Allein am Mittwoch gingen 240 Spenden ein. Die betroffene Familie hofft auf insgesamt 36.500 Euro. Sie sieht ihre Existenz bedroht.
Denn das Feuer hat vieles in der Scheune zerstört, darunter neu angeschaffte Maschinen, die für den Ackerbau benötigt werden. Auch das gesamte Stroh und Heu, das als Winterfutter genutzt werden sollte, verbrannte laut Aussage der Familie vollständig.
Von einem Moment auf den anderen stehen wir vor den Trümmern unserer Existenz. Spendenaufruf der Familie Ahrenhold
Die Spenden möchte die Familie nach eigenen Angaben nutzen, um neue Maschinen, Notfutter und trockene Lagermöglichkeiten anzuschaffen.
Schwieriger Einsatz für die Feuerwehr
Der Löscheinsatz am Dienstag gestaltete sich schwierig, so die Feuerwehr. Grund dafür waren die Heuballen, die in der Scheune gelagert wurden. Diese entfachten das Feuer durch Glutnester immer wieder neu. Dadurch wurden die Löscharbeiten erschwert. Zudem entwickelte sich immer wieder Rauch.
Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand laut Feuerwehr aber nicht. Denn die brennende Scheune lag weit außerhalb des Ortes. Insgesamt dauerte der Einsatz neun Stunden. Rund 60 Einsatzkräfte waren vor Ort.
Polizei ist sicher: Brandstiftung
Jetzt bestätigt die Polizei, dass es Brandstiftung war. Ob eventuell ein Zusammenhang zu dem Brand einer anderen Scheune vergangene Woche besteht, wird jetzt ermittelt.
Viele Spenden nach Scheunenbrand in Rüthen
Bildquelle: feuerwehr RuethenWDR. 16.07.2026. 00:15 Min.. Verfügbar bis 15.07.2028.
Unsere Quellen:
- Kreispolizei Soest
- Feuerwehr Rüthen
- Spendenaufruf der Familie Ahrenhold auf "GoFundMe"
Sendung: WDR 2 Südwestfalen, Lokalzeit, 16.07.2026, 11:31 Uhr