Nach WDR-Informationen war am Donnerstagabend ein Mann in Düsseldorf in den Rhein gestiegen und von dort aus auf die andere Rheinseite nach Dormagen geschwommen. Weil Zeugen sich daraufhin bei der Feuerwehr meldeten, hat die Leitstelle einen Großalarm ausgelöst. Wie immer, wenn Schwimmer im Rhein gesichtet werden.
Feuerwehren aus Düsseldorf, Monheim und Dormagen rückten aus, dazu die DLRG, zwei Hubschrauber, einer davon mit Wärmebildkamera, zwei Rettungsboote und eine Vielzahl von Feuerwehrleuten. Sie alle stellten sich auf einen Rettungseinsatz ein.
Der Schwimmer schaffte es alleine ans Ufer
Dazu kam es glücklicherweise nicht. Der Schwimmer schaffte es aus eigener Kraft ans Land in Dormagen und wollte gerade zurück ins Wasser, als die Feuerwehr am Ufer eintraf. Die Polizei nahm seine Personalien auf. Ihm droht jetzt eine Geldstrafe wegen des Badeverbots im Rhein. Das Durchqueren des Flusses war allerdings auch schon vor dem Verbot nicht erlaubt.
Zudem könnten die Einsatzkosten auf den Schwimmer umgelegt werden. Das könnte teuer werden. Alleine die Feuerwehr Dormagen war mit 15 Fahrzeugen und mindesten 40 Rettern ausgerückt, der Start eines Hubschaubers kostet schnell über 1000 Euro.
Unsere Quellen:
- Feuerwehr Dormagen
- Feuerwehr Düsseldorf
- Polizei Rhein-Kreis Neuss
- DLRG Dormagen
Sendung: WDR.de, Mann löst Großeinsatz in Düsseldorf aus, 25.06.2026, 21:15 Uhr