250 Schweine nach Brand in Mastbetrieb verendet | Aktuelle Stunde

WDR 00:22 Min. Verfügbar bis 30.07.2028

Polizei sucht Brandursache

250 tote Schweine nach Feuer in Mastbetrieb

Stand:

In Geseke sucht die Polizei jetzt nach der Ursache für ein verheerendes Feuer am Mittwochabend in einem Schweinestall. Rund 250 Tiere sind verendet. Die Feuerwehr hatte vorher von bis zu 500 toten Tieren gesprochen, die Zahl aber später korrigiert. Menschen wurden nicht verletzt.

Die Polizei konnte erst am Donnerstagnachmittag den Stall betreten, um nach der Brandursache zu suchen. Ergebnisse werden frühestens am Freitag erwartet. Rund 850 ausgewachsene Schweine befanden sich in dem Mastbetrieb in Geseke-Störmede, der in Flammen geriet. Warum das Feuer ausbrach, ist bisher noch unklar.

900 Ferkel und rund 600 Mastschweine vor Feuer gerettet

Die Flammen schlugen schon durchs Dach als die Feuerwehr ankam, erzählt der Leiter der Feuerwehr, Florian Nagelsmeier. Das Feuer selbst war nicht groß, es beschädigte aber die Belüftungsanlage: 250 Mastschweine seien erstickt.

In einem angrenzenden Stall befinden sich immer noch 900 Ferkel. Dieser stand zwar am Abend nicht in Flammen, allerdings ist durch das Feuer die Lüftung ausgefallen. Deswegen waren auch die Ferkel stark in Gefahr. Die Feuerwehr Geseke war mit Hochleistungslüftern im Stall und belüftet den auch jetzt noch weiter, bis die Ferkel in einen anderen Stall umziehen können.

"Die 900 Ferkel sind nicht verendet, laut Aussage der Veterinärin sind sie auch nicht mehr in Gefahr." Florian Nagelmeier, Leiter der Feuerwehr Geseke

Feuerwehr weiterhin im Einsatz

Der Feuerwehreinsatz läuft nun schon seit vielen Stunden - seit Mittwochabend. Inzwischen ist das Feuer zwar unter Kontrolle, aber die Einsatzkräfte sind noch vor Ort. Sie kontrollieren, ob wirklich alle Glutnester gelöscht sind und kümmern sich dazu noch um die Schweine. Außerdem belüften sie weiter den Ferkelstall.

Der brennende Teil des Schweinemastbetriebs | Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Geseke

100 Einsatzkräfte aus Geseke und Nachbarkommunen waren im Einsatz, um die Flammen zu löschen und um die Schweine aus den Ställen herauszuholen. Das angrenzende Wohnhaus konnte die Feuerwehr vor den Flammen schützen.

Statt die überlebenden Mastschweine woanders unterzubringen, sind mittlerweile zum Schlachter gebracht worden, weil sie ihr Mastgewicht bereits erreicht hatten.

250 tote Schweine nach Feuer in Mastbetrieb

WDR 30.07.2026 00:25 Min. Verfügbar bis 29.07.2028

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Unsere Quelle:

  • Florian Nagelmeier, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Geseke
  • NINA-Warn-App

Sendung: WDR.de, 250 Schweine in brennendem Stall in Geseke verendet, 30.07.2026, 16:55 Uhr
Sendung: WDR Fernsehen, Aktuelle Stunde, 30.07.2026, 18:45 Uhr