Eine Frau schaut sich das Bild "Mädchen mit Fischglas" von August Macke an

Kunstraub in Wuppertaler Von-der-Heydt-Museum unwahrscheinlich

Stand:

Der Kunstraub im Louvre in Paris hat keine Auswirkungen auf das Sicherheitskonzept des Wuppertaler Von-der-Heydt-Museums. Die Bedrohungslage habe sich nicht verändert.

Von Georg Lembeck

"Glücklicherweise haben wir keine Kronjuwelen," so die erste Reaktion der Wuppertaler Museumssprecherin, Marion Meyer, nach dem Kunstraub von Paris. Dort hatten Diebe am Sonntag Teile der französischen Kronjuwelen gestohlen.

Das Eingangsportal des Von der Heydt Museum.

Doch auch die Kunstgegenstände des Von-der Heydt-Museums inklusive des Bestandes der gleichnamigen, rechtlich unselbstständigen Stiftung sind knapp 900 Millionen Euro wert, so die Bilanz der Stadt Wuppertal aus dem Jahr 2023. Aktuell gehen die Verantwortlichen nicht von einer veränderten Bedrohungslage aus.

Kontinuierliche Aufrüstung

Bei den Sicherheitsmaßnahmen würde man kontinuierlich "aufrüsten", so die Sprecherin. Welche konkreten Maßnahmen ergriffen werden, will das Museum nicht erläutern. Doch gebe es eine fortwährende und regelmäßige Überprüfung der Sicherungsvorrichtungen - um auch technisch auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Bilder wären nach Diebstahl unverkäuflich

Konkrete Szenerien wie gewaltsame Überfälle könnten zwar niemals ausgeschlossen werden. Dennoch glaubt man in Wuppertal, dass ein Kunstraub von im Prinzip unverkäuflichen Bildern eher unwahrscheinlich ist. Wesentlich unwahrscheinlicher jedenfalls, als der Diebstahl von Gold und Juwelen aus dem Louvre am Sonntag oder aus dem Grünen Gewölbe des Dresdner Residenzschlosses im Jahr 2019.

Kunstraub in Wuppertaler Von-der-Heydt-Museum unwahrscheinlich

WDR Studios NRW 21.10.2025 45 Sek. Verfügbar bis 21.10.2027 WDR Online

Unsere Quellen:

  • Von-der-Heydt-Museum, Wuppertal
  • Jahresabschluss 2023 der Stadt Wuppertal

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