Shakira mit "Dai Dai" auf Nummer-1-Höhenflug
Wenn eine die Männer-Fußball-WM gewonnen hat, dann Shakira. Der kolumbianische Popstar hat mit dem Song "Dai Dai" zusammen mit Burna Boy aus Nigeria die offizielle WM-Hymne geliefert. Das Lied ist für Shakira ein weiterer Meilenstein in ihrer beachtlichen Karriere, nun kann sie 25 Nummer-1-Hits verzeichnen. "The Queen of World Cup continues to reign" – "Die Königin der Weltmeisterschaft herrscht weiter" feiert Shakira ihren Erfolg in ihren Instastories und teilt ein paar ihrer Chartplatzierungen: Bei den globalen Spotify-Charts ist sie mit über 200 Millionen Streams auf Platz 1, genauso wie bei iTunes USA. Und bei YouTube ist "Dai Dai" aktuell das weltweit meistgestreamte Musikvideo mit über 485 Millionen Klicks. Und checkt man auch mal in Deutschland gegen: Da ist sie auf Platz 1 der Single-Charts. Shakira beherrscht die Hitformel für WM-Songs wie niemand anderes.
Mit "Waka Waka (This Time for Africa)" zum FIFA World Cup 2010 veröffentlichte sie den meistverkauften Fußball-WM-Hit aller Zeiten. Sie schafft es immer wieder, global vereinende Sounds mit Popappeal und Ohrwurmcharakter zu verbinden. Sowas wie "Waka Waka", „La La La“ (aus Dare für die WM in Brasilien 2014) oder "Dai Dai" lässt sich auch sehr leicht mitsingen. Bei der Halbzeitshow der Männer-Fußball-WM trat sie mit "Dai Dai" am Sonntag noch live auf. Nun stehen weitere Shows an. Den Triumph des spanischen Teams und ihres Songs will sie mit ihren Fans in Madrid feiern. Dort spielt sie im Herbst zwölf Konzerte in einem extra nach ihr benannten "Shakira-Stadion" mit Platz für 50 Tausend Menschen.
Jill Scott in der Kritik für mögliche KI-Musikempfehlung
Jill Scott ist eine Ikone und Neo-Soul-Queen. Jetzt gibt’s aber Kritik für die Sängerin aus Philadelphia, denn sie hat eine Künstlerin empfohlen, die offenbar KI, also mit künstlicher Intelligenz, gemacht ist. Dabei hat es Jill Scott vermutlich nur gut gemeint: Bei X teilte sie ein Album: "Ich wäre nachlässig, wenn ich euch das nicht zeigen würde" schrieb sie. Dazu ein Screenshot von einem Handy, auf dem gerade ein Song von Brenneaux läuft. Dazu schreibt Jill Scott noch weiter: "Das könnte bisher nicht mal eine echte Person sein; ist mir egal."
Darüber haben sich einige User gewundert, ob es ihr wirklich egal sei, ob ein Artist KI ist. Auf einen Kommentar, in dem es heißt: "Einen KI-Artist zu promoten ist eine Wahl, wenn R&B-Artists Schwierigkeiten haben, gesehen zu werden", meint sie:""Ich wusste nicht, dass das keine Person ist. Verdammt schade." Und dann zählt sie neue, echte Artists auf, die sie gerade mit auf Tour hat, die alle auschecken sollten. Dennoch wünschen sich mehrere User, dass Jill Scott mehr darauf achtet, ob Artists echt sind oder nicht.
Bei Brenneaux deutet viel darauf hin, dass es sich bei ihr tatsächlich um einen KI-Artist handelt. Zum Beispiel durch die glatte, am Ende immer gleich klingende Produktion. Oder dadurch, dass es einfach gar keine Live-Auftritte von ihr gibt. In ihrer Bio wird sie als aufstrebende R&B-Künstlerin aus Detroit bezeichnet. Es ist mittlerweile sehr schwierig, echte und KI-Artists auseinanderzuhalten – und das offenbar auch für eine Jill Scott, die seit über 25 Jahren im Musikbusiness ist, sechs Alben veröffentlicht hat und weiß, wie menschgemachte Musik funktioniert.
Sechs Milliarden Klicks: "Gangnam Style" von PSY meistgestreamtes K-Pop-Video
Mit "Gangnam Style" hat PSY vor vierzehn Jahren einen der erfolgreichsten K-Pop-Songs jemals veröffentlicht. Nun hat sein Video dazu einen neuen Rekord gebrochen: Es ist das meistgestreamte K-Pop-Video aller Zeiten. Sechs Milliarden Mal wurde es bei YouTube angeklickt. Das Video hat schon zur Veröffentlichung mit dem Gangnam Style"-Tanz einen Hype ausgelöst und wurde für zahlreiche Flashmobs genutzt. Außerdem stellte PSY damals einen Guinnessbuch-Rekord auf. Als erster Clip ever erreichte das Video von "Gangnam Style" eine Milliarde Klicks und das innerhalb von fünf Monaten. 2012 war das bei YouTube bahnbrechend. Mittlerweile hat das meistgestreamte Musikvideo neun Milliarden Klicks: "Despacito" von Luis Fonsi und Daddy Yankee. Psy war auf seinen neuen K-Pop-Video-Rekord nun schon vorbereitet und hat in einem Instagrampost vor einem Monat etwa auf die sechs Milliarden Klicks geäugt. Der Rapper aus Südkorea ist auch immer noch ein großer K-Pop-Star. Aktuell spielt er riesige Stadion-Shows und ist auf "Psy Summer Swag"-Sommerkonzert-Tour durch Südkorea. Die Tour ist quasi schon eine Institution, denn Psy veranstaltet die seit 2011 jährlich.