Bonoboaffe Mato

Trauer in Wuppertaler Zoo: ältester Bonobo der Welt eingeschläfert

Stand:

Er wurde fast 62 Jahre alt. Jetzt musste das Bonobo-Männchen 'Mato' im Wuppertaler Zoo eingeschläfert werden. Der Affe hatte schwere Erkrankungen.

'Mato' stand bereits seit geraumer Zeit unter besonderer Beobachtung, da eine schmerzhafte Hüftarthrose seine Beweglichkeit zunehmend einschränkte. Er erhielt täglich Schmerzmittel sowie Medikamente gegen eine altersbedingte Herzschwäche.

Jetzt musste 'Mato' im hohen Alter von fast 62 Jahren eingeschläfert werden. Der Zoo konnte nach eigenen Angaben das Tierwohl und die Lebensqualität von 'Mato' nicht gewährleisten.

'Mato' litt unter Alterskrankheiten

In den letzten Wochen wollte sich 'Mato' kaum noch bewegen, berichten Tierpfleger. Er habe stets Schonhaltungen eingenommen. Sein Wohlbefinden habe sich zusehends verschlechtert. Nach Beratungen mit Zucht-Experten für Bonobos und dem tierärztlichen Berater wurde gemeinsam entschieden, 'Mato' einzuschläfern.

Ziel ist ... nicht das Erzielen neuer Altersrekorde, sondern stets die Gewährleistung des Tierwohls. Arne Lawrenz
Zoodirektor

37 Jahre gehörte 'Mato' zur Wuppertaler Bonobo-Gruppe. Er galt als liebevoller Bonobovater, der sich stets liebevoll um Jungtiere kümmerte. Wohl auch deshalb bekamen die übrigen Bonobos seiner Gruppe die Gelegenheit, 'Mato' nach seinem Tod noch einmal zu sehen.

Geboren in Frankfurt

'Mato' wurde am 23.12.1963 im Frankfurter Zoo geboren und kam 1988 in den Wuppertaler Zoo. Vier seiner direkten Nachkommen leben heute noch in den Zoos von Köln, Berlin Leipzig und Planckendael (Belgien).

Ältester Affe der Welt in einem Zoo eingeschläfert

WDR Studios NRW 18.09.2025 00:40 Min. Verfügbar bis 18.09.2027 WDR Online

Unsere Quellen:

Weitere Beiträge aus dem Rheinland

1 / 2