Prozess in Essen

Gärtner einer Cannabisplantage vor Gericht

Stand:

Am Landgericht Essen ist der Prozess gegen zwei Männer um eine XXL-Cannabis-Plantage gestartet. Ein Zufall ließ sie auffliegen.

Die zwei Männer werden beschuldigt, eine Plantage mit mehreren hundert Cannabispflanzen in Gelsenkirchen bewirtschaftet zu haben. Aufgeflogen war das Ganze durch einen Zufall. In einem Café im Erdgeschoss eines ansonsten leerstehenden Mehrfamilienhauses war Wasser von der Decke getropft.

Bei der Suche nach dem Wasserleck stieß der Betreiber in den oberen Etagen des Mehrfamilienhauses auf die zwei Angeklagten und rund 800 Cannabispflanzen. Die Pflanzen waren auf allen vier Obergeschossen des Hauses verteilt.

Polizei sichert Waffe, Munition und Drogen

Die 45 und 23 Jahre alten Männer sollen dort auch gewohnt haben. In den Räumen fand die Polizei große Mengen an Marihuana und eine scharfe Schusswaffe samt Munition. Die Hintermänner sind bisher unbekannt, die Angeklagten waren womöglich nur die "Gärtner".

Die Ermittler stießen auf diese professionelle Cannabisplantage in einem Mehrfamilienhaus in Gelsenkirchen. | Bildquelle: Polizei Gelsenkirchen

Zum Prozessstart am Dienstag werden die ersten Zeugen aussagen. Darunter auch die Ermittler, die vor Ort die Männer festnahmen. Danach könnte es noch am selben Tag mit der Beweisaufnahme weitergehen.

Cannabisplantage in einem Mehrfamilienhaus in Gelsenkirchen

Bildquelle: Polizei Gelsenkirchen

WDR 03.08.2026 00:35 Min. Verfügbar bis 02.08.2028

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Unsere Quellen:

  • Polizei Gelsenkirchen
  • Landgericht Essen

Sendung: WDR.de, Cannabisplantage in einem Mehrfamilienhaus in Gelsenkirchen, 04.08.2026, 5:01 Uhr