Am Donnerstagmorgen haben Experten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst einen verdächtigen Gegenstand untersucht. Der war bei einer Sondierung in der Gleiwitzer Straße gefunden worden und lag zwei Meter unter der Erde.
Jetzt ist klar: Dabei handelt es sich nicht um eine Bombe, sondern um einen Abwurfbehälter für Stabbrandbomben. Das ist eine Hülle, in der Brandbomben im Zweiten Weltkrieg abgeworfen wurden. Und die ist ungefährlich.
Evakuierung hätte 1.000 Personen betreffen können
Für den Fall, dass es sich bei dem Gegenstand um einen Blindgänger handelt, hatte die Feuerwehr je nach der Größe des Blindgängers zwei möglichen Varianten der Evakuierung ausgearbeitet: Einen 250-Meter-Radius: Hier wären rund 100 Personen betroffen gewesen. Und einen 500-Meter-Radius: Dann wären rund 1.000 Menschen betroffen gewesen, außerdem die Universität Witten/Herdecke sowie umliegende Gewerbegebiete.
Die Stadt Witten hatte für den Fall einer Evakuierung eine Sammelstelle in der Turnhalle der Pferdebachschule sowie zwei Hotlines eingerichtet.
Unsere Quellen:
- Stadt Witten
Sendung: WDR.de, In Witten muss doch keine Bombe entschärft werden, 16.07.2026, 5:03 Uhr