuscht Skandale und verhält mehr wie ein Konzern und dann beschwert man sich über sinkende Einnahmen. Um einen Glauben auszuüben, braucht man kein Bodenpersonal !
Kommentar 68: Pia schreibt am 06.03.2026, 21:12 Uhr :
Ich kann es nicht glauben was die jetzt machen ( Eintrittsgeld ). Dann wundert man sich das immer mehr aus der Kirche austreten.🤔 Die Katholische Kirche ist nicht mehr das was sie mal war. Es werden immer mehr Kirchen , Schulen, Kindergarten und Altenheime geschlossen.
Kommentar 67: Ex-Messdiener schreibt am 06.03.2026, 20:57 Uhr :
Von außen gefällt mir der Dom eh besser als von innen. Und außerdem könnte man eventuell auch mal darüber nachdenken, ob der Herr Kardinal vielleicht auf 80% seines monatlichen Gehalts verzichtet. Das Geld könnte man doch gut verwenden, anstatt Eintritte im Dom zu erheben.
Kommentar 66: Lisa schreibt am 06.03.2026, 20:49 Uhr :
In einem ersten Bericht stand, daß, wer zum Beten oder Kerze anzünden in den Dom möchte, keinen Eintritt zahlen muß. Ich war kürzlich im Dom, mache ich fast immer, wenn ich in Köln bin, da wurden die Besucher Schulwesen eingelassen entsprechend, wie andere den Dom verließen. Der Mittelgang war gesperrt, so daß man relativ unbehelligt von den umherwandernden Menschen beten und inne halten konnte. Danach gehe ich aber auch gerne durch den Dom, um an einigen Stationen inne zu halten. Ist das dann touristisch, so daß ich zahlen müßte? Wie will man das abgrenzen und kontrollieren? Ich finde, Kirchen sollten für alle ohne Eintrittsgeld betretbar sein, zumindest hier bei uns, wo es die Kirchensteuer gibt und - völlig unverständlich - der Staat die teils üppigen Gehälter zahlt. Das so viele Menchen austreten, darüber sollten sich stattdessen die Kirchenoberen mal Gedanken machen.
Antwort von Jutta Untrieser , geschrieben am 07.03.2026, 14:00 Uhr :
Ja, Sie haben recht, denn an j e d e n Gotteshausbesucher, ergeht ein Gottesruf aus dem Himmel selbst. Die Eintrittsgelder vertreiben sie, besonders die Armen, die es nötig haben.
Kommentar 65: Anonym schreibt am 06.03.2026, 20:05 Uhr :
Finde ich vollkommen in Ordnung.Ausserhalb der Messen kommen viele Touristen, die für viele andere Sachen auch an anderen Orten Eintritt bezahlen.Drücken Sie lange auf ein Element in der Zwischenablage, um es anzupinnen. Nicht angepinnte Elemente werden nach einer Stunde gelöscht.
Kommentar 64: Maximilian schreibt am 06.03.2026, 18:47 Uhr :
Viele halten den Dom nicht mehr für einen religiösen Raum, sondern nur noch für ein Wahrzeichen. Man bestaunt vielleicht die Baukunst. Der Dompropst gibt Hinweis, wenn Leute vergessen die Mütze auszuziehen. Kopftuch und Vollverschleierung wird aber wegsehend geduldet. Wer im Dom noch Ruhe findet, muss Blitzlichtgewitter gewöhnt sein. Kontemplative Gebetsstille finde ich dort nicht mehr. Meister Gerhard war das dein Ansinnen?
Kommentar 63: a-theist schreibt am 06.03.2026, 18:45 Uhr :
dann sollten im gegenzug die sog. staatsleistungen nach dem wiener kongress von 1815 sofort ersatzlos eingestellt werden.
Antwort von Flo , geschrieben am 06.03.2026, 21:33 Uhr :
Das sollten sie, bin auch dafür. Eintritt ist eine Form von ausuferndem Kreativinkasso.
Kommentar 62: Bernd Schmitz schreibt am 06.03.2026, 18:28 Uhr :
Typisch Kirche. Erstickt im Geld, bekommt aber den Hals nicht voll.
Kommentar 61: Willy schreibt am 06.03.2026, 17:37 Uhr :
Der WDR hat unterstes Niveau erreicht.
Kommentar 60: Lampert Guido schreibt am 06.03.2026, 14:52 Uhr :
Wenn ich als Kirchensteuerzahler demnächst Eintritt in den Dom zahlen soll werde ich aus der Kirche austreten.
Antwort von Britta , geschrieben am 06.03.2026, 17:13 Uhr :
Gut so! Ich hoffe, das da viele Menschen folgen werden! Als meine Schwiegermutter beerdigt wurde , ist ein Gebühr von 500€ für die Friedhofskapelle erhoben worden. Für 10 Stühle extra, nochmal 50€.
Antwort von Fair , geschrieben am 06.03.2026, 19:23 Uhr :
Lampert, auf nimmer Wiedersehen,
Antwort von Maximilian , geschrieben am 07.03.2026, 09:53 Uhr :
@Britta. Das könnten auch städtische Gebühren gewesen sein. Die Städte sind auch nicht zimperlich.
Kommentar 59: Britta schreibt am 06.03.2026, 14:30 Uhr :
Klar, und dann werden noch mehr Menschen aus der Kirche austreten! Darüber wird sich dann aber hoffentlich die Kirche nicht wundern! Eigentlich will doch die Kirche wieder mehr Zulauf haben…… Was ein Schwachsinn, zumal die Kirche über ein Unfaßbares Vermögen verfügt. Offentsichtlich regiert nicht nur in der freien Wirtschaft das Geld!
Kommentar 58: Rumpelstilz schreibt am 06.03.2026, 13:56 Uhr :
Da fällt mir doch glatt Hans Scheibner ein: Herr S. und die Kirchensteuer .... bald zahle ich nur, ich allein ... Mensch Gott musst Du mir dankbar sein ....
Kommentar 57: Miss Marple schreibt am 06.03.2026, 13:23 Uhr :
Ich finde es schlichtweg unmöglich, für ein Gotteshaus Eintritt zu verlangen! Dies ist ein Haus der Zuflucht, wo jeder Ruhe und Frieden finden sollte, der danach verlangt! Dafür kann ich doch kein Geld nehmen! Im TV wurde sogar von 12 Euro pro Person gesprochen! Absolut unmöglich, finde ich das! Darüber hinaus bin ich z. B. katholisch und zahle Kirchensteuer. Und um dann in den Dom zu kommen, muss ich erst noch mal extra zahlen? Das hat mit einem Gotteshaus nichts mehr zu tun und mit der Lehre Jesu schonmal gleich gar nicht.
Antwort von Käthe , geschrieben am 06.03.2026, 19:56 Uhr :
Im Dom hat man schon lange keine Ruhe und keinen Frieden mehr, weil viel zu viele, i.d.R. nicht christliche Menschen dieses Haus als Museum betrachten und extremen Lärm machen. Ich begrüße es sehr, wenn ich dort demnächst wieder in Ruhe beten kann und in die Sakramentskapelle komme, ohne mich durch Menschenmassen drängen zu müssen. Man könnte ja eine Regelung finden, daß Kölner Kirchensteuerzahler oder Mitglieder des Dombauvereins weiter gratis reinkommen. Aber Menschen, die in Missachtung des eigentlichen Zweckes eines Gotteshauses dort toutistisch unterwegs sein wollen, die mögen das dann auch bitte bezahlen.
Kommentar 56: Nobby schreibt am 06.03.2026, 12:40 Uhr :
Dann werde ich aus der Kirche austreten!
Kommentar 55: Anonym schreibt am 06.03.2026, 11:27 Uhr :
Einfach ein paar im Eigentum der Kirche befindliche Ladenimmobilienhäuser in der Kölner Innenstadt verkaufen
Kommentar 54: Anonym schreibt am 06.03.2026, 10:49 Uhr :
Ich finde es eine Unverschämtheit für ein Gotteshaus Eintritt zu verlangen. Für Ausstellungen oder den Turm wird doch schon Eintritt verlangt, was auch in Ordnung ist. Wie soll den unterschieden werden, ob jemand zum Beten kommt oder zum Fotografieren?
Kommentar 53: Rainer Kluge schreibt am 06.03.2026, 10:36 Uhr :
Eine bodenlose Unverschämtheit. Mit der Kirchensteuer sollte das abgegolten sein. Und was kommt danach? Popcorn-Shop, Andenkenladen neben dem Altar oder gar ein neuer Ablasshandel? Wenn es um Geld geht, ist die Kirche schon immer sehr erfindungsreich gewesen. Für die Beichte schlage ich vor: Einfach Sünden 20 Euro, heftige Sünden 100 Euro und böse, böse Dinge ab 500 Euro zur Vergebung angeboten.
Antwort von Klaus Becker , geschrieben am 06.03.2026, 16:15 Uhr :
Man muss sich halt neue Methoden des Ablasshandels einfallen lassen. Irgendwann merkt auch der letzte Katholik, dass die Kirche nur ein kommerziell orientiertes Unternehmen ist und nichts anderes. Mit Gott und Glauben hat das alles nichts zu tun.
Kommentar 52: Rainer Kluge schreibt am 06.03.2026, 10:31 Uhr :
Eine bodenlose Unverschämtheit. Mit der Kirchensteuer sollte das abgegolten sein.
Kommentar 51: Gregor schreibt am 06.03.2026, 09:53 Uhr :
Meine Frage ist: wenn ich als Eifeler und Kirchensteuern zahlender Katholik einmal im Jahr nach Köln komme, soll ich wenn ich für die meinen Kerzen anmache und Bete dann bezahlen. Wann das so ist und auch noch 15€ pro Person, trete ich aus der Kirche aus. Gruß die Eifel, hart aber herzlich und gläubig.
Kommentar 50: Haselnuss schreibt am 06.03.2026, 08:58 Uhr :
Ich empfehle Notre Dame (kostenlos) anstelle von Notre Dom.
Kommentar 49: Maximilian schreibt am 06.03.2026, 08:55 Uhr :
Der Dom sollte eine Pilgerstätte für Gläubige bleiben. Es ist schon schlimm genug, dass das Umfeld des Domes derart kommerzialisiert wurde. So standen doch früher Bäume auf dem Vorplatz. Auch die Verkehrsführung um den Dom ist städtebauliche Schande. Die Kölner Silvesternacht 2015 im Schatten des Domes war der Gipfel der Respektlosigkeit.
Kommentar 48: Andrea schreibt am 06.03.2026, 08:36 Uhr :
Es handelt sich bei dem Kölner Dom um ein Weltkulturerbe welches Instandgehalten werden muss, daher finde ich einen kleinen Eintrittspreis für gerechtfertigt, der sollte aber ausschließlich für die Instandhaltung und nicht für die Gier benutzt werden. In anderen Ländern sind die Menschen auch bereit für besondere Bauwerke Eintritt zu bezahlen. Ich finde es wichtig, gerade in den heutigen Zeiten, dass solche Bauwerke im Sinne unserer christlichen Kultur einen besonderen Stellenwert haben und erhalten und gepflegt werden.
Kommentar 47: Nobby schreibt am 06.03.2026, 08:19 Uhr :
Wenn das kommt, trete ich aus der Kirche aus. Bezahle ja schon jeden Monat Kirchensteuer 😒.
Kommentar 46: Benedikt Fohr schreibt am 06.03.2026, 08:07 Uhr :
Wir kämpfen zum Beispiel darum Kindergärten und Schulen in kirchlicher Trägerschaft zu erhalten, da Gelder an vielen Stellen wegbrechen und fehlen. Es gibt diverse Projekte und Verantwortlichkeiten, die wichtiger sind als Touristen zu unterstützen. Ich denke ein kleiner Obolus ist durchaus richtig, sodass sich der Dom selber tragen kann und nicht in der sozialen Hängematte der Kirchenmitglieder verweilt. Eine zufriedenstellende Lösung für die Teilnehmer von Gottesdiensten etc. wird sicherlich gefunden werden können.
Kommentar 45: ärgerlich schreibt am 06.03.2026, 07:57 Uhr :
Beim Vorbeikommen am Kölner Hauptbahnhof wenn noch Zeit ist mal kurz (in) den Dom schauen ist dann vorbei - wie doof. Hätte es das nicht gegeben, wäre ich niemals drin gewesen. Solche prägenden Gebäude die Eintritt kosten, wärmen nicht mehr das Herz, das wird nach hinten raus erst richtig teuer, wenn es keinen mehr kratzt, was mit dem Dom ist.
Kommentar 44: Sandra schreibt am 06.03.2026, 07:34 Uhr :
Es wird argumentiert, dass in anderen Ländern auch Eintritt in Gotteshäuser verlangt wird. Der feine Unterschied liegt allerdings darin, dass in anderen Ländern auch keine Kirchensteuer erhoben wird und somit darüber Einnahmen generiert werden. Ich finde Eintrittsgeld okay, wenn parallel dazu die Kirchensteuer abgeschafft wird. Das die „Mittel“ aufgebracht sind wundert mich nicht, wenn damit goldene Badewannen oder Schadenszahlungen für Kindesmissbrauch finanziert werden müssen.
Kommentar 43: Katholik schreibt am 06.03.2026, 07:18 Uhr :
Ich zahle den Betrag gerne, dient er doch einem guten Zweck. Wir müssen doch auch alle die Zwangsabgabe für ARD und ZDF leisten.
Kommentar 42: Andreas schreibt am 06.03.2026, 06:31 Uhr :
Guten Morgen Ich selber bin auch Küster im Kloster Kamp, in Kamp-Lintfort. Wir haben als berühmte Erstabtei der Zisterzienser im Deutschen Sprachraum, jährlich viele Touristen. Normalerweise könnten wir auch Eintritt nehmen. Aber ein Gotteshaus soll für jeden Menschen ohne Entgeld offen sein. Zum Gebet und innerer Einkehr. Die Menschen die in Köln nicht nur zum gucken kommen, sondern die zum Gebet kommen und Kerzen anzünden, sollten auch weiterhin hinein kommen. Ohne Eintritt. Das Geld anders verteilen. Muss ein Priester nach Beamtenrecht besoldet werden? Im Vergleich. Andere Kirchenangestellte bekommen einen Hungerlohn. Aber der Herr ist gerecht. Das tröstet. Der Dom ist immer noch in erster Linie ein Haus Gottes, zum Genet und Gottesdienst.
Kommentar 41: Roger schreibt am 06.03.2026, 05:18 Uhr :
Berechtigt der monatliche Mitgliedsbeitrag, der auf meiner Abrechnung erscheint, etwa nicht zum kostenlosen Betreten?
Kommentar 40: Andreas S. schreibt am 06.03.2026, 04:49 Uhr :
Die deutsche katholische Kirche hat - zumindest aus meiner Sicht - viel zu oft Grenzen überschritten und statt dringend notwendige Reformen umzusetzen lieber auf fragwürdige Führungskräfte und „Jetzt erst recht"-Parolen gesetzt. Trotzdem bin ich bisher nicht ausgetreten. Nun aber Eintritt für ein Gotteshaus zu verlangen, anstatt endlich mal ehrlich zu hinterfragen, warum so viele Menschen dieser Institution den Rücken kehren - das ist die völlig falsche Antwort. Mit Betonköpfen wie Woelki & Co. hat man die Jugend längst verloren, nie einen offenen und aufrichtigen Dialog gesucht und sich hinter überheblicher Arroganz mit üppigen Bezügen verschanzt. Mit Ende 50 werde ich die Kirche nun endgültig auch verlassen. Was wohl Jesus zu alldem sagen würde?
Kommentar 39: A.Schneider schreibt am 06.03.2026, 04:02 Uhr :
Eintritt?? Für was bezahle ich Kirchensteuer??
Kommentar 38: Joachim P. schreibt am 06.03.2026, 03:56 Uhr :
Ist Kirchenrechtlich garnicht erlaubt das für den Dom Eintritt verlangt erden kann. Da wird aber Rom noch Theather schlagen deswegen. Denn wie sagt man so schön in der Biebel:DAS HAUS DES VATERS BEDARF KEINEN EINTRITT!!!
Kommentar 37: Hans schreibt am 06.03.2026, 02:28 Uhr :
They should consider how to improve the management but not increase their income in such a simple way. The feeling is not so good
Kommentar 36: Thomas Rudy schreibt am 06.03.2026, 01:09 Uhr :
In Italien ist dies normal aber reden wir von 3,— € nicht von 12,—€, Bitte lasst die Kirche Kirche sein und kein Museum!!!
Kommentar 35: Anonym schreibt am 06.03.2026, 00:18 Uhr :
Dass die Erhaltung des Domes enorme Summen verschlingt, wird jedem klar sein. Wer in ein Museum geht, der zahlt selbstverständlich Eintritt. Aber dann denke ich einmal nur an mich. Ob jetzt in Köln oder auch im Trubel einer lauten Stadt habe ich das Bedürfnis, innezuhalten, ein stilles Gebet, eine Kerze anzuzünden und die Gedanken zu ordnen. Und dafür muss ich dann zahlen? Ich habe es in meiner Heimatstadt selbst erlebt. Die Sorgen und Ängste übergroß, der Gedanke an ein Zurückziehen - ganz schnell - und dann vergeblich an der großen Kirchentür ziehen. Ich bin weinend weggegangen. Dann die nächste Kirche. Die Tür ließ sich öffnen- für den kleinen Vorraum. Dort konnte ich eine Kerze anzünden und durch die verschlossene Glastür in den Kirchenraum schauen. Ich habe mich so alleingelassen und zurückgewiesen gefühlt. Es hat geschmerzt. Das ist die andere Seite.
Kommentar 34: Maximilian schreibt am 06.03.2026, 00:10 Uhr :
Der Eintritt kommt einer Entweihung gleich. Nun ist der Dom nur noch touristische Stätte. In profaner Funktion wird diese Stätte an Bedeutung verlieren. Das ist das Ende des Katholizismus.
Kommentar 33: Johann Moritz schreibt am 05.03.2026, 23:47 Uhr :
Im Stephansdom in Wien gibt es frei betretbare Bereiche, in denen man in Ruhe beten oder Kerzen aufstellen kann. Wer die Kunstwerke im inneren Bereich aus der Nähe betrachten möchte, muß ein paar € zahlen. Dafür darf man dann auch unbegrenzt photo- und videographieren, darf gegenüber ins Dommuseum, und für einen kleinen Aufpreis auch noch in die Katakomben. Während der Gottesdienste darf man das nicht, dafür kommt man aber umsonst in den inneren Bereich, darf aber dann eben nicht durch die Gegend wandern. Ich finde es durchaus gerechtfertigt, für den touristischen Zugang einer Kirche einen Obolus zu verlangen, solange das im Rahmen bleibt (vor 40 Jahren wollte man in London schon 4 Britische Pfund für Westminster Abbey, das war mir deutlich zu viel). Vielleicht schieben sich dann auch nicht mehr ganz so große Menschenmassen tagtäglich durch den Dom.
Kommentar 32: Meixner Kordula schreibt am 05.03.2026, 23:05 Uhr :
Ich finde es traurig, wenn der Besuch unseres Wahrzeichens nur noch gegen Bezahlung geht. Ob das in Zeiten wo die Kirche kriselt der richtige Weg ist???? Eine Kirche die Eintritt nimmt ? Nein Danke. Kommunalabgaben und Kirchensteuer und dann noch Eintritt ?? Wie wäre es mit der Bitte um eine Spende beim Besuch des Doms.
Kommentar 31: Marie schreibt am 05.03.2026, 22:50 Uhr :
Richtig so! Unabhängig davon ob man religiös/Christ ist: der Dom und viele andere Kirchen verkommen zu Touristenattraktionen, in denen Besucher sich benehmen wie auf der Schinkenstrasse: laut, leicht bekleidet und respektlos! Ich wäre dafür, dass Christen einen Ausweis bekommen, um kostenlos weltweit Kirchen besuchen zu können. Ich zahle dann im Gegenzug auch gerne Eintritt in Moscheen, Tempel etc. In eine Synagoge kommt man btw auch nicht so einfach rein (auch wenn das natürlich vor allem einen anderen - traurigen - Hintergrund hat!). Kirchen sind Orte der religiösen Einkehr und Kulturzeugnisse. Kein billiger Rummel!
Kommentar 30: W. Denter schreibt am 05.03.2026, 22:37 Uhr :
Es stimmt mich traurig, wenn ich Geld für einen kurzen Dombesuch zahlen müsste. Wenn immer ich dort hinein gehe, bin ich von diesem Dom beeindruckt. Gut, wenn es zwei oder drei € sein sollen, würde ich es akzeptieren, die kostet der Trevibrunnen jetzt auch. Eintritt in große historische Gebäude hat halt Konjunktur… Man könnte jetzt ganze Abhandlungen über das Warum, das Für und Wider verfassen. Bisher hatte ich Verständnis, wenn in Ländern, die keine Kirchensteuer erheben, hier und da Eintritt nehmen. Für Köln ist ja noch nicht entschieden, wer wann, wieviel und unter welchen Umständen dieser Eintritt erhoben werden soll. Ich warte mal ab, was das Domkapitel sich einfallen lässt.
Kommentar 29: Anonym schreibt am 05.03.2026, 21:23 Uhr :
Wie kann sichergestellt werden, dass während der Gottesdienste die Gläubigen nicht im Gebet gestört werden? Wenn der Zutritt während der Gottesdienste frei ist, zieht das doch Leute an, die eigentlich nicht zum Gebet erscheinen, sondern nur ein paar Fotos machen wollen.
Antwort von Meixner Kordula , geschrieben am 05.03.2026, 23:10 Uhr :
Die Domschweizer werden bei so etwas einschreiten. Allerdings würde ich mich auch in den Gottesdienst kurz setzen um dann mögl leise zu besichtigen.
Antwort von Maximilian , geschrieben am 06.03.2026, 09:01 Uhr :
Man könnte vielleicht über Zugangsbeschränkungen nachdenken. Im Kölner Dom sollten die Menschen auch Ruhe finden können. Ein Eintrittsmodell lehne ich ab. Der Kölner Dom ist ja nicht irgendein Museum. Schatzkammer und Dach wird doch schon vermarktet
Antwort von Domfreund , geschrieben am 06.03.2026, 12:44 Uhr :
Wenn da 500 Leute in der Kirche hocken, wer soll dann da stören?
Kommentar 28: Hugo aus R. schreibt am 05.03.2026, 21:19 Uhr :
Vielleicht sollte man erstmal Herrn Woelki aus dem Amt jagen und sein Gehalt zum Erhalt der Kathedrale verwenden. Eintritt für den Besuch einer Kirche zahlen? Nein. Die Kirche hat in ihrer Geschichte den Menschen genug weggenommen und ist immer noch reich genug (Immobilien, Ländereien usw).
Antwort von greeny , geschrieben am 05.03.2026, 22:37 Uhr :
Unterschreibe ich sofort :)
Antwort von Anonym , geschrieben am 05.03.2026, 22:40 Uhr :
Danke für diese typische Antwort dessen, der offensichtlich noch viel Ahnung hat von diesen internen Dingen, aber Hauptsache polemisch dagegen sein.
Antwort von Harald aus B. , geschrieben am 06.03.2026, 04:31 Uhr :
100% Zustimmung
Antwort von Petra Benz , geschrieben am 06.03.2026, 11:07 Uhr :
Und Erbpacht nicht zu vergessen, ist gewaltig gestiegen.
Antwort von Woelki-Fan , geschrieben am 06.03.2026, 12:20 Uhr :
und dir sollte der Eintritt in den Dom verboten werden.
Antwort von Annette aus E , geschrieben am 06.03.2026, 12:37 Uhr :
Das sehe ich genauso. Mich macht diese Idee fassungslos.
Kommentar 27: Verena jung schreibt am 05.03.2026, 21:11 Uhr :
Das ist gut so ,der Dom ist teuer !venedig nimmt ja auch EIntritt .33
Antwort von Anonym , geschrieben am 06.03.2026, 07:34 Uhr :
Ich finde es bei richtiger Umsetzung in Ordnung. Zum einen zahlt man für die Besichtigung solcher Bauwerke auf der ganzen Welt Eintritt und wenn ein Tourist nach Köln kommt wird er es auch für den Dom tun. Wenn es dem Erhalt des Dom´s dient finde ich es richtig. Falls das Geld für andere Bereiche der Kirche verwendet wird nicht! Es sollte aber Ermäßigung für Kinder, Senioren und Familien geben und der Eintritt sollte nicht überzogen hoch sein. Zudem sollte jeder Kölner weiterhin freien Eintritt haben, denn wir sind so eng mit ihm verbunden, somit unsere Heimat und das sollte berücksichtigt werden.
Antwort von Rumpelstilz , geschrieben am 06.03.2026, 12:14 Uhr :
Ich hörte, Fantasialand nimmt auch Eintritt ...
Kommentar 26: Verena jung schreibt am 05.03.2026, 21:07 Uhr :
Ich finde diesen schritt richtig ! Der Dom kostet jeden Tag eine Menge Geld .venedig nimmt ja auch Eintritt. Warum also nicht auch Wir ?VH
Kommentar 25: Annette Frey schreibt am 05.03.2026, 21:05 Uhr :
Sorry, dann werde ich den Kölner Dom halt nicht mehr besuchen! Wie reagierte Jesus doch nochmal auf die Händler am Tempel...? Ziemlich massiv...! Ich sage nur - PFUI...! Viel Spaß beim Untergang des Christentums...!
Kommentar 24: Annette Frey schreibt am 05.03.2026, 20:56 Uhr :
Was machte Jesus am Tempel? Er zertrümmerte alles, was gewinnorientiert war...! Dann werde ich den Kölner Dom halt nicht mehr besuchen...! Lieber eine Kirche, die nicht profitierentiert ist...! Pfui!
Kommentar 23: Elisabeth Hüsing-Schröter schreibt am 05.03.2026, 20:17 Uhr :
Es ist okay, Eintritt für den Besuch des Doms zu verlangen aus touristischen Motiven. Allerdings sollen Kirchensteuerzahler außen vor bleiben. Den Dom mit anderen Kirchen und deren Gebühren zu vergleichen, ist nicht richtig. Gebühren werden dort verlangt wg fehlender Kirchensteuer, Staat und Kirche sind getrennt.
Antwort von Haselnuss , geschrieben am 06.03.2026, 09:07 Uhr :
Nun ja, die Gehälter z. B. Der Kardinäle und anderer kirchlichen Amtsträger, werden in Deutschland vom Staat bezahlt. Also auch leider von nicht kirchenmitgliedern. Kardinäle verdienen zwischen 10000€ und 14000€ monatlich!
Antwort von Nönö , geschrieben am 06.03.2026, 12:26 Uhr :
… und schon geht die Bürokratie wieder los, wer soll denn die Kirchensteuerzahler aussortieren? Woelki vielleicht, dann kommt er nicht auf dumme Gedanken. Kirche mit Eintritt ist an sich schon ein Skandal. Leute, die Asyl in der Kirche suchen, zahlen auch nix und werden kostenlos versorgt. Also ehrlich, ich bin entsetzt.
Kommentar 22: Manfred schreibt am 05.03.2026, 19:34 Uhr :
Wird seit Jahr und Tag nicht zu knapp Kirchensteuerzahlenden auch Eintritt abverlangt oder erhält man unter Vorlage der Lohnsteuerabrechnung am Eingang auch weiterhin freien Zugang? Ich würde auch eine Staffelung des Eintrittspreises vorschlagen; wer nur im Eingangsbereich verweilt, sollte weniger bezahlen, als ein Besucher, der bis nach ganz nach vorne möchte.
Kommentar 21: Maria schreibt am 05.03.2026, 18:47 Uhr :
Endlich, andere Länder nehmen horrende Eintrittsgelder, es wird höchste Zeit die hohen Kosten irgendwie zu decken.
Antwort von Jung verena , geschrieben am 05.03.2026, 21:09 Uhr :
Genau meine Meinumg !
Kommentar 20: Linda schreibt am 05.03.2026, 18:42 Uhr :
Ich bin keine gebürtige kölnerin, lebe aber in der Nähe. Besuche regelmäßig den Dom. Das wird sich auch nicht ändern, wenn ich Eintritt zahlen muss. Wir tragen dann zum Erhalt dieses herrlichen Bauwerks bei. Darauf können wir stolz sein
Kommentar 19: Tina Troffler schreibt am 05.03.2026, 18:39 Uhr :
Mal ehrlich, nur noch knapp unter 40% der Kölner sind Mitglieder in einer christlichen Kirche. Tendenz weiter sinkend. Auch wenn das in der Öffentlichkeit noch nicht so durchgedrungen ist, die Kirchen haben hier immer noch viel zu viel Stimmen, zu viel Lobby, zu viel Repräsentanz in der Stadtgesellschaft. Köln katholisch war mal. Die Evangelen sind nicht minder dogmatisch, verstecken es nur besser. Die haben nicht mal geschafft, bei der Aufarbeitung von Missbrauch zu kooperieren. Säkularisierung ist angesagt. Eigentlich ist die primäre Funktion des Doms nicht mehr die Spiritualität und Glaube, sondern Kölsch Kultur und Tourismusmagnet. Also, warum nicht kommerzialisieren, ist wenigsten ehrlich.
Kommentar 18: Claudia schreibt am 05.03.2026, 18:37 Uhr :
Finde ich nicht gut. Man sollte in jede Kirche ohne Gebühr gehen können, zum beten, um einige Minuten dem Stress zu entfliehen oder einfach nur da zu sitzen und fur sich Ruhe zu finden. Das mache ich gerne in jeder großen oder kleinen Kirche die gerade so auf meinem Weg liegt. Schade so gehen der Kirche noch mehr Gläubige laufen. Ich finde da erreicht man nur das Gegenteil. Vor allem wenn die Kölner oder die aus der nahen Umgebung so wie wir, fast bei jedem Kölnbesuch den Dom besucht haben....
Kommentar 17: soviel dazu schreibt am 05.03.2026, 18:28 Uhr :
Übersicht mit KI Der Kölner Dom gehört offiziell sich selbst. Im Grundbuch ist als Eigentümerin die „Hohe Domkirche zu Köln“ eingetragen, eine juristische Person des öffentlichen Rechts. Er ist somit rechtlich eigenständig, während die Verwaltung und Seelsorge durch das Metropolitankapitel erfolgt. Er ist die Kathedrale des Erzbistums Köln, gehört aber nicht direkt dem Erzbischof. SWR Rechtlicher Eigentümer: Hohe Domkirche zu Köln (eigenständige Rechtsperson). Verwaltung: Kölner Domkapitel. Baulast/Finanzierung: Die Verantwortung für den Erhalt liegt beim Land Nordrhein-Westfalen und dem Zentral-Dombau-Verein. Status: Wahrzeichen der Stadt und Weltkulturerbe. Kulturstiftung Kölner Dom Der Domkapitel kümmert sich um die Instandhaltung, ist aber nicht Eigentümer im eigentlichen Sinne. Emotional wird oft gesagt, der Dom gehöre den Kölnern und allen Menschen, die ihn lieben. SWR
Kommentar 16: Janina schreibt am 05.03.2026, 18:23 Uhr :
Wir zahlen alle Kirchensteuer. Die Kirchen schwimmen im Geld, häufen Millionen an. Dann sollen Alle noch zusätzlich Eintritt zahlen? Sollte die Kirche nur Kölner/innen davon ausnehmen, hätten wir eine Zweiklassengesellschaft der katholischen Kirche in Deutschland. Ein No Go. Die katholische Kirche sollte besser wirtschaften, Vermögen mal abbauen / besser verteilen und sich aus einigen Sachen mal zurückziehen, die in Öffentliche Hand gehören (Krankenhäuser, etc.).
Antwort von Tina Troffler , geschrieben am 05.03.2026, 18:41 Uhr :
Nein, weniger als 40% der Kölner zahlen noch Kirchensteuer. Die Kirche ist nicht mehr so mächtig wie es scheint.
Antwort von Juhu , geschrieben am 06.03.2026, 08:44 Uhr :
Die Kirchen schwimmen nicht in Geld, es zahlen auch nur noch sehr wenige Menschen Kirchensteuer. Die Idee mit dem Eintritt finde ich gut, jedes Museum macht das auch. Immer nur von der Kirche fordern, ohne das je dafür gezahlt wird, ist sehr links. Viele Angebote im kulturellen und sozialen Bereich gäbe es ohne die Kirchen nicht, und ganz bestimmt nicht die wunderschönen Kirchen.
Kommentar 15: kölschekathrin schreibt am 05.03.2026, 18:18 Uhr :
Frechheit! Die Kölner Bürgerschaft hat den Papisten dat Kapellchen im Mittelalter da hin gebaut und die Hohenzollern und wiederum die Kölner Bürgerschaft haben im 19. Jahrhundert fertig gebaut. Ich bin als gute Kölsche seit ewigen Zeiten im Dombauverein. Klar, und jetzt soll ich da 2 bis 3 mal die Woche latzen, wenn ich mal reinspringe um für jemanden ein Gebet zu sprechen und ein Kerzchen aufzustellen? Frechheit, ich werde mich beim Allmächtigen beschweren über sein unzulängliches Bodenpersonal 😉
Antwort von Thomas , geschrieben am 05.03.2026, 19:58 Uhr :
Dombauverein Mitglieder haben freien Eintritt. Bei 6mio Besuchern würde 1 Euro Eintritt erstmal reichen, trägt halt zum erhalt und zur Sauberkeit um den Dom bei. In Rom war vor paar Tagen dieser berühmte Brunnen eröffnet worden, der Eintritt zum Fotos machen hat alles finanziert von den Touristen.
Kommentar 14: Ute Sessenhausen schreibt am 05.03.2026, 18:18 Uhr :
Schade, wenn man nicht mehr einfach in eine Kirche und besonders in einen Dom gehen kann um zu beten und eine Kerze anzuzünden ohne dafür zu bezahlen. Wenn ich in Köln bin, nehme ich mir dafür Zeit und finde dort auch trotz der Touristen Ruhe. Dann kann man gleich die Kirchensteuer abschaffen, wenn man als Katholik dann auch noch dafür bezahlen müsste in einer Kirche beten zu dürfen, wenn einem danach ist und besonders in einem Dom. Das ist wirklich traurig nur noch zu Gottesdienstzeiten beten zu dürfen. Wie kann man solche Ideen haben? Ich schäme mich wirklich für dasErzbistum Köln! Das ist einfach nur sehr, sehr peinlich.
Antwort von Thomas , geschrieben am 05.03.2026, 20:05 Uhr :
Möge der Herr ihnen verzeihen das der Euro Eintritt und die 50cent für die Kerze ihnen der heilige Geist nicht wert sind.
Kommentar 13: Nosauer@t-online.de schreibt am 05.03.2026, 18:12 Uhr :
Irgenwann langt es dann aber auch. Ich habe am Montag einen Termin zum austritt aus der Kirche. Bisher habe ich jährlich mit ca. 5000 Euro Kirchensteuer die Kirche trotz der unsäglichen Straftaten unterstützt. Jetzt ist Schluss!!
Antwort von Meixner Kordula , geschrieben am 05.03.2026, 23:19 Uhr :
Sie finanzieren mit der Kirchensteuer unzählige Einrichtungen der Kirche. Christliche Krankenhäuser ect. Ohne diese wäre Köln arm dran.
Antwort von @nosauer , geschrieben am 06.03.2026, 12:41 Uhr :
Mit Verlaub, bei 5000 € Kirchensteuer im Jahr sind Sie eigentlich ganz gut gestopft. Da machen 1,5 € nicht wirklich viel aus.
Kommentar 12: Hoshy schreibt am 05.03.2026, 18:03 Uhr :
Solange das Land Nordrhein-Westfalen Zuschüsse für den Dom bezahlt, ist es eine absolute Frechheit Eintritt zu verlangen. Das Land sollte seinen Zuschuss sofort einstellen. Aber wie immer wird es das nicht machen, da die Verquickungen zwischen Staat, Land und Kirche viel zu groß sind.
Antwort von Norbert Sauer , geschrieben am 05.03.2026, 18:20 Uhr :
Ich zahle ca 5000 Euro Kirchensteuer jährlich trotz der unsäglichen Straftaten die durch die Kirche verschleiert worden sind. Jetzt ist Schluss ich habe am Montag einen Termin zum austritt aus der Kirche. Dann habt ihr 100 % von nix.
Kommentar 11: Manfred Weber, Nürnberg schreibt am 05.03.2026, 17:52 Uhr :
So vertreibt die katholische Kirche noch mehr Menschen aus der Kirche. Ein Eigentor par excellance. Nach dem fantastischen Wiederaufbau der Cathedrale Notre Dame in Paris ist diese für alle Menschen kostenfrei zu besichtigen. Vive la France!!! Armes Deutschland!!!
Antwort von Meixner Kordula , geschrieben am 05.03.2026, 23:14 Uhr :
Ich kann dem nur beipflichten. Armes Deutschland. Eine freiwillige Spende wäre diplomatisch.
Antwort von Der_Marc , geschrieben am 06.03.2026, 21:50 Uhr :
Notre Dame gehört aber auch dem Staat und nicht der katholischen Kirche.
Kommentar 10: Karin Arenz schreibt am 05.03.2026, 17:45 Uhr :
Ein Gotteshaus ist ein Gotteshaus! Eintritt zahlen - ein Absolutes No Go Danach werden dann einzelne Nationalitäten ausgesondert? Unmöglich ! Da treten noch mehr aus der Kirche aus .
Kommentar 9: "Eintritt frei" schreibt am 05.03.2026, 17:26 Uhr :
Die Missbrauchs-Aufarbeitung hat dem Bistum Köln 2,8 Mio. Euro gekostet, irgend woher muss der Euro doch kommen und um 34 Mio. Euro sind die Einnahmen noch gesunken,durch Kirchenaustritte, wovon soll der Klerus denn sonst noch bezahlt werden?
Kommentar 8: Rosemarie Jacob schreibt am 05.03.2026, 17:22 Uhr :
Ich bin gerne bereit, Eintrittsgeld zu zahlen und finde diese Entscheidung absolut richtig. Die täglichen Menschenmassen tun den Dom nicht gut.
Antwort von Lacher , geschrieben am 05.03.2026, 18:00 Uhr :
Ach, und Sie meinen mit Eintrittsgeld tut`s dem Dom besser???
Antwort von Norbert Sauer , geschrieben am 05.03.2026, 18:16 Uhr :
Sie meint natürlich düsseldorfer
Kommentar 7: Janine schreibt am 05.03.2026, 17:10 Uhr :
... da steht doch "Touristen" in der Überschrift. Ich schätze mal, dass Kölner:innen weiterhin freien Zugang haben werden - bei Vorlage des Personalausweises.