Blitzermarathon im Westen | AKS

Aktuelle Stunde 13.04.2026 13:26 Min. UT Verfügbar bis 13.04.2028 WDR Von Cengiz Ünal

"Speedweek" gestartet Sind die Blitzer-Kontrollen mehr als Symbolpolitik?

Stand:

Auf den Straßen in NRW wird diese Woche verstärkt geblitzt. Mit der "Speedweek" sollen Raser ausgebremst werden. Aber wie sinnvoll ist die Aktion?

Früher hieß es "Blitzer-Marathon", nun läuft es unter dem Namen "Speedweek": Autofahrerinnen und Autofahrer in NRW sollten in dieser Woche besonders auf der Hut sein. Denn die Polizei kontrolliert bis Sonntag verstärkt die Geschwindigkeit - auf Landstraßen, in Ortschaften und auf Autobahnen.

Wo genau im Land die Kontrollen stattfinden, ist unklar. Auch steht nicht fest, welche Kommunen sich daran beteiligen. Als die Aktion noch "Blitzermarathon" hieß, wurde sie vom NRW-Innenministerium initiiert und koordiniert, tausende Polizeibeamte und kommunale Mitarbeiter waren dafür im Einsatz. Die "Speedweek" hingegen ist eine europaweite Aktion des Verkehrspolizei-Netzwerks "Roadpol". Der Unterschied: Die Kommunen und Polizeibehörden in NRW können selbst entscheiden, ob sie mitmachen oder nicht.

NRW-Polizei kontrolliert Autofahrer in der Speedweek

Das NRW-Innenministerium bestätigte dem WDR auf Anfrage die Teilnahme der Polizei NRW an der "Speedweek". Am dazugehörigen "Marathon", der am Mittwoch (15.04.2026) stattfinden, und an dem besonders viel geblitzt und kontrolliert werden soll, werde man sich allerdings nicht beteiligen. "Die Kreispolizeibehörden entscheiden grundsätzlich eigenständig darüber, an welchen Tagen und in welchem Umfang die Kontrollen sinnvoll erscheinen", hieß es dazu in einer Mitteilung.

"Wichtiges Signal" oder "kurzfristige Symbolpolitik"?

Ob solche Aktionen etwas bringen? Darüber diskutieren Experten schon länger. Sebastian Bernsdorf von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) hält die "Speedweek" für ein "wichtiges Signal", weil sie Aufmerksamkeit schaffe. Ähnlich sieht es Johannes Giewald vom ADAC in NRW: "Solch eine Aktionswoche löst sicher nicht von heute auf morgen das Problem der Raserei. Aber sie schafft ein Bewusstsein für die Gefahren, die von zu schnellem Fahren ausgehen", sagte er dem WDR.

Patrick Schlüter, GdP-Vorsitzender in NRW, hält die Aktion eher für "kurzfristige Symbolpolitik". Er fordert mehr Personal im Bereich der Verkehrsüberwachung sowie dauerhafte Kontrollen. Auch Sebastian Bernsdorf hält die "Speedweek" lediglich für einen "Baustein". Eine solche Aktion könne nicht das alleinige Mittel sein, sagte er dem WDR: "Was wir brauchen, ist kontinuierliche Verkehrssicherheit 365 Tage im Jahr." Dafür brauche es mehr Personal, modernere Technik sowie Bußgelder, die vom Einkommen abhängig seien und so abschreckendere Wirkung hätten.

Sich während der Fahrt warnen lassen, ist verboten

Eine Person hält einen kleinen Blitzerwarner in der Hand

Blitzerwarner werden immer handlicher

Die moderne Technik ist nicht nur bei der Polizei, sondern auch bei den Autofahrern Thema. Denn inzwischen gibt es jede Menge Möglichkeiten, die einen vor Blitzern warnen: Apps, Navis und Radarwarngeräte sagen einem Bescheid, wenn eine Radarfalle aufgestellt wurde. Was viele allerdings nicht wissen: Die Nutzung solcher Geräte und Apps während der Fahrt ist verboten. Und das gilt nicht nur für die Person am Steuer, sondern auch für die Beifahrer. Wer von der Polizei bei einer Kontrolle erwischt wird, dem droht ein Bußgeld von bis zu 75 Euro sowie ein Punkt in Flensburg.

Symbolbild einer Blitzer App zur Warnung vor Radarfallen

Wer mit Warn-Apps erwischt wird, muss zahlen

Oft kommt das allerdings nicht vor: 2024 wurde laut Kraftfahrtbundesamt in Deutschland 3.836 mal die Nutzung von Radarwarngeräten registriert. Gerade eine App ist schnell weggewischt oder ausgeschaltet, und die Polizei hat bei einer normalen Kontrolle keine Befugnis, Handys zu kontrollieren.

Mögliches Fahrverbot: Das gilt aktuell

Der Führerschein ist übrigens schneller weg, als vielen bewusst ist. Aktuell bekommt man einen Monat Fahrverbot, wenn man

  • innerorts ab 31 km/h zu schnell fährt
  • außerorts ab 41 km/h zu schnell fährt
  • zweimal innerhalb eines Jahres ab 26 km/h zu schnell fährt

"Speedweek" hin, Fahrverbot her - wer keine Lust hat, sich mit diesen Themen zu beschäftigen, dem sei geraten: Einfach an die Geschwindkeitsbegrenzung halten, dann muss man sich alle diese Gedanken gar nicht erst machen. Und Sprit sparen kann man so auch noch - gerade in der heutigen Zeit sicher nicht das Schlechteste...

Unsere Quellen:

  • Nachrichtenagenturen dpa, AP
  • Kraftfahrtbundesamt
  • WDR-Interviews mit Sebastian Bernsdorf, Patrick Schlüter, Johannes Giewald

Sendung: WDR Fernsehen, WDR aktuell, 13.04.2026, 16:00 Uhr
Sendung: WDR Fernsehen, Aktuelle Stunde, 12.12.2025, 18.45 Uhr

Kommentare zum Thema

23 Kommentare

  • 23 Maximilian 14.04.2026, 22:33 Uhr

    Die A52 in Richtung Roermond und zurück ist hochgefährlich. Bin gerade noch rechtsfahrend von einem dunklen Audi mit geschätzten 200km/h auf dem Standstreifen überholt worden. Dort herrscht Wildwest. Nirgends sind Kontrollen. Dieser Streckenabschnitt braucht ein Tempolimit und Kontrollen.

  • 22 Franziska 1 14.04.2026, 20:13 Uhr

    Ist es nicht paradox, die Meinungen über die E-Scooter, deren bad Verhalten in der Stadt kritisiert wurde, (sie rasen wie betröpfelt in der Stadt)und bei der Auto- Speedweek sehen es manche Autobesitzer anders? Wollen sie es bei der freien Raser- Fahrt belassen, SchilderTempo runter, sind ihnen zu viel, den anderen wieder zu wenig. Sind E- Scooter gefährlich wurde vorher gefragt, Autobesitzer die pendeln und richtig Gas geben die nehmen Rücksicht auf der linken Spur auf der Autobahn? Wer seinen Führerschein bei Raserei riskieren will, bitte schön das ist kein Tralala des Vergnügens mehr, wenn evtl. der Arbeitsplatz noch verloren geht und dann sich beim Staat melden muss, weil das Einkommen auch noch weg ist. Die Raserkontrolle, ist keine Abzocke, sie dient Mal aufzuwachen. Ist es so schwer nach Vorschrift 30/50/60/70/80/ 100/120/130 Km/h einzuhalten? Auf der Autobahn wäre ich für 130! Ich kann NRW- Ansichten aus der Gesellschaft nicht verstehen. Mit Vernunft zu leben kostet nichts.

    Antworten (1)
    • Maximilian 14.04.2026, 22:41 Uhr

      Ja, das stmmt. Ich räume ein, dass ich früher manchmal mit der Lichthupe andere Verkehrsteilnehmer vor Radargeräten gewarnt habe. Das war früher höflicher Usus. Meine Haltung dazu, hat sich komplett geändert. Gerade jetzt im Frühjahr flippen viele aus. Heute wäre ich für höhere Bußgelder. Die Strafen sind in Deutschland im internationalen Vergleich sehr gering.

  • 21 Brigitta S. 14.04.2026, 17:53 Uhr

    Man liest in der Presse: „ NRW-Autofahrer zeigen sich frustriert. Einige Autofahrer reagieren mit deutlichem Unmut: „Für mich reine Abzocke“. Dazu kann man nur antworten, wieso? Hält man sich an die vorgegebene Geschwindigkeit, dann wird man auch nicht geblitzt und man muss keine Frust -Abzocke spenden. Bei solchen Unvernunft- Beschwerden, gibt man sich selbst als Raser bekannt. Traurig aber wahr von NRW!

  • 20 Franziska 1 14.04.2026, 16:57 Uhr

    Fahre nicht ein Auto mit Raserei, als hättest du es gestohlen. Entweder erwischt dich Mal die Polizei oder der schnelle Tod. So ein Schicksal kann keiner aus dem Weg gehen, man ist nicht allein auf Straßen.

  • 19 Maximilian 14.04.2026, 12:29 Uhr

    Jedes etwas modernere Auto speichert ohnehin sämtliche Fahrdaten. Auch Geschwindigkeit u. Standort. Es wäre wahrscheinlich technisch möglich, anhand der Daten schon eine Geschwindigkeitsüberwachung vorzunehmen. Dementsprechend könnte dann auch der Versicherungstarif oder die Steuer gerecht erstellt werden. Aber wollen wir das wirklich? Dann doch lieber freiwillig eine überwiegend defensive Fahrweise.

  • 18 Sepp 14.04.2026, 12:27 Uhr

    Neulich wurde ich in einer 30er-Zone (im Bereich einer Schule, aber noch 200 m vor der eigentlichen Zufahrt) und exakt 5 m hinter dem 30er-Schild geblitzt, weil ich mit 37 km/h dort durchRASTE, am Abend nach 18 Uhr! Macht das Sinn? Ich war irrtümlicherweise davon ausgegangen, dass die 30er-Begrenzung bis 18 Uhr gilt. Offenbar hat man das erst vor einiger Zeit auf 20 Uhr "hochgeschraubt". Keine Ahnung, warum. Schule ist dann nicht, definitiv, nie, zudem waren Osterferien...

  • 17 Al Houd el Farhad 14.04.2026, 11:13 Uhr

    In den letzten Jahren hat die Raserei leider sehr zugenommen. Ebenfalls bitte ich zu kontrollieren und zu bestrafen wenn jemand absichtlich bei rot über die Ampel fährt. Sowohl mit dem Pkw als auch Fußgänger, Radfahrer und E-Roller-Fahrer. Sowie Geisterfahrer auf dem Radweg/Fußweg ,was Radfahrer und E-Roller-Fahrer immer wieder tun und am besten noch zu zweit auf solch einem Gefährt.

  • 16 warum nicht bei uns? 14.04.2026, 09:47 Uhr

    in fast allen Ländern dieser Welt sind Tempolimits umgesetzt - warum nicht bei uns? Und ein Tempolimit hat nichts und gar nichts mit Einschränkung der sogenannten individuellen Freiheiten zu tun. Im Straßenverkehr muss es Regeln geben, schon allein wegen der unterschiedlichen Fortbewegungsmittel und Kontrollen gehören für mich dazu. in unseren Nachbarländern gelten meist die Regeln Autobahn 100 - 130km/h - Landstraße 80km/h innerorts zwischen 30 - 50km/h und da gibt es keine Diskussionen. Bei generellem Tempo 80km/h auf Landstraßen lassen sich viele Verkehrszeichen reduzieren. Nach meiner Meinung reichen 120km/h auf der Autobahn, denn letztendlich gewinnt man mit schnellerem Fahren keine Zeit, sondern schadet durch die erhöhte Konzentration auf Dauer seiner Gesundheit.

  • 15 mike bolte 14.04.2026, 09:37 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren, der letzte Satz des Artikels ist leider Unfug. Stockender, schleichender Verkehr erhöht im Gegenteil den Verbrauch eines PKW. Bis zu einer Geschwindigkeit von ca. 90 km/h fahren PKW mit steigender Geschwindigkeit immer effizienter. Eine Ortschaft mit 30 km/h (oder gar 20 km/h) zu durchfahren, verursacht mit Verbrennerautos also deutlich mehr Abgase und einen höheren Verbrauch als bei eine Geschwindigkeit von 50 km/h. Mit freundlichen Grüßen MIke Boltegrell

    Antworten (2)
    • Maximilian 14.04.2026, 12:13 Uhr

      In der 30er-Zone geht es nicht um Spritersparnis, sondern um Sicherheit, obwohl ich Ihnen bezüglich des höheren Verbrauchs zustimme. Mein Fahrzeug ist außerorts bereits bei 70 km/h am effizientesten. Höchster Gang, wenig Gas, gutes Drehmoment und Windwiderstand noch im Rahmen. Ich verbrauche übrigens 3 Liter weniger als die Vorbesitzerin des Fahrzeugs. Die alten Verbrauchswerte waren noch im Bordcomputer gespeichert.

    • Hugo 14.04.2026, 12:18 Uhr

      Jo, das hat der ADAC schon vor fast 40 Jahren in diversen Versuchsreihen herausgefunden

  • 14 Lisa 14.04.2026, 07:58 Uhr

    Ich verstehe die Aufregung nicht. Einfach an die vorgegebene Geschwindigkeit halten und alles ist gut. Übersichtlicher könnte es allerdings gestaltet sein: Innerorts 30 km/h, Außerorts 70 km/h und Autobahn 130 km/h. Da blieben nur wenige Ausnahmen übrig.

    Antworten (1)
    • Maximilian 14.04.2026, 12:20 Uhr

      Mein Vorschlag: Innerorts vor Schulen, Kindergarten etc. Tempo 30, ansonsten Tempo 50. Auf der Autobahn max. 120 km/h. (Ausnahme Sprinter u. sonstige Lieferfahrzeuge, diese sollten nur 100 km/h fahren dürfen). Auf Landstraßen Tempo 80. Etwas schneller gefahren wird ohnehin. Das wäre mein Vorschlag.

  • 13 Klaus 14.04.2026, 06:58 Uhr

    Merz Abi, wie wärs mal mit Spritpreisen senken. Danke und Tschüss

  • 12 Hugo 14.04.2026, 06:55 Uhr

    Empfehle dauerhafte Kontrolle. Erwähnte an anderer Stelle bereits auffällig viele Pkw gespanne mit Anhänger die deutlich jenseits der 100 km/h Marke unterwegs sind und damit für sich selbst und andere eine Gefahr darstellen. Ebenso bin ich regelmäßig Nutzer von Landstraßen in Norddeutschland. Eigentlich nahm ich an, dass lkw auf Landstraßen 60 km/h fahren dürfen. Seit wann dort für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen eine 100 km/h Grenze gilt, ist an mir vorbei gegangen. Man mag mich bitte updaten.

  • 11 Prioritäten 14.04.2026, 05:40 Uhr

    Wie wär's, wenn die Pozilei mal ein paar der 28.000 (achtundzwanzigtausend) Haftbefehle allein in NRW abarbeiten würde, anstatt hauptsächlich Berufspendler abzuzocken?! Zu umständlich und zu gefährlich, was? Verbrecher leben vollkommen sicher hier - solange sie nicht autofahren.

    Antworten (1)
    • . 14.04.2026, 12:14 Uhr

      Keine Sorge, es werden genug Haftbefehle bearbeitet. Grüße aus dem Gericht

  • 10 Franziska 1 13.04.2026, 23:18 Uhr

    Designer von der Aktion "Speedweek", was haben sie sich dabei gedacht? Wäre nicht zutreffender " Slowly-Week"?

  • 9 Franziska 1 13.04.2026, 22:58 Uhr

    Solche Blitzer- Raserkontrollen wären mit so einer großen Aktion eigentlich nicht nötig, wenn der Kopf vom Raser anders denken würde. Wer fordert diese Kontrollen hervor? Das sind Menschen die ihren Fuß nicht vom Gas lassen. Speedweek ein wichtiges Signal, weil sie Aufmerksamkeit schaffe? Ja, dass schafft es hundertprozentig in der Zeit. Jeder aufmerksame Fahrer visitiert den Fahrbereich nach Verdächtiges, was nach Kontrolle aus schaut. Ohne Anmeldung der Aktion wäre es sinnvoller, weil Bußgelder sehr weh tun. Die Symbolik Politik der Kontrollen verschleißt nur Personal, dass woanders in der Zeit bestimmt dringender gebraucht wird und erzeugt Kosten. Können sich manche Kommunen es sich leisten? Ich finde es nicht lustig, wenn bei wissender Raser - Kontrolle man brav korrekt fährt und nach dem Ende der Aktion sich einen Ast lacht und dann weiter rast wie gewohnt. Der Mensch ist der Raser, nicht die hohe Pferdestärke vom Auto, die für ein schnelles Überholen zum Bsp. gedacht wurde.

  • 8 Wegelagerei 13.04.2026, 22:53 Uhr

    Seit Jahren ist alles kaputt gespart. Nun wird in Wegelagerer Manier zumeist in Baustellen abkassiert, da die Autobahn GmbH ( allein die Firmierung sagt alles aus) Gute Nacht Deutschland! Michel wach doch mal auf!

  • 7 Andre Schäfer 13.04.2026, 21:10 Uhr

    Der ganz Schilderwald aus Geschwindigkeitsbegrenzungen, außerorts, hier im ländlichen Raum ist der totale Schwachsinn. Da gibt es Straßen, die sind 80 Jahre alt. Immer galt da Tempo 100. War nie ein Problem. Durchschnittlich eine Viertelmillion Autos fährt da jedes Jahr lang. Und weil ganze 5 Autofahrer nicht vernünftig Auto fahren konnten und nen Unfall hatten, steht da jetzt ein ganzer Wald aus Schildern durch die die erlaubte Geschwindigkeit nun wild zwischen 80, 70, 60, 50 und 40 hin und her springt. Das Beste Schild dabei ist das Zeichen 282 nach Tempo 50, aufgestellt 30 Meter vor dem Ortseingangsschild! Und natürlich wird bei jeder Gelegenheit geblitzt. Wegen 5 Deppen, die bei der Fahrprüfung hätten durchfallen müssen, werden da jedes Jahr nun 249995 Autofahrer ausgebremst, schikaniert und abzuzocken versucht. Steckt Euch Eure "Speedweek" (gibts da eigentlich kein deutsches Wort für?) sonst wo hin. Löst erst mal die grundlegenden Probleme auf Deutschlands Straßen.

  • 6 Torsten 13.04.2026, 20:33 Uhr

    Geschwindigkeitskontrollen innerorts, besonders im Umfeld von Kindergärten, Krankenhäusern und/oder Schulen ist wichtig und absolut richtig. Jedoch manche sog. Geschwindigkeitskontrollen, wo ein Blitzer-Dreibein neben einer Überland-Straße (Tempo 50 mit einem kleinen Stück Tempo70) absichtlich ins Unterholz/Gehölz aufgebaut wird, zwecks besserer Tarnung ist kommunale Abzocke. Und neben den ganzen Baustellen und miesen Straßen die schnelles Fahren eh schon unmöglich machen, sollte sich die Polizei vielleicht mal auf ihre Kernkompetenz besinnen: Für Recht und Ordnung zu sorgen - es gibt weitaus dringendere Probleme als Temposünder.

  • 5 Axel 13.04.2026, 18:34 Uhr

    "Speedweek" klingt gut. Das klingt nach Raserei. Welcher vernünftige Mensch möchte damit auffallen? Ich freue mich, wenn kontrolliert wird. 👍

  • 4 Bernhard 13.04.2026, 17:48 Uhr

    Zur Verhinderung weiterer Verkehrstoter wäre eine "Handyweek" (kontrollieren der Handynutzung beim Fahrzeug lenken) SEHR sinnvoll.

  • 3 Paul Sommer 13.04.2026, 17:16 Uhr

    Ich stimme für "kurzfristige Symbolpolitik". Das hält nie lange. Die meisten Autofahrer fahren aber auch ganz vernünftig. Die notorischen Raser erreicht man ohnehin nicht. Die passen einfach eine Woche besser auf.

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