Blauzungenkrankheit in Rheinland-Pfalz: Auswirkungen auch im Rheinland

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Der Ausbruch der Blauzungenkrankheit bei einem Rind in Rheinland-Pfalz hat auch Auswirkungen auf fast den gesamten Regierungsbezirk Köln und südliche Teile des Regierungsbezirkes Düsseldorf. Ab sofort gelten besondere Regeln, was den Transport von Tieren angeht.

Von Benedikt Herfs

Auswirkungen auf Tiertransporte

So müssen Tiere, die aus der betroffenen Sperrzone im Eifelkreis Bitburg-Prüm herausgebracht werden, entweder geimpft sein oder es muss einen anderen Nachweis geben, dass die Tiere nicht infiziert sind.

Infizierte Tiere bekommen hohes Fieber, wirken apathisch und fressen nicht mehr. Nase und Mund sind gerötet und die Zunge schwillt an. Für die Tierhalter können durch das Virus erhebliche wirtschaftliche Schäden entstehen.

Das Blauzungenvirus wird von Mücken übertragen, Menschen können sich allerdings nicht infizieren.

Region schon häufiger betroffen

Wie gefährlich die Blauzungenkrankheit ist, zeigt ein Blick in die Vergangenheit. 2024 waren in der Aachener Region hunderte Tiere mit dem Virus befallen. Viele davon verendeten. Allerdings können infizierte Tiere mit Antibiotika behandelt werden.

Blauzungenkrankheit in Rheinland-Pfalz: Auswirkungen auch im Rheinland

WDR Studios NRW 01.12.2025 00:45 Min. Verfügbar bis 02.12.2027

Unsere Quellen:

Sendung: WDR 2, Lokalzeit Aachen, 01.12.2025, 12:31 Uhr

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