Das Feuer auf dem Geburtshof des Münsterländer Heimatdichters Augustin Wibbelt in Ahlen ist gelöscht. Bis in die frühen Morgenstunden des Mittwochs war die Feuerwehr Ahlen im Einsatz. Die Polizei ermittelt nun zur Brandursache. Bisher deutet jedoch nichts auf vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung hin.
Um 15 Uhr am Dienstag war der Notruf bei der Feuerwehr eingegangen: Auf dem Hof in Ahlen-Vorhelm war eine Scheune in Brand geraten. Als die Feuerwehr eintraf, stand eine Scheune mit etwa 100 Strohballen darin bereits in Flammen. Sie war nicht mehr zu retten und stürzte ein. Den Schaden schätzt die Polizei auf ungefähr 130.000 Euro.
Glutnester in Strohballen
Rund 60 Feuerwehrleute waren in Ahlen im Einsatz, einige die ganze Nacht über.
Die Einsatzkräfte aus Drensteinfurt, Sendenhorst und Beckum unterstützten die Löscharbeiten. Rund 60 Menschen waren im Einsatz. Vor allem die brennenden Strohballen und immer neue Glutnester bereiteten den Einsatzkräften Probleme. Sie mussten immer wieder auseinandergezogen und abgelöscht werden.
Historische Orte nicht vom Brand betroffen
Die gute Nachricht: Literarische Gedenkorte wie die Wibbelt-Kapelle waren vom Brand nicht betroffen. Auf dem weitläufigen Hofgelände befinden sich auch Ställe und eine Reitanlage. Weder Menschen noch Tiere kamen zu Schaden, sagt die Feuerwehr.
Bis die Strohballen endgültig gelöscht waren, musste die Feuerwehr das Stroh immer wieder auseinanderziehen und löschen.
Unsere Quellen:
- Feuerwehr Kreis Warendorf
- Polizei Kreis Warendorf
Sendung: WDR2 Münsterland, Lokalzeit, 14.07.2026, 17:31 Uhr