Die Rauchentwicklung war bereits zwölf Kilometer entfernt zu sehen. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, brannte die rund 30 x 15 Meter große Scheune in voller Ausdehnung. Darin gelagert waren Heu und Stroh in Ballen.
Über einen Teich unterhalb der Scheune wurde zunächst eine Löschwasserversorgung aufgebaut. Aufgrund der Lage wurde aber schnell klar, dass das nicht ausreichen würde.
Wasserversorgung eine Herausforderung
Landwirte halfen mit Traktoren aus
Im weiteren Verlauf wurde über mehrere Tanklöschfahrzeuge aus einem Hydranten in Wunderthausen Wasser an die Einsatzstelle gefahren.
Mit Traktoren und Güllefässern wurde ebenfalls Wasser nachgeliefert. Mehrere Landwirte halfen dabei tatkräftig mit. Unter Atemschutz konnten die Feuerwehrleute die Flammen dann unter Kontrolle bringen.
Brandnester schwierig zu löschen
Neben der Wasserversorgung stellte das Heu und Stroh eine weitere Herausforderung für die Feuerwehrkräfte dar, weil immer wieder kleinere Glutnester entfachten. Also wurde provisorisch ein Becken gebaut, in dem die Heuballen mit Schaum und Wasser gelöscht wurden.
Zwischen den Ballen entfachten immer wieder Glutnester
Tiere und Menschen unverletzt
Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr wurde verhindert, dass das Feuer auf einen nahegelegenen Stall mit Rindern übergreifen konnte. Auch sonst kamen keine Menschen oder Tiere zu Schaden.
Die Brandursache ist laut Polizei noch nicht bekannt. Der Brandort wurde für weitere Ermittlungen beschlagnahmt. Der Landwirt habe am Samstag das Heu vom Feld geholt und in der Scheune gelagert, so die Polizei.
Unsere Quellen:
- Beobachtungen des WDR-Reporters vor Ort
- Kreisbrandmeister Thomas Tremmel
- Feuerwehr-Einsatzleiter Matthias Limper
- Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein
Sendung: WDR.de, Scheune brennt aus: Hallenbergstraße ist stundenlang gesperrt, 20.07.26, 20 Uhr
