Wie Gelsenkirchen in sechs Monaten einen Schul-Standort gebaut hat

Bildquelle: WDR/Björn Henke

WDR 50 Sek. Verfügbar bis 01.09.2028

Rekordzeit Wie Gelsenkirchen in sechs Monaten eine Schule gebaut hat

Stand:

In Gelsenkirchen gibt es immer mehr Schülerinnen und Schüler. Die Stadt hat nun eine Grundschule erweitert - in nur sechs Monaten.

Früher Tennisplatz, jetzt Grundschule: In Gelsenkirchen ist in Rekordzeit ein neuer Grundschul-Standort entstanden. Pünktlich zum Schulstart am heutigen Mittwoch hat die Stadt den Erweiterungsbau der Grundschule Dörmannsweg in Bulmke-Hüllen eröffnet.

Er liegt an der Plutostraße auf einem ehemaligen Tennisclubgelände - etwa 400 Meter Fußweg vom Hauptstandort entfernt. Die Bauzeit lag bei nur rund sechs Monaten. Der Grund: Die neue Schule besteht aus 90 Containermodulen, die vorher an einer anderen Schule im Einsatz waren.

Bau mit Autokran

"Man muss sich vorstellen, dass das alles mit einem Autokran errichtet wird. Mehrere Module werden täglich aufgestellt. Der Rohbau ist dann nach zehn bis 14 Tagen fertig." Oliver Wild, Referat Hochbau Stadt Gelsenkirchen

Laut Stadt war die Erweiterung nötig, da im Bezirk Mitte immer mehr Kinder eingeschult werden. Die Grundschule am Dörmannsweg war bisher zweizügig. Im neuen Gebäude ist Platz für drei weitere Klassen pro Jahrgang. Insgesamt bietet es 13 Unterrichtsräume.

Neuer Pausenhof mit Spielcontainer

Blick auf das dreistöckige Grundschulgebäude, im Vordergrund eine Straße

Der neue Grundschul-Standort in Gelsenkirchen hat drei Stockwerke.

Bildquelle: WDR/Björn Henke

Hinter dem Gebäude wurde zudem eine Außenfläche als Pausenhof mit Spielgeräten für die Kinder hergerichtet und ein Spielcontainer aufgestellt. Außerdem wurde ein Tor eingebaut, um den angrenzenden Sportplatz und das Jugendzentrum direkt erreichen zu können.

Mit dem Jugendzentrum arbeitet die Grundschule schon länger zusammen. Diese Kooperation soll nun weiter ausgebaut werden, etwa indem die Schülerinnen und Schüler dort auch Mittagessen bekommen.

Übergangslösung für vier Jahre

Der neue Standort ist für die Stadt aber nur eine Übergangslösung für die nächsten vier Schuljahre - bis ein größeres, klassisches Schulgebäude gebaut ist, sagt Oliver Wild vom Referat für Hochbau.

Unsere Quellen:

  • WDR-Gespräch mit Oliver Wild, Referat Hochbau Stadt Gelsenkirchen
  • Pressemitteilung der Stadt Gelsenkirchen

Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit Ruhr, 01.09.2026, 19:30 Uhr

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