"Glücklicherweise haben wir keine Kronjuwelen," so die erste Reaktion der Wuppertaler Museumssprecherin, Marion Meyer, nach dem Kunstraub von Paris. Dort hatten Diebe am Sonntag Teile der französischen Kronjuwelen gestohlen.
Doch auch die Kunstgegenstände des Von-der Heydt-Museums inklusive des Bestandes der gleichnamigen, rechtlich unselbstständigen Stiftung sind knapp 900 Millionen Euro wert, so die Bilanz der Stadt Wuppertal aus dem Jahr 2023. Aktuell gehen die Verantwortlichen nicht von einer veränderten Bedrohungslage aus.
Kontinuierliche Aufrüstung
Bei den Sicherheitsmaßnahmen würde man kontinuierlich "aufrüsten", so die Sprecherin. Welche konkreten Maßnahmen ergriffen werden, will das Museum nicht erläutern. Doch gebe es eine fortwährende und regelmäßige Überprüfung der Sicherungsvorrichtungen - um auch technisch auf dem neuesten Stand zu bleiben.
Bilder wären nach Diebstahl unverkäuflich
Konkrete Szenerien wie gewaltsame Überfälle könnten zwar niemals ausgeschlossen werden. Dennoch glaubt man in Wuppertal, dass ein Kunstraub von im Prinzip unverkäuflichen Bildern eher unwahrscheinlich ist. Wesentlich unwahrscheinlicher jedenfalls, als der Diebstahl von Gold und Juwelen aus dem Louvre am Sonntag oder aus dem Grünen Gewölbe des Dresdner Residenzschlosses im Jahr 2019.
Unsere Quellen:
- Von-der-Heydt-Museum, Wuppertal
- Jahresabschluss 2023 der Stadt Wuppertal