Unter anderem das Zurücklassen von Hundekot wird in Wuppertal künftig teurer.
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Wer einfach laufen lässt, muss deutlich mehr zahlen.
Bildquelle: Gerlinde Spratte / WDRWer in Wuppertal ungeniert in der Öffentlichkeit uriniert, muss jetzt 150 Euro statt bisher 75 Euro latzen. Ganz klar: Verschärfungen wie diese im Bußgeldkatalog sollen abschreckende Wirkung haben.
Satte 150 Prozent mehr zahlen Bürger, die die Hinterlassenschaften ihrer Hunde einfach liegen lassen und dabei erwischt werden - das kostet nicht mehr 100, sondern nun 250 Euro.
Höhere Strafen auch für Vandalen auf Grünflächen
In einem Video auf ihrem Instagram-Kanal hatte Wuppertals Oberbürgermeisterin Miriam Scherff (SPD) am vergangenen Freitag betont: "Wer unsere Stadt verschmutzt oder unsere Anlagen beschädigt, muss mehr zahlen."
Das sollen auch Vandalen zu spüren bekommen, die Grünanlagen beschädigen. Die zahlen fortan nicht mehr 75, sondern 250 Euro. Und wer mit Alkohol auf Spielflächen erwischt wird, stärkt die Stadtkasse jetzt mit 150 und nicht mehr mit "nur" 55 Euro.
Auswirkung aufs Wohlbefinden
"Das Thema ist mir sehr wichtig“, unterstreicht Oberbürgermeisterin Miriam Scherff. Denn das Erscheinungsbild der Stadt habe direkte Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Bürgerinnen und Bürger.
"Wenn sie ihr Umfeld als ordentlich und sauber empfinden, wirkt sich das nicht nur positiv auf die subjektive Wahrnehmung aus – auch das Sicherheitsgefühl steigt." Miram Scherff (SPD), Oberbürgermeisterin Wuppertal
Ordnung und Sicherheit seien "keine Nebensache", so Scherff. Sie betont, die genannten Beträge seien nur Untergrenzen. Bedeutet: Je nach Schwere des Verstoßes, können die Bußgelder sogar auf bis zu 1.000 Euro erhöht werden.