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Global Pop News 22.07.2026 Blumengarten-Sänger überrascht in BVB-Webserie

Stand:

Rayan hat einen Gastauftritt in der Serie "Auf Deckel" | Danger Dan und Igor Konzert in Berlin | Snoop Dogg bekommt sein eigenes Biopic

Von Bamdad Esmaili

Blumengarten-Sänger überrascht in BVB-Webserie

Global Pop News 22.07.2026 02:29 Min. Verfügbar bis 21.07.2028 COSMO Von Bamdad Esmaili

Rayan hat einen Gastauftritt in der neuen Webserie "Auf Deckel" von Borussia Dortmund. Die sechsteilige Serie ist eine Liebeserklärung an den Ruhrpott und verbindet Fußball, Humor und Musik. Gedreht wurde in einer klassischen Pommesbude - einem Ort, der im Ruhrgebiet fast schon Kultstatus hat. Dort liefern sich der Comedian Ryko und der Rapper Tarek One lockere Wortgefechte und empfangen in jeder Folge prominente Gäste.


Blumengarten-Sänger Rayan überrascht in neuer BVB-Webserie

Blumengarten gehören zu den spannendsten Bands der deutschen Musikszene. Jetzt ist Sänger Rayan in einer Rolle zu sehen, mit der wohl nur wenige gerechnet hätten: Er hat einen Gastauftritt in der neuen Webserie "Auf Deckel" von Borussia Dortmund. Die sechsteilige Serie ist eine Liebeserklärung an den Ruhrpott und verbindet Fußball, Humor und Musik. Gedreht wurde in einer klassischen Pommesbude – einem Ort, der im Ruhrgebiet fast schon Kultstatus hat. Dort liefern sich der Comedian Ryko und der Rapper Tarek One lockere Wortgefechte und empfangen in jeder Folge prominente Gäste.

In der aktuellen dritten Episode schaut Rayan von Blumengarten vorbei. Für den Musiker ist das mehr als nur ein Gastauftritt: Er ist seit seiner Kindheit großer Borussia-Dortmund-Fan und war bereits Teil einer Kampagne für das BVB-Sondertrikot. Sein Auftritt bei "Auf Deckel" ist deshalb auch eine Herzensangelegenheit. Dass Borussia Dortmund längst mehr ist als Fußball, zeigt die Serie besonders deutlich. Die Titelmusik stammt von Rapper OG Keemo, weitere Gastauftritte kommen unter anderem vom Schauspieler David Schütter, bekannt aus "4 Blocks", sowie von der Comedienne Saskia Fröhlich. Insgesamt sind sechs Folgen geplant – weitere prominente Überraschungsgäste inklusive. Mit "Auf Deckel" setzt der BVB seine Verbindung von Fußball, Musik und Popkultur fort und feiert dabei vor allem eines: das Lebensgefühl des Ruhrgebiets. Die ersten Folgen der Serie sind bereits auf den Social-Media-Kanälen von Borussia Dortmund verfügbar.

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Nach ZDF-Ausladung: Danger Dan und Igor Levit spielen "Keine Angst" in Berlin

"Keine Angst, keine Angst, keine Angst" – das Publikum singt die Zeilen gemeinsam mit Danger Dan. Am Klavier sitzt Igor Levit. Rund 500 Menschen sind am Dienstagabend ins Columbia Theater in Berlin gekommen, um das Konzert mit dem Titel „Die Keine Angstalt“ zu erleben. Eigentlich hätte der Auftritt in der 100. Ausgabe der ZDF-Satiresendung "Die Anstalt" stattfinden sollen. Kurz vor der Aufzeichnung wurde er jedoch abgesagt. Das ZDF begründete seine Entscheidung damit, dass der Liedtext als Aufruf zu organisiertem linkem Widerstand verstanden werden könne und damit nicht mit den Programmrichtlinien des Senders vereinbar sei. Danger Dan weist diese Interpretation zurück.

Der Musiker betont, sein Lied rufe nicht zu Gewalt auf. Es gehe vielmehr darum, wie Menschen sich gegen Rechtsextremismus organisieren und Betroffene rechter Gewalt unterstützen können. Die Auseinandersetzung mit dem ZDF thematisierte Danger Dan bereits zu Beginn des Konzerts. Mit Blick auf seinen bekannten Song sagte er:

"Wir haken die Causa ZDF mit einem Satz ab: Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt." Danger Dan

Das Ersatzkonzert war dabei weit mehr als ein nachgeholter Musikauftritt. Zwischen den Liedern gab es politische Wortbeiträge. Eine Journalistin und eine Strafrechtlerin sprachen unter anderem über rechte Gewalt, die Verantwortung des Rechtsstaats und darüber, dass Gewalt gegen Rechtsextreme selbstverständlich ebenfalls strafbar ist. Auch Mitglieder des Teams von "Die Anstalt" waren vor Ort. Die Redaktion der Sendung hatte die Entscheidung des ZDF bereits öffentlich kritisiert und sich von der Einschätzung des Senders distanziert. Zum Abschluss des Abends spielten Danger Dan und Igor Levit schließlich den Song, um den sich die gesamte Debatte dreht: "Keine Angst". Der gesamte Saal sang mit – und aus dem abgesagten Fernsehauftritt wurde ein Konzert, das vor allem eines sein wollte: ein politisches Statement gegen Rechtsextremismus und für die Kunstfreiheit.

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Snoop Dogg bekommt sein eigenes Biopic

Vom Gangsta-Rapper der 90er zum Olympia-Star und Werbegesicht: Kaum ein Künstler hat sich so oft neu erfunden wie Snoop Dogg. Seit mehr als 30 Jahren gehört er zu den größten Namen des HipHop. Jetzt wird seine außergewöhnliche Karriere zum Kinofilm. Viele kennen Snoop Dogg heute vor allem als den entspannten Typen mit Sonnenbrille aus dem Fernsehen. Doch ohne ihn würde Hip-op heute vermutlich ganz anders klingen. Anfang der 90er wurde der damals noch unbekannte Calvin Broadus von Rap-Produzent Dr. Dre entdeckt und auf dessen legendärem Album "The Chronic" einem Millionenpublikum vorgestellt. Kurz darauf erschien mit "Doggystyle" eines der wichtigsten Rap-Alben aller Zeiten. Über Nacht wurde Snoop Dogg zum Superstar und zum Gesicht des Westcoast-HipHops.

Das Beeindruckende: Während viele Rapper irgendwann von der Bildfläche verschwinden, hat Snoop Dogg es geschafft, sich über drei Jahrzehnte immer wieder neu zu erfinden – als Musiker, Schauspieler, Unternehmer und TV-Star. Der Film trägt den schlichten Titel "Snoop" und soll am 6. August 2027 in die Kinos kommen. Erzählt wird der Weg vom jungen Calvin Broadus aus Long Beach bis zur weltweiten Popkultur-Ikone. Regie führt Craig Brewer, der bereits den Hip-Hop-Klassiker "Hustle & Flow" inszenierte. Produziert wird der Film unter anderem von Snoop Dogg selbst sowie Brian Grazer, der bereits am Eminem-Film "8 Mile" beteiligt war. In die Hauptrolle schlüpft Jonathan Daviss, bekannt aus der Netflix-Serie "Outer Banks". Musik-Biopics erleben derzeit einen regelrechten Boom. Filme wie"„Straight Outta Compton", "8 Mile" oder zuletzt "Michael" haben gezeigt, wie groß das Interesse an den Geschichten hinter den Musikstars ist. Snoop Dogg bringt dafür reichlich Stoff mit: seine Zeit bei Death Row Records, seine Zusammenarbeit mit Dr. Dre und seinen einzigartigen Weg von der Rap-Legende zur weltweiten Popkultur-Ikone.

Vor allem aber ist Snoop Dogg einer der wenigen Künstler, der gleichzeitig für HipHop-Puristen und ein Millionenpublikum funktioniert. Er kann mit den größten Rappern der Welt auf der Bühne stehen und am nächsten Tag mit Starköchin Martha Stewart im Fernsehen Kartoffeln schälen. Genau das macht ihn bis heute so außergewöhnlich. Bis zum Kinostart dauert es zwar noch etwas, einen Trailer gibt es bislang ebenfalls nicht. Das Biopic könnte aber viele daran erinnern, wer Snoop Dogg eigentlich ist: nicht nur der sympathische TV-Star von heute, sondern einer der Künstler, die Hip-Hop in den vergangenen 30 Jahren entscheidend geprägt haben.

NewJeans melden sich mit kryptischen Videos zurück

Nach BTS scheint sich das zweite große K-Pop-Comeback des Jahres anzubahnen. Darauf deuten fünf Videos hin, die NewJeans gepostet haben. Vier zu den einzelnen Mitgliedern und eins zusammen, untermalt jeweils von sphärischer Elektronikmusik. Die Videos laufen unter dem Namen: "2026 Summer of NewJeans" und zeigen jeweils anderthalb Minuten aus alltäglichen Situationen: Haerin an der Uni, Minji an der Tankstelle, Hyein beim Eisessen, Hanni im Park – alle vier bekommen eine Nachricht, als Flyer oder per Mail. Was da genau drauf steht, kann man nicht erkennen – aber auf allen ist jeweils ein kleiner Hase gezeichnet. Auch sonst tauchen in den Videos immer wieder Hasen auf – ein Verweis auf die Fans der Band, die sich Bunnys nennen. Auf dem fünften Video treffen sich dann alle vier Sängerinnen.

Wenn es nun dazu kommen sollte – und danach sieht es ja aus – ist dies auf jeden Fall kein normales Comeback. NewJeans waren tief zerstritten mit ihrem Label ADOR. ADOR hatte ihre Produzentin gefeuert und aus Protest wollten NewJeans auch gehen. Aber nicht nur deswegen: Die Band sprach in einem Livestream auch über schlechte Erfahrungen beim Label, wie zum Beispiel Mobbing am Arbeitsplatz und ein toxisches Arbeitsumfeld. Dieser öffentliche Auftritt war sehr untypisch für die K-Pop-Szene, da K-Pop-Stars von ihren Labels sonst sehr stark kontrolliert werden. Der Aufstand blieb erfolglos. Ein südkoreanisches Gericht erklärte die bestehenden Verträge von NewJeans mit ADOR für wirksam, die fünf Frauen konnten nicht weg vom Label, durften keinen neue Band gründen und auch nicht solo auftreten. NewJeans sind daraufhin zu ADOR zurückgekehrt. Ein fünftes Mitglied, Danielle, wurde vom Label als Rädelsführerin ausgemacht und gefeuert – jetzt also der Neuanfang zu viert.