Neuss startet Gänse-Vergrämung für sichere Landesgartenschau
00:46 Min.. Verfügbar bis 27.02.2028.
Auf dem Gelände der Landesgartenschau Neuss verursachen Wildgänse derzeit massive Schäden. Sie fressen Saatgut, junge Setzlinge und hinterlassen große Mengen Kot – eine Gefahr für die gesamte frisch angelegte Parklandschaft.
Gänse greifen Pflanzen an
Die Organisatoren der Landesgartenschau Neuss berichten, dass besonders die frische Aussaat gefährdet ist. "Wenn die Setzlinge gefressen werden, wächst vieles gar nicht erst", heißt es aus dem Organisationsteam. Nun soll die Schonzeit der Wildgänse aufgehoben werden, wofür der Kreis Neuss eine Sondergenehmigung erteilen muss.
Stadt setzt auf professionelle Vergrämung
Für die kommenden Maßnahmen wurde der Wildtierexperte Wolfgang Gottbrath verpflichtet. Er koordiniert tägliche Einsätze von Falknern und Hunden. Diese wechselnden Aktionen sollen die Tiere aus dem Gelände lenken und in ihre natürlichen Lebensräume zurückführen – ein Verfahren, das im Fachjargon Vergrämung heißt.
Auch langfristig soll es einen Plan für die Gänse geben
Auch nach der Landesgartenschau will Neuss größere Gänsetrupps aus sensiblen Bereichen fernhalten. Besonders die Nilgans steht im Fokus: Laut EU-Verordnung gilt sie als invasive Art und benötigt aktives Management. Bis zu 650.000 Besucherinnen und Besucher erwartet die Schau ab dem 16. April.
Hungrige Gänse bedrohen die Landesgartenschau in Neuss
02:13 Min.. Verfügbar bis 24.02.2028.
Unsere Quellen:
- Landesgartenschau
- Reporter vor Ort
- EU Verordnung Liste invasiver Arten
Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit Düsseldorf, 27.02.2026, 18:09 Uhr
Sendung: WDR 2 Rhein und Ruhr, Lokalzeit, 27.02.2026, 16:30 Uhr