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Alicia Keys wird lächelnd in ihrem seitlichen Profil gezeigt.

Global Pop News 07.07.2026 Alicia Keys fordert Equal Rights Amendment

Stand:

Alicia Keys fordert Verankerung von Frauenrechten in der Verfassung | Festival-Video von Yungblud sorgt für Image-Wandel | Nina Chuba disst Stuttgarter Fans | Neue Global-Pop-Kollabos

Von Lukasz Tomaszewski & Kai Brands

Alicia Keys fordert Equal Rights Amendment

Global Pop News 07.07.2026 02:40 Min. Verfügbar bis 06.07.2028 COSMO

Am Samstag (04.07.) haben die USA ihren 250. Geburtstag gefeiert, den Independence Day. Soul-Sängerin und Pianistin Alicia Keys hat das zum Anlass genommen, gleiche Rechte für Frauen zu fordern. Alicia Keys hat die Feierlichkeiten genutzt, um auf eine Organisation aufmerksam zu machen, die sich dafür einsetzt, Verfassungsergänzungen, also die sogenannten Amendments, durchzusetzen.


Verankerung von Frauenrechten in der Verfassung

Am Samstag (04.07.) haben die USA ihren 250. Geburtstag gefeiert, den Independence Day. Soul-Sängerin und Pianistin Alicia Keys hat das zum Anlass genommen, gleiche Rechte für Frauen zu fordern. Alicia Keys hat die Feierlichkeiten genutzt, um auf eine Organisation aufmerksam zu machen, die sich dafür einsetzt, Verfassungsergänzungen, also die sogenannten Amendments, durchzusetzen.

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Dafür hat sie ein Insta-Video aufgenommen, in dem sie deutlich macht, dass selbst heute, rund 100 Jahre nach dem "Equal Rights Amendment", keine Geschlechtergerechtigkeit gilt.

"Wusstet ihr, dass es hundert Jahre her ist, dass das Equal Rights Amendment zum ersten Mal vorgestellt wurde? Und noch immer haben Frauen keine explizite Garantie auf gleiche Rechte in der US-Verfassung. Könnt ihr das glauben? Ich konnte gar nicht glauben, dass das wahr ist!" Alicia Keys

Als erste moderne Demokratie haben sich die USA schon 12 Jahre nach ihrer Unabhängigkeit, nämlich 1789, eine Verfassung gegeben. Diese zu verändern ist extrem schwer. Die bekanntesten Amendments sind das "First Amendment" für Rede- und Meinungsfreiheit oder das "Second Amendment" für Waffenbesitz.

Die meisten Bundesstaaten haben das Amendment für Geschlechtergleichstellung umgesetzt - einige Staaten aber nicht. Und in der Verfassung ist der Zusatz darum noch nicht verankert. Es müssen alle zustimmen. Natürlich bekommt Alicia Keys viel Support von Fans, liberalen Politikern und Menschenrechtsaktivisten, die schon lange auf diese Gesetzeslücke hinweisen. Aber Amerika ist gespalten.

Das MAGA-Lager von Donald Trump reagiert wütend. Der konservative Komiker Rob Schneider schreibt auf X: "Liebe Alicia Keys, nennen Sie mir ein Recht, das Frauen in Amerika NICHT haben?! Ich warte" - so ähnlich reagiert auch Moderatorin und Trump-Fan Sage Steele und andere.

Viel Zuspruch für Yungbluds emotionales Video

Ein Video des britischen Alternative-Rock-Musikers Yungblud geht gerade viral und sorgt für Diskussionen. Musikstars melden sich mit Support: Vor dem Support stand die Kritik vieler älterer Rockmusiker. Yungblud sei eine sogenannte "Industry-Plant" - also nicht authentisch. Die Musikindustrie habe ihn hochgezogen, aber das neue Video sorgt gerade für einen richtigen Image-Wandel.

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Viele Menschen zeigen sich emotional ergriffen. Das Video zeigt den Sänger auf der Bühne seines eigenen Yungblud-Festivals in Tschechien vor 20.000 Fans. Und während er diese Liebeserklärung an seine Fans macht, muss er heftig weinen.

"Ich hatte lange viele Schmerzen. Aber immer wenn ich eure Gesichter und Augen finde und euch ansehe, weiß ich, wohin ich gehöre." Youngblud

Nachdem er also jahrelang von der Rock-Szene abgelehnt wurde, umarmt ihn sein Publikum und die Netzgemeinde wegen dieser Authentizität. Das Festival hat schon vorletzte Woche stattgefunden. Aber der Post ist erst ein paar Tage alt. Er habe lange überlegt, ob er sich so emotional im Netz zeigen wolle, schreibt er gleich am Anfang.

"Es ging mir zuletzt wirklich schlecht, und dieser Moment ist die Folge davon, wie mein Körper die angestaute Gefühlswelle des letzten Jahres freisetzt. Die konnte ich bisher nicht verarbeiten." Nach dem Konzert habe er sich euphorisch gefühlt und sei dann zusammengebrochen, schreibt er. R&B-Star SZA schreibt: "Ich feuere dich an!".

Auch Dancehall-Star und Rapperin Stefflon Don hat aufmunternd kommentiert: "Ich habe deine harte Arbeit von Anfang an gesehen". Das Musikmagazin Rolling Stone schreibt einfach nur "Family". Und der US-Influencer Tim Chiusana schreibt: "Ich kannte seine Musik nicht, aber alles an ihm ist menschlich und darum bin ich jetzt Fan".

Nina Chuba disst Stuttgarter Fans

In ihrem Podcast "Die Leute lieben das" spricht sie mit ihrem Co-Host, dem Drummer Momme Hitzemann, über Dinge, die sie gerade bewegen. Und da haben sich die beiden über ihren letzten Gig auf dem Kessel Festival unterhalten. Die Fans sind nicht gut weggekommen.

"Stuttgart ist die lameste Crowd in Deutschland... es ist einfach so, trotz der Hitze, jedes Jahr ist es so, da wird sich einfach nicht so viel bewegt. Falls ihr aus Stuttgart kommt, sagt doch mal, woran das liegen könnte. Vielleicht ist das so eine süddeutsche Trägheit, aber in München gehen die Leute immer crazy ab. Also irgendwas muss da mit euch falsch sein. Vielleicht kriegt ihr nicht genug Sauerstoff wegen dem Kessel. Oder die Maultaschen." Nina Chuba im Podcast "Die Leute lieben das"

Sie sucht nach Antworten: die topografischen Bedingungen, die Trägheit. Die Maultaschen werden da noch ins Spiel gebracht. Das Kessel Festival hat auf Insta geantwortet und argumentiert mit der Hitze. Es seien 40 Grad gewesen. Die anwesenden Familien mit Kids hätten alles gegeben. Sie verdienten maximalen Respekt.

Das bestätigt auch eine Mutter, die für die Tickets für die ganze Familie über 600 Euro ausgegeben habe. Sie findet Nina Chubas Statement "gemein". Ein Fan schreibt: "Vielleicht lag's am Act", ein anderer: "Besser performen, dann klappt das schon". Ein User schreibt hingegen: "Endlich sagt es mal jemand".

Ein anderer meint: "Checke selbst als Stuttgarter nicht, warum die Stimmung oft so tot ist". Ein dritter scherzhaft: "Schwaben, wir müssen sparen, auch an Emotionen." Tatsächlich war es beim Kessel Festival Ende Juni so heiß, dass die Veranstaltung nach einem Tag abgesagt wurde. Es ist auf jeden Fall ein Thema für die Community.

Auch mehrere Medien wie der Spiegel, der SWR und Tagesschau.de haben über Nina Chubas Kommentar berichtet. Mittlerweile haben die Podcaster selbst auf den Backlash reagiert und schreiben unter ihrem Post: "Hört doch einfach mal rein in die Folge. Da ist es weniger verkürzt dargestellt und gar nicht mal so böse, wie es klingt - We love Stuggi."

Neue Global-Pop-Kollabos

Ezra Collective & Lila Iké: "Well Organised"

Seit vielen Jahren kommt man an der gefeierten Afrobeat-Jazz-Band Ezra Collective aus London nicht vorbei, wenn es um den gehypten und vielseitigen UK-Jazz geht, der so viele Stile in sich vereint. Mit "Well Organised" hat das Quintett jetzt seinen neuen Song rausgebracht, bei dem Sängerin Lila Iké aus Jamaika dabei ist.

Sie gilt als eine der Artists, die in den letzten Jahren zusammen mit anderen Acts frischen Wind in die Reggae-Szene gebracht hat, z. B. durch ihren Fusion-Sound mit anderen Stilen, allen voran R&B. Auch für positive Botschaften ist Lila Iké bekannt. Und darum geht es auch im neuen Song mit Ezra Collective.

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Es geht darum, mit Musik Hoffnung zu finden, und die heilende Kraft, um Schmerz zu überwinden, schreibt die Gruppe im dazugehörigen Instagram-Post. Der Song ist die zweite Single vom kommenden Album "Here Because Of Hope", das am 18. September erscheinen wird. Hoffnung ist eben das weitere Thema vom Album, schreiben Ezra Collective.

Es ist eine Reise von Westafrika über die Karibik zurück ins UK, heißt es. Und damit ist das Album, wie bei ihnen üblich, eine Reise zu ihren Wurzeln. Mit dem neuen Song geht es in die Karibik, wo Saxofonist James Mollison Wurzeln hat. Für ihn ist der karibische Teil vom Album nostalgisch. In dem Post schreibt er u. a., es sei ein Tribut an einen Ort, den er nicht so gut kennt, wie er es sich wünschen würde.

Kelela & PinkPantheress: "the bridge"

R&B-Tüftlerin Kelela aus den USA hat sich für ihre neue Single mit PinkPantheress mit einer der britischen Durchstarterinnen der letzten Jahre zusammengetan. Für sie scheint dieser dezente Two-Step-Beat quasi wie gemacht zu sein, könnte man sagen, denn auch ihr Sound lebt von solchen treibenden Beats.

Den neuen gemeinsamen Song "the bridge" haben sie vor zwei Monaten schon mal zusammen bei PinkPantheress' Show in New York performt. Jetzt wurde er veröffentlicht. Der Song, der laut Kelela der "ultimative Song zum Rummachen" ist, ist die letzte Vorab-Single von Kelelas neuem, dritten Studio-Album "new avatar", das am Freitag (10.07.) rauskommen wird.

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