Fahrgäste, die vergangene Nacht im ICE aus München in Richtung Münster unterwegs waren, haben einiges an Geduld beweisen müssen. In Schwelm steckten sie nämlich mehrere Stunden lang in diesem fest, weil zuvor ein Baum in eine Oberleitung gestürzt war. Grund war das starke Unwetter.
Einsatz dauerte rund vier Stunden
Wie die Feuerwehr des EN-Kreises auf WDR-Nachfrage bestätigt, waren etwa 130 Menschen in dem Zug. Niemand musste aber aussteigen. Nachdem die Deutsche Bahn den Baum von der Strecke entfernt hatte, konnte der ICE nach rund vier Stunden zunächst mithilfe einer Diesellok verlangsamt und danach selbst und im gewohnten Tempo weiter Richtung Münster fahren.
Schwelm als Unwetter-Hotspot
Die Fahrgäste wurden während des gesamten Einsatzes betreut. Insgesamt sei alles "reibungslos" verlaufen, so die Feuerwehr weiter. Die Lage im Zug sei entspannt gewesen, auch die Klimaanlage hätte problemlos funktioniert.
Schwelm scheint im EN-Kreis ein echter Unwetter-Hotspot gewesen zu sein, berichtet die Feuerwehr. Insgesamt hätte diese 13 Einsätze im Gebiet gehabt - ganze zehn davon in Schwelm.
ICE steckt fast vier Stunden in Schwelm fest
Bildquelle: Alex TalashWDR. 04.08.2026. 00:37 Min.. Verfügbar bis 04.08.2028.
Unsere Quellen:
- Feuerwehr EN-Kreis
Sendung: WDR.de, ICE steckt fast vier Stunden in Schwelm fest, 04.08.2026, 10:05 Uhr