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Razzia in Mönchengladbach Polizei findet 16 illegale Spielautomaten

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Ein Großaufgebot von Polizei, Zoll und Stadt durchsucht in Mönchengladbach Shishabars, Imbisse und Spielhallen.

Unauffällig lehnt er an einer Straßenecke. Keine 100 Meter vom belebten Schillerplatz in der Mönchengladbacher Innenstadt hat der Beamte in Zivil den gegenüberliegenden Hauseingang im Blick. Von außen sieht es aus wie eine ganz normale, etwas in die Jahre gekommene Eckkneipe. Doch hinter den heruntergelassenen Rollläden vermuten die Ermittler mehr.

Polizei in Hausflur

Die Einsatzkräfte verteilen sich im ganzen Haus

Bildquelle: WDR

Am Freitagabend schlägt die Polizei an mehreren Orten in der Stadt gleichzeitig zu. Vor einem Restaurant durchsuchen Diensthunde die parkenden Lieferautos nach versteckten Drogen. Nachbarn beobachten das Geschehen neugierig von ihren Balkonen aus. Für die Einsatzkräfte ist diese Arbeit Routine, und nicht an jeder Adresse werden sie fündig - hinter einer der Adressen verbirgt sich diesmal nur eine harmlose Baustelle.

Mönchengladbach: Razzia in Lokalen und Spielhallen

WDR 01.08.2026 00:32 Min. Verfügbar bis 31.07.2028 WDR Online

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Gemeinsamer Schlag gegen illegale Geschäfte

Insgesamt sind mehr als 300 Kräfte im Einsatz. Neben der Mönchengladbacher Polizei sind die Bundespolizei, das Hauptzollamt Krefeld und die Stadtverwaltung Mönchengladbach beteiligt. Sie nehmen gezielt so genannte BAB-Einsatzorte unter die Lupe - das steht für Brennpunkte, Angsträume und Beschwerdestellen. Auch der neue Polizeipräsident Stephan Zenker begleitet die Kontrollen an diesem Abend persönlich vor Ort.

Polizei vor Häuserecke

Starkes Polizeiaufgebot in der Mönchengladbacher Innenstadt

Bildquelle: WDR

Ziel der großangelegten Aktion ist es, das Sicherheitsgefühl der Bürger im Bereich des Gladbacher Hauptbahnhofs und der Rheydter Innenstadt zu stärken. Die Beamten kontrollieren Shishabars, Spielhallen und Massagestudios vor allem auf Verstöße gegen das Glücksspielgesetz und das Steuerrecht. Auch das Waffenverbot rund um den Bahnhof wird stichprobenartig überprüft.

Zugriff nach Sonnenuntergang

Mittlerweile ist es dunkel geworden in Mönchengladbach. Plötzlich, wie aus dem Nichts, biegen mehrere große Mannschaftswagen der Polizei um die Ecke und riegeln die Straße vor der Eckkneipe ab. Die Beamten klopfen energisch gegen die Rollläden. Nach kurzer Zeit gehen die Rolläden einen Spalt hoch, jemand öffnet die Tür.

Bons auf Tisch

Unordentliche Buchhaltung

Bildquelle: WDR

Im Inneren werden die Ermittler schnell fündig. Sie entdecken mehrere nicht angemeldete, illegale Glücksspielautomaten und halten im Hausflur Personen fest, die mutmaßlich an den Geräten gespielt haben. Auch wenn die ganz großen Funde an diesem langen Abend ausbleiben, ist das für die Polizei eine gute Nachricht: Es zeige, dass der Kontrolldruck wirkt und die Straßen im Viertel ein Stück sicherer werden.

Polizei spricht von Erfolg

Die Bilanz des Einsatzes: Zwei Betriebe geschlossen, 16 illegale Spielautomaten einkassiert und zahlreiche Rechtsverstöße geahndet. "Durch solche gemeinsamen Einsätze wollen wir Rechtsverstöße konsequent verfolgen, kriminelle Strukturen frühzeitig erkennen und mit sichtbarer Präsenz das Sicherheitsgefühl unserer Bürgerinnen und Bürger stärken", sagt Polizeipräsident Stephan Zenker. Es soll nicht der letzte Schwerpunkteinsatz in Mönchengladbach gewesen sein.

Unsere Quellen:

  • Beobachtungen des WDR-Reporters vor Ort
  • Polizei Mönchengladbach

Sendung: WDR.de, Polizei filzt Lokale und Spielhallen, 01.08.2026, 2:30 Uhr

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