1LIVE Heimatkult : Kann auch Filmmusik: falcke
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Früher hat er Filmmusik komponiert, mittlerweile bringt er seine eigene Musik raus: der Kölner Musiker falcke. In seinen introspektiven Songs beleuchtet er Themen wie Selbstzweifel, Beziehungen und ein falsch verstandenes Männerbild und unterlegt das soundtechnisch mit einem modernen Mix aus Indie-Pop, HipHop-Einflüssen und cineastischen Sounds.
Von Simone Sohn
Was bisher geschah: falcke kommt aus Köln und heißt mit bürgerlichem Namen Niklas Falcke. Nach der Schule machte er ein Praktikum bei zwei Filmkomponisten in Köln und hat dann mehrere Jahre auch in diesem Bereich gearbeitet. Er schreibt und produziert auch für andere Acts, vor allem im HipHop-Breich. Seit einigen Jahren bringt er aber auch seine eigene Musik raus und hat dabei auch schon eine ziemliche Achterbahnfahrt an Erfahrungen mit Major-Label usw hinter sich. Mittlerweile hat er seinen Fokus gefunden, ist bei einem Indie-Label eines guten Kumpels und bringt im September seine dritte EP raus. Die soll "Atlantis Tape" heißen.
Der Sound von falcke klingt fresh und ist ein Mix aus Indie-Pop, HipHop und cineastischen Klängen. Seine Songs erlauben einen Blick in seine Gefühlswelt, denn da lässt er seinen Emotionen freien Lauf. "Weil es mir manchmal im real life nicht so leicht fällt, ich glaub das ist ein altbekanntes Thema. Und gerade deswegen ist mir das irgendwie sehr wichtig, da aus mir rauszukommen und Emotionalität und Schwäche zuzulassen und vielleicht langfristig auch irgendwas zu einem bisschen gesünderem Männerbild beizutragen", so der Musiker.
Beschreibe dich in drei Songtiteln:
Mac Miller - "2009"
Hans Zimmer - "Time"
Ed Sheeran - "Photograph"
Was war die erste Reaktion der Eltern auf deine Musik?
Ich hab’s sehr lange niemandem gezeigt. Meine Mama hat mich nur immer spät abends Gitarre spielen gehört, wenn ich eigentlich schon lange schlafen sollte. Das fand sie meistens voll schön & beruhigend. Das war irgendwie ein echt schönes Gefühl.
Wäre diese Band eine TV-Serie, dann auf jeden Fall...
Irgendwas zwischen Scrubs und Rick & Morty
Nicht gemacht und schwer bereut:
Vielleicht mal im Ausland gelebt zu haben. Hab bis jetzt nur in Köln und Umgebung gelebt & das find ich irgendwo auch wunderschön. Aber eine gewissen Fernweh schlummert da noch in mir. Aber alle Wege führen ja, wie man weiß, zurück nach Köln.
Wovor mich meine Freunde bisher bewahren konnten:
Köln zu verlassen.
Drei letzte Worte vor dem Stromausfall:
Oh Junge, VersteckenFangen.