- Sendehinweis: ARD Konzert | 1. Juli 2026, 20.03 - 22.00 Uhr
Das Konzert steht für 30 Tage zum Nachhören bereit.
Bei der Uraufführung wurde Hans Werner Henzes Oratorium "Das Floß der Medusa" zum Skandal. Das Werk erzählt als Allegorie auf Machtmissbrauch und Standesunterschiede vom 1816 gesunkenen Schiff Méduse, dessen Passagiere auf einem Floß trieben und zu Tode kamen.
Zu Henzes 100. Geburtstag widmet sich Sir Simon Rattle am Pult des Symphonieorchesters des BR in diesem musica viva-Konzert dem einstigen Skandalstück, dessen düstere Wucht und Verzweiflung nach wie vor beeindrucken.
Zuvor ist Jörg Widmann als Solist in der Uraufführung von Olga Neuwirths "Zones of Blue" zu erleben.
Olga Neuwirth
"Zones of Blue", Rhapsodie für Klarinette mit Orchester (Uraufführung)
Hans Werner Henze
"Das Floß der Medusa", Oratorio vulgare e militare für Sopran, Bariton, Sprecher, gemischten Chor, Knabenstimmen und Orchester
Jörg Widmann, Klarinette
Kathrin Zukowski, Sopran (La Mort)
Georg Nigl, Bariton (Jean-Charles)
Michael Rotschopf, Sprecher (Charon)
Tölzer Knabenchor
Einstudierung: Ursula Richter
Chor des Bayerischen Rundfunks (Chor der Lebenden)
Einstudierung: Peter Dijkstra, Max Hanft
WDR Rundfunkchor (Chor der Toten)
Einstudierung: Paul Krämer, Alexander Lüken
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Simon Rattle
Norbert Ommer, Klangregie
Aufnahme vom 6. Februar 2026 aus der Isarphilharmonie in München