Wolf kommt ins Jagdgesetz: Was das bedeutet

Aktuelle Stunde 17.12.2025 32:36 Min. UT Verfügbar bis 17.12.2027 WDR Von Fritz Sprengart

Wolf-Abschuss erleichtert: Das sagen Naturschützer und Schäfer

Stand:

Der Bund erleichtert Wolfsabschüsse: Wegen Problemwölfen wie Gloria aus NRW gibt es neue Regeln. So reagieren Schäfer aus NRW und Naturschützer auf die Änderung.

Von Sabine Schmitt

Der letzte Vorfall war am schlimmsten anzusehen, sagt der Züchter aus Hünxe. Als Wölfin Gloria im August 2024 zum wiederholten Mal und trotz eines Schutzzauns auf den Hof von Erich Specht kam, tötete sie zwei seiner Schafe. Eines davon war ein tragendes. Gloria habe die Innereien aus dem Bauch der Mutter gefressen. Das 80 Tage alte Lämmchen - noch ein Embryo mit glatter Haut, aber schon voll ausgebildet - habe sie auch aus dem Bauch geholt, aber nicht angerührt. Specht fand Mutter und Lämmchen tot nebeneinander.

Wolf reißt Schafe in NRW

Bei einem zweiten Schaf habe Gloria den Bauchraum aufgerissen. "Lunge, Leber - alles hing raus, aber das Schaf lief noch herum", erzählt der Züchter. Gloria habe die Kehle nicht durchgebissen - normalerweise sei das das Erste, was ein Wolf macht, wenn er ein Schaf reißt. Warum es in diesem Fall nicht so war? Specht weiß es nicht.

Regierung will Wolfsabschüsse erleichtern

Wölfin Gloria riss nicht nur Tiere auf dem Hof von Specht, sondern auch an vielen anderen Stellen in NRW. Gloria ist das, was "ein Problemwolf" genannt wird. Auch wenn von Gloria zuletzt jede Spur fehlt, ist es wegen Wölfen wie ihr, dass das Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen hat, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen. Damit sollen sogenannte Problemwölfe leichter getötet werden können. Schutzmaßnahmen wie Zäune oder Hütehunde sollen aber weiterhin finanziell gefördert werden.

Wenn sich der Wolf in einem günstigen Erhaltungszustand befindet - es also langfristig eine gesicherte Population gibt, können Bundesländer jetzt nach der Entscheidung aus Berlin ein sogenanntes Bestandsmanagement einführen - und damit die Zahl der Wölfe "managen": Sogenannte Problemwölfe, die Zäune überwinden, dürfen erschossen werden.

Deutsche Jagdverband will Jungwölfe abschießen

Der Deutsche Jagdverband (DJV) begrüßt, dass der Wolf ins Jagdrecht aufgenommen wird. Es brauche eine nachhaltige Bestandskontrolle, die den Wolf als Art schützt und gleichzeitig Konflikte mit Nutztieren reduziere, sagt Torsten Reinwald. Er ist der Sprecher des DJV und dessen stellvertretender Geschäftsführer. Das Bundesjagdgesetz sei der beste Rahmen, um das zu gewährleisten.

Der DJV schlägt vor, zum einen sollte es "Jagdzeiten und Abschusspläne für Jungwölfe" geben. Und zum anderen "ganzjährige unbürokratische Entnahme von Problemwölfen, die sich auf Nutztiere spezialisiert haben. 40 Prozent des jährlichen Zuwachses sollten erlegt werden – und zwar von Anfang Juni bis Ende Oktober", sagt Reinwald. Nur so ließen sich Jung- und Alttiere sicher unterscheiden, was Fehlabschüsse verhindere. Ansonsten sei die Sozialstruktur im Rudel in Gefahr.

"Die Folge könnten marodierende Halbstarke sein, die für noch mehr Nutztierrisse sorgen." Torsten Reinwald, Deutscher Jagdverband

Ein gejagter Wolf hält nicht mehr Abstand

Auch Umweltschützer fürchten, dass durch die Jagd Rudelstrukturen gestört werden könnten und die Zahl der Risse durch Abschüsse noch steigen könnte. Außerdem fürchtet der Naturschutzbund Deutschland (NABU): In Regionen mit geringen Beständen könnten diese durch eine weiterreichende Jagd erlöschen.

Als Lösung setzt der NABU auf Weidenschutz. Marie Neuwald argumentiert: Auch wenn man den Wolf bejagen würde, also zum Beispiel über eine Quote, ersetze das nicht den Herdenschutz. Wölfe, die von Menschen gejagt werden, würden keinen größeren Abstand zu Weiden halten, wenn diese Weiden nicht geschützt seien.

Bereits heute erlaube das Naturschutzrecht Maßnahmen gegen auffällige Wölfe, sagt Marie Neuwald dem WDR. Sie ist Referentin für den Wolf beim NABU. Als auffällige Wölfe gelten Wölfe, "die Herdenschutz überwinden oder sich Menschen gegenüber auffällig verhalten." Dafür brauche es nicht unbedingt das Jagdgesetz.

Was bringt die Änderung?

Das sieht Ortrun Humpert, die Vorsitzende des Schafzuchtverbands NRW und der Schafzüchtervereinigung NRW, anders. Sie sagt zwar auch, dass Entnahmen zwar schon über das Naturschutzrecht möglich gewesen seien - in der Praxis sei das aber kaum umgesetzt worden, weil Formulierungen schwer auszulegen waren. Grundsätzlich sei sie für eine erleichterte und rechtssichere Entnahme - die neuen Regeln würden für Weidetierhalter aber wenig Veränderung bringen.

Auch in Glorias Fall hatte der Kreis Wesel übrigens im Einklang mit dem NRW-Umweltministerium Ende 2023 nach zahlreichen nachgewiesenen Rissen eine Abschuss-Verfügung erlassen. Die wurde aber kurz danach auf mehrere Klagen von Wolfs- und Naturschützern am Verwaltungsgericht Düsseldorf vorübergehend außer Kraft gesetzt: 

Wo leben Wölfe heute? 209 Wolfsrudel in Deutschland, sechs in NRW

Als 2009 der erste Wolf seit fast 200 Jahren in NRW nachgewiesen wurde, war das eine Nachricht, die viele Menschen feierten. Inzwischen ist der Bestand gewachsen - und damit wuchsen auch die Probleme. In Deutschland leben laut Ministerium aktuell 209 Wolfsrudel, vor allem in Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen. Bundesweit sind im vorigen Jahr mehr als 4.300 Nutztiere gerissen worden - überwiegend Schafe und Ziegen - zum Teil trotz Herdenschutz-Maßnahmen wie Zäunen und Herdenschutz-Hunden, heißt es.

Wölfe in NRW

Für NRW gab das Landesumweltamt im November bekannt: Während die Zahl der Wölfe bundesweit erstmals seit Jahren stagniert, dürfte sie in NRW durch Nachwuchs in den Rudeln eher zugenommen haben. Die Zahl von sechs Wolfsterritorien in NRW bleibe aber unverändert. Die Tiere leben im Rudel, in Paarkonstellation oder als Einzelgänger. Im Jahr 2025 sind bisher 61 Sichtungen in NRW dokumentiert. 21 Nutztiere wurden gerissen.

Ein Wolf wie Gloria springt über die Zäune

Der Hof von Specht liegt im Wolfsgebiet von Schermbeck. Specht verlor im Jahr 2024 in mehreren Nächten insgesamt sieben Schafe an Wölfin Gloria. Erst auf der Weide. Später auch im geschützten Bereich des Hofes. Gloria überwand hier die Schutzzäune. Es gebe Videos von ihr, die zeigen, dass sie fast aus dem Stand über 1,20 Meter hohe Zäune springen könne.

Am Ende mussten Spechts Schafe im Jahr 2024 nachts für vier Wochen in den Stall. Mitten im Sommer. Viel zu eng sei das gewesen, sagt er. Specht und sein Sohn bauten einen Pferch um ihren Hof, zäunten so etwa zwei Hektar wolfssicher ein - dann konnten die Tiere auf Hofflächen nachts wieder raus.

Im Laufe des Jahres 2024 erhöhten Specht und sein Sohn auch alle Außenzäune auf 1,40 Meter, inklusive 0,5 Meter unter der Erde. Das Land zahlt bei so etwas das Material, die Arbeit müssen Schäfer selbst leisten. "Aufwändig" sei das - sowohl das Bauen, als auch das Pflegen und Unterhalten. Bei den Spechts geht es um einen Zaun mit einer Gesamtlänge von etwa 3,5 Kilometer zum Schutz von bis 250 Schafen. Das Gras dürfe am Zaun nicht zu hoch wachsen, "sonst schützt der Zaun nicht mehr", sagt Specht. Nach August 2024 habe es keine Risse mehr gegeben.

Was ist aus Gloria geworden?

Wo Gloria ist, das ist nicht bekannt. Irgendwann verliert sich ihre Spur. Es wurden schon länger keine Spuren von ihr entdeckt, sagt Schafszüchter Specht. Möglicherweise sei sie an Altersschwäche gestorben. Der Naturschutzbund (NABU) hält es für möglich, dass Wölfin Gloria und ihr Rudel im Raum Schermbeck illegal abgeschossen wurden:

 

Auch wenn Gloria seine Schafe tötete, ist die Wölfin für Specht ein faszinierendes Tier. Unglaublich klug sei sie gewesen. Sie habe sogar gewusst, wie man sicher die Straße überquert, während etwa ein Drittel der Jungtiere im Straßenverkehr sterbe.

Wie blickt Schäfer Specht auf die Entscheidung aus Berlin? Er ist sich nicht sicher, ob sich dadurch wirklich etwas ändern wird. Es sei bisher sehr schwierig gewesen, Jäger zu finden, die überhaupt Wölfe schießen. Die Gründe seien Anfeindungen, Drohungen und eine unsichere rechtliche Grundlage. Das könnte auch weiterhin so sein, sagt er. Er setzt daher auch weiterhin auf Herdenschutz - und wünscht sich, dass es dafür auch in Zukunft Unterstützung vom Land gibt, ebenso für Entschädigungen bei Rissen.

Unsere Quellen:

Sendung: WDR Fernsehen, Aktuelle Stunde, 17.12.2025, 18.45 Uhr

Kommentare zum Thema

24 Kommentare

  • 24 Thomas Scharfenberg 19.12.2025, 15:03 Uhr

    „Der Wolf ist kein politisches Spielzeug und keine Projektionsfläche für alte Feindbilder – er ist ein essenzieller Bestandteil unserer natürlichen Ökosysteme. Wo immer Zahlen verzerrt, falsch interpretiert oder aus politischen Motiven heraus manipulativ eingesetzt werden, entsteht ein gefährliches Bild: ein Bild, das suggeriert, der Wolf sei eine Bedrohung, obwohl er in Wahrheit selbst bedroht ist. Die wissenschaftliche Realität ist eindeutig: Die Wolfspopulation in Deutschland ist klein, verletzlich und durch illegale Abschüsse, Fragmentierung der Lebensräume und fortgesetzte Fehlinformationen massiv gefährdet. Wer mit verfälschten Daten Stimmung gegen den Wolf macht, gefährdet nicht nur eine streng geschützte Art – er gefährdet die Glaubwürdigkeit unseres demokratischen Umgangs mit Naturschutz. Es kann nicht sein, dass durch Irreführung Entscheidungen getroffen werden, die den Wolf erneut an den Rand des Verschwindens drängen. Der Wolf ist ökologisch fundamental für unsere Natur.

  • 23 Brianna Harer 19.12.2025, 14:08 Uhr

    Über 450 000 Jäger in diesem Land, wenn die genug übrig lassen würden, wäre auch der Wolf satt und müsste sich keine anderen Lösungen suchen. ....was glauben Sie wie schnell jetzt der Stempel Problemwolf verteilt wird um den Abschuss zu legalisieren, toll gemacht liebe Regierung .

  • 22 Martina K. 19.12.2025, 12:53 Uhr

    Nur durch Wolfsabweisende Zäune, Nachtpferche und Herdenschutzhunde kann man Weidetiere schützen. Jagd ist in keiner Weise ein Schutz für die Weidetiere. Die Jägerschaft sieht den Wolf als Beutekonkurrent und nicht wenige Jäger sind scharf auf Trophäen. Dem Weidetierhalter hilft das wenig. Deshalb ist die Übernahme des Wolfs ins Jagdrecht ein großes Unrecht an der biologisch so wertvollen Schlüsselart Wolf. Die meisten Weidetiere die gerissen worden sind, waren hinter unzureichenden Zäunen, oft ohne Strom auf den Litzen. So konnte der Wolf lernen, das Weidetiere leichte Beute sind. Wer sich mal näher mit dem Thema Wolf beschäftigen möchte, dem empfehle ich die Dokumentation zu Wölfin Gloria, die auf der Homepage des NABU Bottrop als PDF Download zur Verfügung steht.

  • 21 Argumentationsnöte 18.12.2025, 13:44 Uhr

    Die Freunde des blutigen Treibens nannten als Grund, warum generell gejagt werden "muss", dass die natürlichen Jäger - wie der Wolf - fehlten. Deshalb muss der Mensch zwingend regulierend alles abschießen, was er als zuviel ansieht. Also meist alles, was sich bewegt. Nun, da der Wolf wieder zurück ist, sieht sich die Jagdgemeinschaft in Argumentationsnöten. Was tun, wenn ihren der Wolf den Grund für das Abknallen von Tieren abspenstig macht und die Panikmache vom bösen Wolf nicht zieht? Genau, wir denunzieren den Wolf bei unserer Politiker, von denen selbst nicht wenige auch Freunde des blutigen Treibens sind.

    Antworten (1)
    • Kriegstreiber Konglomerat 19.12.2025, 10:47 Uhr

      Wer den Kreuz trägt segnet sich damit. Jeden Tag das selbe, übermäßige Gewalt an Tieren und Menschen, Welcome to the jungle.

  • 20 Gemetzel 18.12.2025, 13:34 Uhr

    Jede Menge Wölfe "verschwanden" in den letzten Jahren spurlos. Durch den Freifahrtschein der Politik, dürfte nun kaum ein Wolf das kommende Gemetzel überleben.

  • 19 Raimund 18.12.2025, 13:16 Uhr

    Wölfe sind Intelligent, lernfähig und gefährlich, zu „Naturschützern“ sage ich mal lieber nichts. Wölfe haben gelernt, der Mensch ist keine Gefahr, auch nicht wenn man seine Speisekammer plündert. Freilandhaltung oder Wolf, beides geht nicht. Das ist wieder eine Geschichte bei der Weltverbesserer ein Eigentor gebaut haben. Wenn „geringe Bestände“ durch „weitreichende Jagt“ erlöschen“ ist mir das völlig egal. Als Kind konnte ich noch durch die Wälder ziehen. WDR: „Wolf greift Kind bei Utrecht an: Behörden verschärfen Warnung“. Dazu „Wolf-Experte“ Wolfgang Kwasnitza vom NABU, er schätzt das als „extrem selten“ ein. Das ist logische Konsequenz wenn der Wolf keine Konsequenzen zu befürchten hat und da ist der „Experte“ wohl nicht lernfähig. „Fuchs, du hast die Gans gestohlen, gib sie wieder her. Sonst wird dich der Jäger holen mit dem Schießgewehr.“ Da bevorzuge ich doch lieber Ratschläge aus alten Kinderliedern. Stadtfüchse ernähren sich jetzt von Lebensmittelresten und kleinen Nagern.

    Antworten (1)
    • Deutschland GmbH 19.12.2025, 10:49 Uhr

      Wölfe haben gelernt, die Menschen aber gar nicht.

  • 18 ThirtyOddSix 18.12.2025, 12:11 Uhr

    Der Wolf wurde nicht wieder "angesiedelt" sondern ist aus Polen eingewandert. Die Wölfe, die in letzter Zeit in Städten gesichtet wurden, sind in der Regel Jungwölfe auf der Suche nach einem eigenen Revier weil sie normalerweise mit etwa zwei Jahren aus ihrem ursprünglichen Rudel vertrieben werden. Die sind noch ein bißchen doof, kennen sich nicht aus, haben aber trotzdem irgendwann Hunger... Diejenigen, die nicht überfahren werden, haben vielleicht Glück und finden eine Ecke, wo sie nicht dauernd von Spaziergängern, unangeleinten Hunden und GeoCachern genervt werden. Noch mehr Glück und es findet sich so zufällig ein Paar, dass auch irgendwann Nachwuchs produziert. Dann hat man irgendwann ein Rudel, dass sich auch mit einem Rothirsch oder einer Rotte Wildschweine anlegt. Einzeltiere oder Paare schaffen das gar nicht. Was man wolfssicher einzäunt, ist für andere Wildtiere praktisch nicht mehr zugänglich. Und Rothirsche lässt man sich schliesslich auch nicht unkontrolliert ausbreiten.

    Antworten (1)
    • Raimund 18.12.2025, 13:23 Uhr

      Reviersuche von Wölfen aus schwach besiedelten Ländern ist schwierig in dicht besiedelten Ländern, die auch noch auf Zuwanderung setzen. Konflikte sind da unausweichlich.

  • 17 Sonja G. 18.12.2025, 11:49 Uhr

    Die Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht ist ein Geschenk der Bundesregierung an die Jäger- und Bauernlobby und ein Schlag ins Gesicht von Naturschützern, Wissenschaftlern und Weidetierhaltern, die ihre Tiere sachgemäß schützen. Wissenschaftliche Fakten und Zahlen wurden in diesem Gesetzesentwurf bewusst ignoriert bzw. gefälscht. Der Abschuss von Wölfen wird die Risszahlen nicht minimieren, sondern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sogar erhöhen. Das heißt die Jagdlobby hat damit den Freischein die Wölfe in Deutschland wieder auszurotten. Jetzt dürfen sie das legal was sie bisher im verborgenen bereits getan haben: Schießen, Schaufeln, Schweigen, nur dass sie es jetzt auch noch öffentlich feiern werden.

    Antworten (1)
    • Brianna Harer 19.12.2025, 14:10 Uhr

      @ Sonja G. .....100 % richtig.

  • 16 bernd 18.12.2025, 10:42 Uhr

    Warum immer jagen und jagen. Wir sind doch echte Ignoranten. Die Schafe die wir haben werden gezüchtet das die Menschen sie vor den Wölfen fressen können. Die paar Nutztiere die den Wölfen zum Opfer fallen . Wir geben soviel Geld aus für nichts warum sollen wir die nicht Entschädigen. Weltweit fallen mehr Menschen der Landwirtschaft zum Opfer als den Wölfen. Wir sollten auch in unserem Interesse mehr Waldpflanzen und Deutsche Bäume dafür nehmen als so viele Felder für Bauer zurückhalten , die mit Ihren Düngemittel uns krank machen dürfen. In Deutschland setzen sich nur Lobbyisten durch. Die meisten Jäger sind Bauern und halt deren Bekannte. Wir die nichts davon haben ob der Hirsch vom Wolf oder vom Jäger zu Tode werden wie immer nicht gefragt. Wer Angst im Wald vor einen Wolf hat sollte sich mehr an einem Bahnhof in einer größeren Stadt ängstigen.

  • 15 Rotkäppchen 18.12.2025, 10:35 Uhr

    Mir hat mal ein wolfshassender Jäger seine Sicht damit begündet, dass er davon ausgehen würde, dass Rotkäppchen auf Fakten beruht. Ich habe ihm gewünscht, dass niemals eine alte, buckelige Frau durch sein Revier spazieren würde...

  • 14 Tote durch Jäger 18.12.2025, 10:28 Uhr

    Die ganze Diskussion um die angebliche Gefahr durch den Wolf ist hysterisch angeheizt durch die Jagdmafia. Jedes Jahr werden in Deutschland Dutzende Menschen von Jägern angeschossen und so getötet und schwer verletzt. Dieselbe Jagdmafia, die die Toten und Schwerverletzten kleinredet, schürt Angst und Panik vor einem Tier, von dem keine Gefahr ausgeht, wenn man es einfach nur in Ruhe lässt. Und ja, der Wolf vergreift sich zuweilen auch an Schafen, um zu überleben, teils, da Jäger andere Beutetiere bestialisch erschossen haben. Dann ist das Geschrei groß. Dass diese Schafe aber später von Menschen getötet würden, um diese ohne Not zu essen, das wird verschwiegen. Hat jemand schon einmal eines von den unzähligen angeschossenen Tieren gesehen, die elendig im Wald verrecken? Nein, weil davon keine Fotos gemacht werden und ins Netz gestellt werden. Aber ein totes Schaf, das wird sofort ins Netz gestellt.

  • 13 Saskia 18.12.2025, 09:31 Uhr

    Ich finde es schade und unfair,dass Wölfe abgeschossen werden nur weil die Schäfer heutzutage nicht mehr in der Lage sind auf ihre Schafe aufzupassen! Es gibt Zäune, Hunde und als Schäfer sollte man nicht zu faul sein seine Herde nachts zu bewachen! Wölfe sind gut für die natürliche Population in der Natur...dann müssen Jäger in der Zukunft auch Rehe schießen, damit der Wald nicht von den Rehen zerstört wird. Schade und auch dumm!

  • 12 Anonym 18.12.2025, 07:59 Uhr

    Ich finde es schön, dass es wieder Wolfsrudel in Deutschland gibt. Sollten sie überhand nehmen, dann wäre eine Populationsregulation durch Jäger:innen notwendig.

  • 11 Bürger aus NRW 18.12.2025, 05:58 Uhr

    Man sollte der Natur einfach nicht den Raum geben, den sie braucht. Der Mensch, die Zivilisation und die heutige Lebensweise passen einfach zu einer freien Natur und Wildbahn. Der Mensch hat über die Jahrhunderte zu viel zerstört, also muss man die Anpassung der Umwelt durch den Menschen akzeptieren. Der Wolf gehört da nicht rein. Zudem muss man sich die Tierart Wolf mal ansehen und man muss den Stammbaum der heutigen Tiere ansehen. Dann versteht man den Problemwolf..., was auch ein menschengemachtes Problem ist.

    Antworten (1)
    • Lupus 18.12.2025, 17:34 Uhr

      Ich hoffe dann mal das Sie keinen Hund haben. Nicht das der, nach einem Blick in den Stammbaum, demnächst auch den Gnadenschuß bekommt.

  • 10 Bernd 1 18.12.2025, 02:43 Uhr

    Wir brauchen hier bei uns keine Wölfe, richten nur Schaden an. Gleiches gilt für Bären in den Alpen oder in Bayern, ich möchte keinem dieser unbesiegbaren Tiere begegnen. Menschenschutz vor Tierschutz, was sonst???

  • 9 L 18.12.2025, 01:31 Uhr

    Klasse. Da hat sich der Wolf mal wieder angesiedelt und schon wieder weg damit. Dabei wurde schon mehrmals nachgewiesen, dass bei richtigem Schutz durch Herdenschutzhunde und auch zusätzlich durch Elektrozäune keine Tiere gerissen werden. Wölfe gehen auch nicht auf Haustiere oder Menschen los ohne jeglichen Grund. Aber nein, abknallen ist ja einfacher. Toll, wie Deutschland sich für die Artenvielfalt einsetzt. Nämlich gar nicht. Schade, dass Tiere hier immer noch als Gegenstand angesehen werden und nicht als gleichwertige Lebewesen mit Herz und Gefühlen. Einfach nur traurig. Ich finde Jagd allgemein sollte verboten sein. Absolut sinnlos. Lässt man die Natur einfach mal machen, wird die das schon regeln.

  • 8 Angstneurosen 17.12.2025, 22:22 Uhr

    Hier werden von verschiedenen Vertretern Ängste geschürt. Uns wurde als Kinder das Märchen Rotkäppchen und dem bösen Wolf oder vom Wolf und den 7 Geißlein erzählt, was dieses Angstgefühl erzeugen kann. Um Haustiere vor Rissen durch den Wolf zu schützen gibt es technische Möglichkeiten und Herdenhütehunde. Den Wolf zur Jagd freizugeben halte ich für einen Fehler, da der Wolf das Gleichgewicht der Natur in Feld und Wald reguliert. Und wir Menschen sind ebenfalls ein Teil der Natur und ihrer Vielfalt und jedes Lebewesen hat das Recht auf Leben und damit seine Daseinsberechtigung. Tiere in ihrer natürlichen Umgebung sind genauso zu schützen wie wir unsere Haustiere schützen, die ja auch einmal Wildtiere waren. . . bevor wir sie domestiziert haben.

  • 7 Johann Moritz 17.12.2025, 21:40 Uhr

    In den 80ern und 90ern bin ich oft mit dem MountainBike durch die südwestfälischen Wälder gefahren, auch oft kilometerweit von Straßen und Siedlungen entfernt. Auch nachts, sogar im Wald biwakiert habe ich. Das würde ich heute so ohne Weiteres nicht mehr wagen: Zu viele Wildschweine, und dazu noch die Möglichkeit, daß Wölfe unterwegs sind. Ich freue mich nicht so wirklich darüber. Daß in den letzten drei Wochen dreimal Berichte darüber kamen, daß Wölfe durch Ortschaften marschiert sind, beruhigt mich dabei auch nicht - vielmehr zeigt es, daß sie die Furcht vor Menschen längst verloren haben. Ohne laute Trillerpfeife, stabiles (aber erlaubtes) Messer und Tierabwehrspray bin ich heute nicht mehr im Wald unterwegs, auch beim morgendlichen Joggen im Sommer.

    Antworten (2)
    • @Johann Moritz 18.12.2025, 10:31 Uhr

      Die Medien sind ja auch voll von den unzähligen Toten, die von Monsterwölfen bei Zelten und beim Joggen zerfetzt wurden. Dehalb nehme ich immer eine Panzerfaust mit zum Zelten, falls kein Kampfpanzer verfügbar ist.

    • Bernd 18.12.2025, 10:45 Uhr

      Du solltest lieber auf den Weg und auf Fussgänger im Wald achten als auf Wölfe. Im Gegensatz zu Hunde laufen die nicht neben Dir her

  • 6 Chris 17.12.2025, 19:39 Uhr

    Warum wurde der Wolf überhaupt wieder angesiedelt? Es ist einfach kein Platz mehr im dichtbesiedelten Deutschland um einem Wolfsrudel adäquaten Raum zu bieten. Und Schäfern jetzt die Last aufzubürden ewig lange Elektrozäune um die großen Weideflächen zu ziehen um die Herden vor den Wölfen zu schützen kann doch wohl nicht die Lösung sein. Frei nach dem Motto: Lass doch die Viehhalter sehen wie sie damit fertig werden. "Wir wollen unseren romantischen, schönen Wald, am liebsten noch mit großen Bären dazu".

    Antworten (1)
    • CS 17.12.2025, 20:07 Uhr

      Er wurde nicht angesiedelt sondern ist von selbst über Polen eingewandert. Gab da wohl noch keine Grenzkontrollen wie heute.... Offensichtlich scheint ihm die Besiedelung auch nichts auszumachen und gegen einen Wald, dazu noch mit Bären, gibt es auch nichts einzuwenden. Der Planet gehört nun mal allen Lebewesen, nicht nur den Menschen.

  • 5 Jägerjäger 17.12.2025, 18:48 Uhr

    Da kriegt man einfach nur Hass wenn man den Deutschen Jagdverband hört. Es liegt an jedem Einzelnen dagegen vorzugehen! JA zum Wolf.

    Antworten (2)
    • Bernd 18.12.2025, 02:45 Uhr

      Nein zum Wolf, braucht niemand, kostet nur Geld!

    • Anonym 18.12.2025, 06:48 Uhr

      Genau, weil Hass ja auch gerade in sachlichen und wissenschaftlich fundierten Diskussionen einen Platz haben sollten. All die "Tierschützer" von Peta und der ALF sind verkappte Faschisten, die deutsches Recht nicht akzeptieren. Eine Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht bedeutet keinen Totalabschuss, sondern eine klare Aufgabenverteilung. Selbst der DJV fordert keine Auslöschung, sondern eine klare Struktur zur Entnahme und zum Populationsmanagement in der Kulturlandschaft Deutschland. Und die Forderung "eines jeden Einzelnen" dagegen vorzugehen lässt tief blicken. Vielleicht die Bremsleitungen der Jägerautos manipulieren ? Hochsitze ansägen ? Jäger vielleicht gleich totschlagen ? Da zeigt sich die Bigotterie all dieser Menschen. Es geht nicht um den Schutz von Leben, sondern nur persönliches Wohlbefinden und Gutmenschentum. Vor Angriffen auf das Leben und die Gesundheit anderer Menschen schrecken die nämlich nicht zurück !

  • 4 Rumpelstilz 17.12.2025, 18:39 Uhr

    Eindeutig waren die Schutzmaßnahmen --wie so oft in der Politik-- vollkommen übereilt und ohne Sachkunde beschlossen worden. Der Wolf ist nun einmal ein Raubtier und wenn man es schon erneut in unseren Wäldern haben will, muss man auch dafür sorgen seine Population nicht überhand nehmen zu lassen. Oder sollen wir demnächst auch noch Pumas ansiedeln, mit Jagdschutz, versteht sich ...

    Antworten (1)
    • CS 17.12.2025, 19:44 Uhr

      Pumas nicht, die sind und waren hier, im Gegensatz zum Bären, nie heimisch. Müssen ja nicht alle "Brunos" sein.

  • 3 DerJoerg 17.12.2025, 18:33 Uhr

    Wieso mit ai geschrieben? Die - Striche nerven - ja total--

  • 2 MG Sprinter 17.12.2025, 18:24 Uhr

    Es wurde Zeit. Immer nur die Symptome behandeln bringt nichts, sondern die Ursachen müssen bekämpft werden. Ist wie beim Arzt, aber das verstehen viele nicht.

  • 1 Wolf 17.12.2025, 17:09 Uhr

    Warum wurden Wölfe denn überhaupt wieder angesiedelt wenn sie jetzt wieder alle abgeknallt werden. Der Mensch ist das Problem, nicht der Wolf

    Antworten (4)
    • Maku 17.12.2025, 23:30 Uhr

      Genau so ist es! Der Mensch ist das Schlimmste auf diesem Planeten.

    • Bernd 18.12.2025, 02:47 Uhr

      Falsch, genau andersrum!

    • DerRudi 18.12.2025, 07:34 Uhr

      De Wolf wurde nicht angesiedelt....der ist eingewandert......

    • Martina K. 19.12.2025, 12:55 Uhr

      Wölfe wurden nicht angesiedelt. Aber ja, der Mensch ist das Problem.

Mehr Nachrichten