Ein Rind auf einem Hof

Rinder-Virus in Kleve ausgebrochen: 1.100 Rinder getötet

Stand:

Im Kreis Kleve wurden rund 1.100 Rinder getötet. An vier Standorten eines Rinderbetriebs war ein Herpesvirus ausgebrochen.

Es handelt sich um einen Herpesvirus mit dem Namen "BHV-1". Das ist eine anzeigepflichtige Tierseuche und für Rinder hochansteckend. Es wird von Tier zu Tier übertragen, aber auch indirekt über Geräte oder Menschen, die mit Tieren arbeiten.

Der Kreis Kleve bestätigt den Ausbruch im Betrieb mit dem größten Standort in Kleve. Die Rinder, die infiziert waren oder unter Verdacht standen, sich angesteckt zu haben, wurden getötet. Insgesamt handelt es sich um rund 1.100 Tiere.

Im betroffenen Betrieb wurden Hygiene- und Seuchenbekämpfungsmaßnahmen veranlasst. So soll eine Ausbreitung des Virus in andere Betriebe verhindert werden. Der Kreis schätzt das Risiko für weitere Ausbrüche als "begrenzt", aber nicht "ausgeschlossen" ein.

Rinderkrankheit in Kleve: 1.100 Rinder getötet

WDR Studios NRW 20.03.2026 00:33 Min. Verfügbar bis 20.03.2028 WDR Online

Unsere Quellen:

  • Pressemitteilung Kreis Kleve
  • Pressesprecherin Kreis Kleve

Sendung: WDR.de, Rinderkrankheit in Kleve: 1.100 Rinder getötet, 20.03.2026, 14.20 Uhr

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