200-Meter-Riese fällt in Sekunden
Bildquelle: WDR/ Björn HenkeWDR. 38 Sek.. Verfügbar bis 29.08.2028.
Pünktlich um 11 Uhr hat der Energiekonzern RWE einen weiteren Schornstein des stillgelegten Kraftwerks Frimmersdorf kontrolliert gesprengt. Mit einer Höhe von rund 200 Metern reichte das Bauwerk fast an die Höhe des Rheinturms in Düsseldorf heran.
Ehemals größtes Braunkohlekraftwerk der Welt
Das Kraftwerk Frimmersdorf am Tagebau Garzweiler galt Anfang der 1970er Jahre als das größte Braunkohlekraftwerk der Welt.
So sah der Schornstein vor der Sprengung aus
Bildquelle: WDR/ Björn HenkeDie Anlage direkt am Tagebau Garzweiler war Anfang der 70er Jahre das größte Braunkohle-Kraftwerk der Welt, mit insgesamt 36 Kühltürmen. Mit der Sprengung verschwindet nun ein weiteres markantes Bauwerk des ehemaligen Kraftwerksgeländes.
Rückbau bis 2028 geplant
RWE treibt den Abriss der stillgelegten Anlage weiter voran. Der vollständige Rückbau des Kraftwerks Frimmersdorf soll nach Angaben des Unternehmens bis 2028 abgeschlossen sein. Einige wenige Gebäude und Anlagenteile bleiben jedoch erhalten. Sie sollen als Zeugnisse der Industriegeschichte des Rheinlands bleiben.
Strecke soll zeitnah wieder freigegeben werden
Für die Sprengarbeiten waren in der Umgebung Sicherheitsbereiche eingerichtet und Verkehrswege zeitweise gesperrt worden. In einer Pressemitteilung vom 20. August teilte RWE mit, dass die Freigabe der betroffenen Strecke zeitnah nach Abschluss der Sprengung erfolgen soll.
Unsere Quellen:
- Pressemitteilung des RWE-Konzerns
- Eindrücke des WDR-Reporters vor Ort
Sendung: WDR Fernsehen, WDR aktuell, 29.08.2026, 12:45