Es handelt sich um einen Herpesvirus mit dem Namen "BHV-1". Das ist eine anzeigepflichtige Tierseuche und für Rinder hochansteckend. Es wird von Tier zu Tier übertragen, aber auch indirekt über Geräte oder Menschen, die mit Tieren arbeiten.
Der Kreis Kleve bestätigt den Ausbruch im Betrieb mit dem größten Standort in Kleve. Die Rinder, die infiziert waren oder unter Verdacht standen, sich angesteckt zu haben, wurden getötet. Insgesamt handelt es sich um rund 1.100 Tiere.
Im betroffenen Betrieb wurden Hygiene- und Seuchenbekämpfungsmaßnahmen veranlasst. So soll eine Ausbreitung des Virus in andere Betriebe verhindert werden. Der Kreis schätzt das Risiko für weitere Ausbrüche als "begrenzt", aber nicht "ausgeschlossen" ein.
Unsere Quellen:
- Pressemitteilung Kreis Kleve
- Pressesprecherin Kreis Kleve
Sendung: WDR.de, Rinderkrankheit in Kleve: 1.100 Rinder getötet, 20.03.2026, 14.20 Uhr