Die herzzerreißende Geschichte hat in Düsseldorf bei mehreren Menschen Entsetzen ausgelöst: Vor einigen Tagen wurde in einem Wäldchen ein Labrador entdeckt. Angebunden an einem Baum, die Schnauze mit Panzertape zugeklebt.
Spenden mit Leckerlis für Labrador
In diesem Zustand wurde Haribo gefunden.
"Warum macht man so etwas?" schrieb das Düsseldorfer Tierheim dazu auf Facebook. Der arme Hund hätte noch nicht einmal hecheln können. Pfleger des Tierheims gaben ihm den Namen "Haribo". Täglich schaute ein Tierarzt nach ihm und seiner verletzte Schnauze.
Mittlerweile kann sich das Düsseldorfer Tierheim vor Hilfsangeboten kaum retten. Es gab Spenden mit Leckerlis und vor allem: Etliche Anfragen! Viele Menschen würden "Haribo" gerne bei sich aufnehmen.
Polizei hat noch keinen Tatverdächtigen
Das Panzertape hatte bei Haribo Wunden hinterlassen.
Das Düsseldorfer Tierheim muss derzeit um die 200 Anfragen checken. Das seien mehr als genug, um den Hund bald an neue Herrchen vermitteln zu können. Deshalb sollen die Leute bitte von weiteren Angeboten absehen, so das Tierheim.
Die Düsseldorfer Polizei ermittelt wegen möglicher Verstöße gegen das Tierschutzgesetz. Bislang wurde kein Halter des Hundes und auch kein Tatverdächtiger gefunden.
Unsere Quellen:
- Tierheim Düsseldorf
- Polizei Düsseldorf
