Immer mehr tote Aale am Rheinufer im Kreis Kleve

Lokalzeit aus Duisburg 11.06.2025 02:31 Min. Verfügbar bis 11.06.2027 WDR Von Michael Jung

Immer mehr tote Aale am Rheinufer im Kreis Kleve

Stand:

Spaziergänger finden häufiger tote Aale am Rhein. Dem NABU ist das Problem bekannt und er untersucht das Phänomen.

Sie liegen tot am Rheinufer. Ihre langen Körper sind schwer verletzt und geknickt. "Knakaale" nennen die Niederländer die toten angeschwemmten Fische.

"Die Fische schwimmen in Schiffsschrauben (...) und ziehen sich dabei tödliche Wunden zu", erklärt Ines Plagemann von der Naturschutzorganisation NABU. Aber auch Pumpkraftwerke am Rhein sind ein Risiko für die Fische. Und dieses Problem verstärkt sich mit dem niedrigen Wasserstand, wie er im Moment vorherrscht.

Bei Niedrigwasser wird's eng unter Wasser

Es wird also eng unter Wasser - und Schiffsschrauben oder Pumpkraftwerke damit zur tödlichen Gefahr. Das Ergebnis dieser Treffen zwischen Fisch und Stahl sind dann die toten "Knakaale".

Freiwillige sammeln jetzt Daten

Um diese Vorgänge zu untersuchen, arbeiten jetzt Freiwillige im grenzüberschreitenden Projekt "Den Rhein verbinden" mit den Niederländern zusammen. Sie laufen das Rheinufer ab und tragen in eine Datenbank ein, ob sie angespülte Fische finden.

Das gemeinsame Ziel: Genügend Daten zu sammeln, damit eine Lösung gegen das Fischsterben gefunden werden kann.

Immer mehr tote Aale am Rheinufer im Kreis Kleve

WDR Studios NRW 11.06.2025 00:42 Min. Verfügbar bis 11.06.2027 WDR Online

Unsere Quellen:

  • Eigene Recherchen
  • Pressemitteilung der NABU-Naturschutzstation Niederrhein e.V.

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